Software Guide

Die besten Tipps, Anleitungen und Downloads

Ihre Werbung auf Software Guide

Sie möchten in dieser Box oder an anderer Stelle dieser Webseiten eine Werbung schalten? Sehen Sie sich dazu am besten einfach mal die verschiedenen Möglichkeiten an.


target-Attribut _blank

11. Februar 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Ich bin verwundert, dass sehr viele Webseiten nach wie vor das target-Attribut _blank in Links für externe Seiten verwenden. Es gab in der Vergangenheit auch etliche Diskussionen zu diesem Thema auf Blogs und bei Foren, aber scheinbar gibt es eine sehr große Anzahl an Leuten, die nach wie vor _blank als unverzichtbar halten.
Genaue Statistiken, wie oft das target-_blank-Attribut verwendet wird, gibt es meines Wissens allerdings nicht. Die Google Web Authoring Statistics berücksichtigen dies leider nicht, aber zeigen zumindest auf, dass das target-Attribut im Allgemeinen sehr häufig benutzt wird, und es wird von Google vermutet, dass die meisten target-Attribute wohl tatsächlich _blank benutzen:

In addition to the almost ubiquitous use of href, around half of pages in the sample had at least one a element with a target attribute (determining whether these are mostly attempts to make links open in new windows or tabs or whether they are indicative of frames use would require further research; the first seems most likely, however, since frames in general aren’t used much).

Man kann also davon ausgehen, dass bis zu 30-50% aller Webseiten target=“_blank“ nach wie vor regelmäßig verwenden. Ich selbst bin dabei nicht unschuldig: In meinem Link Indication Plugin für WordPress biete ich die Option an, alle externen Links mit target=“_blank“ zu versehen, obwohl ich in den Plugin-Optionen darauf hinweise, dass dies nach W3C nicht empfohlen wird. Diese Option wird von den Plugin-Verwenden sehr angenommen, dem Feedback entnehme ich auch, dass teilweise nur wegen dieser Option mein Plugin eingesetzt wird.

Warum wird target=“_blank“ verwendet?

Der Hauptgrund ist wohl die Befürchtung, dass Besucher verloren gehen könnten. D.h. wenn der Besucher auf einen externen Link ohne diesem Attribut klickt, öffnet sich die Zielseite im selben Fenster, und der Besucher findet nicht mehr zurück zur Quelle. Wird _blank verwendet, so bleibt die Ausgangsseite immer noch geöffnet, und der User geht immer zurück zur Quellseite.

Dieser Gedanke ist jedoch Unfug:

  • Sämtliche Browser haben seit Jahren einen „Zurück“-Button, mit dem die zuletzt besuchte Seite aufgerufen werden kann. Diese „Eine-Seite-zurück“-Funktionalität kann auch über die Tastatur (z.B. in Windows über Alt + Pfeil links) ausgeführt werden, zudem haben aktuelle Mäuse zusätzliche Knöpfe, um eine Seite zurückzugehen.
  • Das Öffnen von neuen Fenstern verhindert den Bezug zur ursprünglichen Seite, der Besucher kann nicht mehr nachvollziehen, von welcher Seite aus er die neue Seite aufgerufen hat.
  • Moderne Browser bieten ein ‚Tabbed Browsing‘, zusätzlich lassen diese meist Konfigurationen zu, wie auf externe Links reagiert wird (Öffnen im selben Fenster oder in einem neuen Tab). Das Öffnen eines neuen Fensters beim Anklicken eines Links wird hier oftmals als störend empfunden bzw. wird ggf. mit entsprechenden Optionen außer Kraft gesetzt.
  • Besucher einer Seite, die Interesse an den dortigen Informationen haben, werden die Seite sicherlich nicht beim Anklicken eines externen Links vergessen. Wenn die Informationen den Besucher angesprochen haben, wird dieser sicherlich die Seite entsprechend als Bookmark ablegen oder nach dem Aufruf des externen Links wieder zurückkommen.

Außerdem sei erwähnt, dass dieses Attribut in der XHTML Strict – Variante nicht mehr zugelassen ist. Hier habe ich auch unsinnige JavaScript-Workarounds beobachtet, mit denen Webdesigner das target-Attribut einsetzen und trotzdem validen XHTML Strict – Code gemäß Validator erhalten.

Fazit

Viele empfinden es als störend, wenn eine Webseite für jeden externen Link ein _blank erzwingt, und dadurch ein neues Browserfenster oder einen neuen Tab geöffnet wird. Der Anwender kann dadurch auch nicht mehr nachvollziehen, von welcher Webseite aus ursprünglich die neue Seite aufgerufen wurde. Es mag vereinzelte Umstände geben, bei denen der Besucher das Öffnen eines Links in einem neuen Fenster bzw. Tab wünscht, aber dies kann der Besucher selbst steuern (z.B. unter Windows und IE/Firefox/Opera: Shift-Taste gedrückt halten während man auf einen Link klickt).

Informationen zum Artikel:

Weiterblättern im Blog:

Was ist ein Trackback?

5 Trackbacks/Pings:

31 Comments:

Gravatar

1

king

11. Februar 2006, 21:17

der beitrag hier ist blödsinn ohne target=“blank“ kannste heute keine seite bauen is extrem wichtig sonst verlirst du visits.

Gravatar

2

Michael (Author)

11. Februar 2006, 21:32

Mr. King, ein paar Argumente wären nicht schlecht. Mir scheint, Du hast den Artikel gar nicht gelesen.

