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Medien unter Microsoft Windows abspielen

24. Februar 2006 von Michael | Anwendungen

Microsoft Windows XP SP2 bietet in der Grundinstallation nicht ausreichend verfügbare Möglichkeiten, um Medien offline und im Browser abzuspielen, da u.a. wichtige Codecs und Plugins fehlen, z.B. auch ein Codec, um DVD-Filme abzuspielen. Doch dem kann einfach abgeholfen werden.

Codecs

Es gibt im Web zahlreiche Diskussionen zu Codecs. Manche schwören auf Codec-Packs (also downloadbare Installationsdatei, um eine Vielzahl unterschiedlicher Codecs zum Abspielen von DVDs, DivX u.v.m. zu installieren), andere vertäufeln diese aufgrund Inkompatibiltäten, Systemabstürzen bis hin zur notwendigen Neuinstallation von Windows.

Als ich mir vor einigen Monaten ein MediaCenter für’s Wohnzimmer einrichtete, stand ich genau vor diesem Problem: auf dem Rechner, der unter Windows XP MCE läuft, sollten sich möglichst viele Medien abspielen lassen. Ich hatte einige Zeit aufgewendet und verschiedene Kombinationen getestet, und bin letztendlich auf folgendes Ergebnis gekommen, das ich auch für normale Windows XP – Systeme empfehlen kann:

  • K-Lite Codec Pack: Dieses Codec-Pack kann nach meiner Erfahrung problemlos auf einem frischen Windows-XP-System ohne negativer Seiteneffekte installiert werden. Ich habe dabei mehrfach erfolgreich die „Full“-Variante verwendet und bei der Installation wirklich alle Codecs installiert.
  • Optional: Power DVD danach installieren. Das K-Lite Codec Pack liefert bereits einen DVD-Codec mit, allerdings habe ich auf meinem MediaCenter festgestellt, dass PowerDVD einen optimierteren Codec für DVDs bietet. An PCs konnte ich keinen Unterschied feststellen, auf dem MediaCenter allerdings einen minimalen Gewinn an Bildqualität. Power DVD ist allerdings eine kommerzielle Software, um den Codec von Power DVD zu installieren, muss man das komplette Paket aufspielen. Allerdings können dann auch andere MediaPlayer (und auch die Windows MCE) den Codec verwenden.

Das K-Lite Codec Pack setze ich auf mehreren Rechnern (PCs und Laptops) erfolgreich ein, und konnte bisher keine der Probleme feststellen, die im Bezug auf Codec-Packs kritisiert wurden. Abspielen konnte ich damit bisher alles.

Quicktime und Real Player – Formate

Sowohl Real Player als auch Quicktime können beim jeweiligen Hersteller heruntergeladen werden. Allerdings sind beide Pakete sehr umfangreich, liefern wieder jeweils eigene Medienplayer mit und belasten das System mit Autostart-Einträgen, hohem Festplatten-Speicherverbrauch, etc.

Abhilfe: Für beide Formate gibt es Alternativen zum Download:

Damit ist es möglich, Medien in diesen Formaten in jedem beliebigen Mediaplayer abzuspielen, zudem werden entsprechende Browser-Plugins optional mitinstalliert, damit man beispielsweise Filme im Quicktime-Format im Webbrowser abspielen kann.

Hinweis: Bei den aktuellen K-Lite Codec Packs (siehe oben) sind beide Alternativen bereits enthalten.

Mediaplayer

Welchen Mediaplayer man zum Abspielen verwendet, bleibt wohl Geschmackssache. Sind die entsprechenden Codecs installiert, bleibt es dem Anwender auch selbst überlassen, welches Werkzeug er für die Wiedergabe verwendet. Eine große Masse verwendet wohl nach wie vor den von Windows mitgelieferten ‚Windows Media Player‘, Alternativen sind z.B. BS Player oder der Media Player Classic.

Der Media Player Classic wird dabei nur mit einer exe-Datei ausgeliefert und macht keine Einträge in Windows-Systemdateien (Registry etc.) — durch das Löschen der exe-Datei kann der Mediaplayer wieder komplett vom System entfernt werden.
Dieser Mediaplayer wird auch teilweise bei den oben erwähnten Paketen mitgeliefert, die ‚Installation‘ (also Kopieren der exe-Datei auf die Festplatte) lässt sich auf Wunsch jeweils in den Optionen deaktivieren.
Der Media Player Classic bietet außerdem die Möglichkeit, verschiedene Tonspuren einzubinden: liegt beispielsweise eine Filmdatei und zusätzliche MP3-Dateien als Tonspuren vor, so kann diese der Media Player Classic sehr einfach abspielen.
Oftmals wird von Anwendern angenommen, der Media Player Classic sei ein Microsoft-Produkt: dies kommt wohl daher, weil der Player vom Layout an den Windows-Media-Player-Version 6.4 angelehnt ist; allerdings besteht da kein Zusammenhang, dieser Mediaplayer wurde komplett unabhängig von Microsoft entwickelt (siehe auch: Media Player Classic).

Zum Thema ‚Media Player‘ möchte ich noch die Anwendung VLC Media Player erwähnen: Dieser Mediaplayer bringt sämtliche Codecs bereits mit, aber ohne die Codecs systemweit verfügbar zu machen. Vorteil: er spielt fast alle Formate ab, ohne dass man zusätzliche Codecs installiert. Nachteil: man kann keinen Alternativ-Player verwenden, da diese nicht auf die von VLC mitgelieferten Codecs zugreifen können.

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