Software Guide

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Sie möchten in dieser Box oder an anderer Stelle dieser Webseiten eine Werbung schalten? Sehen Sie sich dazu am besten einfach mal die verschiedenen Möglichkeiten an.


Blog-Beiträge getaggt mit «blog»

Plakatwand und Werbung bei Dr. Web

29. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Das Dr. Web Weblog hat vor ein paar Tagen mit Kostenlose Werbung für Weblogs eine schöne Aktion für Blogger gestartet. Sven hat alle eingereichten Mini-Plakate in eine Plakatwand aufgenommen. Daraus werden ausgewählte Plakate als Werbung angezeigt. Es freut mich sehr, dass heute Software Guide dran ist:
Dr. Web Screenshot
Es ist toll, dass es gut besuchte Blogs wie eben das von Dr. Web gibt, die solche Aktionen machen. Eine ähnliche Aktion gab es von Basic Thinking mit Dein täglich Blog, die noch bis Ende Juli läuft. Auch dort war Software Guide für 1 Tag vertreten und bescherte der Seite zusätzliche Besucher.

Die Anzahl der täglichen Besucher ist durch die Aktion bei Basic Thinking übrigens angestiegen, wieviele tatsächlich über die Aktion zu Stammlesern wurden, lässt sich allerdings natürlich nicht auswerten.


Wahl zum besten Gadget-Blog

23. Juli 2006 von Michael | Gadget

gadgetblogMaxim und ask.com laden zu einer Abstimmung ein:

Was ist das beste deutschsprachige Gadget-Blog?

Dabei werden 10 Blogs-gelistet, die regelmäßig über Gadgets berichten. Regelmäßig? Na ja, fast. Z.B. stammt der letzte Beitrag von gadget-insider.de vom 11. Februar, und trotzdem wird das Blog gelistet. Seltsam.

Wie auch immer, es werden auch interessante Blogs gelistet, einfach mal ansehen.

(via Jans Technik-Blog)


Tagging in Blogs nicht zu Ende gedacht

14. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

TagcloudMittlerweile kennt wohl fast jeder Tags (Schlagwörter). Für ein bestimmtes ‚Objekt‘ vergibt man diese Schlagwörter, solche Objekte können sein: Weblog-Beiträge, Digitalkamera-Bilder, Weblinks, Videos, u.v.m.

Beispiel:

Man macht Urlaub in Südafrika und erstellt mehrere hundert Fotos mit der Digitalkamera. Nach dem Urlaub lädt man die Bilder in der Fotoverwaltung hoch, macht ggfs. noch kleinere Bearbeitungen (Helligkeit einstellen, Bild um 90° drehen etc.), und vergibt Tags (Schlagwörter).
Z.B. legt man dort auch ein Foto wie das folgende ab:
Green
Hier kann man u.a. folgende Schlagwörter eingeben: Südafrika, 2006, Steine, Wiese, Laub, Wasser, alles was einem also spontan zu dem Bild einfällt, ohne sich Gedanken zu machen bezügl. Kategorisierung etc.

Anwendung:

Eine gute, intuitiv bedienbare Software bietet nun folgendes:
1 Jahr nach dem Urlaub möchte man sich wieder die Bilder ansehen. Man geht in die Fotoverwaltung, und klickt in der Liste der Schlagwörter auf „Südafrika“. Dort erscheinen weitere Schlagwörter (u.a. 1998, 2006, Steine, Wiese, Laub, Wasser, Meer, Sand, …)
Anhand der Jahreszahlen erinnert man sich, dass man ja sowohl 1998 als auch im Jahr 2006 in Südafrika war. Da man die Bilder vom Jahr 2006 sehen will, klickt man auf „2006“. Nun erscheint wieder eine Liste, und zwar nur die Schlagwörter der Bilder, die sowohl „Süfafrika“ als auch „2006“ enthalten. Man kann jetzt entweder die Bilder nacheinander ansehen, oder weiter filtern, in dem man z.B. auf „Wasser“ klickt.

D.h. mittels Tagging können Objekte (a) relativ schnell in eine Sammlung eingeordnet und (b) wieder schnell aufgefunden werden.
Zudem ist das System kategorieübergreifend, das obige Bild muss man nicht zwanghaft in „Südafrika / 2006 / Wiese“ ablegen, durch die Verwendung von Tags kann man viele Alternativen wählen.