Gravatar

3

Martin Hiegl

12. Februar 2006, 17:07

Ich find es viel komfortabler für mich, wenn sich bei externen Links auch ein externes Fenster öffnet und ich nicht immer vor und zurück muss. Und da ich neue Fenster in neuen Tabs öffnen lasse, funktioniert die Sache noch besser.
Ich weiß ich könnte auch mit CTRL oder der rechten Maustaste arbeiten – aber das ist mir viel zu umständlich.

Gravatar

4

Michael (Author)

13. Februar 2006, 20:37

Martin, ich denke es ist aus Anwender-Sicht sicherlich auch „Geschmackssache“. Hat vermutlich auch damit zu tun, das vor ein paar Jahren target=“_blank“ noch viel mehr verwendet wurde, und man es einfach auch gewohnt ist.
Z.B. im Firefox kann man übrigens auch per Klick auf die mittlere Maustaste (also anstatt auf die linke Maustaste) einen Link in einem neuen Tab öffnen. Sicherlich hat aber jeder ein anderes Surf-Verhalten. Wenn ich z.B. eine Seite mit mehreren Verweisen auf externe Seiten lese, ich aber jetzt nicht im Lesefluss gestört werden will, dann mach ich einen Mittelklick auf die entspr. Links, damit lasse ich dann die Zielseiten in neuen Tabs im Hintergrund laden. Hab ich den Artikel gelesen, dann schaue ich mir noch die aufgerufenen Seiten in den anderen Tabs an.

Gravatar

5

Kollder

24. Februar 2006, 17:26

target=”_blank” hat in seiner Verwendung sehr oft „popup-charakter“. Der User soll ganz klar auf der Seite bleiben und die Information des Links soll nicht die eigene Seite überdecken. Mich persönlich stört das auch nicht, obwohl ich einen „modernen“ Browser habe.

Gravatar

6

Robert

12. Juni 2006, 19:46

Meiner Meinung nach bevormundet target="blank" den Benutzer in einer für mich nur ungern hinnehmbaren Weise: Eine verlinkte Seite wird auf jeden Fall in einem neuem Fenster oder Tab geöffnet, aber nie im gleichen, wie die verlinkende Seite. Verzichte ich auf dieses Konstrukt, ist jedem Benutzer freigestellt, wie er mit Links umgeht, ob er sie lieber im gleichen oder einem anderen Fenster/Tab öffnen möchte.

Gravatar

7

Tom

10. August 2006, 16:01

Interessante Diskussion:

Man darf aber nicht vergessen, dass ein Großteil aller Internetnutzer leider nichtmal weiß, dass man mehrere Browserinstanzen gleichzeitig geöffnet haben kann, geschweige denn mit solchen Sachen wie Contextmenue oder CTRL klarkommt.

Wer schon mal Telefonsupport geleistet hat, weiß, dass dies leider selbst bei regulären Internetnutzern bittere Realität ist.
Als Webmaster sollte man nicht zu Bertriebsblind werden, bzw. sollte wissen, was die Clientel der Webseite ist. Ich persönlich setzte deshalb auf einigen Seiten auch gerne „target=_blank“ ein, weil ich mir sicher bin dass der Normalsurfer, wenn er zwei Seiten weitergeklickt hat, anssonnsten nicht wieder zurück finden würde.

Gravatar

8

Joern

4. Dezember 2006, 16:48

target_blank ist schon sinnvoll, denn:

Wie oben geschrieben: Es gibt genug nutzer die mit den Browser-back-Buttons nicht umgehen können (wie auch hier schon geschrieben wurde)

Tab-Browsing ist eher ein Argument FÜR target=blank: Man kann ja z.B: im Firefox Einstellen, dass neue Seiten generell in Tabs aufgemacht werden, dann stört einem auch kein Target=blank mehr, denn es wird ja praktisch ignoriert…

Gravatar

9

jo

23. Januar 2007, 21:28

ich hab aber auch schon erlebt, dass benutzer gerade durch ein neues fenster verwirrt werden. die klicken dann wie irre auf den zurück-button und wundern sich, dass nichts passiert. die müssen dann erst darauf hingewiesen werden, dass ein neues fenster/tab aufging.

Gravatar

10

dietmar

28. Januar 2007, 18:53

zurückbutton habe ich nur als anfänger benutzt ( 2001 ), doch die wenigsten haben eine 5-tastenmaus ( bei langem surfen auch nur bedingt rückwärts sinnvoll ).

wenn ich in meinen counter schaue, ist Explorer NOCH führend, Firefox hat erheblich aufgeholt, Opera nur für liebhaber der specials, insgesamt werden 11 z.t. exotische browser gelistet.

meine besucher kommen zum großen teil aus über 50 ländern, kaum anzunehmen, daß die meisten nach webmaster-kriterien surfen.
ich selbst nutze Firefox primär, Explorer und Opera für source-tests ( Opera hat excellente tools für einen eigenen blog, mit album 300mb und prima widgets – alles kostenlos ).
tabbed-browsing hat erhebliche vorteile, zumal, kann man einstellungen anpasst.

als webmaster bin ich eigentlich immer noch ein unwissender, doch mit kreativer intelligenz und großer ausdauer ( trial & error ) sehr lernbegierig ( werde im april 63! ).

trotz allem pro & contra, der “target=_blank” ist entbehrlich.
es wäre z.b. mit Dreamweaver ( suchen ersetzen ) zwar leicht, sogar global alle auszumerzen, doch bei der unmenge an dateien ( lokal wesentlich mehr als auf der site ) brächte die änderung viel chaos – denn man müßte ja bei der übertragung selektieren.

zum schluß noch ein tipp zum ALT=““-tag:
Firefox zeigt nur ausnahmsweise ALTtexte an, nennt man alt=“beliebiger text“ um in title=“beliebiger text“, wird ALTtext auch in Firefox ( und Opera ) angezeigt. weiterhin könnte man per CSS sogar mit farbe und typo spielen.
allerdings vorsicht beim ersetzen, denn alt=““ wird ja oft automatisch gesetzt, soll jedoch leer bleiben.

mich würde interessieren, wie sinnvoll die alternativtags sind: _parents, _self, _top – die ich nur manuell bei „anker“ nutze.

