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Blog-Kategorie: Webmaster/CMS/Blog (Seite 8/11)

Blogger werben für Blogs

14. August 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

BroadwaySowohl Basic Thinking als auch Dr. Web hatten eine Aktion gestartet, um auf Blogs in der Sidebar mit Screenshot zu verlinken.
Nun hat Horst über einen Kommentar auf eine Aktion in seinem Blog aufmerksam gemacht: Die Blog-Perle der Woche.
Wer also bei Robert oder Dr. Web nicht dran kam oder zusätzlichen Push möchte, kann bei Horst vorbeischauen.

Interessanterweise hatte Horst in meinem Beitrag Linktausch-Anfragen an Blogbetreiber auf die Aktion hingewiesen, obwohl sich das ganze jedoch vom klassischen Linktausch abgrenzt, denn bei Linktausch werden meist blind Links gesetzt ohne Interesse an der jeweils anderen Seite — und das kann weder mit einer klassischen Blogroll oder zeitlich begrenzter Werbeaktionen wie dieser verglichen werden.


Pagerank-Formel veröffentlicht

2. August 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

PagerankMatt Cutts, ein Mitarbeiter von Google, hat mittlerweile 6 Videos veröffentlicht, in denen er jeweils in wenigen Minuten häufig gestellte Fragen zur Suchmaschinenoptimierung erklärt.

Aber eigentlich braucht man die Tipps gar nicht mehr, das Blog Google Blogoscoped hat nämlich den Quellcode zur Pagerank-Formel veröffentlicht ;-) Sehr gut gemacht, allerdings sind etwas Programmierkenntnisse erforderlich, um den Sinn zu verstehen…

(via Werbeblogger)


Adsense in der Navigation

30. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Navigationsmenü einer Webseite:
Adsense
Das Beispiel zeigt sehr deutlich, wie man es nicht machen soll: Google-Adsense-Anzeigen nahezu perfekt ins Navigationsmenü integrieren, zudem läuft ein Script im Hintergrund, das die Werbung nach einer Weile an anderer Stelle im Menü platziert. Selten habe ich ein solches Negativ-Beispiel gesehen, um Besucher zu verarschen und zu Klicks auf Werbung zu verleiten. Und gemäß den Adsense-Richtlinien ist dieser Einsatz scheinbar sogar erlaubt, zumindest wird nichts gegen eine Integration wie dieser erwähnt. Wäre ja auch nicht sinnvoll, da Google bei jedem Klick kassiert.

(via betamode)


Lt. Focus 5% Blogger in Deutschland?

30. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

StifteWie das CIO-Weblog berichtet, sollen lt. morgen erscheinendem Focus-Artikel 5% aller Deutschen bloggen, wie wohl eine Umfrage unter 1.010 Teilnehmern ergeben hat.

Meines Erachtens ist die Zahl völlig falsch und viel zu hoch gegriffen. dies würde ja bedeuten, dass von den gut 80 Millionen Einwohnern in Deutschland über 4 Millionen bloggen.

Ich vermute, dass nicht mal 1/2 Million erklären kann, was z.B. RSS oder ein Trackback ist. Meines Wissens bzw. meiner Einschätzung nach haben wir in Deutschland mehrere hunderttausend Blogger, und nur die wenigsten davon haben mehr als 10 Besucher / Tag.

Lt. einer anderen Studie von November 2005 führen 4% aller deutschsprachigen Internetnutzer ein Weblog. Das klingt schon wesentlich anders: 1.) deutschsprachig, 2. Internetnutzer und nicht Einwohner aus Deutschland.


Plakatwand und Werbung bei Dr. Web

29. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Das Dr. Web Weblog hat vor ein paar Tagen mit Kostenlose Werbung für Weblogs eine schöne Aktion für Blogger gestartet. Sven hat alle eingereichten Mini-Plakate in eine Plakatwand aufgenommen. Daraus werden ausgewählte Plakate als Werbung angezeigt. Es freut mich sehr, dass heute Software Guide dran ist:
Dr. Web Screenshot
Es ist toll, dass es gut besuchte Blogs wie eben das von Dr. Web gibt, die solche Aktionen machen. Eine ähnliche Aktion gab es von Basic Thinking mit Dein täglich Blog, die noch bis Ende Juli läuft. Auch dort war Software Guide für 1 Tag vertreten und bescherte der Seite zusätzliche Besucher.

Die Anzahl der täglichen Besucher ist durch die Aktion bei Basic Thinking übrigens angestiegen, wieviele tatsächlich über die Aktion zu Stammlesern wurden, lässt sich allerdings natürlich nicht auswerten.


