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World of Warcraft: Der soziale Verfall eines Menschen

22. Januar 2007 von Michael | Entspannung

Untertitel: “Es ist der 11. Februar 2005 und heute begehe ich einen der größten Fehler meines Lebens”

Bisher habe ich das Online-Rollenspiel World of Warcraft, kurz WoW genannt, und auch andere Rollenspiele nur am Rande wahrgenommen und nie selber aktiv ausprobiert.

Via Oliver Münk bin ich nun auf ein bemerkenswerten und erschreckenden Beitrag in einem WoW-Forum aufmerksam geworden, in dem ein jetzt wohl 24jähriger seinen Werdegang beschreibt, seit dem vor 2 Jahren mit WoW begonnen hat.

Es folgt der gesamte Forums-Beitrag, ich verwende in diesem Fall aufgrund besserer Lesbarkeit allerdings keine Zitat-Formatierung, sondern kennzeichne Anfang und Ende mit 2 Trennlinien.


Mit diesem Artikel möchte ich auf eine zunehmende Gefahr hinweisen, die meines Erachtens soviel Suchtpotential in sich birgt und so einen großen Einfluss für die heutige Jugend darstellt, dass man sie in naher Zukunft neben Drogen&Alkohol zu einer der größten Bedrohungen für heranwachsende Menschen zählen muss. Die Rede ist von Online-Spielen wie World of Warcraft, die neben einem starken Realitätsverlust auch zur sozialen Abgrenzung führen. Dazu nun mein eigener Erlebnisbericht.

Tag 1:

Mein Name ist Andy, ich bin 22 Jahre alt, lebe in einem sehr geordneten & harmonischen Familienhaushalt, bin ein überdurchschnittlicher Schüler, wiege 80 Kg und treibe seitdem ich auf 2 Beinen stehen kann regelmäßig Sport auf fast schon professioneller Basis. Laut des letzten Fitnesstest wurde mir ein biologisches Alter von 20 Jahren errechnet, bei einer überdurchschnittlichen Kondition, was auch darauf zurück zu schließen ist, dass ich weder rauche, noch Alkohol trinke. Ich bin also für mein Alter fiter, als ich sein dürfte! Ich darf mich in einem sehr großen Freundeskreis einer überaus großen Beliebtheit erfreuen und habe eine bildhübsche Freundin an meiner Seite, um die mich viele meiner Mitmenschen beneiden. Neben dem Sport und meiner größten Leidenschaft, der Musik, (ich spiele Gitatarre&Klavier) habe ich unzählige Hobbys in die ich all meine Freizeit stecke. Es ist der 11.Februar 2005 und heute begehe ich einen der größten Fehler meines Lebens.

Der Tipp eines Freundes macht mich auf das Online MMORPG-Spiel World of Warcraft aufmerksam, dass am heutigen Tag sein Erscheinungstermin feiert. Da das Wetter immer noch sehr ungemütlich ist und ich für ein bisschen Abwechslung in meinen, in letzter Zeit etwas öden Alltag bringen möchte, entscheide ich mich dazu dieses Spiel zu kaufen um mir ab und an mal einen Eindruck davon verschaffen zu können.

Zu Hause angekommen installiere ich das spiel und sammel in den folgenden 2 Stunden die ersten Eindrücke, einer sehr farbenfrohen und augenscheinlich aufregenden Welt, da ich anschließend zum Training muss, entscheide ich mich diese mysteriöse Welt morgen weiter auszuforschen.

4 Wochen später:

In den letzten 4 Wochen habe ich, auch aufgrund des schlechten Wetters, immer mehr Zeit gefunden, diese sehr lustige und unterhaltsame Welt zu bereisen. Ich habe erste Kontakte zu anderen Spielern geknüpft und konnte schon erste Erfolge, der mir selbst gesteckten Ziele feiern. Ich habe mich fast jeden 2., 3. Tag neben Freundin, Training und anderen Verpflichtungen, dazu entschlossen zu spielen.

3 Monate später:

World of Warcraft hat sich jetzt schon, wegen seines großen Unterhaltungsfaktors zu einem neuen Hobby entwickelt. Die letzten Tage haben mich meine Eltern des öfteren beim Abendbort vermisst und auch das Training letzten Dienstag liess ich Ausnahmsweise ausfallen, weil ich mich mit 4 anderen Spielern zu einer Aufgabe verabredet hab, die man alleine im Spiel nicht bewältigen kann.

6 Monate später:

Ein halbes Jahr ist vergangen und ich bin immer noch sehr motiviert am Spielgeschehen von World of Warcraft teilzunehmen, was für mich eigentlich untypisch ist, da ich immer sehr schnell die Lust an PC Spielen verloren habe. Hier scheint es eher anders. Desto mehr Zeit ich investieren, umso mehr Dinge entdecke ich, umso mehr Leute lern ich kennen. Ich setz mir neue Ziele und hab die letzten Wochen meine Termine so gelegt, dass ich Abends viel zeit zum Spielen habe. Meine Freundin meckert, dass ich sie in letzter Zeit vernachlässige und mich sowieso ein wenig verändert habe. Eigentlich gab es in unserer Beziehung vorher nie Differenzen aber das Spiel sorgt manchmal für Diskussionen & Streit. Dazu kommt, dass meine Mutter meckert, dass ich mir endlich abgewöhnen soll am PC zu essen und stattdessen doch mal endlich wieder mit der ganzen Familie Abends am Essenstisch zu sitzen, wie es sonst immer der Fall war. Ich hab mich dazu entschlossen ein paar meiner anderen Hobbys aufzugeben, weil mir WoW soviel Spaß macht, dass ich meine Zeit lieber darin investiere. Um Ehrlich zu sein, wenn es nach mir ginge, bräuchte ich auch nicht 3 mal die Woche zum Fussball Training. Generell fällt es mir in letzter zeit schwer alles unter einen Hut zu bringen, da neben Arbeit und Klavier, meine Freunde auch immer noch Zeit beanspruchen. Dabei hab ich in letzter Zeit, beim spielen, wenn eine SMS kam, das Klingeln einfach ignoriert und mich auch nicht durch SMS meiner Freundin vom spielen ablenken lassen. Ich müsste mein Zimmer mal wieder aufräumen und generell ist in letzter Zeit einiges auf der Strecke geblieben, aber dafür komm ich im Spiel voran und hab mir unter all den anderen Spielern schon einen kleinen Ruf aufgebaut, viele können mit dem Namen meiner Spielfigur etwas anfangen und ich empfinde regelrechten stolz, wenn man sich im Spiel aus Respekt vor mir verbeugt oder salutiert.

9 Monate später:

Meine Mutter hat aufgegeben immer wieder wegen des Abendbrots mit mir zu diskutieren und schiebt mir nun oftmals Kopfschüttelnd einen Teller mit Essen auf den Schreibtisch um dann schweigend und offensichtlich enttäuscht das Zimmer zu verlassen. Ich habe meine Freundin in letzter Zeit kaum gesehen und mein Opa liegt seit 3 Wochen im Krankenhaus. Ich glaube ich sollte ihn mal besuchen, aber heut und morgen geht dass nicht, denn wir, also die Spieler mit denen ich in letzter Zeit viel zusammen gespielt hab, haben uns für die kommenden Tage ein großes Ziel gesetzt, was wir zusammen erreichen wollen. Wir haben auch die letzten 2 Wochenenden fast komplett miteinander durchgespielt, sprich bis zu 14 Stunden täglich, weswegen ich letzte Woche mein Fussballspiel irgendwie verpasst habe. Meine Freunde regen sich auf, dass ich kaum noch mit ihnen auf Party fahre und mein Klavierlehrer quatscht mir seit Wochen die Ohren voll, dass ich endlich mal wieder ein bisschen was tun soll.

1 Jahre und 6 Monate später:

Der Zähler meiner Spielzeit zeigt an, dass ich bisher 173 Tage in das Spiel investiert hab. Das sind 4152 Stunden. Eine ziemlich große Zahl wie ich finde, dafür zähle ich jetzt aber zu einen der angesagtesten Spielern in dieser immer noch so aufregenden Welt. Das war sicher auch Grund dafür, warum ich vor gut 10 Monaten, nach einer 3 seitigen Bewerbung, einem 40 minütigen Bewerbungsgespräch mit 3 Gildenoffizieren und einer 4 wöchigen Probezeit in die beste Spielervereinigung Deutschlands aufgenommen wurde. Wo ich auf viele Gleichgesinnte getroffen bin, die World of Warcraft genauso wie ich schätzen und ehrgeizig und zielstrebig das angehen, was ich mir so vorgenommen habe. Von da an ging es rasend voran im Spiel. Ich spiele zwar mehr als vorher, aber dass auch viel effizienter, da wir eine Menge wirklich guter Leute haben. Wir sind über 60 Leute, bei denen vom Anwalt über den Medizin-Studenten bis hin zum Vater von 4 Kinder alles vertreten ist. Ich habe privat einige Abstriche machen müssen, damit ich das hohe Pensum erfüllen kann, was wir uns alle gemeinsam gesetzt haben. Aber auch dafür hab ich schnell eine Lösung gefunden, denn seit gut einem halben Jahr hab ich WoW auch auf den Rechner in der Uni installiert und kann so vormittags ganze 8 Stunden ungestört spielen und mich damit auf das vorbereiten, was wir uns Abends immer so vornehmen. Ich spiele schon seit Monaten kein Fussball mehr, da ich mich am Ende nur noch mit meinen Trainern und den anderen in den Haaren hatte, weil sie der Meinung waren, dass ich keine Leistung mehr bringe und mit dem Kopf woanders bin. Meine Freundin hat mich auch schon lange verlassen… sie meinte es wäre nicht mehr wie am Anfang und hat bestimmt 3 Stunden erklärt warum und wieso sie mich verlässt, aber ich war mit den Gedanken schon bei meinen Jungs… irgendwie hatten wir ja in letzter Zeit eh kein Kontakt mehr und ich muss mir jetzt sowieso den Kopf freihalten, damit ich konzentriert an den gesetzten Zielen arbeiten kann, die ich und meine Jungs vor Augen hab. Darum ist mein Handy auch seit Tagen auf lautlos und ich drücke die nur noch wenigen Anrufe&SMS meiner Freunde einfach weg. Meine Eltern sprechen in letzter Zeit kaum noch mit mir und wenn dann ist es eh irgend ein Blödsinn von wegen ich wäre Computersüchtig und sollte mal wieder was im Haushalt machen. Nichtmal an meinem Geburtstag letztens haben sie aufgehört mit meckern, dabei war ich an dem Tag so gut gelaunt, weil wir einen Weltrekord im Spiel gebrochen haben, für den wir den ganzen Tag geackert haben. Da meine Mutter meinte, sie wird so lange kein Essen mehr für mich kochen, bis ich nicht endlich wieder unten mit am Tisch sitze, hab ich in letzter Zeit öfters mal beim Chinesen oder Italiener bestellt.

2 Jahre später:

Mein Schreibtisch, der durch meine sonst so ordentliche Art immer sehr aufgeräumt war, gleicht einem Kriegsschauplatz. Neben Essenresten, verklebten Tellern und irgendwelchen ungeöffneten Briefen (Rechnungen, Mahnungen, irgendwelche Post von Verwandten) liegen 1000 kleine Zettel herum, auf die ich irgendwelche wichtigen Informationen fürs Spiel notiert hab. Das einzige was noch ordentlich ist, sind die ganzen Essens-Bestell-Zettel, die ich mittlerweile gut geordnet am Rand mit passenden Geldbeträgen liegen hab, damit ich nicht immer durchs ganze Haus rennen und suchen muss. In letzter Zeit fällt das Spielen viel leichter, da mich so gut wie nichts mehr dabei stört, denn mein Handy klingelt schon lange nicht mehr und meine Eltern sehe ich eigentlich nur noch flüchtig, wenn ich mein Zimmer verlasse um schnell in den Spielpausen auf Toilette zu rennen. Die wenige Bewegung hat sich auch bemerkbar gemacht… ich hab einen ganz schön dicken Bauch bekommen und wieg jetzt 95Kg. Ich trag meine Haare jetzt länger, weil ich eh nie Zeit finde zum Friseur zu gehen. Warum auch!? Eine Freundin hab ich schon lang nicht mehr und ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal auf einer Party war. Dafür bin ich ein Organisationstalent geworden, was den Alltag angeht, denn alles wird anhand der Spielzeiten meiner Gilde angepasst, auch wenn ich nun mein reales Leben nach dem virtuellen richte und nicht mehr umgekehrt. Ich bin Abends 7 Stunden, 6 Tage die Woche mit einer 40-köpfigen Armee unterwegs und bereite mich darauf vormittags in der Uni 8 Stunden vor. Ich war diesen Sommer nichtmal mit am Strand, selbst wenn draussen die Sonne brütend heiß war. Na gut, dass hab ich eh nicht mitbekommen, da meine Jalousien schon über 12 Monate nicht mehr oben waren. Ehrlich gesagt hab ich auch nicht vor sie hochzuziehen, da auf ihnen der Staub fingerbreit steht. Ich hatte in den letzten Wochen Schwierigkeiten den Beamer meines Dozenten in der Uni zu sehen und muss deshalb jetzt eine Brille tragen, dass das daran liegen könnte, dass ich seit Monaten täglich über 10 Stunden auf meinen Bildschirm gucke ist mir relativ egal. Mein Desktop, der früher mit nur 5 Symbolen geschmückt war, ist jetzt voll mit Verknüpfungen von irgendwelchen Foren, WoW-Seiten, Seiten anderer Gilden oder was sonst noch mit dem Spiel zu tun hat. Nach den anfänglichen Zielen sind 10 neue gekommen, waren die erreicht, boten sich 20 neue Wege wie ich meinen Spielcharackter noch verbessern kann. Mittlerweile hab ich kaum noch einen Überblick, was ich als erstes erledige… denn ich bin momentan dabei das höchste anzustreben was man im Spiel erreichen kann und was vor mir nur sehr wenige geschafft haben => Den höchsten Offiziersrang! Ich rechne zwar damit, dass ich für die Verwirklichung dieses Traumes 3 Monate mit täglich 14 Stunden brauchen werde, aber dann bin ich echt einer der größten Helden unter den Spielern. Ja Traum, denn in letzter Zeit drehen sich meine Gedanken auch in den wenigen Stunden abseits des Rechners rund um das Spielgeschehen. Was mach ich heute, was morgen, wo muss ich hinreisen, mit wem muss ich noch welchen Tempel erobern, welche Rüstung muss ich mir noch bauen lassen, wie viel Gold mit meinem Ingame-Beruf erarbeiten.