Gravatar

11

Stefan Brandt

25. Februar 2007, 11:27

Hallo,
ich finde diese Diskussion sehr interessant. Ich benutze auch das Link-Indikator Plugin und habe auch damit das „target-Attribut _blank“ gesetzt.

Ich werde das nun mal überdenken und mir evtl. auch mal Statistiken meiner Seite ansehen. Vielleicht auch mal 3 Monate ohne _blank arbeiten und dann die Statistiken vergleichen.

Bin gespannt auf welches Ergebnis ich komme.

Gravatar

12

micmen

13. März 2007, 14:32

Allein als Besucher empfinde ich es eigentlich schon als einen Programmierfehler, wenn mich externe Links aus einem Auftritt schmeißen, statt daß sie in einem neuen Fenster geöffnet werden.

Das Argument mit dem Back-Button taugt nichts, denn dieser Notbehelf würde ja nur unter der etwas praxisfremden Voraussetzung funktionieren, daß ich in der externen Seite nicht weitergehe, sondern einzig und allein nur das ansehe, was direkt auf der verlinkten externen Seite selbst enthalten ist.

Und auch das Argument mit der gedrückten SHIFT-Taste taugt nichts, denn das bedeutet ja, daß ich permanent acht geben muß, was für eine Art von Link ich gerade benutzen möchte, um dann immer mit oder ohne SHIFT-Taste zu klicken. Wer solches „anti-Komfort-Browsen“ seinen Usern zumuten möchte…

Während ich das Argument, User könnten durch einen nicht in einem eigenen Fenster geöffneten externen Link verloren gehen, für absolut zutreffend halte. Wie oft ist es mir selbst schon passiert, daß ich beim Surfen auf den Seiten irgendeines Anbieters gelandet bin, deren Adresse ich mir nicht eingeprägt (oft noch nicht einmal angesehen…) habe. Irgendwann hat mich ein solcher unseliger externer Link aus dem Auftritt geworfen und ich habe ihn entweder gar nicht mehr wiedergefunden, oder nur nach großen Mühen durch Durchgehen der ganzen Chronik-Einträge meines Browsers.

Und als Autor von Seiten würde ich externe Links ebenfalls immer in einem neuen Fenster öffnen lassen – meine User sollen die gleiche Unterstützung und den gleichen Komfort erhalten, die/den ich auch selbst erwarte.
Außerdem gehe ich davon aus, daß User evtl. einen externen Link nutzen wollen, sich deswegen aber noch lange nicht beim Lesen der Informationen des aktuellen Auftrittes stören lassen möchten. Auch ich als User gehe meist so vor, daß ich den Link anklicke, um es nicht zu vergessen, aber erstmal auf der aktuellen Seite weiter lese. Die geöffneten externen Links schaue ich mir meistens erst an, wenn ich mit dem Auftritt durch bin, auf dem ich diese Links gefunden habe.

Gravatar

13

die-wege

13. März 2007, 18:59

nachdem ich endlich meine sehr umfangreiche homepage umfassend neu strukturierte, hatte ich mich selbst von diesem artikel beeinflussen lassen und fast völlig auf mit _blank geöffnete fenster verzichtet [ http://www.pushpingrafix.de ].

wie der zufall so spielt, spielt plötzlich meine 5-tasten_maus verrückt – mit der man selbst nach längeren wegen – auf externen seiten! – problemlos zurückfindet.
mit normalen maus hingegen ist der weg bereits nach 2 bis 3 seiten zu umständlich an den zurückbutton im browser gebunden, das wird nach weiteren seiten rasch zur qual.

punktum: ich werde alle externen seiten daraufhinj doch wieder mit _blank öffnen lassen!
meine eigenen seiten sind so strikt strukturiert, daß man selbst nach hundert seiten problemlos wieder dort ist wo man herkam oder hin möchte.
das ist bei externen seiten höchst selten der fall.

in der browserstatistik meines counters wird spätestens klar, daß es außer firefox, explorer und opera noch etliche andere gibt, man sollte also als webmaster nicht nur von der eigenen gewohnheit ausgehend auf das tatsächliche surfverhalten anderer schließen.
bleibt zu erwähnen, daß mit firefox die optionen es erlauben, wann neue fenster oder tabs geöffnet werden.

Gravatar

14

Nobody

21. März 2007, 20:37

der eintrag offenbahrt wirklich extrem üble unwissenheit über die konzeption von websites und über HTML, JavaScript usw.

Gravatar

15

micmen

22. März 2007, 11:16

@Nobody
?????

Zu dem Zeitpunkt gab es 14 Einträge, welchen meinst Du?
Und wie genau kommst Du zu Deiner These?