Alte Logos auf Web 2.0 getrimmt

26. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Im Designforum Yay Hooray gibt es derzeit ein nettes Experiment: Es werden in einem Beitrag viele Logos bekannter Firmen im Web2.0-Stil gezeigt.

Logos

(via F – LOG – GE)

Nachtrag:
Auf Flickr gibt es ein Set, welches die Logos übersichtlicher darstellt.


Linktausch-Anfragen an Blogbetreiber

21. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

RichtungImmer wieder erhalte ich von Betreibern relativ frischer Blogs per Email Anfragen zu Linktausch-Angeboten, folgende Anfrage kam vorhin rein:

(…) ich wollte Sie fragen, ob Sie vlt. Interesse an einem Linktausch zwischen unseren Blogs hätten?
Ich beschäftige mich in meinem Blog vorwiegend mit den Themen (…)

Zur Vereinfachung für mich schreibe ich hier in diesem Beitrag meine Meinung darüber und kann dann zukünftig bei solchen Anfragen direkt darauf verlinken ;-)

Einzelne Beiträge verlinken, Trackbacks

Jede Minute werden zig Blog-Beiträge in der Blogosphere untereinander verlinkt: Blog A schreibt einen Artikel, Blog B berichtet im eigenen Blog vom Artikel auf Blog A und setzt dorthin einen Link. Blog A erhält halbautomatisch „im Gegenzug“ einen Trackback-Eintrag in den Kommentaren. Dadurch ensteht die Verlinkung untereinander.
Dabei ist immer die Quelle mit URL anzugeben, das gehört zum guten Stil und hat sich etabliert. Entweder macht man das direkt im Text (z.b. „…habe ich bei …. gelesen…“) oder etwa ein via-Link am Ende des Artikels.

Blogroll

Besucht der Blogger von Blog B das Blog A immer wieder, so wird er/sie das Blog A in die Blogroll, also dauerhafte Linkliste aufnehmen.
Anhand der Blogroll orientieren sich übrigens auch Besucher des Blogs, um die Interessen des Bloggers einzustufen. Jeder Besucher nimmt an, dass Blogs in der Blogroll auch vom Blogger regelmäßig gelesen werden. Würde ein Blogger dort auch Links von Blogs listen, die er/sie nur wegen Linktausch aufgenommen hat, so wäre das den Besuchern gegenüber in gewisser Weise nicht ehrlich.

Kommentare

In Blogs wird auch regelmäßig kommentiert, dabei gibt der kommentierende Blogger bei „Webseite“ natürlich die URLs seines Blogs an. Auch dadurch entstehen Backlinks (wenn nicht durch die Software deaktiviert, Stichwort nofollow). Regelmäßige Kommentare in Blogs, die einen interessieren, können dabei durchaus sehr viel mehr bringen als ein Dutzend Linktausch-Aktionen.

Wie macht man ein neues Blog bekannt?

Wenn man erst kürzlich ein Blog eröffnet hat, hat man anfangs nur wenige Besucher. Das kann nach einer Weile demotivieren, denn was bringen die tollsten Beiträge wenn keiner mitliest und verlinkt.
Einen sehr guten Artikel hat Robert Basic in Wie wird das eigene Blog bekannt? geschrieben, absolut lesenswert!

Wer WordPress als Blog-Plattform einsetzt, kann sich meine Artikel ‚Tipps zu SEO für WordPress‘ – Teil 1 und Teil 2 ansehen, um das Blog selbst zu optimieren.

Aktuell hat zudem Dr. Web Weblog eine tolle Aktion gestartet: Kostenlose Werbung für Weblogs, es gibt bereits eine große Plakatwand.

Fazit

Linktausch sollte man wirklich vermeiden, das macht man heutzutage nicht mehr, außerdem ist es dem Besucher gegenüber nicht ehrlich, wenn man das macht.
Mir persönlich ist viel lieber eine E-Mail à la „wenn Du Lust hast, dann schau mal bei mir im Blog vorbei…“. Solch einem Link-Tipp folge ich gerne. Finde ich es interessant, so gibt es einen Artikel und damit einen Link, oder es wird zumindest weiter beobachtet, welche Beiträge in der Zukunft kommen. Ich denke, den meisten Bloggern geht es hier ähnlich wie mir.


Tagging in Blogs nicht zu Ende gedacht

14. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

TagcloudMittlerweile kennt wohl fast jeder Tags (Schlagwörter). Für ein bestimmtes ‚Objekt‘ vergibt man diese Schlagwörter, solche Objekte können sein: Weblog-Beiträge, Digitalkamera-Bilder, Weblinks, Videos, u.v.m.