Vor kurzen hat einer meiner besten Freunde im Game aufgehört mit spielen und bei seinem sehr ergreifenden Abschiedseintrag im Forum konnte ich mir 2, 3 Tränen nicht verkneifen. Ich kann mir das immer noch nicht vorstellen, wie das alles ohne ihn aussehen soll… wir haben doch immer alles zusammen gemacht. Ich weiss noch wie er sagte: „Weck deine Eltern nicht“ als ich mitten in der Nacht schrie als hätte ich eine Weltmeisterschaft gewonnen, nur weil ich endlich die Waffe bekommen hab, die ich vergeblich versucht habe seit Monaten zu ergattern. Ja, wenn ich so recht überlege bin ich emotional schon ziemlich an das Spiel gebunden. Meine Launen wachsen und dämpfen sich mit dem Spielgeschehen. Erreiche ich etwas neues, bin ich gut gelaunt, motiviert und sprühe vor neuem ergeiz, habe ich hingegen mit Misserfolgen zu kämpfen macht sich unter uns der Frust breit.

Nebenwirkungen:

Ich habe in den letzten Monaten versucht, mit jedem über WoW zu reden, der mir über den Weg lief, ganz egal ob er selber spielt oder nicht. Es ging immer darum noch mehr zu erfahren, Tipps zu bekommen, oder sich in Fachgesprächen weiter zu entwickeln. Das ist sicher Grund dafür warum ich nichts mehr mit meinen alten Freunden zu tun habe. Sie haben einfach kein Verständnis dafür und verstehen nicht worum es geht und was ich erreicht habe! Dafür wurde jeder, der mir nur ansatzweise zugehört hat, als ein idealer Gesprächspartner eingestuft und wenn er selbst nicht spielt, habe ich ihn versucht davon zu überzeugen, mit dem spielen zu beginnen. Als wäre ich in einer Sekte und werbe um neue Mitglieder, nur damit die Spielergemeinschaft wächst. Sogar meine Freunde habe ich anfangs vergebens versucht in diese virtuelle Welt zu ziehen, vielleicht, damit ich endlich mal wieder was mit ihnen unternehme ohne gleich aufs spielen verzichten zu müssen, oder mein Zimmer zu verlassen. Eigentlich wurden die parallelen zwischen realem Leben und dem virtuellen immer verschwommener, denn ich habe im Spiel ein komplett neues Leben geschaffen in dem ich Verbindungen zu anderen aufgebaut habe, die ich dann wieder pflegen musste. Ich musste in einem System funktionieren, dass in unserer Gilde (Deutschlandweit Platz 1) schon militärische Ansätze hatte, denn jeden Abend wurde absolute Pünktlichkeit, Disziplin und Konzentration von jedem einzelnen gefordert, da der Druck von aussen stetig wuchs, neue Erfolge zu erzielen. Ich musste im Spiele Aufgaben erledigen, einkaufen, meinem Job nachgehen und hab immer mehr versucht die 24 Stunden, die mir am Tag zur Verfügung stehen, auf 2 Leben aufzuteilen. Dabei war nicht selten das Resultat, dass in der einen Welt etwas auf der Strecke blieb, was in der anderen Welt für Fortschritt sorgte. Ich hab quasi in einem Leben verloren und dafür im anderen gewonnen. Um dass alles dann noch effektiver zu verbinden habe ich versucht meine reellen Freunde noch mit ins Spielgeschehen mit einzubinden, aber auch mein Körper passte sich immer präziser dem Spielgeschehen an, dass ich zum Beispiel immer pünktlich zu den Spielpausen Hunger bekam und auf Toilette musste, somit bin ich ein für meine Begriffe noch effizienterer Spieler geworden. Ich zählte ohnehin als sehr diszipliniert in unserer SpielCommuntiy.

Ist das Spiel einmal durch wöchentliche Wartungsarbeiten o.a. nicht erreichbar, so weiss man gar nicht recht was man machen soll. Doch statt mal an die frische Luft zu gehen oder sich andersweitig zu beschäftigen macht man sich über jede Informationsquelle im Internet her, denn man muss ja am Rechner bleiben, damit man sich sofort wieder einloggen kann, wenn der Spielserver wieder da ist. So ist es nicht selten der Fall, dass zu Zeiten der „Serverdowns“ sämtliche WoW-Seiten im Netz völlig überlastet abstürzen, weil Millionen von Spielern gleichzeitig versuchen ihren Wissensdurst zu stillen.

Ich habe keinen meiner alten Freunde mehr, von meiner damaligen Freundin ganz zu schweigen. Ich habe nach 16 Jahren meinen Sport aufgegeben, führe meine Hobbys nicht mehr aus und das Klavier wurde seit mehr als 1 Jahr nicht mehr angefasst. Ich habe 15 Kg zugenommen und beim Fitnesstest vor 2 Wochen (den ich aus eigenem Interesse absolvierte) ein biologisches Alter von 28 bestätigt bekommen, was bedeutet, dass ich vom letzten Test bis jetzt in 24 Monaten um 8 Jahre gealtert bin. Ich sehe blass und ungesund aus, was auch an meiner etwas ungepflegten Friseur liegen kann. Meine Seekraft hat sich um 25 Prozent reduziert. In der Uni kann ich dem Unterrichtsstoff schon seit geraumer Zeit nicht mehr folgen, weil ich seit 5 Monaten mit Kopfhörer spiele, was schon lange keinen mehr Interessiert. Da ich in den Pausen kein Bock hab aufzustehen, drück ich meistens meiner Banknachbarin ein paar cent in die Hand, damit sie mir einen Riegel aus dem Automaten mitbringt. Sie ist ohnehin eine der wenigen die den Raum verlässt, da die 3 Mitschüler um mich herum zum Beispiel auch bereits das Spiel installiert haben und sie immer nur wie benebelt ein „Ja warte, gleich“ von sich geben, wenn man sie einmal anspricht.

Ich weiss das ich die letzten 2 Jahre im realen Leben nichts erreicht habe… Ich weiss, dass ich eher 10 Schritte zurück gemacht hab. Wo könnte ich jetzt stehen, wenn ich die mittlerweile fast 5000 Stunden in etwas anderes investiert hätte. Hätte ich stattdessen Klavier gespielt, wäre ich sicher besser als Elton John… Hätte ich 5000 Stunden damit verbracht Bücher über Krebs zu lesen, wäre ich sicher einer der angesagtesten Experten auf dem Gebiet. Oder hätte ich einfach nur, für 5 Euro in der Stunde, irgendwo einen Nebenjob angetreten, so könnt ich jetzt 25000 Euro mehr auf meinem Konto verbuchen. Statt dessen tauchen immer wieder häufiger Überweisungen auf, bei denen Spielgüter mit realem Geld gekauft wurden.

Ich kann mir nicht ausmalen, wie viel von den mittlerweile über 6 Millionen Spieler das gleiche durchmachen wie ich es hier beschreibe, ich weiss nur, dass es eine ganze Menge sein müssen, denn all die Spieler, mit denen ich zu tun hatte, weisen die gleichen Symptome auf und genauso wie ich über solch Warnungen wie hier, immer hinweg gelesen habe, werden auch andere diesen Artikel abwenden und meinen „So freaky bin ich nicht, ich hab das alles im Griff“ Dabei versuche ich jetzt nur noch vergebens ein paar Leute zu retten, von denen ich denke, dass sie im wahren Leben weitaus mehr erreichen können, als eine Spielfigur zu steuern. Denn alleine die Leader meiner Gilde, die Tag und Nacht für effizienteren Spielfluss und einer optimierteren Abstimmung sorgen und täglich mit einem ungeheuren organisatorischen Aufwand viele kleinere Firmen locker übertrumpfen, würden in jedem größeren unternehmen, einen wahrhaft hervorragenden Manager abgeben. Fazit ist, dass das hier nicht das Schicksal eines einzelnen Darstellt, sondern vielmehr nur das Spiegelbild einer großen Masse ist und wenn ich nur einen einzigen Spielern die Augen geöffnet habe, war es den Aufwand wert, dass hier alles zu schreiben, denn solange man mitten im Spielgeschehen steht, mit Spielern die alle den gleichen Alltag an den Tag legen, solange wird man auch nicht die gravierenden Kontraste zur realen Welt sehen, die selbst ich erst wieder nach einer kleinen Spielpause erkannt hab.

Ich fühle mich immer noch unwohl und kann mich selbst nicht verstehen, wie ich nach diesem Artikel und all den damit verbunden Erkenntnissen immer noch eine ungeheure Lust verspüre mich jetzt sofort wieder einzuloggen. Doch ich stelle mich diesen Entzugserscheinungen und möchte den Absprung von dem definitiv aufregendsten Spiel der Neuzeit schaffen, damit ich mein reales Leben wieder auf die Reihe bekomme und die drastischen Wendungen in meinem Leben wieder zum guten kehre.

Im übrigen habe ich meinen Opa immer noch nicht besucht, dabei liegt er seit 7 Monaten nicht mehr im Krankenhaus…. Sondern auf dem Friedhof!

Andy aka. Tinitus
EU. Frostwolf


Quelle: WOW-Europe.com: Der soziale Verfall eines Menschen (06.11.2006)

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18 Trackbacks/Pings:

163 Comments:

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1

Tina

23. Januar 2007, 5:13

Ich habe beim Lesen gedacht, ich lese die Geschichte meines Sohnes. Er hat – bis auf kleine Abweichungen – die gleiche Geschichte! Er hat weder die weiterführende Schule geschafft, noch eine Lehre. Er sitzt mit fast 23 immer noch vor seinem Computer – mittlerweile allerdings in einer eigenen “Wohnung”, in die er niemanden hineinlässt – und zockt. Wir konnten es nicht mehr ertragen, ihm bei seinem Verfall zuzuschauen. Wenigstens arbeitet er ein wenig, um sein Essen zu finanzieren. Für eine Freundin hat auch er keine Zeit. Dieses Spiel hat ihm seine Lebensfähigkeit entzogen!
Wir als Eltern haben es nicht geschafft, ihn da raus zu holen. Er muss jetzt seinen Weg gehen und er wird irgendwann erkennen müssen, dass ihm das Spiel sein Leben nicht zurückgibt.

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2

Steffen

23. Januar 2007, 8:47

Wenn ich das lese und einige meiner Mitschüler sehe, bin ich ganz froh dieses Spiel nie angerührt zu haben.
Das bringt mir zwar ungläubige Blicke seitens einiger Zocker, aber da kann ich drüber weg sehen.

An Micheal: Wie kommt’s, dass du den Artikel gefunden hast? Stöberst du aus Langweile in WoW Foren? Oder ist dieser Foreneintrag mittlerweile so populär bei Nicht-WoW’lern, dass du in einer deiner News-Feeds gefunden hast?

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3

Martin Hiegl

23. Januar 2007, 10:13

Hab vor fast anderthalb Jahren mit dem WoW-Spielen aufgehört, da es mir zuviel Zeit gekostet hat und diese bei einem BA-Studium nicht gerade im Überfluss vorhanden ist. Im Dezember hab ich dann wieder angefangen und mir jetzt auch das Addon geholt. Doch ich bin bewusst keiner Gilde beigetreten, um erst gar keine Ansprüche zu erzeugen, wie oft und wie lang ich spielen muss. Wie bei allem, was süchtig machen kann, muss man diszipliniert sein, um es doch genießen zu können.
Ob der Text wahr ist, bezweifel ich allerdings. Wie man auch in dem Thread nachlesen kann, zockt der vermeintliche Autor immernoch. Außerdem kann ich mich erinnern, ihn schonmal früher irgendwo, nur leicht abgewandelt, gelesen zu haben. Das tut seiner Aussage allerdings keinen Abbruch.

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4

Jens

23. Januar 2007, 10:53

Selbst wenn das alles fiktiv ist, so beschreibt es dennoch recht gut die Risiken und Probleme aller Dinge, die einem aus der realen Welt ziehen.

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5

Farlion

23. Januar 2007, 13:33

Da braucht es nicht unbedingt WoW zu. Ich gehöre selbst zum Staff eines internationalen Freelancer (das Game!) Servers und sehe da oft genug, wie Leute teilweise 10-12 Stunden am Tag spielen – und zwar schon seit Jahren!
Es bringt aber auch nichts, die Leute auf die Suchtgefahr hinzuweisen, weil man dann wirklich den typischen “Junkie-Spruch” hört:
Mir kann das nicht passieren!
Und das kommt dann meistens von den Leuten, die die Spitze der Stundenrekorde anführen.