Gravatar

16

die-wege

22. März 2007, 14:26

hallo Micmen,
hatte ich mich angesprochen gefühlt?
nein! denn dieser _nobody_ hat sich selbst disqualifiziert, wenn schon kritik, so doch wenigstens ansatzweise konstruktiv und nicht obendrein den ganzen tread in frage stellend.
die reihenfolge der kommentare betreffend wäre es – für einen spezi – doch kein problem, da eine struktur reinzubringen, um eher im stil von rede & atwort miteinander zu diskutieren und nicht nur subjektiven senf abzudrücken.

immerhin bringt mich diese pauschalkritik dazu, etwas anderes in frage zu stellen, nämlich was hat prioruität, wenn im modus operandi webspezifisches _diskutiert wird?
für mich ist es zwar durchaus interessant, anregungen zum webdesign zu finden, doch in der regel geht es dabei nur noch um erbesenzählerei.
wie ich bereits anmerkte, mich interessieren – auch – die menschen, welche meine site besuchen, und da diese aus über 50 ländern kommen, wird bei sehr großer homepage mit sehr komplexem inhalt ( bei mir: photographie, art, texte, kultur ) der webstandard total nebensächlich.
ich selbst bin – trotz meiner 63 jahre – immer noch mental sehr interessiert, zu lernen.
darum erschreckt mich die zunehmende eindimensionalität, wenn oft nur noch über etwas gesprochen wird, das man bestenfalls analog zur sprache ( = denkvermögen ) erweitern möchte, ob dies jedoch im miteinander die qualität der kommunikation verbessert, da besteht doch erheblicher zweifel.
„es kommt drauf an, was man draus macht !“

ich bin in der hinsicht zu alt, und setze andere prämissen, wie ich meine homepage gestalte, wie ich die struktur umsetze und wie ich es trotz alledem schaffe, ohne viel ahnung von webkonformem code sogar sehr schwierige layouts für alle auflösungen lesbar zu machen.
ich stelle fest, mittlerweile herrscht in sachen kreativität mangelware, in der tat schlägt die konformität um zur norm, zur uniform.

beispielsweise diesen software-guide – layout, farbe, raster, struktur, ja bis hin zu den _inhalten_ – findet man mittlerweile als eine art standard etliche male, meist kreisen auch die inhalte um nahezu gleiche themen.

sorry, lieber autor, das ist zwar auch nur meine sehr subjektive empfinfung, doch keineswegs aus der luft gegriffen.

Gravatar

17

micmen

22. März 2007, 15:10

Vielleicht meint dieser Niemand ja auch den Autor des Original-Artikels und nicht den Verfasser einer der Kommentare?
Ich kann es aus seinem Sätzchen nicht abschätzen.

Und zum angesprochenen Thema Struktur wundere ich mich auch, und zwar sehr:

Da wurde vor Jahren das (tolle) System eines Web-Forums entworfen und seit einiger Zeit auf einmal ist es üblich geworden, stattdessen wieder zur Aufmachung eines Gästebuchs zurückzugehen, in dem alles wie Kraut und Rüben untereinander hängt – unabhängig davon, welcher Beitrag sich auf welchen bezieht (nur nach Datum/Uhrzeit sortiert, aber das hilft nicht wirklich).

In dem Fall hier weiß ich allerdings nicht, ob es überhaupt gedacht ist, daß zu einem Thema viele „Kommentare“ eingehen, so daß sich eine richtige Forumsstruktur lohnen würde.

Gravatar

18

die-wege

22. März 2007, 21:40

@micmen

an die tolle struktur erinnere ich mich selbst noch sehr gut, als ich ( trotz großer skepsis ) 2000/2001 zum ersten mal ins internet ging. damals mit einem mac-oldie und ich landete in einem mac-forum, na, eigentlich viel smalltalk, doch sehr lebendig und kommunikativ und interesse an technischen fragen wurden ebenso lebendig geäußert.
da gab es nicht nur eine prima transparenz innerhalb der hierarchischen struktur, sondern man hatte sogar einen guten überblick, wer mit wem und wer an was interessiert war. das vermisse ich in der tat. die meisten foren stammen heute alle aus der gleichen programmküche – zum verwechseln ähnlich auch die verhaltensweisen; da helfen auch keine smileys.

teilweise findet man zumindest die verzweigung von anfangsthema über antworten noch in guten foren. doch ich habe den eindruck, daß dies kaum von interesse zu sein scheint. insofern bin auxh ich der meinung, daß es weder von sitebetreibern erwünscht, noch von usern genutzt werde.
nicht zuletzt sind moderierte kommentare arbeitsintensiv.

trotz aller skepsis, die weitere entwicklung speziell der kommunukation im netz betreffend, bin ich durchaus begeistert von der weltweiten vernetzung, der möglichkeit, meinen horizont zu erweitern ( ohne mich vom stuhl erheben zu müssen ;) und in seltenen aber umso erfreulicheren fäüllen sogar menschen persönlich näher kennenzulernen.

habe dennoch des öfteren eine dunkle vison, daß eines tages diese megagagagiga option, ohne die allergeringste anstrengung auf alles zugreifen und in sekundenbruchteilen wegklicken zu können, daß dies sich sehr negativ auswirken kann auf die einstellung zum leben, zum miteinander.
aber das soll kaum noch mein problem sein, denn in nicht allzuferner zeit gebe ich gewiss den löffel ab.

Gravatar

19

micmen

23. März 2007, 11:46

Aha, da könnte man mit einem Scherz den Bogen schließen:

Im Moment des Löffel-Abgebens ist das Ziel (aus irdischer Sicht gesehen) eine Leere, man könnte also sagen „target-Attribut _blank“?
;-)

Wir sind also mitten im Thema dieses Threads (und mögest Du Deinen Löffel noch eine ganze Weile behalten…).

Gravatar

20

Michael (Author)

30. März 2007, 23:42

Danke für Eure interessanten Gedanken.
Den Artikel hatte ich zwar schon vor über einem Jahr geschrieben, aber an meiner Meinung hat sich nichts geändert. Ich denke man sollte die Besucher nicht bevormunden bzw. einschränken sondern ihnen die Freiheit lassen, das Linkverhalten selbst zu bestimmen.

