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Blog-Beiträge vom Monat Juni 2006 (Seite 3/3)

WordPress-Plugin für Feed-Statistiken

10. Juni 2006 von Michael | Wordpress

WP-FeedWebseitenstatistiken bieten umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten, und man kann ziemlich genau u.a. die Anzahl der Besucher bestimmen und dabei z.B. Suchmaschinen-Robots ausschließen.
Problematisch sind jedoch RSS-Leser, gerade wenn man sog. „Full-Feeds“ bietet, also RSS-Feeds, die nicht nur Auszüge, sondern die kompletten Beiträge bieten. Hier tendieren viele Anwender dazu, Beiträge ausschließlich im Feedreader und nicht auf der jeweiligen Webseite zu lesen. Diese Leser möchte man jedoch auch in den Seiten-Statistken berücksichtigen.

Feedburner

Bisher war mir nur die Möglichkeit bekannt, Feedburner einzusetzen. Dies ist ein kostenloser Online-Dienst, der Besuchern die RSS-Feeds ausliefert. Für WordPress ist unter Using FeedBurner beschrieben, wie man seine Feeds auf FeedBurner umleitet. Feedburner bietet dabei interessante Zugriffsstatistiken, Beispiel:
Feedburner Stats
Feedburner ist bekannt für relativ zuverlässige Daten, beispielsweise arbeitet der Service mit dem Online-Feedreader Bloglines zusammen und holt sich von dort direkt die Anzahl der Abonennten. In der Vergangenheit gab es allerdings dabei auch Probleme, die aber wieder schnell behoben wurden, beispielsweise berichteten BloggingTom, Robert Basic oder Perun von Problemen mit Netvibes.

FeedStats

Frank Bueltge berichtet nun von Feedstats, einem RSS-Feed-Statistik-Plugin für WordPress. Allerdings sind die Quellcode-Kommentare, Ausgabestrings und die Beschreibung des Plugins in spanisch, so dass die meisten nur spanisch äh nichts davon verstehen, daher hat Frank die wichtigsten Inhalte ins Deutsche übersetzt.

Nach welchen Regeln allerdings die Statistiken von dem Plugin erstellt werden, ist mir noch nicht bekannt. Es ist in jedem Fall wichtig und gut, Alternativen zu Feedburner zu kennen, um nicht in eine gewisse Abhängigkeit zu geraten, und das Betreiben des Feeds und die Aufzeichnung der Statistiken jederzeit selbst übernehmen zu können. Dennoch bin ich noch skeptisch um die Zuverlässigkeit des Plugins, da Feedburner angeblich so viel Mühe (Kohle) in deren Algorithmus gesteckt hat. Ich werde mir auf jeden Fall mal den Sourcecode des Plugins im Detail ansehen; nachdem PHP-Code zum Glück nicht spanisch ist, sollte man auch verstehen, was der Code so macht ;-)


Video über Installation von Windows XP auf MacBook

7. Juni 2006 von Michael | Anwendungen

Cyberbloc, das noch relativ junge Unternehmens-Weblog von Cyberport, zeigt anhand einem selbstgedrehten Video, wie sie mittels Bootcamp Windows XP auf einem MacBook installiert haben.
Cyberblogger


Der Versuch, MS Office Online abzubilden

7. Juni 2006 von Michael | Webservice

Es wurden in letzter Zeit immer mehr Webdienste veröffentlicht, die sich als Ziel setzen, einzelne Microsoft-Office-Anwendungen abzubilden und wohl später abzulösen.

Bei Diensten wie Writely (MS-Word-Abbildung) oder iRows (MS-Excel-Versuch) dachte ich noch „nett gemacht“, mehr auch nicht.
Nun hat aber auch Google den Dienst Google Spreadsheets herausgebracht, welcher ebenso MS Excel-Funktionalitäten online bieten soll. Basic Thinking und Hirnrinde haben sich mit dem Google-Excel beschäftigt.

Welche Ansprüche stellen diese Dienste eigentlich an sich?
Es ist unbestritten, dass Open Office eine gute Alternative zu Microsofts Office ist, auch wenn z.B. in Calc (Excel-Pendant) nicht alle Funktionen geboten werden, aber z.B. das Schreiben von Diplomarbeiten unter Writer (Word-Pendant) soll sogar zuverlässiger funktionieren.

Nun kommen Webanwendungen, die zeigen wollen, dass unter Einsatz von asynchronem Javascript und XML prinzipiell alles möglich ist. Genau dies bezweifle ich stark.

Excel
Ich nehme mal mich als Beispiel: ich gehöre wohl eher zu den MS Excel Powerusern, fast täglich brauche ich SVERWEIS, Pivottabellen und weitere Funktionen. Ich kopiere mal schnell 10000 Zeilen mit 20 Spalten vom Warenwirtschaftssystem ins Excel, wende ein paar von mir programmierte VBA-Makros darauf an (für Datenkonsolidierungen u.v.m.), verknüpfe diese Daten via SVERWEIS mit weiteren Tabellen, nutze intensiv Formeln. Will Google jetzt von mir, dass ich das jetzt alles im Firefox-Browser mache?