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6

Tina

23. Januar 2007, 17:09

Ich glaube schon, dass der Bericht real ist, habe ich ihn doch bei meinem Sohn ähnlich erlebt. Als wir ihm damals das Internet “abgedreht” haben, ist er 3 Monate nicht mehr aufgetaucht und ich wusste auch die ersten Wochen nicht, wo er sich aufhält. Hat sich seinen Rechner genommen und hat sich bei einem Kumpel eingenistet. Der hat sich das aber auch irgendwann nicht mehr mit anschauen wollen und hat ihn wieder rausgeschmissen. Danach hat er sich was eigenes gesucht. Diese Leute bauen sich ihre eigene Welt, lügen sich ein Gebilde zurecht, dass die Umwelt anfangs auch glaubt. Als ich ihn nach diesen 3 Monaten zum ersten Mal wieder gesehen habe, war er abgemagert, hatte “viereckige Augen”, wie man so schön sagt” und stand ziemlich neben sich. Sogar die Körperhygiene hat gelitten! Und er behauptete immer noch, dass er nicht süchtig sei. Aber auch eine Suchtberatung hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Er hat zwei Termine wahrgenommen und hat dann alle weiteren Termine gecancelt. Das Suchtpotenzial schätze ich persönlich bei diesem Spiel für nicht gefestigte Jugendliche und junge Erwachsene als sehr hoch ein.

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7

Steffen

23. Januar 2007, 18:07

Die Suchtgefahr bei dieser Art Spielen ist sehr hoch, was vor allem durch die “soziale” Komponente kommt. Durch die vielen Mitspieler bekommt man weniger das Gefühl “allein vorm PC zu hocken.”
Ich selbst habe meinen WoW-Account nach 2 Wochen spielen wieder gecancelt, da mir das Spiel zu bunt und simpel war. Damit gehöre ich wahrscheinlich einer Minderheit an, die meisten werden wohl gerade davon besonders angezogen.
Ausserdem spiele ich dafür ein anderes MMORPG: Anarchy Online und das seit nunmehr fast 5 Jahren. Ich denke das ich selbst süchtig danach bin, aber noch gut damit zurecht komme.
Ich habe in diesen 5 Jahren meinen Wehrdienst absolviert, das Fachabitur (wenn auch mit gerade noch guten Durchschnitt) nachgeholt und studiere nun seit 1,5 Jahren. Meine Freundin habe ich über AO kennengelernt und wir spielen auch den grössten Teil der Spielzeit zusammen.

Was ich mir persönlich schwer anlaste ist, das mein jüngerer Cousin teils durch mich auf WoW aufmerksam geworden ist als er mich zufällig in den zwei Wochen besuchte, ich ihm bem Einrichten eines Internetanschlusses half der damals und bis heute zu fast 100% zum WoW spielen genutzt wird. Ich weiss das er nicht gerade wenig spielt und wenn ich einmal mit ihm telefonieren kann (was sehr selten vorkommt) redet er nur von WoW und fragt ob ich nicht zurückkommen wolle.
Ich denke ich hätte es ahnen müssen, da er schon immer lieber Zuhause war, kaum raus ging und die meiste Freizeit vor PC und Spielkonsole zubrachte, aber ich habe die Gefahr wohl unterschätzt…

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8

Michael (Author)

24. Januar 2007, 20:55

Vielen Dank für Eure interessanten Kommentare.

@2 – Steffen:

Wie kommt’s, dass du den Artikel gefunden hast? Stöberst du aus Langweile in WoW Foren? Oder ist dieser Foreneintrag mittlerweile so populär bei Nicht-WoW’lern, dass du in einer deiner News-Feeds gefunden hast?

Siehe den via-Link am Beginn des Artikels ;-)

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9

Mr. X

26. Januar 2007, 13:58

Die Macher von SouthPark haben sich dem Thema auch angenommen. Bei YouTube nach “Make Love not Warcraft” suchen oder nutzen.

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10

K-Beatz

3. Februar 2007, 1:10

Dein Bericht ist unglaubwürdig und ich glaube nicht das du sowas durchgemacht hast.
Ich spiele selber WoW, manchmal 12 Stunden am Stück, mnachmal 12 Tage hintereinander nicht. Ich hab 2 hohe Charaktere viele Freunde, und bin im RL erfolgreich.

Außerdem sind es vieleicht 2 von 98 % die süchtig werden. Und vieleicht wäre ja 2 % der Leute, in der Zeit in der sie nicht gezockt haben, drogenabhängig geworden.

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11

Michael (Author)

3. Februar 2007, 1:36

K-Beatz, ich hab das auch nicht durchgemacht, sondern nur einen Forenbeitrag zitiert. Mir erschien der Bericht auch an manchen Stellen nicht 100% authentisch, hatte mich aber trotzdem überzeugt. Schau Dir auch mal oben die Kommentare und die Artikel bei den Trackbacks/Pings an: echt empfehlenswert und interessante Gedanken dabei!

Es gibt übrigens auch interessante Studien, siehe z.B. diese Häufigkeitsauszählung, danach gilt wohl jeder 20. als süchtig.

Wie auch immer, ich bin (wie wohl viele) der Meinung, dass wohl die Dosis das Gift macht.

Ob nun der obige Bericht 100% authentisch ist oder nicht — es wurde vielfach bestätigt dass es diese oder ähnliche Fälle gibt, und das nicht sehr selten sondern wohl leider häufig. Ob 2% oder 20% ist IMHO egal, schlimm genug dass es diese Fälle überhaupt gibt und selbst 2% sind hochgerechnet auf Millionen von Gamern eine große Anzahl.
Drogenabhängig statt WoW? Ach, ich denke das sind z.T. andere Interessengruppen und das darf man nicht wirklich vermischen. Aber dazu gab es genügend Artikel in der vergangenheit in der Presse.

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12

Spellbreaker

3. Februar 2007, 15:11

Hmmm…also ich bin auch WoW Spieler, ich spiele es sehr gerne, und hab in den letzten 90 Tagen ( = 2160 Stunden ) 114 Stunden WoW gespielt, was ein Durchschnitt von 1,2 Stunden spielen am Tag bedeutet.

Hier meine Meinung zu sucht Spielern: Bei Minderjährigen die noch bei den Eltern wohnen sind die Eltern schuld. Punkt um, da gibts garkeine Diskussion. Wenn ich schon lese “wir haben uns das 2 jahre mit angeschaut, dann ist er ausgezogen”, dann sag ich mal: Setzen, 6, Klassenziel eindeutig verfehlt. Wer in zwei Jahren nix dagegen tut, ist selber schuld.

Und bei erwachsenen Menschen kann ich nur das selbe sagen, was ich schon öfters zum Thema “Killerspiele” äusserte: Es kommt auf den Menschen an. Wer leicht zu beeinflussen ist, eine schwache Psyche hat, schlechte vorgeschichte, etc pp. der wird sich in den Welten verlieren. Und ob nun jemand Amok läuft weil er Counterstrike gespielt hat, ich wage es zu bezweifeln das er es nicht getan hätte, wenn er es nicht gespielt hätte. Höchstens vielleicht auf eine andere Weise, die er dann in irgendeinem Film oder Songtext gehört oder gesehen hat.

Ich bin 27, hab seit meinem 10. Lebensjahr mit Computerspielen zu tun. Ich hab viel Unreal Tournament gespielt zu der Zeit, und niemanden getötet ;). Ich hab feste Arbeit, eine Freundin, eigene Wohnung, und mache nebenbei noch mein Abitur per Fernstudium.

Fazit:

Was ich damit sagen will, wie es schon die RAA sagt: Nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch. Genauso kann man das auch auf Spiele übertragen. Nicht das Spiel macht den Spieler süchtig, sondern der Spieler lässt sich vom Spiel süchtig machen. Es ist wie eine Droge, nur das man selbst entscheiden kann, anders als bei “echten” Drogen, ob man süchtig wird / werden will, oder eben nicht. Oder eben die Eltern, wenn es denn jugendliche Spieler sind.

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13

de Herbst

3. Februar 2007, 15:23

Huhu
habe über den Link hierher in einem wow-forum gefunden.

Ich glaube ohne weiteres, dass es einige Menschen gibt die süchtig werden nach diesem Spiel. Aber ich wette es gibt das auch bei anderen Spielen. Nur sind diese nicht so populär, sodass es einfach nicht groß genug rausgebracht werden kann.

Ich selbst spiele WoW seit dem Anfang, Mitte Februar. Ich habe das Spiel in den Osterferein gekauft in denen ich fürs Abi lernen musste. -> Und habe das auch getan! Ich habe ausgeschlafen, von 12 bis 18 Uhr gelernt, gekocht und gegessen und dann von 9 bis 12 gezockt.
Nach dem Abi habe ich viel gespielt, dann hatte ich ein Praktikum und habe wenig gespielt. Der Bund kam und ich habe 3 Monate fast garnicht gespielt.. etc.
Heute das erste mal wieder angemacht seit 2 Wochen, weil ich heute Matheklausur hatte.

Fazit: Das Spiel kann einen Fesseln, keine Frage! Aber es ist die Option jedes Einzelnen aufzuhören wann man möchte.
Ich bin ehrlich: Ich habe MC bis heute nicht von innen gesehen, weil ich nicht die planbare Zeit habe in eine Raidgruppe zu gehen..

und? Mir macht es trotzdem Spaß wenn ich die Welt erkunde, die Story lese (Fan seit Warcraft 1) und mit einigen wirklich netten Leuten chatte.
Ich kenne Leute die 5 Stunden am Tag vor dem PC hocken und chatten.. ich glaube denen geht es nicht viel besser als jemandem der WoW spielt und nicht vom Bildschirm kommt.

Im Endeffekt ist das Spiel ein gutes Spiel -meine Meinung- aber einige kommen davon nicht los.. Das tut mir leid, aber das Spiel zu verteufeln bringt ja leider auch nichts. Da gehört es eher mal einer Internetabschaltung und einer Resozialisierung.. auch wenn es sich einfach und/bzw hart anhört.

In diesem Sinne,

ein Spieler der heute Abend in die Disko geht und nächste Woche seine Freundin in den Arm schließt – ohne WoW :)

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14

crazy blogger

3. Februar 2007, 16:33

oha naja second life macht wohl genauso sichtig, am besten nichts anfangen was süchtig macht

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15

Monika

3. Februar 2007, 23:51

meine Tante hatte ihren eigenen Weingarten,
ich wuchs mit Wein auf,
bin jedoch keine Alkoholikerin geworden.

in direkter Nachbarschaft von meiner Wohnung steht eines der schönsten Casinos,
ich bin keine Zockerin geworden,

das Spiel an sich ist niemals für das Suchtverhalten verantwortlich.

diese Stammtischpsychologie und Pädagogik:verbietet das Spiel damit niemand süchtig wird ist schade, weil sie das Arbeiten am Thema:wieso wird ein Mensch auf was süchtig und einer nicht, völlig aus der Diskussion ausklammert.

wäre ist nicht dieses Spiel wäre es eine andere Sucht.
das ist das Bedauerliche daran. :(

lg

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16

chris

5. Februar 2007, 13:57

MMORPGs sind was anderes als “konventionelle” Drogen. Es gibt keinen Cold Turkey wenn man aufhört zu spielen. Nikotin verändert bekanntlich die Gehirnstrukturen. Das machen MMORPGs wohl nicht, aber sie verändern die Sicht, die Einstellung. Das Eintauchen in die “andere virtuelle Welt” findet wirklich statt. Man kann Probleme einfach … lösen. Zu einfach lösen. Dazu kommt, Steffen hat es angeprochen, der “soziale” Faktor. Man fühlt sich nicht alleine, obwohl man es mit einem einzigen Knopfdruck ist, obwohl man es ist wenn man (plötzlich) alleine im Bett liegt.

/StartIronie
Auf meinen Account habe ich ~250-280 Tage “Playtime” und ich gehöre zur Randgruppe der über 30-Jährigen mit abgeschlossenem Studium und einem gut bezahlten Job. Mein Engagement in WOW, übertragen auf irgendeine Sportart würde man wohl als Profi bezeichnen. Muss man auch als Gildenführer.
/EndeIronie

Jetzt stehe ich vor einem “epischen” Trümmerhaufen, was von den Spielern RL (real life) genannt wird. Und ich habe im wahrsten Sinne niemanden mehr, der mir jetzt helfen kann oder vielleicht auch will. Zum Glück liegt nur mein soziales, nicht mein beruflich-finanzielles RL in Scherben, wobei man jetzt streiten kann welches Leben denn wirklich wichtig/er ist.

Ich bin raus! Kann nicht mal sagen was der finale Rettungsschuss für mich war. Die freundlich lächelnden aber nicht WOW-kompatiblen Gesichter meiner Kollegen? Der Tod meines letzten sozialen Kontaktes zur Aussenwelt, mein Hund? Meine Ex-Freundin, die mir aufgrund meines Verhaltens ….? Alles zusammen? Ich danke Gott jeden Tag, dass ich diese Spiel als Berufstätiger angefangen habe, denn meine schulische Laufbahn und damit wohl auch meine Zukunft hätte es zerstört.

Die Geschichte mag konstruiert wirken, aber mit Ausnahme des Alters, könnte ich das sein. Gewicht und verstorbener Opa inklusive.

