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SCHUFA-Frühwarnsystem per E-Mail oder SMS

11. Februar 2009 von Michael | Webservice

SchufaVor 2 Jahren hatte ich über den SCHUFA-Service zur Eigenauskunft berichtet.

SCHUFA bietet jetzt neuerdings einen SMS- und E-Mail-Update-Service an: für 10€ / Jahr wird man damit per E-Mail oder SMS benachrichtigt, sobald jemand Infos über die eigene Person anfragt (z.B. wegen neuem Handyvertrag oder Kreditaufnahme) oder Änderungen der persönlichen Daten aufgrund einer Mitteilung erfolgen. Das ganze soll vor Identitätsmissbrauch schützen und wird als “Frühwarnsystem” verkauft.

Das klingt zunächst nach einer netten Geschäftsidee, aber brauchen wir das wirklich? Leider kann man sich nämlich nicht darauf verlassen, dass SCHUFA alle wichtigen Daten erhält: so zeigte mein Test von vor 2 Jahren, dass der SCHUFA z.B. meine Geldanlagen oder etwa Verträge für Festnetz und Handy nicht bekannt waren.

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thomas

11. Februar 2009, 23:39

Wieso möchtest du, dass die Schufa alle “wichtigen” Daten kennt ?
Viele sind froh wenn weniger Daten gespeichert sind.
Geldanlagen werden nicht der Schufa gemeldet.
Die Verträge sind auch unterschiedlich, wer welche Daten melden muss.
Ob im Handy-Laden kontrolliert wird ob die entsprechenden Date gemeldet sind bezweifele ich, da wird wohl nur eine Abfrage gemacht.
Festnetz von der Telekom wird bestimmt nicht gemeldet.

Gruß
Thomas

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2

Michael (Author)

11. Februar 2009, 23:49

Thomas, wo habe ich geschrieben, dass ich das möchte? Ich habe nur festgestellt, dass sie diese Daten von mir nicht hatten, somit könnte ich mich auch nicht auf den SMS-Service verlassen, da wohl vieles gar nicht der Schufa mitgeteilt wird.
Schufa hat ja das Ziel, vor Kreditausfällen zu schützen. Nur wer das zuverlässig machen will, braucht nun mal umfangreiche Infos, dazu gehören m.E. auch laufende Geldanlagen, Kredite, Handyverträge usw.

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3

Lupus

12. Februar 2009, 10:33

@Michael
“Leider kann man sich nämlich nicht darauf verlassen, dass SCHUFA alle wichtigen Daten erhält:”

Diese Formulierung deutet darauf hin, dass der Autor es bedauert, dass dem eben nicht so ist und dies impliziert im Gegenschluß, dass sich dies der Autor wünscht. Somit kann man bei vorgenommener Sprachwahl durchaus davon ausgehen, dass auch Du Dir den Überwachungsstaat wünscht – also ich sehe das so wie Thomas und streiche jede Schufaklausel aus alles Verträgen und setze ggf. nachträglich die Löschung meiner Daten durch.

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4

Patrick

12. Februar 2009, 17:10

Ich finde, dass sich das Ganze sehr interessant anhört. Bin aber auch der Meinung, dass nicht alle Verträge eingetragen werden müssen. Wo würde das hinführen?

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5

Lupus

12. Februar 2009, 17:43

Es gibt imho nur 2 Lösungen:

1.) Selbstbestimmte Datenerfassung im privatwirtschaftlichen Bereich

oder

2.) Speicherung uns Freigabe ALLER Daten von JEDEM für JEDEN. Denn nur was limitiert ist hat einen Preis.

Das, was da im Moment abgeht wird nochmal richtig peinlich/ärgerlich werden.

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6

thomas

12. Februar 2009, 21:35

@Michael
Lupus hat es schon geschrieben, ich habe das “Leider” so interpretiert.

“Die Schufa hat als Ziel vor Kreditausfällen zu schützen”
Nach meiner Ansicht hat die Schufa das Ziel Geld zu verdienen.

Bei der Datensammlung sind sie auf ihre “Kunden” angewiesen, es ist aber nicht jeder Kunde bei der Schufa, denn das kostet Geld. Vor einigen Jahren waren noch nicht mal alle Kreditinstitute angeschlossen, dann waren auch deren Kredite nicht gemeldet.
Hypothekenkredite werden auch häufig nicht gemeldet.
Von daher sind die Schufa-Daten und deren Scoring mit Vorsicht zu genießen.

Gut finde ich allerdings, dass man mit diesem System erfährt wenn jemand die Daten abfragt.

Thomas

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7

Der Ranger

26. Februar 2009, 16:15

Also ich denke mal auch das es in erster Linie eine neue möglichkeit sein soll um Geld zuverdienen. Zu der Idee allgemein muss ich sagen: An und für sich ist das ne tolle Sache vorgewarnt zu werden. Andererseits warum sollte jemand meine Daten abrufen ohne das ich bei demjenigen ein Vertrag, Kredit oder sonstiges aufnehme? Weil das kostet die Firmen ja auch Geld.

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