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Ein WordPress-Online-Magazin?

18. Februar 2008 von Michael | Wordpress

Am 1. Februar hatte Frank Bültge zur Diskussion bezüglich eines WordPress-Magazins eingeladen und es gab einige weitere Artikel in der Blogosphäre, darunter von Robert Basic, Frank Helmschrott, Gerrit van Aaken, Perun und dem WP-Deutschland-Blog.

Obwohl seitdem mehrere Tage vergangen sind, möchte ich dennoch meine Meinung hierzu äußern, auch weil mich Frank danach fragte:

Üblicherweise haben bislang WordPress-interessierte die Feeds der einschlägigen deutschsprachigen Blogs abonniert, darunter u.a. bueltge.de, perun.net, blog.wordpress-deutschland.org, sw-guide.de, etc. Dadurch ist man dann einigermaßen auf dem Laufenden, bekommt Sicherheitsupdates mit, usw. Wer dann noch Englisch versteht, hat vielleicht zusätzlich noch wordpress.org/development und ggf. ein paar weitere englischsprachige Blogs abonniert und ist damit dann eigentlich sehr gut über WordPress informiert.

Würde man nun ein klassisches Blog mit mehreren Autoren aus dem Boden stampfen, das ganze mit „WordPress-Magazin“ titeln und erwarten, dass (Gast-)autoren Beiträge in dieses Blog klopfen, so wäre dies m.E. zum scheitern verurteilt. Warum sollte ein Autor schließlich auf einem fremden Blog bloggen, wenn dies auf eigenen Blog genau so gut klappt?

Was meines Erachtens aber klappen würde, wäre folgendes Konstrukt:

Mehrere WordPress-Autoren, die jeweils schon in der Vergangenheit einige WordPress-Beiträge veröffentlicht haben und entsprechendes Know-how mitbringen, schließen sich zu einem Moderations-Team zusammen. Es gibt dann eine zentrale Webseite wordpress-magazin.irgendwas und nur diese Moderatoren können dort Artikel veröffentlichen.

Jetzt gehen wir mal davon aus, dass z.B. Frank Bültge unter diesen Moderatoren ist: Frank schreibt nun auf seinem eigenen Blog (bueltge.de) einen Beitrag, den er für veröffentlichungswert auf der Magazin-Webseite hält, also taggt er seinen Beitrag mit wp-magazin:publish. Sein im Hintergrund laufendes Magazin-Wordpress-Plugin registriert das und veröffentlicht diesen Artikel dann auch auf der Magazin-Webseite.

Nehmen wir weiter an, ich bin nicht in diesem Moderations-Team, wäre aber der Meinung, eben einen tollen WP-Artikel geschrieben zu haben, der auch auf der Magazin-Seite erscheinen soll, so kann ich z.B. ein Magazin-Plugin bei mir im Blog installieren und den Artikel mit wp-magazin:publish taggen. Daraufhin wird mein Artikel zur Prüfung beim Magazin eingereicht und die Moderatoren dort bekommen eine E-Mail. Alternativ (wenn ich das Plugin nicht installiert habe) kann ich auch per Webformular oder Login auf meinen Beitrag aufmerksam machen und die Moderatoren prüfen diesen. Schreibe ich nun mehrere gute Artikel als Gastautor, bekomme ich vielleicht auch das Recht, selbständig Artikel ohne Review zu veröffentlichen.

Um dann auch eine gewünschte Themenvielfalt zu erreichen, müsste das Moderations-Team natürlich entsprechend regelmäßige Reviews durchführen und als Ergebnis manche Themen pushen, versuchen Schwerpunkte zu verlagern, etc.

Bezüglich Ansässigkeit eines solchen Magazins, also ob bei wordpress-deutschland.org, de.wordpress.org oder unter einer eigenen Domain, wäre ich völlig leidenschaftslos.

Informationen zum Artikel:

Weiterblättern im Blog:

Was ist ein Trackback?

2 Trackbacks/Pings:

  • 1

    Blogs optimieren

    Trackback vom 19. Februar 2008, 12:43

    Wordpress-Magazin in Vorbereitung... Die Diskussionen im Vorfeld waren breit gefächert, aber mittlerweile sieht es so aus, als würde das Wordpress-Magazin - ein eigener B…

  • Ein WordPress-Online-Magazin? Artikel #605, 1. Februar 2008 · Allgemein · 44 Kommentare Tags: WordCamp, WordPress, wordpressmagazin, WP Gelesen: 1380 · heute: …

13 Comments:

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1

Cem Basman

18. Februar 2008, 22:25

Genauso war es auch gedacht. Das war das Ergebnis nach 60 Minuten Diskussion beim Wordcamp08. Mittlerweile läuft auch schon die technische Vorbereitung.