Beispiel:

Man macht Urlaub in Südafrika und erstellt mehrere hundert Fotos mit der Digitalkamera. Nach dem Urlaub lädt man die Bilder in der Fotoverwaltung hoch, macht ggfs. noch kleinere Bearbeitungen (Helligkeit einstellen, Bild um 90° drehen etc.), und vergibt Tags (Schlagwörter).
Z.B. legt man dort auch ein Foto wie das folgende ab:
Green
Hier kann man u.a. folgende Schlagwörter eingeben: Südafrika, 2006, Steine, Wiese, Laub, Wasser, alles was einem also spontan zu dem Bild einfällt, ohne sich Gedanken zu machen bezügl. Kategorisierung etc.

Anwendung:

Eine gute, intuitiv bedienbare Software bietet nun folgendes:
1 Jahr nach dem Urlaub möchte man sich wieder die Bilder ansehen. Man geht in die Fotoverwaltung, und klickt in der Liste der Schlagwörter auf „Südafrika“. Dort erscheinen weitere Schlagwörter (u.a. 1998, 2006, Steine, Wiese, Laub, Wasser, Meer, Sand, …)
Anhand der Jahreszahlen erinnert man sich, dass man ja sowohl 1998 als auch im Jahr 2006 in Südafrika war. Da man die Bilder vom Jahr 2006 sehen will, klickt man auf „2006“. Nun erscheint wieder eine Liste, und zwar nur die Schlagwörter der Bilder, die sowohl „Süfafrika“ als auch „2006“ enthalten. Man kann jetzt entweder die Bilder nacheinander ansehen, oder weiter filtern, in dem man z.B. auf „Wasser“ klickt.

D.h. mittels Tagging können Objekte (a) relativ schnell in eine Sammlung eingeordnet und (b) wieder schnell aufgefunden werden.
Zudem ist das System kategorieübergreifend, das obige Bild muss man nicht zwanghaft in „Südafrika / 2006 / Wiese“ ablegen, durch die Verwendung von Tags kann man viele Alternativen wählen.

Umsetzung

Soweit die Theorie. Der Bookmark-Dienst del.icio.us bietet genau diese Möglichkeiten für Bookmarks. Man kann damit beliebig einsteigen (ein Tag aus der kompletten Liste anklicken), und weiter filtern, d.h. weitere Tags auswählen, in dem man auf das ‚+‘-Zeichen vor dem Tag klickt:
delicious

Die Zahl vor den Tags entspricht hier übrigens der Anzahl der Objekte (Bookmarks), die das zusätzliche Tag enthalten.

Zusätzlich sieht man in del.icio.us im oberen Bereich Folgendes, wobei das ‚+‘-Zeichen anzeigt, dass auf mehrere Tags gefiltert wird:

Your items tagged suedafrika+2006+wasser

Umsetzung in Blogs

Blogs sind hier leider ziemlich eingeschränkt. Obwohl nahezu jedes Blog Tags verwendet und auch eine Tagcloud zur Darstellung der im Blog verwendeten Tags anbietet, bieten Weblogs meines Wissens keine Möglichkeit der einfachen Filterung / Eingrenzung.

Z.B. sucht man in einem Blog einen Artikel über eine virtuelle Festplatte von Google, man hat gehört sowas soll es geben, erinnert sich aber nur noch, dass man darüber in dem entsprechenden Blog gelesen hat.
Also geht man dort zur Tagcloud und sieht dort in sehr großer Schrift „Google“ stehen. Man klickt nun darauf, und es erscheinen alle Artikel, die das Tag ‚Google‘ enthalten, chronologisch untereinander. Eine weitere Filterung ist aber nicht möglich. Klickt man nämlich in der Tagcloud auf „Festplatte“, erscheinen alle Artikel, die mit „Festplatte“ getaggt wurden (ohne Berücksichtigung, ob diese auch den Begriff ‚Google‘ enthalten). Hier fehlt also die oben beschrieben Filter-Funktion, die z.B. del.icio.us bietet. In del.icio.us kann man Artikel anzeigen lassen, die beides enthalten, also sowohl ‚Google‘ als auch ‚Festplatte‘. Zudem werden immer die weiteren Filtermöglichkeiten angezeigt.

In Blogs bleibt dem Besucher wohl nur eines übrig: die Blog-Suchfunktion benutzen. Nur spätestens hier stellt sich die Frage, warum überhaupt Tags verwendet werden in Blogs, für den Besucher scheinen diese nahezu wertlos zu sein.

