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London Street-Wars, Idee für Reality-Webservice

14. August 2006 von Michael | Webservice

KillerSpiegel Online berichtete Anfang August von einer etwas verrückten Freizeitbeschäftigung: Auftragskiller mit Wasserpistolen.

Eine Gruppe von etwa 200 Leuten spielen Opfer und gleichzeitig Auftragskiller, Ziel bei dem Reality-Game ist es, das von den Organisatoren ausgewählte freiwillige Opfer innerhalb von 1 Woche mit einer Wasserpistole zu „erschießen“. Der Killer ist dabei selber Gejagter, er wird nämlich parallel auch von jemandem gesucht.

Der junge Kommunalbeamte stellte seinem Opfer eine ganze Woche lang nach. Am letzten Tag musste er handeln: Wer binnen sieben Tagen nicht wenigstens einen Mordversuch macht, wird disqualifiziert. Frech mogelte sich Rafe in den Wohnblock der jungen Schwedin, die ihm als Opfer zugeteilt wurde, wich ihrem Abwehrfeuer aus und verpasste ihr eine kalte Dusche. Triumph!

Doch schon tags darauf wurde der frischgebackene Killer zum Freiwild: Sein Attentäter stürmte durch die offene Haustür hinter Rafe her, der filmreif übers Dach des Nachbarhauses entkam. „Der Kerl hat mir vielleicht einen Schrecken eingejagt.“ Tags darauf war zwar die Tür zu, aber das Fenster offen. Gnadenlos schlug der Mörder zu.

Es gibt allerdings in dem Artikel keinen Weblink, das ganze ist auch wohl ziemlich klein gehalten und so wie es aussieht gibt es tatsächlich keine Webseite als zentrale Anlaufstelle. Die offizielle Webseite ist streetwars.ca, aber wohl ohne interessantem Mehrwert.

Ich hätte erwartet, dass die ganze Verwaltung online über einen Web2.0-Webservice/Mashup erfolgt, also Google-Maps eingebunden, Chat, Benutzerprofile, Erfahrungsberichte, Calendar & Scheduling, Forum, Wiki, Shop für Ausrüstung (Wasserpistolen, Tarnkleidung, coole Sonnenbrillen, etc.) etc. etc. Das ganze natürlich lokalisiert, mit ein bis zwei Städten starten und dann expandieren.
Marktlücke? Ich glaube schon, könnte mir gut vorstellen, dass das eine größere Masse als nur 200 Leute in London anspricht.

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