@micmen + die-wege: bezügl. Eurer Diskussion wegen Forumdarstellung:
Grundsätzlich gibt es seit Jahren 2 Darstell-Möglichkeiten von Forum-Beiträgen, die sich in Webforen etabliert haben:
a) Baumdarstellung (Einrückungen und Bezüge)
b) Bulletin-Board-Darstellung, also alles untereinander ohne Bezug. Den Bezug baut dabei der jeweilige Beitragsschreiber auf anhand von Zitaten etc.

Ich persönlich ziehe die Bulletin-Board-Darstellung gerade in Fach-Foren vor, und sie hat sich in den letzten Jahren immer mehr etabliert. Aber es gibt noch einige User, die klar die Baumdarstellung vorziehen. Beispiel für (a): spotlight.de, für (b): atnotes.de

Viele CMS und Blog-Systeme bieten i.d.R. bei Kommentaren nur die Bulletin-Board-Darstellung an, aber per Erweiterungen kann man auf eine Baumdarstellung umstellen, es obliegt also dem Webmaster bzw. Admin.
Wobei Blogsysteme von Haus aus nicht unbedingt darauf ausgelegt sind, hunderte Kommentare pro Beitrag zu erhalten, aber dank Erweiterungen gibt es diverse Möglichkeiten um das ganze komfortabler bedienbar zu gestalten. Aber m.E. reicht für die meisten Blogs die einfache Darstellung nach wie vor aus.

Gravatar

21

onyx

6. April 2007, 1:33

ich halte trotz aller Gegenargumente das Weglassen von target=_blank für Blödsinn.
Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Besucher wenig Erfahrung im Umgang mit dem Browser haben, dann kann es schon oft passieren, dass man dadurch Besucher verliert. Oft passiert es auch unabsichtlich.
Ich selbst habe beim Surfen mehrmals interessante Seiten „verloren“ weil ich externe Seite aus Gewohnheit geschlossen habe. Es bleibt dann nur das Rumwühlen in der Browser-History um zu der vorherigen Seite zurückzukehren.

Gravatar

22

hagen

15. Juni 2007, 16:08

@dietmar (10)

zum schluß noch ein tipp zum ALT=”“-tag:
Firefox zeigt nur ausnahmsweise ALTtexte an, nennt man alt=”beliebiger text” um in title=”beliebiger text”, wird ALTtext auch in Firefox ( und Opera ) angezeigt. weiterhin könnte man per CSS sogar mit farbe und typo spielen.
allerdings vorsicht beim ersetzen, denn alt=”“ wird ja oft automatisch gesetzt, soll jedoch leer bleiben.

Der alternative Text soll an sich nicht leer bleiben, er soll eine alternative Beschreibung des Bildes enthalten. Wenn das Bild nicht geladen werden kann, dann soll eben dieser Text angezeigt werden. Insofern macht Firefox das ganz korrekt nach den Standards, wogegen der Internet Explorer zum Beispiel den ALT-Text (bei fehlendem Title-Attribut) als Title anzeigt. Title kann leer definiert werden, um eben die Anzeige (Quick-Info) beim Überfahren mit der Maus auszuschalten.

Wie schon erwähnt, ALT ist zum Beispiel bei IMG zu setzen mit Informationen zu dem Bild. Viele machen das auch, um irgendwelche Keywords für Suchmaschinen unterzubringen, oder auch aus anderen SEO-Gründen. Es gibt aber durchaus auch Menschen, die mittels Hilfsprogrammen surfen, und eventuell das Bild nicht erkennen können. Für eben diese Fälle ist ein ordentlich befülltes ALT-Attribut (nicht nur nach W3C) schon Pflicht.

Gravatar

23

Dominic

17. Juni 2007, 20:41

Also ich bin ein absoluter Befürworter von target blank… Als Besucher einer Website empfinde ich es als störend, wenn ich auf einen externen Link klicke, der nicht in einem neuen Fenster öffnet… Und ja, ich behaupte ich, dass 90% der Websurfer nicht wissen, wie man ein neues Fenster oder einen neuen Tab öffnet. Und diese 90% User gehen verloren, wenn man das target blank attribut nicht setzt…

Weshalb das W3C-Konsortium von seinem Gebrauch abrät, und es gar im strikten HTML Modus nicht unterstützt wird, ist mir schleierhaft…

Gravatar

24

hagen

17. Juni 2007, 20:53

Es wird aus sehr gutem Grund abgeraten.

Warum soll der User ein neues Fenster (neue Browserinstanz) akzeptieren? Warum soll er gezwungen werden, ganz woanders weiterzuarbeiten?

Man kann es ihm doch freistellen, mit einem Link zu machen, was er will. Und wenn der User dazu zu dämlich ist, wie gelangte er denn auf die Seite – und was will ich mit so einem? Auch von Browserbenutzern kann man erwarten, sich mit der Software und dem Medium Internet auseinander zu setzen.

Es gibt übrigens nicht nur screen, sondern auch aural, braille, embossed, handheld, print, projection, tty, tv, presentation, … und bei manchen macht es nunmal keinen großen Sinn, eine neue Browserinstanz zu öffnen. Targets machen nur bei Frames Sinn. Und ein Frameset wird auch nie als Strict definiert.

Wer also Targets nutzen will, der kann aus genügend anderen Documententypen auswählen. Leider wird oft als XHTML strict gekennzeichnet, und trotzdem Target (oder anderer invalider Code) genutzt. Und das ist noch schlimmer. Es gibt durchaus XHTML 1.0 Frameset, das kann man nutzen, und hat dann auch seine Target-Angabemöglichkeiten.