Ich bin frei!
Chris

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iNsaNe

6. Februar 2007, 17:30

Ihr habt ja keine ahnung wie das abläuft im game also haltet mal eure kassen wenn ihr das höchste im spiel erreichen wollt muss man solange spielen um sich das beste equip zu holen braucht man halt 40 leute die dann einen raid bilden um es in schlachtzügen weit zu bringen diese schlachtgruppe ist dann euer stammraid für den man sich bewerben muss dann werden termine ausgemacht wie z.B Sonntags um 20-23 uhr
dann muss man da sein es ist verdammt schwer in solch eine stammgruppe reinzukommen eine zufinden ist schon sehr schwer und wenn ihr es dann in solch eine gruppe packt müsst ihr da sein wenn nicht fliegt ihr halt raus was meint ihr wieviel auf euren platz geil sind

mir ist im moment eher die lust auf das spiel vergangen vielleicht finde ich sie ja bald wieder… So long

EU: Blackrock [OverlordZ]

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Slaine

7. Februar 2007, 9:04

Ich spiele selber WOW seit beginn der Beta, bin aber durchaus bewüsst mit unterschiede zwischen Realität und Virtuelle Welt. Während diese zeitraum habe ich pausen mehrmals eingeleggt wo ich einfach kein bock auf WOW hätte.
Ich nehme bewüsst zeit für meine Frau und freunde, auch meine anderer Hobbies nach zu gehen z.Bsp. Motorrad.
Leider sehe ich alzu oft bei meine Gilden mitglieder das die was vom real leben recht wenig haben. Alles wird am spiel gemessen, es wird immer gesagt das RL zuerst kommt aber bei manche stimmt das auch nicht mehr.
Man muss einfach ganz klaren grenzen setzen, sonst klebt man nur am Bildschirm.

Zudem was ich schonmal geschrieben habe, MMORPG’s sind nicht neu erfunden mit WOW, ich spiele selber seit mehrere jahre in verschiedene spiele unteranderer AC2 und SWG um ein paar zu nennen, dadurch habe ich real freunde kennen gelernt, mit wem ich seit 8-9 Jahre online spiele und ab und zu besuchen. Der sucht gabs schon immer bei Online Spiele, allerdings seit WOW ist es noch schlimmer geworden, da ca. 8 Mil. Menchen Weltweit die Spiel spielen. Nie gab es ein Spiel mit soviele Mitglieder.

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19

CoolD

7. Februar 2007, 11:59

Tjo, ganz intheresannt zu lesen aber meiner meinung nach von einem redakteur geschrieben der einfach mal wieder ne weitere schlagzeile zu dem thema wollte…..zugegeben der hat ein wenig recherchier…was allerdings nicht passt sind die details.

Der redet von 173 tagen played, von einer gilde mit der er “raidet” aber von rüstungen die er sich bauen lassen will…tatsache: sowas existiert nicht auf dem niveau, die tatsache das es 7h, 6tage die woche was zu raiden gäbe auchnicht…in ca 4h an 4 tagen hat man das meiste was einen sinn machen würde, d.h. fake!

Wenn so ein bericht glaubhaft sein soll muss er auch wirklich von einem spieler kommen, das ist nicht mehr als negativwerbung!

Ich persönlich bin auch ein player, spiele schön über 1 jahr, betreibe noch regelmäßig sport, habe noch freunde, meine augen sind noch mehr als intakt und ich feiere auch regelmäßig…das ist genau der grund warum ich solche berichte verabscheue, sie entsprechen nicht der realität
ich weis das ähnliche fälle existieren aber das ist mal definitiv keiner!

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Slaine

7. Februar 2007, 13:32

Der redet von 173 tagen played, von einer gilde mit der er “raidet” aber von rüstungen die er sich bauen lassen will…tatsache: sowas existiert nicht auf dem niveau, die tatsache das es 7h, 6tage die woche was zu raiden gäbe auchnicht…in ca 4h an 4 tagen hat man das meiste was einen sinn machen würde, d.h. fake!

Der spielt vom anfang an, also seit fast 2 Jahre, damals haben die Großen gilde 7 Tage in die woche geraidet, da die equip nicht besonders gut war. Mc hat man nach 3-4 tage erst gecleared. Damals waren manche gecraftete teile pflicht und sogar besser als drops.

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21

Anna

9. Februar 2007, 18:11

hallo an alle betroffenen da draußen,

kann mir vielleicht einer infos zu deutschsprachigen infoseiten für “wow-spieler-freundinnen” geben?

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Bernhard

14. Februar 2007, 22:36

Die andere Seite

Ich spiele auch WoW … hab einen 60er und einen 40er Char und noch ein paar daneben. Ich besuche sehrwohl mit durchschnittlichem Erfolg die Schule, mache regelmäßig Sport und habe auch eine wunderschöne Freundin. Ja, ich spiele WoW aber das heist nicht dass ich nichts anderes tue.
Beim Sport halte ich mit anderen mit und in der Schule hab ich noch nichts wegen WoW versäumt, und das in 2 Jahren.
Ich sehe diesen negativ Hype um das Spiel nicht ein. Ein jeder der einen realen Bezug zur Welt hat wird sich seine Zeit einteilen können. Es kommt vor, dass ich an Wochenenden nichts anderes tue als WoW zu zocken, es kommt aber auch vor dass ich mal ein oder 2 Monate überhaupt nicht spiele. Eben dann, wenn mir andere Dinge wichtiger sind.

Ich bitte euch zur Kenntnis zu nehmen dass es auch vernünftige WoW Spieler gibt.

lg
Bernhard

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23

rick

19. Februar 2007, 16:48

Ich kann den kopierten Beitrag/Bericht sehr gut nachvollziehen, da ich in ähnlicher Situation bin. Bei mir ist es das Onlinespiel “Ragnarok”, welches ich nun auch schon über 2 Jahre spiele (kommt mir aber vor wie ~6 Monate). Meine Ex machte schluß, ich hab’ im Leben nichts gerissen und einen Freund seh’ ich vielleicht noch alle 2 Monate. Das Problem ist, man weiss genau um all diese Dinge, doch man findet nicht den Antrieb etwas zu ändern. Schon scheiße….

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24

´Norman

21. Februar 2007, 20:14

JA das stimmt…. ich habe auch mal Ragnarok gespielt man könnte auch sagen ich war süchtig danach da ´man viel kontakt mit anderen spielern in diesem game hat dachte ich mir es ist doch nix dabei ich finde eh neue freunde aber es nicht so! erst als ich begriffen hatte das es noch soviele gute dinge draußen auf der welt gibt hörte ich nach und nach auf ragnarok zu spielen was mir dann nicht besonders schwer viel außer der abschied von meinen virtuellen spielfreunden…… Rick wenn du 18 bist hab ichn guten tipp für dich das selbe hab ich auch gemacht…… geh raus auf ne party an fastnacht oder ostern was weiß ich und besauf dich richtig! unter umständen wird es dir spaß machen und öffnet dir die augen!

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25

Social Studie

26. Februar 2007, 22:15

Entschuldigt meine Ausdrucksweiße, aber der ganze Bericht ist fiktiver Bullshit. In solch einer Bilderbuchwelt wächst niemand auf! Ferner hat jemand, der auch nur im entferntesten in solche einem Umfeld aufwächst, eine verschwindend geringe Suchttoleranz.

Wow wird sich wahrscheinlich bald in die Liste der “Killerspiele” einreihen, nur etwas anders tituliert, ist also neben anderen PC-Spielen schuld am Verfall der Gesellschaft…

Ich bemitleide jeden,der anderen seine “eigene” Meinung (bzw. meist die der Gemeingesellschaft) aufzwingen will und nicht akzeptieren kann, das es alternative Lebensweisen gibt (und damit meine ich auch selbstzerstörerische). Solch eine Einschränkung der persönlichen Freiheit kann und will ich nicht akzeptieren.

Weniger idealistisch betrachtet verbringen sicher viele Wow-Spieler zu viel Zeit vorm PC, aber nur sehr sehr wenige davon sind wirklich “süchtig” (Einzig und allein das Suchtmittel und nichts anderes mehr zählt).

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26

Aeolos

27. Februar 2007, 13:19

Das Beispiel vom “ich kenne da wen der hat sein leben durch wow vergurkt” gab es ja nun oft genug.Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet bietet wow aber auch die Plattform neue soziale kontakte zu knüpfen die erst durch wow zustande gekommen sind.Ich habe regionale Gruppen kennengelernt die auch bewußt die ksite mal ausmachen und nen WOW-freies wochenende eingelegt haben…da wurd halt mal die nächstgelegene bar “geraidet” oder der ein oder andere Cocktail “gelootet”…
Zu meiner person ,auch ich wurde “überzeugt” doch mal den Probemonat auszukosten, mir wurde versprochen , hey ich pull dich durch die low-instanzen und und und , und auf einmal war man lvl 20…, das nächste ziel war denn ein mount(reittier was ein ungemein schnelleres reisetempo innerhalb der riesenwelt von wow ermöglicht) aber dann kam der knacks…die abschlussprüfung kam in greifbare nähe und auf einmal sah man die kollegen mit anderen augen …”hey scheiß auf lernen heut abend gibts n raid o.ä.”… was ich damit sagen will, jeder der sozial gefestigt ist (ich zähl mich einfach mal dazu) und der weiß dass eis schmilzt, wird in wow eine potentielle gefahr sehen, sei es “nur Zeitverschlingend” oder schlimmer.Um nicht zu weit auszuufern , WOW macht spaß ohne frage , die Landschaft,der Soundtrack ,das Setting, das “Wir-Gefühl” …aber wie alles im Leben ,in Maßen macht es sinn und spaß…nicht in MASSEN.

So long…ps mein account ruht seit nun ca 9 Moanten…lust habe ich schon aber nach der Ausbildung ist vor der ausbildung , nun gehts zur Technikerschule und da wirds wohl nicht mehr mit der Freizeit…

MfG und bis zum nächsten mal in diesem Tehater ;-)

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27

Ralf Bauer

1. März 2007, 23:47

Das ist echt hart.
Nutz lieber so Dienstleistungen von so Homepage wie MMOGA
Die ersparen euch ne menge Zeit beim WoW Gold farmen und ihr könnt diese für Familie oder Freunde nutzen.
Der Bericht hat mich echt geschockt.

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28

Gomlin

2. März 2007, 14:33

Naja, so schlimm kan das doch garnicht sein! Ich mein dieses Game spielen tag täglich 8 Millionen Menschen, ich glaube nicht, das die alle so sozial kaput sind wie in dem Beitrag beschrieben ist.
Ich selber spiele das Game seit 1,5 Jaher und habe immer noch ein wundervolles verhältniss zu meiner derzeit “noch” verlobten, habe deswegen genau so noch kontackt zu meinen Elter und finde immernoch Zeit um zur arbeit zu gehen. Bin jetzt vielleicht nicht der Beste von allen, aber das macht trotzdem spaß die Spiele-welt zu erforschen und neue Leute kennen zu lernen auch wenn man nicht der Beste ist!

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29

Fabian

2. März 2007, 14:50

Super, diese “Dienstleistungen” werden dann irgendwo in Asien von ausgebeuteten Kindern und Jugendlichen erbracht, die genauso kaputt gehen, wie die, die sich das zeug hier erarbeiten.

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30

Tobi

4. März 2007, 0:45

Ja, das ist schockierend, da ich selbst Erfahrung mit besagten Spiel gesammelt habe. Eine Lösung wäre den Account auf Eis zu legen, und den Charakter nicht löschen. Dann erstmal wieder das Leben geniessen, rausgehen, was mit Freunden unternehmen und Abstand gewinnen. Mit der Zeit weiss man das zu schätzen und verspürt auch keine Lust mehr auf WoW. Nun kann man als letzten Schritt den Charakter löschen und das Kapitel WoW beenden. So, das war mein Tip, hoffe er hiflt. MfG

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31

dasDa

6. März 2007, 12:47

Der Größte Teil der hier Steht ist einfach nur Schwachsinn, das haben garantiert Leute geschrieben die absolut keine Ahnung haben.

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Flo

6. März 2007, 18:48

Überaus geschätzter Kolleg dasDa, dürfte ich dich darauf hinweisen, dass deine Argumentation sehr zu wünschen übrig lässt und ich dieser ein Armutszeugnis ausstellen muss. Ich nehme an dir wird die Technik des Erörterns geläufig sein und du weißt auch, dass das, was du soeben abgeliefert hast, in der Schule keineswegs für den Klassenerhalt reichen würde, oder??? Apropos Klassenerhalt, wo wir wieder beim Thema wären. In World of Warcraft spielen Klassen meines Wissens nach auch eine Rolle…und natürlich ist es für dich wichtig, dort den Klassenerhalt zu packen.
Selbstberständlich, dir hat NUR die Zeit gefeht, das Gesagte aufmerksam zu lesen und vielleicht revue passieren zu lassen und so hämmerst du natürlich eine Floskel in die Tastatur, die weiter oben bereits schon als “faule Ausrede” identifiziert wurde.
Aber du hast schon Recht, alles ist Schwachsinn hier…denn glaubst du ernsthaft es gäbe Menschen, die: freiwillig ihr kostbares Leben opfern, nur um in einer Fantasiewelt eine bemerkenswerte Reputation zu erhalten, die absichtlich ihre einzigartige Persönlichkeit aufgeben, um in eine Welt einzutauchen, in der ALLE gleich sind? Glaubst du etwa ernsthaft, dass es Menschen gibt, die es einfach versäumt haben ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich resultierend in eine Welt flüchten, in der sie neu beginnen können? Glaubst du in der Tat, dass Menschen unter uns weilen, die lediglich ein Schattendasein auf der Erde führen und ihrem Leben durch eine Schwert virtuell neuen Ausdruck verleihen möchten. Wer glaubt schon daran, dass es Meschen gibt, die sich in “ihrer” Welt regelrecht huldigen und PLÖTZLICH denken auch in der Realität die größten zu sein, nur weil sie es neulich mit einem Oger aufgenommen haben. Sollte das bei jemandem der Fall sein, so muss man wirklich gratulieren, wirklich bemerkenswert – soetwas hat nicht einmal Geoge w. Bush (Medienberichten zufolge der mächtigste Mann der Welt) geschafft!!!! Glaubst du das alles wirklich? … Noch mal Glück gehabt, in DEINEN Augen ist DAS ja alles “einfach nur Schwachsinn”!