Word
Ähnlich sehe ich das bei jemandem, der z.B. eine Diplomarbeit schreibt: Selbst MS Word hat bekanntlich Probleme beim Einsatz einer Vielzahl von Bildern. Wie soll eine Webapplikation nun den Komfort von MS Word bzw. Open Office Writer abbilden? Mal schnell 50 Seiten Word-Dokument in ein anderes Dokument kopieren, das Bild, obwohl es im 10MB Tiff-Format ist, doch mal schnell einfügen, alle Fußnoten aktualisieren, automatische Indexe, Inhaltsverzeichnisse. Und das ganze so performant wie am 3 Ghz-Rechner?

Verwendung
Ich sehe für die nächsten Jahre keine ernsthafte Gefahr für die etablierten Office-Anwendungen.
Es mag sein, dass sich jetzt schon der ein- oder andere entscheidet, in Googles Excel mal einen Einkaufszettel einzutippen oder in Writely einen Brief zu schreiben. Ernsthaften, professionellen Ersatz sehe ich kurz- bis mittelfristig allerdings nicht.

Zudem besteht gerade bei Google das Problem des Datenschutzes, siehe hierzu auch die Artikelserie zu Google.

Langfristig gesehen denke ich allerdings schon, dass Online-Services diese Aufgaben übernehmen, und der Browser im Prinzip zur einzigsten Client-Software (oder Betriebssystem?) wird, aber dorthin ist es wohl noch ein sehr langer Weg. Googles Launch von Google Spreadsheet ist jedenfalls lächerlich und vollkommen unnütz, alleine der Funktionsumfang ist grenzwertig klein und kann sich so auch nicht gegen seinen Mitbewerber iRows behaupten.


Gravatar-Performance

6. Juni 2006 von Michael | Webservice

Globale Avatare, die auf gravatar.com Email-Adressen zugeordnet werden können, sind eine feine Sache:
Postet man auf einer Webseite welche das unterstützt, so wird automatisch ein kleines Bildchen angezeigt. Gerade sehr viele Weblogs nutzen diesen Service. Die Integration ist auch sehr einfach:

Man lässt via <img src="xxx"> das Gravatar anzeigen, wobei xxx wie folgt zusammengesetzt wird:

  • http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=
  • + Email-Adresse des Autors, in MD5 umgewandelt
  • + zusätzliche Optionen (siehe How the URL is constructed)

Beispiel-Aufruf für WordPress:

<?php
echo '<div class="gravatar"><img src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=' . md5($comment->comment_author_email) . '&rating=PG'
. '&size=40' . '&default=http://www.test.com/mein_leeres_avatar.com' . '" alt="Gravatar" title="Gravatar von '; comment_author(); echo '" /></div>' . "\n";
?>

Problem:

Gravatar.com ist zeitweise stark überlastet und manchmal gar nicht mehr erreichbar. Dies bedeutet, dass die Ladezeiten auf Seiten, welche die Gravatare zur Anzeige bringen, entsprechend verzögert werden.

Caching:

Unter WordPress gibt es das Plugin Gravatars (Skippy), welches mittlerweile verbessert und als Gravatars2 (ZenPax) veröffentlicht wurde.
Das Gravatars-Plugin von Skippy hatte ich längere Zeit im Einsatz, aber dann deaktiviert, da das Caching wohl nicht sauber läuft. Teilweise hatte ich damit massive Performance-Probleme, Beiträge mit mehr als 10 Kommentare brauchten etliche Sekunden, bis sie geladen waren.
Daher hatte ich gehofft, dass Gravatars2 (ZenPax) diese Probleme löst. Allerdings flogen mir beim Testen nach der Aktivierung in der WP-Administration nach dem Klick auf die Plugin-Option „Refresh“ mehrere MySQL-Fehlermeldungen um die Ohren. Auch nicht vertrauenserweckend.

Lösung?

Derzeit habe ich Gravatare abgeschaltet. Ich überlege allerdings, eine PHP-Umsetzung zu entwickeln, die nach einer vorgegebenen Zeit (z.B. 1 Sekunde) den Ladevorgang abbricht und ein Bild mit dem Inhalt à la „Gravatar.com ist zur Zt. langsam bzw. nicht erreichbar“ anzeigt.
Mittel- bis Langfristig bleibt zu hoffen, dass Gravatar endlich von Google oder Yahoo gekauft wird, die dem Dienst dann eine entsprechende Infrastruktur spendieren :-)


Pfingst-Tasse

5. Juni 2006 von Michael | Intern

Das Herzeigen der Tassen geht um, hier ist die Tasse, die ich gerade verwende:
Tasse

Via Robert Basic.