Gravatar

25

Gaeltacht

12. Juli 2007, 12:37

Warum soll der User ein neues Fenster (neue Browserinstanz) akzeptieren? Warum soll er gezwungen werden, ganz woanders weiterzuarbeiten?

Man kann es ihm doch freistellen, mit einem Link zu machen, was er will. Und wenn der User dazu zu dämlich ist, wie gelangte er denn auf die Seite – und was will ich mit so einem? Auch von Browserbenutzern kann man erwarten, sich mit der Software und dem Medium Internet auseinander zu setzen.

Entschuldige, wenn ich da etwas direkt werde – aber daraus spricht doch blanke Arroganz gegen dem Alltagsnutzer des Internets, für den rund 99 Prozent der Seiten im Internet angelegt wurden.

Nach deiner Logik dürfte dir kein Autoverkäufer mehr ein Auto verkaufen, wenn Du nicht in der Lage bist, die Steuerelektronik selbst zu reparieren – selbst wenn du ausreichend Fahrpraxis hast. Was will der Verkäufer denn mit einem Autofahrer, der die Technik nicht beherrscht???

Das Internet ist ein allumfassendes Medium, dessen Nutzer größtenteils die grundlegende Bedienung und Funktionen kennen, aber eben nur oberflächlich. Wer seine Seiten nur für Internet-Nerds baut, der mag alle Standards bis zuletzt einhalten, der mag auf target _blank verzichten. Nur sollte denen, die für das „unbeleckte“ Volk schreiben auch eine nutzerfreundliche Steuerung belassen werden.

Das hat nichts mit Aufzwingen zu tun, eher im Gegenteil mit Hilfestellung, denn

1. kennen nicht alle Nutzer die Funktionsvielfalt ihrer Browser und nicht jeder hat eine 5-Tasten-Maus. Ich selbst habe auch nur 2 Tasten…
2. sieht man nicht jedem Link an, ob er extern oder intern ist.
3. „fangen“ immer noch jede Menge Seiten den Nutzer und verhindern den Gebrauch des Back-Buttons. Für „Normalsurfer“ ist hier Schluss, ein target _blank rettet diese Surfer.

Wie gesagt, die Haltung von hagen ist nicht gerade nutzerfreundlich, aber jedem das Seine. Bei mir kommt erst die Nutzer-Funktionalität, dann der Inhalt und dann der Rest.

Gravatar

26

micmen

12. Juli 2007, 13:45

[quote=hagen 17. Juni 2007, 20:53]Warum soll der User ein neues Fenster (neue Browserinstanz) akzeptieren?[/quote]Die Besucher müssen alles akzeptieren, was ihnen im Internet auf den Bildschirm kommt. Das sind gigantische Berge von Müll und Schrott. Wenn es das schlimmste wäre, daß Besucher hilfreiche Features „akzeptieren müssen“, die ihnen die Navigation erleichtern, wäre das ja unglaublich toll!

[quote=hagen 17. Juni 2007, 20:53]Warum soll er gezwungen werden, ganz woanders weiterzuarbeiten?[/quote]Lies einfach mal die Texte obendrüber. Hier geht es nämlich darum, mit intelligent eingesetzten Mitteln die Benutzung eines Internetangebotes zu erleichtern – also um einen Dienst am Besucher und nicht um irgendwelche Zwänge.

[quote=hagen 17. Juni 2007, 20:53]Man kann es ihm doch freistellen, mit einem Link zu machen, was er will.[/quote]Das würde den Besucher aber zwingen, sich erstmal mit bestimmten Details der Programmierung der Seite auseinanderzusetzen – schlechter Service wäre das… Ich z.B. kenne die entsprechenden Shortcuts für die Browser-Bedienung, sowie die Möglichkeiten, den Browser über das Kontextmenü abweichend vom Standard zu bedienen, aber das heißt noch lange nicht, daß ich Lust habe, vor jedem Klick auf einen Link erstmal in die Statusleiste zu schauen und die Adresse des Link-Ziels mit der Adresse zu vergleichen, die in der Adreßzeile eingetragen ist?? Und auch das wäre noch keine sichere Methode, denn es kann sein, daß die aktuell dargestellten Inhalte gar nicht von der Domain kommen, die zur Adresse in der Adreßzeile gehört.
Also das ist schon Aufgabe des Programmierers, da für Ordnung zu sorgen und die Links in den geeigneten Fenstern darstellen zu lassen, als die Arbeit auf den Besucher abzuwälzen.

[quote=hagen 17. Juni 2007, 20:53]Und wenn der User dazu zu dämlich ist, wie gelangte er denn auf die Seite – und was will ich mit so einem?[/quote]Tja… Wenn dieser „ich“ in seinen Internetseiten z.B. Webdesign-Software anbietet, hätte er vermutlich Recht: Wer „zu dämlich ist“, selbst die Kontrolle über die Fenster zu übernehmen, in denen Browserinhalte angezeigt werden, wird vermutlich auch keine Webseiten programmieren und darum auch keine Webdesign-Software kaufen. Also was will dieser „ich“ mit dem…
Aber vielleicht gibt es Internetseiten, in denen Backrezepte angeboten werden oder Kinderschuhe? Sagen diese Anbieter auch „was will ich mit solchen Besuchern, die bei der Bedienung von Browsern lediglich die Grundkenntnisse mitbringen“? Sind das dann schlechtere Käufer von Kinderschuhen?

[quote=hagen 17. Juni 2007, 20:53]Auch von Browserbenutzern kann man erwarten, sich mit der Software und dem Medium Internet auseinander zu setzen.[/quote]Soso.
Woher hast Du denn diese Information?
Stand das mal am 1. April in der Bild-Zeitung?