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2

Michael (Author)

18. Februar 2008, 22:29

Ah, schön das zu hören Cem :-)

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3

Frank

19. Februar 2008, 9:01

Hallo Michael,
danke für dein Feedback und Sichtweise.
Du erklärst genau die Funktionsweise des Magazins, nur mehr als Beispiel und ein wenig auf technischer Ebene.
Wenn ich es machen sollte, dann wollte ich es aber mit einer starken Redaktion machen und daher suchte ich mit Hilfe der Diskussion nach Jüngern.
Das Magazin soll der Eintritt in gute Artikel zu und um WP sein, Artikel von anderen Blogs, Artikel von Gastautoren und Aggregation. Entscheidend war mir ein Team, welches nach Außen klar und deutlich macht, wer, was und wie es entsteht. Daher auch der Weg über eine offene Diskussion und nicht das Krämern im Dunkeln. Die Technik ist schnell aufgesetzt, das ist das wenigste.
Aber lassen wir uns überraschen, es scheint ja was zu starten, nach Aussage von Cem.
LG Frank

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4

Heuni

19. Februar 2008, 16:07

So wie Du es beschrieben hast, wäre es doch eigentlich ziemlich geil. Ein Plugin, jemand schreibt, Artikel gut = erscheint im Magazin, Artikel scheiße = erscheint eben nicht.
Und eben auch Kernautoren wie Frank Bueltge oder Cem. Geile Sache. Sogar ich, und ich schreibe nicht soooo oft über WordPress, würde mir einige Artikel ausdenken.

Heuni

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5

Frank

19. Februar 2008, 22:49

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6

Tony M

20. Februar 2008, 11:17

Super Idee. SOllte man umsetzen! Hätte da auch ein paar Artikel!

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7

Dietmar aus Südtirol

25. Februar 2008, 19:59

Ein Online Magazin also ein zentrale Stelle für WordPress, vor allem für Sicherheitslücken und deren Lösung fände ich echt super!

Den Ansatz „Autoren dürfen Artikel, welche Sie bereits in den eigene Blogs veröffentlich haben, nach einer entsprechenden Prüfung durch WP-Experten im WordPress Online Magazin veröffentlichen“ finde ich zwar auch sehr interessant (Michael hat recht: wer will schon in einem fremden Blog Bloggen), aber ich denke das Problem bleibt. Die Artikel wären aus SEO-Sicht „duplicat Content“. Wer möchte schon gerne seinen eigenen Content verschenken und zusätzlich noch riskieren, dass der verschenkte Content in den SERPs vor dem eigenen steht?

Wenn überhaupt sollte der Artikel nur im Online Magazin veröffentlich werden und nicht im eigenen Blog. Ok, ein Anreiz für die Autoren wäre diesbzgl. sicherlich wichtig, aber da würde sich sicherlich was finden lassen z.B. wertvolle Backlinks oder…

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8

Miichaa

26. Februar 2008, 16:13

nur im Online Magazin

Da stimme ich ebenfalls zu.

Eigene Texte wortgleich woanders wiederzugeben sollte eher suboptimal sein, eventuell würden beschreibende Kurztexte sinvoller sein?

MfG

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9

Klaus-Martin Meyer (telefon.de

28. Februar 2008, 15:45

ein solches magazin dürfte für experten wie für laien, die bloggen gleichermaßen interessant sein. allein damit die bloggenden betreiber, ihren techies auf die füße treten können. das gleiche gilt natürlich vice versa.

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10

Malte

2. März 2008, 9:10

Auch wenn es ein solches Magazin gibt müsste man die anderen Blogs weiterhin abonnieren um auch alles mitzukriegen. Was wäre denn mit einem Social News Portal wie WPigg? Dort könnten bequem alle Inhalte gebündelt werden.

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11

Michael Asperger

2. März 2008, 14:05

Die ganzen Artikel doppelt zu veröffentlichen, scheint mir auch nicht so sinnvoll. Im Prinzip würde es ja reichen, wenn im zentralen Blog der Introtext bzw. eine Zusammenfassung eines Artikels erscheint, und dann ein Link zum Artikel im Blog des jeweiligen Autors. Bzw. ob der vollständige Artikel im zentralen Blog oder im Autor-Blog ist, könnte ja der Autor selbst entscheiden.

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12

Joquinho

6. März 2008, 8:42

Keine schlechte Idee, um die Infos zu WP zu konsolidieren … Gruss Joaquinho

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13

Markus

10. März 2008, 20:20

Ich finde die Idee ausgezeichnet, da man so auch schnell auf die Gastautoren aufmerksam werden wüdre und auch kleinere Blogs so die Chance gibt in die Öffentlichkeit zu treten.

Die Kommentarmöglichkeit ist derzeit für diesen Artikel ausgeschaltet.

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