Umsetzung

Soweit die Theorie. Der Bookmark-Dienst del.icio.us bietet genau diese Möglichkeiten für Bookmarks. Man kann damit beliebig einsteigen (ein Tag aus der kompletten Liste anklicken), und weiter filtern, d.h. weitere Tags auswählen, in dem man auf das ‚+‘-Zeichen vor dem Tag klickt:
delicious

Die Zahl vor den Tags entspricht hier übrigens der Anzahl der Objekte (Bookmarks), die das zusätzliche Tag enthalten.

Zusätzlich sieht man in del.icio.us im oberen Bereich Folgendes, wobei das ‚+‘-Zeichen anzeigt, dass auf mehrere Tags gefiltert wird:

Your items tagged suedafrika+2006+wasser

Umsetzung in Blogs

Blogs sind hier leider ziemlich eingeschränkt. Obwohl nahezu jedes Blog Tags verwendet und auch eine Tagcloud zur Darstellung der im Blog verwendeten Tags anbietet, bieten Weblogs meines Wissens keine Möglichkeit der einfachen Filterung / Eingrenzung.

Z.B. sucht man in einem Blog einen Artikel über eine virtuelle Festplatte von Google, man hat gehört sowas soll es geben, erinnert sich aber nur noch, dass man darüber in dem entsprechenden Blog gelesen hat.
Also geht man dort zur Tagcloud und sieht dort in sehr großer Schrift „Google“ stehen. Man klickt nun darauf, und es erscheinen alle Artikel, die das Tag ‚Google‘ enthalten, chronologisch untereinander. Eine weitere Filterung ist aber nicht möglich. Klickt man nämlich in der Tagcloud auf „Festplatte“, erscheinen alle Artikel, die mit „Festplatte“ getaggt wurden (ohne Berücksichtigung, ob diese auch den Begriff ‚Google‘ enthalten). Hier fehlt also die oben beschrieben Filter-Funktion, die z.B. del.icio.us bietet. In del.icio.us kann man Artikel anzeigen lassen, die beides enthalten, also sowohl ‚Google‘ als auch ‚Festplatte‘. Zudem werden immer die weiteren Filtermöglichkeiten angezeigt.

In Blogs bleibt dem Besucher wohl nur eines übrig: die Blog-Suchfunktion benutzen. Nur spätestens hier stellt sich die Frage, warum überhaupt Tags verwendet werden in Blogs, für den Besucher scheinen diese nahezu wertlos zu sein.

Fazit

Meines Erachtens müssen hier Weblogs bzw. die zugrunde liegende Software verbessert werden, ein wenig Taggen hier und eine Tagcloud dort ist nicht ausreichend, die Software muss den Rest bieten. del.icio.us macht das ganze meines Erachtens vorbildlich, solange in Blogs auf Tag-Kombinationen nicht wie in del.icio.us gefiltert werden kann, bietet das Tagging m.E. für Besucher kein Mehrwert.
Eine Lösung ist mir derzeit nicht bekannt, um eine Funktionalität wie unter del.icio.us z.B. auf einem WordPress-Blog zu bieten.
Jedenfalls ist das Tagging, wie es derzeit in Blogs (wie auch auf Software Guide) betrieben wird, keine Unterstützung für Besucher, um Artikel schnell zu finden. Die simple Volltextsuche ist hier wohl zuverlässiger.
Ich werde das ganze jedenfalls weiter verfolgen und darüber berichten, mein Ziel ist es, Besuchern einen ähnlichen Service wie bei del.icio.us zu bieten.


Google Blogsearch und Indizierung von RSS-Feeds

10. Juli 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Update – aktualisierter Artikel: Feeds von Suchmaschinen ausschließen

Google BlogsearchIm Beitrag Im Beitrag Feeds per robots.txt von Suchmaschinen ausschließen hatte ich beschrieben, wie man RSS-Feeds von Suchmaschinen ausschließt, da diese leider oftmals weit oben in den Trefferlisten erscheinen. Insbesondere die Artikel-RSS-Feeds sind hier relevant.

Nun berichtet dort Alexander vom work-innovation Blog im Kommentar, dass seiner Beobachtung nach damit die Goolge-Blogsearch ausgeschlossen ist.