Gravatar

27

micmen

12. Juli 2007, 13:53

Nach dem Speichern kann der Kommentar innerhalb von 15 Minuten editiert werden. Dazu gibt es einen Link «Kommentar bearbeiten» beim jeweiligen Kommentar.

Ha!
Jetzt habe ich die Syntax für Zitate, aber leider erscheint bei mir nirgendwo dieser beschriebene Link – hab’s mit verschiedenen Browsern probiert…

Gravatar

28

die-wege

12. Juli 2007, 15:17

hallo.
also es ließe sich noch vieles zum target_blank sagen, doch so oder so reden wir ins leere, denn jede/r user, auch solche mit hohem anspruch, die weltweite vernetzung positiv voranzubringen, wird scheitern an den gewohnheiten der klickraten.

mich erinnern solche diskussionen verblüffend an den zauberlehrling ( hier mag es micheal sein, der ja mit seiner ebenfalls SUBJEKTIVEN einstellung – egal welche kenntnisse und ambitionen ihn treiben, hier ratgeber zu sein – der auslöser war und ist ): zitat: „…die geister die er reif, die wird er nicht mehr los…!“

wohl in zahllosen foren, blogs, wasweisich sonstnoch, wird oft über jahre aneinander vorbei gedacht. ich meine ( bewußt nicht die flosel „ich denke,,, “ benutzend ), es wäre schön, wenn trotz aller unvermeidbaren subjektivität ein wenig mehr klarheit oder stattdessen intelligente kreativität der gedankenbeiträge ins laufen käme, so daß es spaß mache, voneinander zu lernen.
ob eine übersichtlichere form ( baumstruktur ) mehr bringen würde, ist mehr als fraglich.
ich finde es dennoch positiv, denn solange man nicht nur anonym durch die meist sinnentleerte virtuelle welt surft, besteht noch hoffnung, daß das wünschen oder denken noch geholfen hat.

vor langer zeit, und wahrscheinlich nie endend, gab es eine diskussion, wie bilder und sonstige inhalte im internet zu schützen sind, die weltfremdesten beiträge kamen nicht zufällig von denen, deren _inhalte_ keine maus hinter dem ofen hervorlocken würden. so ist z.b. das sperren der rechten maustaste blödsinn, denn sogar firefox ermöglicht es, das zu umgehen.
seit ich oft große bilder auf meine hp lade ( vielleicht, wegen meiner sehschwäche?, mehr aber noch, des details wegen ), sorge ich mich eigentlich noch nicht um datenklau.
denn schlimmer ist, die allseitige verfügbarkeit der bildersinnflut, die massenknipserei, etc. das bewirkt zwangsläufig vor allem auch den verlust an sensibler wahrnehmung, verlust des staunens.
stellt man den enormen klickraten eine sehbeschleunigung gegenüber, kann das wahrgenommene natürlich vom umfeld enormer bilderberge im internet kaum frei bleiben. es ist bekannt, daß die augen anders sehen als die synapsen im hirn von prozessen gesteuert werden, ob etwas, wie, warum überhaupt von interesse sei.

andererseits ohne „selektion“ würde man in kürzester zeit verrückt oder vom sinnwahn in den wahsinn getrieben.

sorry, meine synapsen agieren ellyptisch, in sprüngen umkreisend das assoziierte mal nah dran und dann wieder – scheinbar – weit weg vom zentrum in der umlaufbahn des hirns.

was ich anregen möchte, speziell an micheal gerichtet:
eine möglichst hilfreiche diskussion, wie zumindest bestimmte inhalte einer homepage zu schützen sind.
beispiel: das funktioniert nur partiell über .htaccess – oft mit dem nachteil, daß man selbst als admin mit normalem browsen nicht mehr dran kommt ( da man bei etlichen passwörtern ratlos werden kann ).
bin ansonsten kein mißtrauischer mensch, doch in der delegation an automatisierte prozesse vorsichtig geworden.
wenn also private für privates nur bilder und _inhalte_ klauen, ist das noch kein großes problem für mich.
problematisch sind jedoch die zahllosen spider ( u.a. trafficbelastung? spamfluten ) und unseriöse robots.
mit robots.txt ist das problem leider nur ansatzweise etwas zu verringern, doch was nützt es wirklich?
datenklauer und hacker haben da noch ganz andere waffen in petto ( z.b. programme ):
geht ein user mit dem browser auf einer seite in eine andere ebene, kann man beliebig daten kopieren, welche erst dann im stil der verzeichnisstruktrur angezeigt werden, wie sie der APACHE-server sieht:
also keine bilder, keine dateipreviews, dateitypen erkennt der server nur an der extension, z.b. bildname.jpg, videoname.mov, flashname.swf usw.

punktum, der langen schreibe kurzer sinn:
wäre das nicht weitaus wichtiger und interessanter als dieses subjektive pro oder kontra zum target_blank ?
obwohl ich befürchte, dies könne womöglich nicht unproblematisch sein.
hier den kreis schließend, vom zauberlehrling.

gruß dietmar

Gravatar

29

micmen

12. Juli 2007, 16:04

was ich anregen möchte, speziell an micheal gerichtet:
eine möglichst hilfreiche diskussion, wie zumindest bestimmte inhalte einer homepage zu schützen sind.
(…)
punktum, der langen schreibe kurzer sinn:
wäre das nicht weitaus wichtiger und interessanter als dieses subjektive pro oder kontra zum target_blank ?