Wer glaubt in diesen Spielen wirkliche Zufriedenheit, echtes Glück und aufrichtige Liebe zu finden, dem unterstele ich alles nie kennengelernt zu haben. Doch wie man oben einsehen muss, den süchtigen treffen diese Worte nicht, er schaltet in seiner bemitleidenswerten Kreatürlichkeit den PC an und ist wieder König.
In einer verdammten Welt verdammt zu sein – naja, vielleicht gibt es ja wenigstens dort ein Leben nach dem Tod!!!

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Hagibert

7. März 2007, 6:56

Danke Flo!
Bis eben dachte ich, ich wäre süchtig. Aber da mich deine Worte getroffen haben scheine ich NOCH nicht süchtig zu sein. Lol
Wer süchtig ist sollte es auch zugeben. Die Frage ist, was bleibt an Optionen?

Den für mich treffendsten Eintrag hat Social Studie gebracht. Ich möchte ihm weitestgehend Rechr geben und meine eigenen Punkte hinzufügen.

Ein Drogen oder Alkoholsüchtiger ist die meiste Zeit geistig umnachtet, was es ihm schwer macht die eigene Situation zu beurteilen.
Als ERFOLGREICHER Mmorpg spieler hat man aber genug potenzial um die Lage zu analysieren. Dumme und unsoziale Menschen sind nämlich auch in WoW nicht in der Lage etwas aufzubauen. Denn dort ist der Erfolg ab einem gewissen Level vom Teamplay abhängig.

Tatsache ist, ein Mensch mit Suchtpotenzial sucht die Flucht in eine angenehmere Situation als sie ihm sein Leben bietet.

Warum gehen Menschen arbeiten, besteigen Berge und bauen Raketen? Um Anerkennung zu finden. (Und sich fortzupflanzen, aber das ist eine andere Geschichte)

Jetzt frage ich, ist die Anerkennung welche ich von den Mitspielern erhalte wenn ich mit den besten Rüstungen, Waffen Reittieren etc durch die dortigen Hauptstädte gehe eine andere oder geringere als wenn ich im Real life nen Porsche fahre?

Nicht im geringsten. Neider sagen: “Alles klar: Charakter bei Ebay gekauft” (gegenstück zum Spruch: “Alles klar : Beruf Sohn” wenn einer n Porsche hat)

Andere aber wissen wie lange ich mein Hirn zusammen reissen musste und wie organisiert son Raid ablaufen muss damit man überhaupt an sowas ran kommt.

Ich finde es irrsinnig zu behaupten ich wäre nicht süchtig wenn ich ne nachgewiesene Spielzeit von 10 Stunden am tag habe.
Aber wenn ich genau weiss das mir das Leben als solches nicht mehr spass macht oder mehr Erfolgserlebnisse bietet als das Ingame leben warum dann um den heissen Brei herum schleichen/reden?

Um mich in einem weitern Punkt diverser Vorposter anzuschliessen: Bei Kindern und jugendlichen haben die Eltern einfach darauf zu achten und ich würde WoW sowieso erst ab 16 freigeben. (Kiddies nerven eh ;-) )

Zu dem was ich eigentlich sagen will: Massive Multiplayer Online Games machen niemanden abhängig, sondern sie bieten eine Fluchtmöglichkeit für Leute die mit irgendwas im so genannten richtigen Leben nicht zurecht kommen. Jemand vor mir hatte bereits beiläufig erwähnt das diese Leute sonst wahrscheinlich ne andere Sucht hätten.
Und das ist des Pudels heisser Kern.

Wer im Leben nix gebacken kricht, Arbeitslosigkeit, schlechter Schulabschluss, Unzufriedenheit mit sich selbst, Bescheidenes Aussehen, Krankheit etc etc etc sucht natürlich eine Alternative um auf seine Portion Anerkennung zu kommen.

Und Anerkennung und Behaglichkeit machen Süchtig sonst doch nix.

Wer im Leben nichts vermisst, bei dem funktioniert das Belohnungsprinzip nicht und der hat gar keinen Spass an solchen und den meisten anderen Spielen oder kann sich zumindest nicht so reinsteigern.

Kleiner Auszug aus meinem eigenen Leben damit ihr wisst wer hier was vom Stapel lässt. Ich bin 28 Jahre ALT. 10. klasse Hauptschule , Lehre abgebrochen, So ziemlich alles an Jobs schon mal gemacht. Und das trotz einer sehr schnellen Auffassungsgabe und guter Allgemeinbildung. Kurz in mir lernt man einen charismatischen intelligenten jungen Mann kennen, der aber Stinkend faul und n Trotzkopf ist. Und sich weigert irgendwas zu tun worauf er gar keinen Bock hat. Das mindert die Möglichkeiten Beruflich voranzukommen ungemein.
Wenn ich meinen Rechner anmache und mich einlogge, sieht mein Char ( die Spielfigur ) so aus wie jene aussahen die ich bewundert hab als ich noch ganz neu war. Und natürlich weiss ich das mich Noobs (neulinge) genauso bewundern. Da hab ich meine Anerkennung.
Und ausser Roboten gehen und meiner sehr tolleranten Freundin bringt mich auch nichts vom Rechner weg.

Im medizinischen Sinne bin ich ganz bestimmt süchtig und zwar weil ich mich wohl fühle dabei da ich diese Fluchtmöglichkeit erkannt habe und sie geniesse.

Und nur weil die meisten Leute glauben das ich ja im RL mit der investierten Zeit viel sinnvollere Dinge machen könnte, muss das doch nicht heissen das ich das genauso sehen muss oder?

Ich weiss ziemlich genau welche Möglichkeiten mir offen stehen und ich habe mir für die entschieden die mir am meisten Freude bereitet.

Wer auch immer Firmen wie Blizzard und andere dahingehend kritisiert das sie solche spiel her- und zur verfügung stellen sollte sich mal überlegen welche geistige Armut er damit den Spielern unterstellt die ja alle gar nicht wissen auf was für gefährliche Sachen sie sich da einlassen.

Eine Droge ist eine Droge, Ein Spiel ist ein Spiel und Sex ist Sex und sie werden dich glücklich machen und darum wirst du sie wieder wollen und zwar am liebsten immer und das nennt man dann “Sucht” Also sperr dich lieber im Keller ein damit du nichts erlebst was dich Glücklich macht.

Denkt mal drüber nach, bitte.

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Flo

7. März 2007, 18:56

Nein, ich habe dir für deinen überaus aufschlussreichen Kommentar zu danken, Kollege Hagibert. Wieder einmal fühle ich mich in meiner Annahme bestätigt, dass es immer das gleiche Schema ist, nach denen exzessive Computerspieler argumentieren. Die einen tun es nur besser, andere schlechter. Dein geistiger Erguss zähle aber definitiv zu den Besseren. Nun gut, ich könnte jetzt anhand dessen, was du geschrieben hast Minimum 5 Dinge zitieren und erläutern, warum auch du verblendet bist, doch ich möchte hier lediglich auf eine Sache eingehen, die mir persönlich schon länger ein Dorn im Auge war.

In meinem letzten Kommentar habe ich geflissentlich darüber hinweggesehen, die Ansicht Computersucht sei nicht mit Alkoholsucht zu vergleichen, zu kommentieren. Aber dem ist NICHT so!
Bei einer medizinischen Examination stellte sich heraus, dass die Ergebnisse der Messung von Gehirnströmen bei Computerspiel-Süchtigen ähnliche Muster aufgewiesen haben wie bei Alkoholikern. Fakt ist, dass exzessive Spieler auch viel erregter als andere PC-Nutzer sind.Letztlich ist es so, dass Computerspiel den Abhängigen einen Kick verschafft und unangenehme Gefühle unterdrückt – genauso wie das Bier des Alkoholikers. Die Folge ist, dass das sogenannte Belohnungssystem im Gehirn seinen Dienst tut, indem das Erlebte im Suchtgedächtnis als berauschende Erfahrung gespeichert wird. Kurzum, das Hirn LERNT, dass nur Computerspielen Spaß bereitet.

Je attraktiver und verlockender die virtuelle Welt, umso wahrscheinlicher ist es, sich der realen Welt (in den Kommentaren zumeist auch als “Real Life” bezeichnet) gänzlich zu entziehen. Wer in einer schäbigen Wohnung lebt und sonst keinen Ruf zu verlieren hat, kann sich in namenhaften Online-Spielen spielend ein virtuelles, luxuriöses Zuhause beschaffen, zu grenzenlosem Ruhm gelangen und noch besser, dort sogar reich werden. Man schlüpft in die Rolle einer anerkannten und gelobten “Persönlichkeit”. Doch mir geht es nicht darum Abstinenz zu fordern, schließlich gehören Medien schon längst zum festen Bestandteil unseres Alltags. Die Gefahr ist groß und deshalb müssen Menschen einen kompetenten Umgang mit diesen erlernen und das beginnt heut bereits im Vorschulalter.

Hier möchte ich noch all denjenigen einen kleinen Anstoß verschaffen, die meine Kommentare offensichtich nicht zu verstehen scheinen…es ist sicher großartig bekannt und reich zu sein, geachtet zu werden, jemand zu sein, dessen Meinung gefragt ist… kann ich alles verstehen. Doch wäre es nicht noch schöner das alles an sich persönlich, körperlich und geistig zu spüren, sprich in der realen Welt???? Man verpasst doch so nur all die schönen Aspekte am Leben, ein Sonnenschein und einen herrlichen Blick in Richtung Horizont, Vögel, die am Teich sitzen und im Wasser baden, frische Luft zu atmen. Allein die Vorstellung sich eines Tages zur Ruhe zu setzen und stolz auf sich zu sein, rückzublicken auf das, was man geschaffen und geleistet hat – und wenn es nur die Besteigung eines Berges war, was einem mitunter einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde einbringt. Denn eines steht fest, ein Leben hat man um die 75 Jahre lang. Das “Leben” in einem Computerspiel währt so lange, wie es das Spiel gibt…doch irgendwann werden auch die Entwickler nicht mehr da sein!

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Hagibert

9. März 2007, 12:23

Ich finde es schön das du darauf eingehst was ich geschrieben habe, aber zu 100% scheinst mir nicht folgen zu können, oder zu wollen weil es nicht in dein Schema passt.

Das mit der Studie ist interessant und das kann ich mir auch genauso vorstellen. Das mit dem Belohnungssystem ist vollkommen korrekt. Tatsache ist ja das “Spiele” immer besser werden, und zwar weil Menschen das so wollen. Sie wollen realistischere Spiele, die einem eine bessere Wirklichkeit vorgaukeln. Ein Mmorpg fang ich doch nicht an weil ich mal eben ne Stunde oder 2 Daddeln will. Ich will mir etwas aufbauen, etwas darstellen, in diesem Falle vor der grössten Comunity die es in diesem Sektor jemals gab.

Einen Punkt hast du weggelassen der für mich sehr wichtig wahr. Warum fängt man denn an sowas exzessiv zu spielen/leben weil man es besser findet als das sogenannte “richtige Leben”
Für Leute wie uns, ist es genauso schön und entspannend am Teich im Wald von Elwyn (ein spielgebiet) zu sitzen und zu angeln wie für nicht-spieler die am “echten” Teich sitzen.
WoW oder noch heftiger Second Life sind ja eben nicht nur Computerspiele mit denen man den richtigen Umgang lernen muss. Wie der name “Second Life” schon sagt, ist es genau das. Ein zweites Leben, für manchen Real life versager sogar ne echte Alternative in der sich die ersten sogar ihr Einkommen verdienen.

Und ich denke genau da gehen unsere Meinungen auseinander. Für dich ist es ne Krankheit für andere ne alternative Lebensweise. Ich pflege meine sozialen Kontakte nun mal lieber ingame. Dank so netten erfindungen wie Team Speak kommt sowas nämlich auch nicht zu kurz. Diese virtuelle Welt gibt mir quasi alles was ich mir von meiner großzügig bemessenen Freizeit wünsche und ich muss miich dafür nicht mal gr0ßartig bewegen, also wo genau ist das Problem?
Ich war schon immer n Stubenhocker. Draussen ist doof, da bin ich gezwungen mich mit Menschen abzugeben die komisch aussehen und die ich nicht mag. Aber das LEBEN hat keine Ignore taste.

Vielleicht liegt es ja auch an mir oder so, aber warum werden alle Dinge mit Suchtpotenzial immer so verteufelt?

Was ist denn schlimm an Flucht?
Jetzt kommen die Leute und antworten sowas Intelligentes wie:
“Weil man sich dem richtigen Leben damit komplett entzieht. ”
Und ich denke mir …. ” Erm …. Ja stimmt. Ganz genau das war der Plan, Einstein.”

Ich hab mal 3 Jahre gekifft, um mich in meiner Freizeit dem ganzen entziehen zu können aber als ich nur noch Müde und schlaff davon wurde hab ichs halt gelassen da der Spaßfaktor einfach nicht mehr vorhanden war. Danach irgendwann mal gute 2 Jahre jedes Wochenende auf Amphetamin um die Zeit ausserhalb des Alltags wenigstens voll auszuschöpfen, war ne feine Sache aber der Körper holt sich das alles irgendwann zurück was man ihm vorenthalten hat. Jetzt ist es ein Mmorpg und bei allen 3 Dingen finde ich nur Skeptiker und Richter, die sagen das es nicht gut sei vor der Realität zu flüchten. Warum nicht ? Die Realität ist scheiße.

Natürlich ist es Heftig Mmorpgs mit Speed und Hasch auf eine Stufe zu stellen aber sie alle haben eins gemeinsam.
Ausbruch aus der Realität. Und solche Ausbrüche, kann man verurteilen, muss man aber nicht.