Google Blogsearch? Ja, es gibt einige Suchmaschinen, die sich auf das Durchsuchen von Weblogs spezialisiert haben, und entsprechend neueste Beiträge auch ganz oben anzeigen. Eine dieser Suchmaschinen ist eben Google Blogsearch. Mir war vor ein paar Wochen schon einmal aufgefallen, dass dort meine Webseite nicht wirklich gut gelistet ist, und bei Eingabe relevanter Keywords meine Seiten nicht bzw. nur ganz unten erschienen, ganz anders als in Google. Habe das nicht weiter beachtet und abgehakt, da der Service noch Beta ist.

Aber der Hinweis macht nun vieles klar. In der Hilfe von Googles Blogsearch steht:

Wenn Sie keine Website-Feed für Ihr Blog veröffentlichen, wird es nicht in die Blog-Suche aufgenommen.

Aha. Ich habe den Hauptfeed über die letzten 10 Artikel per robots.txt ausgeschlossen, damit normale Suchmaschinen diesen nicht indizieren (was ja auch keinen Sinn hat, normale Suchmaschinen sollen gefälligst nur die tatsächlichen Artikel indizieren).

Das werde ich wohl revidieren müssen, um in der Google Blog-Suche wieder gelistet zu werden. Mal sehen, einen Tod muss man sterben, jedenfalls gilt es zu vermeiden, dass zumindest die Artikelfeeds nicht indiziert werden. Ich denke ich werde nun doch wieder mit nofollow arbeiten, Nofollow-Attribut sinnvoll eingesetzt.

Nachtrag:
Aha, es reicht wohl, in der robots.txt die Zeile Allow: /feed/ hinzuzufügen, d.h. man hat dann folgende 2 Zeilen:

Disallow: */feed/
Allow: /feed/

Das bewirkt, dass der Hauptfeed, welcher unter http://seite.de/feed/ liegt, indiziert wird, nicht aber sämtliche Feeds der Artikel, wie etwa http://seite.de/2006-07-10/hallo-welt/feed/, diese bleiben außen vor.
Testen kann man das ganze in Google Sitemaps (Google-Account erforderlich) unter Diagnostic > robots.txt analysis.

Update – aktualisierter Artikel: Feeds von Suchmaschinen ausschließen


Webdienste für Kommentarverfolgung

7. Juli 2006 von Michael | Webservice

CommentfulMit (1) coComment kam im Februar 2006 der erste Webdienst, der es erstmals ermöglichte, Kommentare, die man als Besucher auf Weblogs hinterlies zu verfolgen.
Obwohl der Dienst seit einiger Zeit verfügbar ist, ist es nach wie vor nicht möglich, Kommentare zu verfolgen, die man selbst nicht kommentiert hat, oder bei denen man vergessen hat, vor dem Kommentar-Veröffentlichen coComment zu archivieren.
Das Killer-Kriterium also, und coComment bringt es seit Monaten leider nicht hin.

Mitte März 2006 wurde (2) co.mments.com veröffentlicht. Der Dienst viel damals gleich mal negativ auf, weil er auf meiner Webseite alle 30 Sekunden die Seiten nach Aktualisierung absuchte. Ein co.mments.com-Verantwortlicher hatte sich auf meine Kritik hin per Kommentar gemeldet, zu dem Zeitpunkt war allerdings der Service bei mir bereits in der Blacklist, da 30 Sekunden viel zu aggresiv sind.

Seit 5. Juli 2006 gibt es den neuen Dienst (3) Commentful, der sich ebenfalls zum Ziel gesetzt hat, Kommentare einfach zu verfolgen. Seltsamerweise hat scheinbar noch nicht mal Techncrunch von diesem neuen Service berichtet.

nostrich.net vergleicht die 3 Webservices im Detail (in Englisch), und kommt zum Fazit, dass keiner diese Services wirklich was taugt. Schade. Ich suche auch schon seit Monaten nach einer Möglichkeit, Kommentare zentral zu verfolgen. Derzeit nutze ich bei den mir wichtigen Kommentaren Firefox-Bookmarks, ist allerdings auch nur eine Notlösung.

Über Lorelle bin ich auf diesen nostrich.net-Artikel gestoßen, Lorelle macht überigens Folgendes zur Verwaltung der Kommentare:

Since I really haven’t found any comment monitoring service that is easy-to-use and really tracks well, I keep the blog’s post open in a Firefox tab for DAYS. I will often have over 100 tabs open, depleting my laptop’s available RAM.