Registerkarten (Tabs) für Webseiten per Ajax und JavaScript

5. Juni 2006 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Robert hat auf Ajax Tabs Content script aufmerksam gemacht: Ein Script das es einfach ermöglicht, ein Menü bzw. einen Bereich mit Tabs (Registerkarten) einzurichten, dessen Inhalt asynchron, also erst bei Aufruf, im Hintergrund geladen wird:
Tab

Funktioniert ganz gut. Einsatzgebiet wäre z.B. ein Weblog-Archiv, wo man dem Besucher mehrere Kategorien bzw. Filter anbieten kann. Allerdings sehe ich einen gravierenden Nachteil: Bei dem Script wurde scheinbar nicht an ein Fallback gedacht, also an eine Alternativanzeige, wenn Besucher JavaScript deaktiviert haben.

Angeregt von der Idee und mit dem Hintergedanken, dass Ajax hier eigentlich oftmals gar nicht nötig ist, habe ich mich auf die Suche nach einer reinen JavaScript-Umsetzung gemacht. Mit JavaScript Tabifier habe ich eine elegante Lösung gefunden. Es bietet ebenfalls ein Menü mit Tabs, wobei der komplette Seiteninhalt bei Aufruf geladen und danach per JavaScript über CSS verborgen wird. Dies hat den Vorteil sehr sehr performanten Bedienung, sobald die Seite geladen ist.

Der Einbau in eine Webseite ist Schritt für Schritt beschrieben, JavaScript-Kenntnisse sind nicht erforderlich, man kommt mit keiner Zeile JS in Berührung. Lediglich muss man die JS-Datei in die Seite einbinden.

Das Script unterstützt auch bestehende Überschriften der Seite. Wenn also via <h2> oder <h3> Überschriften definiert wurden, verwendet JS Tabifier diese als Tabs, ansonsten kann man auch separat Tab-Überschriften vergeben.

Die Umsetzung könnt Ihr Euch auf meiner Archiv-Seite ansehen:
Tab 2 - Software Guide Archiv

Dank der guten Beschreibung war das Tab-Menü innerhalb weniger Minuten eingebaut. Hat der Besucher JavaScript deaktiviert, dann werden die Tab-Inhalte untereinander dargestellt, damit also eine barrierefreie Lösung.


IBM stellt Lotus Notes ‚Hannover‘ per Video vor

2. Juni 2006 von Michael | Anwendungen

NotesIBM hatte erstmals auf der 22. DNUG Konferenz (14. bis 16. Juni 2005) über den Nachfolger von Notes/Domino 7 gesprochen. Da die Konferenz in Hannover war, hatte IBM als Namen für das Projekt „Hannover“ gewählt.

Wie vowe und Basic Thinking jetzt berichten, wird mittlerweile ein Online-Video angeboten, welches Lotus Notes Hannover vorstellt: Hannover – the Next Generation of IBM Lotus Notes (Flash, 4:45 min).

Das dort gezeigte lässt eigentlich noch keine Kritik zu, da nur ein Bruchteil von Lotus Notes vorgestellt wird, nämlich Mail, Calendar & Scheduling.

Auf wirklich Innovatives wie etwa Remail wird allerdings in keinster Weise eingegangen, weiter erkannte ich nur kleine optische Änderungen und ein paar wenige zusätzliche Features. Mir erscheint die Änderung etwas weniger wie von ND 5 auf 6. Alleinstellungsmerkmale und damit Vorteile gegenüber Mitbewerbern in den gezeigten Bereichen Email, Kalender, Tasks konnte ich nicht erkennen.


100

1. Juni 2006 von Michael | Intern

Mittlerweile habe ich 100 Beiträge auf diesem Weblog gepostet.

Der erste Beitrag ist vom 13. Dezember 2005 und wurde unter Joomla gepostet, der erste WordPress-Beitrag erfolgte am 4. Januar 2006. Zuvor lief die Seite, „damals“ noch unter der Domain notes-links.de, unter dem CMS Conpresso, aber war damals nicht wirklich interessant aufgrund fehlender Kommentar-Möglichkeit und nur sporadischer Aktualisierungen.

Ein paar Daten in den Raum geworfen:

  • Im Mai 2006 nutzten 49 % der Besucher Firefox, 36 % IE, 5 % Opera und 3,5 % Safari.
  • Das von mir programmierte WordPress-Plugin Breadcrumb Navigation XT wurde bisher 1.839 mal heruntergeladen, das Link Indication Plugin „nur“ 1.020 mal.
  • Besucherentwicklung: Januar 2006: 4138 Besucher, im Mai 2006: 10682 Besucher
  • Die 3 meist verwendeten Bildschirmauflösungen im Mai 2006: 1024×768: 36 %, 1280×1024: 34%, 1280×800: 4,85%

Ich möchte allerdings andere Blogger nicht entmutigen: Die Statistiken erstrecken sich über alle Seiten von Software Guide. Einen großen Anteil an Visits habe ich auf meine WordPress-Plugins. Hätte ich diese Plugins nicht, so wären diese Zahlen drastisch weit unten.
Außerdem fehlen an dieser Stelle schicke Charts, wie sie etwa Bartelme machen würde.

Danke an alle Leser, egal ob direkt oder nur per RSS.

Die nächsten 100 Beiträge werden folgen :-)

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