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GottSeiDank

9. März 2007, 16:30

Hallo ich bin nun fast 20 Jahre alt und ich war drauf und dran mir das Spiel zu kaufen, es läuft ja jetz schon 2 jahre und ich fand es bei nem kollegen immer ganz cool, habe mich jetz 2 tage damit beschäftigt informationen zusammen zustellen über Grafik,Spielfluss, Community,Kosten etc.
GOTTSEIDANK bin ich durch zufall auf diesen Artikel gestoßen und habe mich sofort dazu entschlossen mir dieses “Werk des Teufels” nicht zukaufen denn ich habe große Angst davor auch nur annähernd so darin zu Versinken wie Andy aka. Tinitus.
Ich verbringe zwar viel zeit vor dem PC jedoch pflege ich meien Sozialenkontake und sitze nicht das wochenende über nur vor der Glotze obwohl ich GUILDWARS spiele (was auch fesselnd ist abba dadurch das es keine kosten hat, meiner meinung nach diesen sucht faktos nicht aufbringen kann, da man selbst entscheiden kann ob mann diese woche zockt oda nicht was sonst ja das Bankkonto entscheidet da die 13€ ja sonst wieder umsonst überwiesen worden wären) und muss dazu auch noch sagen das ich ne gute Gilde gefunden habe in denen es keine Regeln gibt das einzigste was zählt ist der Spielspaß und nicht das Farmen von irgendwelche Gegenständen oda ähnlichem, jeder in diesem Team hat schon sowas wie Sucht verhalten erlebt mit anderen Spielen oda Konsolen und daher wird auch streng darauf geachtet wie lange das jeweilige Mitglied in der letzten Woche gespielt hat, was ich persönlic hsehr gut finde.
um jetz nochmal auf WoW zurück zukommen bin ich wie gesagt sehr froh das ich mich dazu entschlossen habe es nicht zukaufen da mir meine Familie + Freundin + Fredundeskreis sehr viel wichtiger ist als einen super aufgemotzten Virtuellen Pixel auf meinem Bildschirm zu dirigieren. Ich rate nur jedem davon ab sich das Game zuholen udn werde diesen Link auch so gut es geht verteilen damit sich vielleicht noch andere davon überzeugen lassen nicht ihr halbes Leben mit diesem Game zu verschwenden.

PS: Mein Opa lebt noch (87) und ich gehe ihn jeden Tag für 2 Stunden besuchen (er wohnt direkt neben uns in seinem eigenen haus) da er mir sehr viel bedeutet und ein großartiger Mann und Mensch in meinen Augen ist, wenn mir das passiert wäre das ich ihn selbst dann noch nicht besucht hätte nachdem er auf dem Friedhof liegt dann würde ich mir es nie verzeihen können ihm nicht die letzte Ehre erwiesen zuhaben und ihm meinen Respekt zuzollen indem ich ihm Auf Wiedersehen sage.

Mit freundlich Grüßen (verachtung gegenüber solche Leute) verabschiede ich mich nun und danke demjenigen der das hier zurverfügung gestellt hat.

GottSeiDank

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ich rauch hilfe

10. März 2007, 5:51

ich bin 14 jahre ich hab zwar nur den teil gelesen aber ich werde noch alles lessen und das was ich gelesen habe war irgendwie auch wen net so viel auf mich auch bezogen das vorm computer essen sonst immer wen ich mir was süßes geholt habe, habe ich das unden gegessen und nich vor dem wow aber ich komm dafon nicht weg darum brauch ich euere understuzung schreib mir z.B. ne e-mail, bitte helft mir bevor mich die suct gans verschlingt und das ist wirklich so du hockst dan nur noch vorm pc ich kann fast von n ichts anderes denken wie von diesen spiel HILFE die sucht pakt mci einfach das spiel zu spilen

wen du dieses spiel spielst dan sagst du auch mehr ausdrücke weil wen du dan viel stirbst sagst du so was

bitte die das spiel noch nicht haben KAUFT EUCH DAS NIE bitte

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38

Lukas

10. März 2007, 7:38

Ich spiele selber WoW aber höchstens eine stunde am tag und meine eltern sagen schon das ist zuviel…Kann mir garnicht vorstellen wie das bei den eltern von ihm ist…

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39

missy

10. März 2007, 21:47

Hallo…
ich bin 17 jahre alt,gehe aufs gymnasium, bin sonst auch sehr beliebt, treibe regelmäßig sport…und ich hab bis vor nem jahr WoW gezockt..
mein leben hing nur noch an wow..wegen raids (oben schon genannt, man verabredet sich mit spielern, mit denen man dann eine besonders schwere aufgabe fertigt), hatte ich termine vernachlässigt, meine gedanken schewiften nur noch in diese welt, ich wollt eine besonders legendäre waffe endlich besitzen, die ich seit längerem nicht bekommen hatte… genau das macht auch die “sucht” aus, weil jede woche (mittwochs) neue sachen rauskommen, die man unbedingt haben MUSS..um gewisses zu beweisen, bis frau dann an die sache (waffe,rüstung…) herankommen will muss sie viel erledigen, zuerst unzählige aufgaben…dann hat man endlich die waffe/rüstung, und schon kommt was besserees raus..
naja und ich dachte schon “wow-lich”..ich stellte mir vor, (ich war kriegerin) bandagen anzufetigen und alles.. ich lebte im RL auch in wow.. immer wenn dann mein abbo ausgelaufen war, bemerkte man bei mir echte suchtpotenziale, wie zb. ich war deutlich aggresiver, und zählte die tage bis ich wow endlich! wieder bekommen würde..
ich veränderte mich so sehr während dem spiel: ich nahm meine eltern nicht mehr richtig wahr, sondern sagte immer “ich zocke, nicht stören!” was ziemlich aggresiv ist.. ich vernachlässigte meinen freund so sehr, er hatte mich auf wow aufmerksam gemacht, da er es auch mal gespielt hat..anfangs fand er es toll, dass ein mädchen auch was “zockt” aber dann mit der zeit, nicht mehr, aber er half mir meine “sucht” zu überwinden..
während der schule spielte ich jede freie minute WoW, so ungefähr 2-8 stunden am tag, in den ferien war mein rekord 25h am stück.. da zweifelte ich auch schon selbst an mir, wie kann ich von einem spiel so mitgerissen sein..also beshcloss ich mit meinem freund ( ich liebe dich mein schatz! @}->– ) meine sucht zu überwinden:
am tag nur noch eine stunde zu spielen, am wochenende, wie unter der schule, und in den ferien..weil ich dann immer weniger in raids (begriffs.erkl. oben) mitmachen konnte, vermisste ich das alles gar nicht mehr so arg,..nach einer woche schon war meine “sucht” viel besser geworden.
ich legte mehr wert auf soziale kontakte, und merte erst jetzt, dass ich wie in einer art trace die ganze zeit war..wie wichtig andere menschen für einen sind, die einene lieben.. und ich merkte, wie sehr ich sie verletze, indem ich mich gar nicht mehr um sie kümmerte, und ihnen nicht mehr zu hörte..
aber das sollte nun ein ende haben! ich beschränkte meine stundenwochenanzahl von wow auf 3 stunden, was mirr aber schwerer als geplant, fiel… jedoch lenkte meine ganze familie, freunde und mein freund die ganze zeit ab, so dass ich gar nciht mehr an das ganze dachte,..
dann kam ein weiterer großer schritt: ich bestelle mein abbo ab, d.h. in den nächsten monaten würde ich kein wow mehr haben..
mir tat das sehr weh, weil ich eine beziehunh schon (krankhaft?) mit meiner figur in wow geführt hatte..hatte sie von “klein auf” belgietet..und sie durch die schweren kämpfe begleitet,.. aber ich deinstallierte wow und “tötete” meine figur..
anfangs war das sehr deprimierend, jedoch mein freund war sehr stolz auf mich und so wollte ich weitermachen..
ich legte mehr wert aufs äußere, unternahm mehr mit meinem freund und sah die welt wieder neu..es war als ob ich neu geboren war
alles wendetet sich mir zu – und das bis heute

ich bin jetzt seit 12 monaten !!! “clean” und sehr froh darüber..
hier noch ein paar tipps:

- man kann sich klar WoW zu legen, jedoch in maßen spielen, wie z.b. eine genaue zeit festlegen…1 stunde am tag, oder 4 in der woche..

- man sollte nicht WoW-welt mit dem RL vermischen
- nicht so viele freundschaften in WoW knüpfen (die machen es immer noch schwerer, sich zu verabschieden)
- und ganz wichtig: aufmerksam und freundlich (wenn das auch schwer fällt^^ ;) ) zu seiner familie, freunden…den ganzen mitmenschen sein!!

hiermit möchte ich mich nochmals für alles bedanken, bei denjenigen die mir halfen, wow aufzu geben: paddy, zara, elli, mein geliebter schatz SVEN!, meine mama, mein papa, meine ganze familie, eva, rob und naya…
–das werd ich euch nie vergessen!ihr habt mich “neu geboren” danke!!!

mille bisses…

(fangt lieber nciht damit an…)

eure missy

love you all @}->– je vous aime!!

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Flo

11. März 2007, 13:45

aufgeatmet habe ich, nachdem ich die letzten kommentare gelesen hatte. 2 eigene beiträge hatte ich geliefert, die zwar zur diskussion angeregt haben, aber offensichtlich mehr verachtet wurden. jeder ist des eigenen glückes schmied, soviel steht fest. und warum die pc-sucht dann nicht verurteilen, wenn die gesellschaft darunter leidet. für manche ist es ein spaß, der nicht mehr als 1 bis 2 stunden täglich beansprucht, doch sind es ein halber tag, dann frage ich mich in der tat, was der soziale beitrag dieses menschen ist? sind wir nicht alle dafür verantwortlich, wie es deutschland geht? ich muss immerhin bedenken, wer die kosten dafür trägt, dass man 24 7 (24 stunden 7 tage die woche) die heimische “idylle” vorm pc genießt. die rede ist von den sozialabgaben, die von mitmenschen gegeben werden, damit der lebensunterhalt der weniger tüchtigen finanziert werden kann…aber dieses geld in den computer stecken, das ist wirklich nicht sinn der sache. zugegeben, computerspielen kann ein großartiges hobby sein, wenn man es in maßen genießt. ich würde es als fluch und segen zugleich umschreiben, denn zu schnell wird man von der virtuellen welt assimiliert und beginnt sein richtiges leben zu verreißen.
einem jeden, der hilfe auf diesem gebiet sucht, würde ich empfehlen, alle beiträge dieses forums aufmerksam zu lesen. sich vielleicht ein neues ziel setzen im leben und ganz wichtig auch mit freunden, eltern darüber zu reden oder sich in einem forum die seele erleichten. das ist ganz wichtig um neue anreize schaffen zu können und eine neue motivation zu zünden. es ist mit sicherheit nicht einfach. und ich weiß definitiv, wovon ich schreibe – für all die jenigen, die der meinung seien, alles wäre schwachsinn, was ich von mir gebe – und habe auch so begonnen. letztlich ist es eine frage der einstellung, denn ich muss meinem hirn zeigen, dass es noch andere dinge auf der welt gibt, die einen glücklich machen können…zum beispiel ein buch lesen. einen wow-fan würde ich dann die bücher zum spiel empfehlen. schnell wird man merken, dass man NICHTS verpasst, wenn man nicht spielt.
aber nochmal, darüber reden ist eines der wichtigsten aspekte bei der bekämpfung der sucht…zum beispiel dem liebeskummer ähnlich:) zumindest wünsche ich jedem hier viel glück auf der suche nach dem wahren ich und vielleicht nach dem leben ohne exzessives spielen.

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Mindbender

11. März 2007, 16:43

Das ganze ist in meinen Augen so vollkommen übertrieben mit Klischees befrachtet, dass ich diesen konkreten Fall für einen Fake halte.
Das Posting hat schon fast Drehbuchcharakter, ich seh schon die Filmkritik:

“Junger, sympathischer und beliebter Topathlet, Profifussballer und angehendes Musiktalent mit vielen Freunde und einer knackigen Modelfreundin trifft den Seelenkäufer Satan in Figur eines Online-Rollenspiels; das Schicksal nimmt seinen tragischen Verlauf:

In chronogischer Reihenfolge wird gezeigt wie “Andy” innerhalb von zwei Jahren von einem dynamischen Teenie-Idol zu einem soziopathischen Aussenseiter wird. Kein Klischee ist sich zu schade: vom Vernachlässigen der Freunde/Freundin/Familie/Opa bis hin zum in der Öffentlichkeit weitverbreiteten Schablonenimage des langhaarigen verfilzten, Fastfoodfressendem und unordentlichen Dauerzockers. Und der Opa stirbt natürlich auch nebenbei!”

Versteht mich nicht falsch, nicht das es solche Fälle nicht tatsächlich geben könnte (ich spiele selber WoW und kenne den “Wochenablauf” sogenannter “Topgilden”), aber hier kommt nun wirklich alles zusammen an Seifenoper-Zutaten ;)

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Xarzk

12. März 2007, 1:58

ja so ein ähnliches schicksal teile ich mit dir, eig hätte das geschriebe von dir auch von mir stammen können. Nun gut warum ich hier nicht ausfühlrlicher werden will weißt du ja schon, verlorene spielzeit..

leute ich rate euch lasst die finger von wow, denn es macht euch schon nach sehr kurzer zeit zum menschlichen wrack, auch wenn das einige hier abstreiten mögen weil sie es nciht wahr haben wollen!