Fazit

Meines Erachtens müssen hier Weblogs bzw. die zugrunde liegende Software verbessert werden, ein wenig Taggen hier und eine Tagcloud dort ist nicht ausreichend, die Software muss den Rest bieten. del.icio.us macht das ganze meines Erachtens vorbildlich, solange in Blogs auf Tag-Kombinationen nicht wie in del.icio.us gefiltert werden kann, bietet das Tagging m.E. für Besucher kein Mehrwert.
Eine Lösung ist mir derzeit nicht bekannt, um eine Funktionalität wie unter del.icio.us z.B. auf einem WordPress-Blog zu bieten.
Jedenfalls ist das Tagging, wie es derzeit in Blogs (wie auch auf Software Guide) betrieben wird, keine Unterstützung für Besucher, um Artikel schnell zu finden. Die simple Volltextsuche ist hier wohl zuverlässiger.
Ich werde das ganze jedenfalls weiter verfolgen und darüber berichten, mein Ziel ist es, Besuchern einen ähnlichen Service wie bei del.icio.us zu bieten.


Google Blogsearch und Indizierung von RSS-Feeds

10. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Update – aktualisierter Artikel: Feeds von Suchmaschinen ausschließen

Google BlogsearchIm Beitrag Im Beitrag Feeds per robots.txt von Suchmaschinen ausschließen hatte ich beschrieben, wie man RSS-Feeds von Suchmaschinen ausschließt, da diese leider oftmals weit oben in den Trefferlisten erscheinen. Insbesondere die Artikel-RSS-Feeds sind hier relevant.

Nun berichtet dort Alexander vom work-innovation Blog im Kommentar, dass seiner Beobachtung nach damit die Goolge-Blogsearch ausgeschlossen ist.

Google Blogsearch? Ja, es gibt einige Suchmaschinen, die sich auf das Durchsuchen von Weblogs spezialisiert haben, und entsprechend neueste Beiträge auch ganz oben anzeigen. Eine dieser Suchmaschinen ist eben Google Blogsearch. Mir war vor ein paar Wochen schon einmal aufgefallen, dass dort meine Webseite nicht wirklich gut gelistet ist, und bei Eingabe relevanter Keywords meine Seiten nicht bzw. nur ganz unten erschienen, ganz anders als in Google. Habe das nicht weiter beachtet und abgehakt, da der Service noch Beta ist.

Aber der Hinweis macht nun vieles klar. In der Hilfe von Googles Blogsearch steht:

Wenn Sie keine Website-Feed für Ihr Blog veröffentlichen, wird es nicht in die Blog-Suche aufgenommen.

Aha. Ich habe den Hauptfeed über die letzten 10 Artikel per robots.txt ausgeschlossen, damit normale Suchmaschinen diesen nicht indizieren (was ja auch keinen Sinn hat, normale Suchmaschinen sollen gefälligst nur die tatsächlichen Artikel indizieren).

Das werde ich wohl revidieren müssen, um in der Google Blog-Suche wieder gelistet zu werden. Mal sehen, einen Tod muss man sterben, jedenfalls gilt es zu vermeiden, dass zumindest die Artikelfeeds nicht indiziert werden. Ich denke ich werde nun doch wieder mit nofollow arbeiten, Nofollow-Attribut sinnvoll eingesetzt.

Nachtrag:
Aha, es reicht wohl, in der robots.txt die Zeile Allow: /feed/ hinzuzufügen, d.h. man hat dann folgende 2 Zeilen:

Disallow: */feed/
Allow: /feed/

Das bewirkt, dass der Hauptfeed, welcher unter http://seite.de/feed/ liegt, indiziert wird, nicht aber sämtliche Feeds der Artikel, wie etwa http://seite.de/2006-07-10/hallo-welt/feed/, diese bleiben außen vor.
Testen kann man das ganze in Google Sitemaps (Google-Account erforderlich) unter Diagnostic > robots.txt analysis.

Update – aktualisierter Artikel: Feeds von Suchmaschinen ausschließen


Blog-Spam-Kommentare

8. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Vorkommnisse

SpamAm 22. Juni berichtete ich von vermehrtem Spamaufkommen auf Software Guide: innerhalb weniger Stunden über 500 neuer Spam-Beiträge. Am 26. Juni berichtete ich von einer Verzehnfachung, also mehrere tausend Spam-Beiträge/Tag, und mögliche Abhilfen. Am 4. Juli hatte ich daraufhin das Mathe-Antispam-Plugin veröffentlicht.

Robert Basic berichtete fast parallel ebenfalls von massiven Problemen mit Spam, bei ihm war das ganze noch einen Schritt weiter, da teilweise lange Wartezeiten auftraten aufgrund der Spamattacken, also massiv negativer Einfluss auf die Server-Performance (siehe u.a. Spam-Stats und Gegenmaßnahmen).
Denis hatte es noch härter erwischt.