Krass, sie verwaltet also die Kommentare über Firefox-Tabs, die etliche Tage geöffnet bleiben. Mir persönlich wäre das ja viel zu unübersichtlich, aber jeder wie er mag. Vermutlich verwendet sie da ein Plugin (wie etwa Tab Mix Plus), denn ansonsten sind beim Browser-Absturz oder Schließen die Inhalte weg.

Kennt Ihr noch weitere bzw. bessere Möglichkeiten, um Blog-Beiträge einfach zu verfolgen, in denen man kommentiert hat?


Blogbewertung und Schwanzvergleich

24. Juni 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

CountBlogs im deutsch(sprachig)en Raum anhand Top 100-Listen darzustellen, wird immer populärer. Es gibt Auswertungen wie etwa Blogcounter-Schwanzvergleich, Blogscout.de, Deutsche Blogcharts, WordPress Deutschland Top 100, Top 100 Business Blogs.
All diese Listen haben eines gemeinsam: sie listen die 100 Blogs, welche nach deren Meinung am erfolgreichsten/bekanntesten sind.

Meines Erachtens haben diese Listen jedoch eher einen Nice-to-have-Status und können nicht wirklich ernst genommen werden.

Die Deutschen Blogcharts scheinen noch die am zuverlässigsten zu sein. Es macht den Anschein, dass sich der Betreiber hier wirklich viel Mühe gibt, möglichst reelle Ergebnisse zu zielen.
WordPress Deutschland nimmt dagegen wohl 1:1 Technorati-Links. Software Guide ist dort derzeit auf Platz 18 (!). Eben deswegen, weil Technorati genommen wird. Ich würde realistisch gesehen Software Guide derzeit nicht in der 100er Nähe sehen, sondern noch sehr viel weiter entfernt.

Aber spätestens jetzt sind wir an einem Problem angelangt: Wie bewertet man sinnvoll, wo zieht man die Grenze? Angenommen, jemand bloggt über einen super-interessanten .htaccess-Zweizeiler, und 300 Blogs verlinken. Jemand anders veröffentlicht ein WordPress-Plugin, wird auch 300mal verlinkt, weil das Plugin gut ankommt.
Ein dritter macht gar nichts entwicklungsseitig, sondern schreibt einfach gute Blog-Beiträge, die entsprechend 300mal verlinkt werden. Angenommen, alle 3 Blogs haben die selbe Anzahl innerhalb x Tage. Welches Blog ist besser? Oder sind alle gleich?

Sehr schwierig. Noch schwieriger wird es, die Themenbereiche einzuschließen. Lockere Scherze verursachen zum Teil massiven Traffic und Links, tiefe Themen, die tagelange Recherche, viel Mühe und Einsatz erfordern, bringen dagegen oftmals nur wenige Hits. Wie soll das bewertet werden können?

Massive Kritik gab es über 100 Business Blogs Schwanzvergleich, u.a. durch Popkulturjunkie, meiner Meinung nach zurecht. U.a. wurden dort Firmen gelistet, die gar keine Firmen sind und auch sonst stellt sich die Frage, wie durch den Betreiber „Corporate Blog“ definiert wird, Transparenz fehlt jedenfalls. Auch hier wurde wieder Technorati als Basis genommen.

Meines Erachtens ist es nicht möglich, solche Vergleiche zu fahren. Man wird immer Äpfel mit Birnen vergleichen. Auch anders herum ist es schwierig: die Anzahl der Feed-Abonnenten (gemessen über Feedburner) kann genauso wenig als Qualitätskriterium gelten. Warum auch: Qualität heißt ja nur, die Kundenanforderungen und Erfordernisse zu erfüllen. Und diese sind von Besucher zu Besucher unterschiedlich, demnach ist alles subjektiv.