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43

Flo

12. März 2007, 18:15

[EDIT VON ADMIN]– bezieht sich auf einen Betrag der gelöscht wurde aufgrund unsittlicher Wörter[/EDIT VON ADMIN]

ich dachte deine pause wäre zuende gewesen??? wie kommt es, dass du jetzt noch die zeit hast, uns mitzuteilen, wie miserabel deine rechtschreibung war ( und das selbst in deiner entschuldigung – für die du dir ja extra zeit genommen hast ;o )
dann sei froh, dass es dir so gut geht. dass du all deine dinge unter einen hut bekommst, deine 3! mädels (na wenn da mal niemand eifersüchtig ist^^), deinen Kampfsport (ich hoffe das ist kein Synonym für Sonys Tekken^^) und deine sozialen Kontakte (und ich hoffe nicht nur die wow-zocker in deiner gilde äh…ich meinte doch schule^^)

man sollte dennoch anerkenen, dass es viele menschen gibt, die ein wirkliches problem mit compuerspielen haben. die indifferenz zwischen spielen und beispielsweise lernen ist immens groß. ich erinnere mich an meine jugendzeit, in welcher ich wie gefesselt vorm pc saß und meine eltern sich immer beschwerten, weil ich nur noch das eine im kopf hab. glücklicherweise war das kein trend, vielmehr eine nebeneffekt meiner jugend, wo man als kerl gern mal in die virtuelle welt abtaucht. die interesse hat dann mit zunehmendem alter auch nachgelassen. übrigens, die von dir beschriebene fingerfertigkeit ist vielleicht hilfreich, wenn du ein endoskop durch den menschlichen körper manövrieren musst, aber ich denke nicht, dass es einen arbeitgeber antörnen würde, wenn du in deiner bewerbung erwähnst, deine finger zu 180° verbiegen zu können als resultat deiner erfolge die du am pc celebriert hast.

ps: mit deinen 14 jahren scheinst du eines allerdings noch nicht gelernt zu haben…netiquette! würde ich dir mal empfehlen, denn es gibt keinen grund hier gegenüber anderen beleidigend zu werden, nur weil eine erfahrung geschildert wurde. (ich nehme an, dass du während deines Sportunterrichts schon mal von soetwas gehört haben dürftest)

mfg flo

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44

MooN

15. März 2007, 0:20

Leider gibt es wohl immer so traurige Geschichten aber seihen wir froh dass er sich nicht eine Flasche Bier gekauft hat!

Wen dies nicht sogar Fake ist!

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45

Jo

15. März 2007, 12:08

Hallo!
Hier ein etwas ungewöhnlicher Kommentar. Ich bin für einen Fernsehbeitrag ( Logo-Kindernachrichten) auf der Suche nach einem Kind/Jugendlichen der sich traut vor der Kamera über seine Spielsucht zu reden . Ich suche jemanden aus dem Raum Berlin bis max. 18 Jahre, es ist auch möglich dabei anonym zu bleiben. Also wer Lust hat seine Erfahrungen mitzuteilen und dadurch vielleicht anderen zu helfen – bitte meldet euch.
So long

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46

Stop

17. März 2007, 1:16

Leute der traurige Schicksalsrückschlag den andy grade wegen WoW durchlebt ist kein Einzelfall. ich war selber 1 jahr davon betroffen.. Schulnoten haben sich drastisch verschlechtert, kaum noch zeit für freunde im rl gehabt.. mit den Eltern nur über das wichtigste gesprochen… ja sogar die Ausbildung habe ich deswegen abgebrochen weil ich mit dem Stress nicht zurechtkam. Habe da noch im rl zwei weitere Freunde denen es ähnlich geht einer ist 23 und woht noch bei Mami arbeistlos WoW Zocker. Der andere lässt sich nur am we zum saufen blicken!

Counter Strike steht im Vergleich zu World of Warcraft.. Wie eine Fliege zum Elefanten!
hoffentlich unternimmt jemand was dagegen und verbietet alle MMPROGS denn die beinflussen sehr wohl die Psyche der betroffenen, mir wurde erst nach 3 Wochen klar was ich alles in der kostbaren Zeit verpasst habe, und wie dumm es doch gewesen ist soviel andere viel wichtigere Sachen in meinem Leben vernachlässigt zu haben. Jetzt tun mir alle WoWler nur noch leid.. die zum Opfer eines Teuflischen Plans der Geldumsetzung gefallen sind.

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47

de Herbst

17. März 2007, 8:43

@stop:

tut mir sehr leid für dich, dass es so gekommen ist, aber deswegen verbietet man keine mmprogs.

es haben sich schon päarchen mit küchenmessern abgestochen!!! VERBIETEN!

und es gab auch schon Fälle, da sind Leute mit ihren Autos mit Absicht in eine Menschenmenge reingefahren! VERBIETEN!

es tut mir leid, aber nur weil einige leute nicht mit ihrer realität klar kommen kann man nicht alles verbieten.. falscher ansatz.
Ganz ehrlich, meine eltern hätten das inet gekündigt oder mir den strom abgedreht, fertig!

tut mir leid, aber bei den leuten die noch zuhause wohnen und da nichts unternommen wird tuen mir leid.
vlt sollte man eher einen führerschein für die elternschaft einführen (genauso eine doofe idee wie ein verbot)

ich habe angefangen zu spielen, habe dann ein praktikum gemacht. da konnte ich noch spielen. und dann kam der bund und es war fast garnichts mehr.

vlt sollte man spielsüchtigen eine stelle als wehrdienstleistenden anbieten oO

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48

ThE_V!p€r

21. März 2007, 8:32

warum sollte das unglaubwürdig sein? @ carsten
meine tanta findet nichtmal mehr zeit für ihre tochter das sie nur vor dem pc mit ihren mann hockt die kurze wurde krank hate keine freunde und hat angefangen mit pokémonkarten (sie ist 7) zu reden nur weil ihre mutter keine zeit mehr für sie hatte…. meine tante selber war eine schöne, gepflegte frau, nie hat sie die kurzevernachlässigt BIS WoW da war -..- danach gings in beruf abwärts sie wurde ungepfleg ließ sich nurnoch gehen und ist “sozial” unmöglich geworden… tja jeder kann natürlich von seinem beitrag halten was er will ob süchtig oder nicht meiner meinung nach sind DIE jenigen die es nötig haben WoW 12 std. am TAG zu spielen KRANK O_o sucht euch doch mal freunde oder n job vllt. lasst ihr das pausenlose zocken dann mal… nun gut ich bin selber leidenschaftlicher RPG spieler aber WoW NIE IM LEBEN ich habe es auch schon gespielt es macht spass ok ABER das dumme bei dem game is ganz einfach wie dumm man sein kann sich ich zitiere:”bis zu 12 std.” davor hocken kann… naja wie dem auch sei bleibt ihr mal ruhig in eurer WoW welt kleben ich kümmere mich ums REAL LIFE!
DAS ist worauf es ankommt nicht welche waffe/rüstung etc ihr hab sucht euch arbeit, freunde und am besten ERREICHT was was auch ECHT ist
PeAcE!

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49

Whis

23. März 2007, 10:34

Hallo ihr,

ich habe mir jetzt den Artikel und auch die Kommentare dazu durchgelesen. Aufgrund des Artikels war ich anfangs ziemlich erschrocken, inwieweit das Leben von einem MMO beeinflusst werden kann und habe auch bei mir einmal Resonanz gezogen. Nein, ich bin keine WOW-Spielerin, ich spiele ein anderes Game, aber die Grundzüge sind doch irgendwo gleich. Ich kann jetzt nicht von mir behaupten, dass mein RL komplett auf der Strecke geblieben ist, aber dennoch gibt es Parallelen zu diesem Artikel.

Vorneweg: Ich bin 26 Jahre alt (oder jung, wie mans sieht) und habe gute schulische Leistungen gehabt und auch meine Ausbildung mehr oder weniger gut abgeschlossen (RL-Probs haben es mir da ein wenig erschwert). Bis vor einem dreiviertel Jahr habe ich zwar von Spielen gehört und auch ab und an mal Sims2 gezockt, aber so wirklich hat mich nie ein Spiel fasziniert. Dann kam der besagte Tag, an dem ich ein MMO geschenkt bekommen habe und auch da war der Reiz noch nicht da, dies wirklich zu spielen, dies kam erst, als mein Freund sich dieses Spiel auch zulegte und ganz begeistert davon war. Soweit so gut. Ich spiele nun seit nunmehr diesem dreiviertel Jahr und auch ich bemerke leichte bis schwere Parallelen zu meiner selbst.

Zum Einen ist die Flucht aus der Realität ein Hauptgrund, warum ich MMO’s an sich spiele, Arbeitslosigkeit und sonstige Probleme müssen einfach auch mal vergessen werden können. Und da ich eine Mutter bin, kommt für mich Alkohol oder sonstige Drogen nicht in Frage. Somit ist für mich diese Realitätsflucht noch die beste. Diese Flucht begehe ich aber nicht exzessiv, sondern in einem gewissen Maße, die mir erlaubt, auch das reale Leben nicht zu vergessen. Ich könnte es mir niemals verzeihen, meinen Sohn sich selbst zu überlassen. Nein, im Gegenteil, wo andere abends ihren Spaß haben, weggehen können, spiele ich halt. Wenn ich die Möglichkeit hätte, abends mehr unternehmen zu können, ich würde es tun. Ich nehme auch gerne jede Möglichkeit wahr, im RL mich zu ergötzen. Wenn diese Möglichkeit nicht gegeben ist, spiele ich, um mich gut fühlen zu können. Jeder Mensch braucht ein Hoch-Erlebnis. Der eine bekommt es beim Sport, der andere beim Spielen.

Dennoch kenne ich aufgrund meiner diversen Erfahrungen in verschiedenen Spielen, auch WOW hab ich mal angespielt, viele Wiedererkennungsmerkmale im oben genannten Artikel. Es gibt definitiv viele Menschen, die sich so sehr in die Spielwelt einleben, dass diese für sie realer ist als das wirkliche reale Leben. Diesen gewissen Grad zwischen Sucht und normalen Spielspaß zu finden, ist sehr schwierig und leicht beeinflussbare Menschen verlieren da sehr schnell ihren Halt. Ich spreche mich nicht gegen die Spiele aus, jedoch sehe ich ein hohes Suchtpotential bei denjenigen, die ihr komplettes Leben nach einem Spiel ausrichten. Und dass dies oft der Fall ist, zeigen so einige Beispiele, die kurioserweise immer wieder genannt werden. Sie kommen nicht von irgendwoher, sondern sind realer Bestandteil der Spielewelten. Es sei dahingestellt, ob es nun WOW, Guild Wars, Silkroad Online, Ragnarok 1+2 oder sonst ein MMO ist, es ist einfach so, dass es Menschen gibt, die keine Grenze ziehen können. Sei es nun aus sozialer Unreife, Realitätverlust oder sonst irgendwelchen Gründen. Es gibt sie einfach.

Und um auf die letzten Kommentare hier einzugehen:
Ich frage mich ehrlich, wo bei manchen die Netiquette geblieben ist. Ja, auch im Internet sollte ein vernünftiger Ton herrschen. Es zeugt nicht gerade von guter Manier, sich geistig in solch einem Maße zu öffnen und sich somit zur Schau zu stellen. Das zeugt nicht gerade von sprachlicher Intelligenz und ich empfehle diesen Leuten, sich mal ein gutes Buch in die Hand zu nehmen und dies zu lesen. Ich spreche jetzt nicht von Groß- und Kleinschreibung sondern allgemein von der Ausdrucksweise. So manch Deutschlehrer wird sicher die Hände über den Kopf zusammenschlagen bei solchen geistigen Ergüssen.

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Jared

23. März 2007, 17:39

@michael

kontrollierst du deine kommentare nicht mehr?
versteh garnicht wieso du den leuten ne plattform für solche streitereien bietest!

[EDIT BY ADMIN]
@Jared — nein, habe sie ein paar Tage nicht kontrolliert, jetzt aber alle schlechten Kommentare entfernt. Gruß Michael
[EDIT BY ADMIN]

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51

Suchti

23. März 2007, 19:22

Hallo erstmal.
Ich bin selbst WoW-Zocker. Und der Artikel ist meiner Meinung nach ein fake, da er mit einer gewissen Kritik gegenüber WoW geschrieben wurde : “Meine Freundin hat mich auch schon lange verlassen…” . Man merkt, dass dieser Artikel versucht WoW ins negative Licht zu rücken. Dies wäre jedoch untypisch für einen WoW-”Süchtigen” . Ausserdem klingt der Text eher als wäre er von einem Psychoanalytiker geschrieben worden : “…ich endlich die Waffe bekommen hab, die ich vergeblich versucht habe seit Monaten zu ergattern”. Man kann an jenem Satz deutlich merken, dass es dem typischen Urteil eines Psychologen folgt: Das erreichen von bestimmten Zielen, lässt den Spieler ein Suchtgefühl entwickeln. Ausserdem sind die Angaben viel zu ungenau: “…40-köpfigen Armee…”. Keiner der 2 Jahre lang WoW gespielt hat und (angeblich) auch noch danach Süchtig ist würde jemals eine Raid-Gruppe eine “40-Köpfige Armee” nennen. Soviel erstmal zu der, meiner Meinung nach, angeblichen Echtheit dieses “artikels”.