Es können doch nicht alle Threads vom gleichen Thema handeln?
Das hier ist halt ein Thread zum Thema „Inhalte externer Links in separaten Browserfenstern anzeigen?“ und natürlich beziehen sich dann auch die Antworten auf dieses Thema?
Und wer zum Thema „Inahlte von Auftritten schützen“ schreiben möchte, sollte das doch am besten in einem Thread mit entsprechendem Titel/Eröffnungsbeitrag tun, als das hier in einen fremden Thread zu schmuggeln?

doch so oder so reden wir ins leere, denn jede/r user, auch solche mit hohem anspruch, die weltweite vernetzung positiv voranzubringen, wird scheitern an den gewohnheiten der klickraten.

Und diesen ersten Satz habe ich nicht verstanden… Was sind „Gewohnheiten der Klickraten“? Und warum führt unser Austausch über Für und Wider von target _blank ins Leere und was hat das mit diesen Gewohnheiten zu tun?

Gravatar

30

die-wege

12. Juli 2007, 21:50

zitat micmen:
Es können doch nicht alle Threads vom gleichen Thema handeln?
Das hier ist halt ein Thread zum Thema “Inhalte externer Links in separaten Browserfenstern anzeigen?” und natürlich beziehen sich dann auch die Antworten auf dieses Thema?
Und wer zum Thema “Inahlte von Auftritten schützen” schreiben möchte, sollte das doch am besten in einem Thread mit entsprechendem Titel/Eröffnungsbeitrag tun, als das hier in einen fremden Thread zu schmuggeln?

@micmen:

“ …in einen fremden Thread zu schmuggeln? “
wie bitte?
wenn ich – seit monaten – so machen kommentar zum target_blank hier lese, so ist mein „griff ins leere“ zwar nicht völlig aus der luft gegriffen, doch mit meinem verweis meinte ich ein zunehmendes gefühl der leere zwischen kopf und bauch – doch in diesem fall gar nicht hier, sonst würde ich kaum meine kostbare lebensZEIT damit verplempern, mich hier per MAUSklicks einzuwählen.
wenn du so völlig frei von nebenwirkungen im internet bist, ich beneide dich nicht ansatzweise drum.
doch so etwas in einem tread überhaupt am rande mal zu erwähnen, ist wohl die eigentliche überforderung.
das allein war ein fehler meinerseits, und ich sehe es sogar ein! und lerne daraus.

allerdings: wenn du dir aus meinen worten so beliebig nur eine randbemerkung herauspickst, die deiner denkart völlig fremd bleibt, so ist es dein ding – jedoch wiederum typisch für das ins leere hinein geraten – wie ich es meinte.

du selbst solltest hin und wieder mal deine sprache reflektieren – bevor du solche sätze schreibst:
„Es können doch nicht alle Treads vom gleichen Thema handeln?“
ein paradoxer unsinn, denn wo bitte hätte ich dergleichen auch nur am rande behauptet?

die „Gewohnheiten von Klickraten“ betreffend:
bin zwar mit 63 – biologisch – schon relativ alt, doch im hirn zählen andere zeittakte und prämissen, das hirn ist sozusagen nur eine art umwälzpumpe von erfahrungen.
bei manchen läuft diese nur im weichspülprogramm oder ist total verkalkt, bei andern immerzu auf hochtouren.
was reinkommt kommt jedoch so oder so völlig anders raus. in wort, in bild oder/und in der tat.

meine erfahrungen mit „klickraten“ sind nach rund 6 jahren internet mehr als nur ein subjektives gefühl.
lange vorher schon gab es erfahrungen mit lochkarten und vor allem, wie es in der praxis gehändelt und was spätestens seit microsoft draus wurde.

sehbeschleunigungsvergleich: sogar meisterwerke im museum werden durchnittlich nur für sekunden wahrgenommen! und das sagt noch gar nix darüber, was denn überhaupt und wie wahrgenommen wird.
jetzt versuche dir vorzustellen, wie die taktraten des computers plus klickraten per maus mit der tatsächlichen fähigkeit des denkvermögens – vor allem mit der masse an material im intenet – noch übereinstimmen.
dann hast du ungefähr eine ahnung, was ich mit klickraten meinte.

konstruktiv wäre gewesen: @dietmar, eröffne doch einen eigenen tread dazu.
kurz und bündig. und nicht nur ich hätte dich verstanden.
alles klar?

mir ist in der tat der rest meiner lebenszeit zu kostbar, um hier meine zeit zu verplempern mit solchen, dennoch war es keine lösung, deine anmerkung zu ignorieren. obwohl es besser gewesen wäre.

Gravatar

31

Michael (Author)

12. Juli 2007, 22:18

@All, dieser Blog-Beitrag ist vom 11.02.2006 und damit nicht mehr aktuell; zudem wird ziemlich vom Thema abgewichen, daher schließe ich hier nun die Kommentier-Möglichkeit.

Die Kommentarmöglichkeit ist derzeit für diesen Artikel ausgeschaltet.

Blog-Kategorien

Volltextsuche

Neueste Artikel

Neueste Kommentare

Neueste Trackbacks/Pingbacks

Andere Projekte

Blogparade

dient als zentrale Anlaufstelle für Blog-Paraden bzw. Blog-Karnevals und andere von BloggerInnen veranstaltete Aktionen.

Mediadaten

Feed-Statistik:
Feedburner

Software Guide gibt es seit Dezember 2005 und es werden durchschnittlich 4 Blog- Beiträge/Monat veröffentlicht. Die Themenschwerpunkte sind in der Tagcloud ersichtlich. Mehr Infos...

Links

 

Nach oben

Wordpress

© 2005-2016 Software Guide | ISSN 1864-9599