Gravatar-Performance

6. Juni 2006 von Michael | Webservice

Globale Avatare, die auf gravatar.com Email-Adressen zugeordnet werden können, sind eine feine Sache:
Postet man auf einer Webseite welche das unterstützt, so wird automatisch ein kleines Bildchen angezeigt. Gerade sehr viele Weblogs nutzen diesen Service. Die Integration ist auch sehr einfach:

Man lässt via <img src="xxx"> das Gravatar anzeigen, wobei xxx wie folgt zusammengesetzt wird:

  • http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=
  • + Email-Adresse des Autors, in MD5 umgewandelt
  • + zusätzliche Optionen (siehe How the URL is constructed)

Beispiel-Aufruf für WordPress:

<?php
echo '<div class="gravatar"><img src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=' . md5($comment->comment_author_email) . '&rating=PG'
. '&size=40' . '&default=http://www.test.com/mein_leeres_avatar.com' . '" alt="Gravatar" title="Gravatar von '; comment_author(); echo '" /></div>' . "\n";
?>

Problem:

Gravatar.com ist zeitweise stark überlastet und manchmal gar nicht mehr erreichbar. Dies bedeutet, dass die Ladezeiten auf Seiten, welche die Gravatare zur Anzeige bringen, entsprechend verzögert werden.

Caching:

Unter WordPress gibt es das Plugin Gravatars (Skippy), welches mittlerweile verbessert und als Gravatars2 (ZenPax) veröffentlicht wurde.
Das Gravatars-Plugin von Skippy hatte ich längere Zeit im Einsatz, aber dann deaktiviert, da das Caching wohl nicht sauber läuft. Teilweise hatte ich damit massive Performance-Probleme, Beiträge mit mehr als 10 Kommentare brauchten etliche Sekunden, bis sie geladen waren.
Daher hatte ich gehofft, dass Gravatars2 (ZenPax) diese Probleme löst. Allerdings flogen mir beim Testen nach der Aktivierung in der WP-Administration nach dem Klick auf die Plugin-Option „Refresh“ mehrere MySQL-Fehlermeldungen um die Ohren. Auch nicht vertrauenserweckend.

Lösung?

Derzeit habe ich Gravatare abgeschaltet. Ich überlege allerdings, eine PHP-Umsetzung zu entwickeln, die nach einer vorgegebenen Zeit (z.B. 1 Sekunde) den Ladevorgang abbricht und ein Bild mit dem Inhalt à la „Gravatar.com ist zur Zt. langsam bzw. nicht erreichbar“ anzeigt.
Mittel- bis Langfristig bleibt zu hoffen, dass Gravatar endlich von Google oder Yahoo gekauft wird, die dem Dienst dann eine entsprechende Infrastruktur spendieren :-)


Registerkarten (Tabs) für Webseiten per Ajax und JavaScript

5. Juni 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Robert hat auf Ajax Tabs Content script aufmerksam gemacht: Ein Script das es einfach ermöglicht, ein Menü bzw. einen Bereich mit Tabs (Registerkarten) einzurichten, dessen Inhalt asynchron, also erst bei Aufruf, im Hintergrund geladen wird:
Tab

Funktioniert ganz gut. Einsatzgebiet wäre z.B. ein Weblog-Archiv, wo man dem Besucher mehrere Kategorien bzw. Filter anbieten kann. Allerdings sehe ich einen gravierenden Nachteil: Bei dem Script wurde scheinbar nicht an ein Fallback gedacht, also an eine Alternativanzeige, wenn Besucher JavaScript deaktiviert haben.

Angeregt von der Idee und mit dem Hintergedanken, dass Ajax hier eigentlich oftmals gar nicht nötig ist, habe ich mich auf die Suche nach einer reinen JavaScript-Umsetzung gemacht. Mit JavaScript Tabifier habe ich eine elegante Lösung gefunden. Es bietet ebenfalls ein Menü mit Tabs, wobei der komplette Seiteninhalt bei Aufruf geladen und danach per JavaScript über CSS verborgen wird. Dies hat den Vorteil sehr sehr performanten Bedienung, sobald die Seite geladen ist.

Der Einbau in eine Webseite ist Schritt für Schritt beschrieben, JavaScript-Kenntnisse sind nicht erforderlich, man kommt mit keiner Zeile JS in Berührung. Lediglich muss man die JS-Datei in die Seite einbinden.

Das Script unterstützt auch bestehende Überschriften der Seite. Wenn also via <h2> oder <h3> Überschriften definiert wurden, verwendet JS Tabifier diese als Tabs, ansonsten kann man auch separat Tab-Überschriften vergeben.

Die Umsetzung könnt Ihr Euch auf meiner Archiv-Seite ansehen:
Tab 2 - Software Guide Archiv

Dank der guten Beschreibung war das Tab-Menü innerhalb weniger Minuten eingebaut. Hat der Besucher JavaScript deaktiviert, dann werden die Tab-Inhalte untereinander dargestellt, damit also eine barrierefreie Lösung.