Auslöser

Hauptauslöser waren massive direkte Spamattacken per Bots, diese gingen nicht über Trackback/Pingback, sondern direkt über die Kommentar-Funktion.

Das Problem ist in keinem der Fälle, dass tatsächlich Spam durchkommt, denn etweder wurde Akismet oder Spamkarma eingesetzt. Beide WordPress-Plugins haben einen unterschiedlichen Ansatz, arbeiten aber sehr zuverlässig.

Hauptprobleme

Die Hauptprobleme waren vielmehr:

  • Wird ein (Spam-)Kommentar abgegeben, so erfolgen durch diese Plugins mehrere Schreib- und Lesevorgänge in der MySQL-Datenbank, was bei Attacken den Server entsprechend beansprucht und ausbremsen kann.
  • Bei mehreren tausend als Spam eingestuften Kommentaren kann es vorkommen, dass dazwischen False Positive sind, also echte Kommentare, die als Spam eingestuft wurden. Diese gehen in den Massen allerdings unter und werden vom Administrator gelöscht. Aus der Tätigkeit der Moderation wird also bei mehreren tausend Spams/Tag nur ein „per Mausklick alle als Spam gekkenzeichneten Nachrichten löschen“.

Lösung

Als Lösung wurde von Software Guide daraufhin Folgendes eingesetzt:

  1. Math Comment Spam Protection Plugin:
    Das Plugin habe ich vor wenigen Tagen geschrieben, es stellt beim Kommentieren simple Mathe-Aufgaben. Mehr zu dem Plugin siehe unten.
  2. Trackback Validator Plugin: Markiert alle Trackbacks als Spam, welche auf dem verlinkenden Blog keinen Back-Link zur getrackbackten Seite haben.
  3. Akismet: Läuft weiterhin im Hintergrund und blockt alles, was trotzdem durchkommt.

Auf Software Guide ist das Konzept bisher aufgegangen, kein einziger Kommentar kam durch, die Anzahl der als Spam markierten Kommentare ging auf < 20 Stück / Tag zurück. Robert verwendet seit 06.07. ebenso dieses Konzept, wie er unter Die sanfteste Methode gegen Werbemüll berichtet, und scheint bisher ebenso gute Erfahrungen zu machen.

Mathe-Anti-Spam

Die meisten Spams blockt von Anfang an das Math Comment Spam Protection Plugin. Diskussionen dazu siehe auch unter Dr. Web: Spamschutz mit Rechenaufgaben.
Das Plugin stellt in seiner Version 1.0 einfachste Additionsaufgaben. Selbstverständlich lässt sich das per Bot sehr einfach umgehen, indem man das HTML ausliest und die Summe entsprechend übergibt. Allerdings verwenden derzeit nur die wenigsten Blogs einen solchen Schutz, somit ist die Abdeckung für Spammer völlig uninteressant.

Weiter plane ich für die Zukunft, das Plugin entsprechend zu erweitern und auch die Ausgaben der Zahlen und Operatoren als Text anzubieten, u.v.m.

Bilder und Captchas möchte ich nicht verwenden, da diese die Zugänglichkeit weiter einschränken. Zudem sind auch Captchas meist sehr einfach durch Bots lösbar, siehe PWNtcha – captcha decoder, Using AI to beat CAPTCHA oder W3C: Inaccessibility of CAPTCHA.

Das mit den Matheaufgaben ist nur eine Maßnahme von mehreren, und ist sicherlich verbesserungswürdig. Da aber heute der allergrößte Teil aller Webseiten keinerlei solcher oder ähnlicher Maßnahmen zur Spam-Abwehr treffen, ist diese Maßnahme sehr wirkungsvoll. Einige Webmaster nutzen von noch einfachere Möglichkeiten, wie etwa eine Checkbox (Kommentar wird nur gespeichert, wenn diese gesetzt ist) oder Kommentarvorschau. Das Plugin mit den Matheaufgaben ist da einen Schritt weiter, aber sperrt keine Anwender aus (als wie es etwa bei Captchas der Fall ist), auch da die Aufgaben selbst sehr einfach gehalten sind.
Die Rechenaufgaben zu berücksichtigen ist für Spammer zum heutigen Stand völlig uninteressant, da dieses Antipspam-Verfahren nur von einer minimalen Anzahl an Webseiten genutzt wird. In ein paar Jahren mag dies anders aussehen, aber bis dahin gibt es auch eine neuere Version des Plugins :-)

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© 2005-2021 Software Guide | ISSN 1864-9599