WM-Blogs

21. Mai 2006 von Michael | Entspannung

Wie wir wissen startet am 9. Juni startet die Fussball-WM in Deutschland. Die Kicker stehen ja auch schon seit Wochen auf den Flughäfen bereit. Aber wo informiert man sich denn nun über die WM im Netz außer bei Wikipedia? Insbesondere welche Blogs behandeln schwerpunktmäßig das Thema? Hier mal eine Auswahl:

  • Der WM-Blogger bloggt seit Februar 2005 über die WM.
  • Das WMBlog.eu gibt es seit April 2006.
  • Auch Fooligan hat sich der WM gewidmet und bloggt seit Mitte Februar 2006.
  • Weltmeisterblog geht gleich mal davon aus, dass Deutschland es packt, bisher 8 Beiträge.
  • ZEIT Fussball ist das WM-Blog der ZEIT, bloggen seit Oktober 2005.
  • Fussball aus Frauensicht bekommt man bei den Soccergirz.
  • Der Bolzplatz ist ein allgemeines Fussballblog, dass sich natürlich auch mit der WM in der Kategorie WM 2006 befasst.
  • Auch Fanfaktor befasst sich mit Fussball im Allgemeinen, hier ist für die WM die Kategorie Deutschland 2006 interessant.
  • Die WMShow bietet u.a. selbsterstellte Filme zur WM.
  • Finale bloggt fleissig seit Dezember 2005 zur WM.
  • Du Bist Weltmeister beschäftigt sich seit November 2005 mit der WM.

Google bei der nicht bösen Akquise

11. Mai 2006 von Michael | Webservice

Das SEO Marketing Blog hatte erst kürzlich geschrieben, dass es scheinbar gar nicht so einfach ist, an einen Google-Analytics-Account zu kommen.
Bei mir war es allerdings umgekehrt: ich habe an meine Gmail-Adresse gestern eine unaufgeforderte Einladung erhalten, und dies, obwohl z.B. meine Google-Adsense-Anzeigen über eine andere Email-Adresse laufen.

Was ist überhaupt Google Analytics?

Google Analytics ist ein Webseitenanalyse-Werkzeug für die Beobachtung eigener Webseiten. Es loggt dabei die besuchten Seiten, Zeitpunkt, Verweildauer, Referrer und Details zum Besuchersystem inkl. Provider und IP-Adresse. All diese Daten werden auf den Google-Servern gespeichert, dabei auch die IP-Adresse — obwohl diese zu personenbezogenen Daten zählen kann. Google empfehlt auch Webmastern, auf die Verwendung von Google Analytics in der Datenschutzerklärung der Webseite hinzuweisen, da wohl u.a. in Deutschland die Speicherung der Daten nur nach Zustimmung des Besucher erlaubt ist.
Google hat diesen jetzt kostenlosen Service im März 2005 von der Fa. Urchin aus San Diego übernommen, welche diesen Dienst ursprünglich für 200 US$ / Monat anbot.

Nicht empfehlenswert

Aus folgenden Gründen werde ich jedoch Google Analytics nicht produktiv einsetzen:

  • Ich möchte Google keine umfangreichen Daten von meinen Seiten zur Verfügung stellen.
    Google selbst meint zwar, das Firmenmotto Don’t be evil zu haben, aber wenn man sich mal ansieht, wo sie überall Daten sammeln, dann sollte man sich lieber kein Worst-Case-Szenario ausmalen, was Google mit all den Daten alles anstellen könnte… Zumal Google selbst sehr schweigsam über deren Firmen-Strategie ist.
  • Diverse Webmaster haben in den letzten Wochen vom sehr langsamen Seitenaufbau aufgrund des Einsatzes von Google Analytics berichtet, da Google die Daten zu langsam auslieferte.

Randnotiz

Übrigens ist aber ein neuer Dienst von Google von interessanter Natur: Google Trends. Hier lassen sich Suchabfragen grafisch darstellen, und man kann damit z.B. auch Vergleiche anstellen (z.B. Firefox vs. Internet Explorer oder etwa Google vs. Yahoo).

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© 2005-2019 Software Guide | ISSN 1864-9599