Jedoch muss ich die genannten “Symptome” bestätigen.
Hier mal ein Beitrag, der kein Fake ist:

Also mein Charakter ist lvl (level) 70 Troll Jäger.
Ich spiele Mittlerweile Etappenweise (immer über mehrere Monate, mit Pausen dazwischen) seit gut eineinhalb Jahren WoW. Da ich über eine längere Zeit mal nicht gespielt habe, versuchte ich durch den Release (Veröffentlichung) von BC (Burning Crusade; Addon) alles, was ich ohne das Addon nicht hätte nachholen können, nachzuholen, da jeder Spieler, der die Höchststufe erreicht hatte (lvl 60) wieder so gut wie von null anfangen musste. Und ich kann bestätigen, was der Autor des Forumbeitrags geschrieben hat. Mein Zimmer sieht aus wie ein Saustall und überall liegen Zettel mit irgendwelchen Koordinaten von irgendwelchen Questgegenständen rum. Ausserdem, gehe ich auch kaum noch raus um was mit Freunden zu Unternehmen. Wenn dann mach ich mal was mit meiner Freundin, die übrigens auch meint, dass ich mich verändert hätte. Dazu kommen schlechte Noten in der Schule(wobei dies nicht unbedingt an WoW liegen muss). Die Liste mit negativen Auswirkungen ist endlos lang.
Es gibt Leute, die sich nicht von einem solchen Spiel beeinflussen lassen. Aber es gibt mehr als genug (darunter auch ich), die die Suchtgefahr unterschätzen, oder sagen: “Mir passiert sowas nich”. Und ehe man sich versieht macht man nichts anderes mehr als jenes Spiel zu spielen.
Naja, ich versuch mal damit aufzuhören. Wäre toll, wenn ich das schaffe, vielleicht sollte ich einfach nen Charakter machen, mit dem ich nur selten Spiele und ausserdem keine sozialen Kontakte knüpfe, und mit der ich keinerlei Verpflichtung eingehe.

In diesem Sinne: Wenn ihr WoW nicht spielt, lasst es dabei beruhn. Es is besser so.

MFG

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iNsaNe@r0uqetime

23. März 2007, 22:31

Zitat Whis

,,Nein, im Gegenteil, wo andere abends ihren Spaß haben, weggehen können, spiele ich halt. Wenn ich die Möglichkeit hätte, abends mehr unternehmen zu können, ich würde es tun. Ich nehme auch gerne jede Möglichkeit wahr, im RL mich zu ergötzen. Wenn diese Möglichkeit nicht gegeben ist, spiele ich,,

Genau so siehts bei mir auch aus und wenn kumpels fr weggehen und mich fragen per icq komm ich selbstverständlich mit wenn nich zock ich halt fr mal von 17:00- 7:30 morgens wenn störts dann schlaf ich bis 11 oder 12 und dann zock ich wieder bis 5 oder 6 Uhr da findet sich immer was wenn nich wird halt hogger geraidet *hogger raid 4tw* der punkt ist mal wird das WE WoW dauergezockt oder es geht party

heute is fr und nix geht wow time so haut rein sind schon echt nette beiträge dabei weiter so

Karazhan ich komme …..

So long

70 Rouqe @.Blackrock
Bei fragen /w me xD

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Varimor

29. März 2007, 17:54

also ich hab vor knapp 14 Tagen MIT meiner freundin angefangen wow zu spielen.
wir machen das abends anstatt gemeinsam tv zu glotzen. wir sind beide berufstätig und gehen am we gerne mit freunden weg. wir questen immer zu zweit und manchmal schließen sich uns dann noch ein oder zwei an. wir spielen in der woche ca. 10 stunden. ich denke das ist in ordnung, vorallem weil wir ja kein tv schauen, bis auf die 20.00 uhr nachrichten, denn die will ich sehen. wir machen eine feste uhrzeit aus bis zu der wir spielen, und das wird dann eingehalten. ist dann meistens 23.00 uhr und am we, wenn wir nicht unterwegs sind weil die freunde nicht ins kino oder was trinken gehen wollen, kann es auch mal etwas später werden. aber wir halten uns an die zeitabsprache und loggen uns dann aus, denn am nächsten tag kann man den quest auch noch machen. man muss sich halt ein limit setzen, dann kann man nicht süchtig werden.

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54

Grabo

29. März 2007, 22:53

Ich bin 30 Jahre alt. Ich hatte zwischenzeitlich mein Studium leider sehr vernachlässigt, aber schaffte zum rechten Zeitpunkt den Absprung. Mich fesselte damals Dark Age of Camelot. Im Prinzip spielte ich das 16h-18h pro Tag in manchen Phasen. Glücklicherweise konnte ich mich einigermassen berappeln wenigstens 1-2 Wochen vor den Prüfungsblocks zu lernen. Dazu habe ich mich bewusst an einen neutralen Ort begeben, an dem ich nicht so stark mit dem unbändigen Verlangen, mich gleich wieder einzuloggen, konfrontiert wurde. Somit konnte ich mich über Wasser halten.

Ich habe DaoC bis zum (erfolgreichen) Ende meines Studiums wirklich sehr intensiv gespielt. Nach ca 1 Jahr mit 160 Tagen played verkaufte ich meinen ersten Acc. Doch schon kurze Zeit später übernahm ich den Acc eines Freundes und ruckzuck kam ein Zweitacc dazu (Buffbots hochziehen, mit Stammgruppe rumrennen – die ganzen Ziele halt) und natürlich das erhabene Gefühl wenn die Gegner in Foren ehrfürchtig von den Begegnungen mit meinen Gefährten und mir berichten. Ich könnte über die Gründe Seiten schreiben…

Da ich nach dem Studium in meinem Job auch eine sehr herausfordernde Aufgabe hatte und ich (zum Glück) Job und Spiel nicht arrangieren konnte, wurde meine Spielzeit arg reduziert. Da nun gerade MMORPGs immer wieder Addons, Patches etc haben, ist man ständig gezwungen einen Großteil der Zeit zu investieren, ein adäquates Equipment zu sammeln. Da ich diese Zeit nicht aufbringen konnte verlor ich die Lust und beschloss das ganze zu beenden.

Ich habe auch Wow für etwa 1 Jahr gespielt. Beendet habe ich das ganze aus ähnlichen Gründen wie bei DaoC. Zur Zeit spiele ich Battlefield 2142 da liegt der Fokus mehr auf dem Können und weniger auf dem langwierigen verbessern der Ausrüstung. Durch die Teilnahme am Spiel verbessert sich diese ohnehin automatisch (Freischaltung von Upgrades).

Mit meiner Frau ist beim Thema Computer (insbesondere spielen) nicht gut Kirschen essen. Da ich Wochenendpendler bin, spiele ich am WE so gut wie nie. Das gibt sonst Ärger. Selbst für sinnvolle Sachen betrachtet meine Frau den Rechner und insbesondere mich davor mit Argwohn. Ich denke Sie hat mich in den letzten sieben Jahren davor bewahrt grösseren Schaden durch meine Computerspielsucht zu nehmen.
Zur Zeit bereite ich mein Zweitstudium vor und muss sagen, dass ich mittlerweile das ganze einigermassen in Griff habe. Geheilt bin ich aber noch lange nicht…

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55

Sebastian

30. März 2007, 23:54

Hmm ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das einen World of Warcraft sehr stark in den Bann ziehen kann. Allerdings lässt bei mir der Fanatismus nach einiger Zeit wieder nach und ich lege das Spiel erstmal wieder ein paar Monate zur Seite.

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56

Michael (Author)

30. März 2007, 23:57

FYI — ich finde Eure Gedanken zu WOW sehr interessant und werde die Kommentar-Möglichkeit in diesem Beitrag vorerst nicht abstellen, obwohl leider einige Leute hier u.a. Beleidigungen und Unsittliches posten. All diese Kommentare werden von mir natürlich gelöscht.

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57

Phil

3. April 2007, 16:31

Boar hätte vor nem tag nie gedacht das ich was auf die seite schreiben würde die ich nur duch zufall und googel gefunden habe.
Nun wiso, also einige komments hier sind sehr gut geschrieben und könnten meiner meining nach von redakteuren/Autoren kommen auch nur davon wurde ich überzeugt alle komments zu lesen (und es sind nun schon sehr viele).
Meine Meinung : Der Fall der beschrieben wird is nun wie ich aus den erfahrungen der Schreiber sehn konnte kein Fake aber mit sicherheit und absichtlich dramatisch aufgearbeitet von jemanden geschrieben worder der weis was er tut.
Ich beschtreite nicht das es solche Fälle gibt aber ich kann/will es mir einfach nicht vorstellen wie das ganze Leben das man geniessen sollte von einem spiel beherscht werden kann, den keiner kann mir erzählen das das ein 100% ersatz sein soll der alles bieten kann.. ok man hat wascheinlich keine probleme muss sich um nichts wirklich sogen ja man kann sogar großes erreichen und sich geborgen fühlen wie bei einer droge….. aber im richigem leben gibts doch auch viel schönes man muss nichmal raus gehn wenn man das nicht will.
Hmm man stelle sich vor Wow würde aus was für einem grund auch immer abgeschaft werden … so von heut auf morgen, was wer dan los ? Massen Selbstmorde ? Nein das glaube ich nicht, Die meisten der Wehnigen Leute die Wirklich Wirklich ernste Probleme haben würden wieder in das Leben finden, ich spreche nicht von RL da es für mich kein Wow Life gibt denn das kann man nicht wirklich mit einem LEBEN vergleichen.
Ich habe schon wieder die hälfte vergessen die ich noch schreiben wollte aber nun zu mir …..
Ich bin gerade 18 jahre alt geworden, bin nun nach meinem 1/2 jährigem abschluss der Realschule am Anfang meiner Lehre die ganz gut läuft …. usw.
Das ironische ist nur ^^ das ich 2 sdt bevor ich diese sehr interresant seite gefunden habe mir bei amazon WoW bestellt habe XD , mal schauen was aus mir wird …………

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58

JULIA

4. April 2007, 3:00

Hallo!

Zocke seit den anfängen wow und hatte auch zeiten wo ich nur gespielt hab neben der schule. Denke das ist klar weil es einfach der hammer ist. ich bereue keinen cent und keine minute die ich in das spiel investiert habe. man lernt leute kennen und habe schon etliche getroffen und wirklich neue freunde gefunden. Aber dennoch sind mir meine älteren freunde genauso wichtig und ich verbringe auch viel zeit mit ihnen genauso wie mit meinen eltern. einfach deswegen weil es mir mindestens genauso viel spass macht wie WOW zu zocken. ABER ES IST DOCH EINFACH SO: REALLIFE GEHT VOR!!!!!!!!!!!!!
das ist doch ganz klar.
wenn man regelmässig raiden geht (vor BC) nach MC z.b. dann ist das schon wie ne arbeit 3 mal die woche oder so. aber muss man ja nicht.
Es liegt bei jedem selbst wo er seine prioritäten setzt!
und ganz ehrlich wenn mein freund WOW vor mich setzten würde würde ich ihn kicken dann ist ers wohl net wert. und ich bin ihm nicht wirklich wichtig. selbst sollte man schon sein gehirn mal einsetzten (wow-spieler-frauen) oder fangt selbst an zu zocken! dann schaun eure freunde blöd.
und liebe eltern dann müsst ihr halt mit euren kids stundenspielpläne entwerfen und erarbeiten bei denen jeder zufrieden ist und nicht passiv alles von euren sprösslingen erdulden oder gleich das i net abschalten.
sei noch erwähnt das pc spiele das gehirn trainiern und nicht schädigen und das man sozialen kontakt hat und auch charakterlich gefördert wird denn deppen und egos kommen bei diesem spiel schnell an ihre grenzen.

LG

JULIA

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59

jessie

4. April 2007, 12:04

ich kenne diese beitrag von dem typen schon länger (als der post hier alt ist).
klar sieht wahrscheinl jeder WoW – zocker (bin selbst seit mehr als 1 1/2 jahre dabei) irgendwo parallen oder nen ansatz davon… aber der beitrag is einfach zu krass dafür, dass er echt sein könnte!
ich bin durch meinen freund daran gekommen und er selbst war wirklich schon ein härtefall, was das angeht! aber kein mensch würde nach nem heftigen streit oder so daran festhalten (wenn ihm was an der person liegt). man hört dass viele ehen dadurch kaputt gehn – dann haben die männer (oder frauen) meiner meinung nach aber auch nicht mehr genug für den partner empfunden und haben durch das spiel einen “ausweg” gesucht!
klar interessieren einen manchma dinge weniger, wenn man zockt…
aber soziale, familäre und berufliche kontakte… menschen die so von dem spiel abhängig werden, die haben in irgendeinem bereich so starke defizite, dass sie sich in “ihre” welt flüchten wollen!

soziale kontakte gehn dabei meiner meinung nach nicht drauf (chatten, teamspeak – man redet mit anderen – quasi wie telefonieren), tauscht sich (auch übers RL) aus
und und und…

wenn man so abdriftet, sollte man in erster linie mal anfangen bei sich und seinen umfeld zu gucken, was da nicht stimmt!

WoW ist ein zeitvertreib – genau wie TV gucken.
ob ich abends nach der arbeit nun 6 std tv guck oder zocke ist ansich völlig latte!
beim zocken bin ich aber für mein “programm” verantwortlich und kann mich mit anderen unterhalten!

vorallem sollte sich leute nicht das maul über sowas zerreissen, die damit keinerlei erfahrung haben. weder selbst noch im umfeld.

sogar mein chef zockt WoW (und hat 3 hohe chars)…
und er leitet ein unternehmen!!!

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60

Der Glückliche

4. April 2007, 12:50

Moin
Ich bin 14 Jahre alt
Also ich kann World of WarCraft gut mit meinem Real Life kombinieren ich spiele seit 6 Monaten und ich bin nicht süchtig ich gehe Regelmäßig (Eig. jeden Tag von 2 bis 7) in die Stadt und häng da mit Freunden ab wir bauen kacke erzählen lustige sachen und ja haben
unseren spaß und wow kommt für mich in diese momente überhaupt nicht in frage dann komm ich abends zurück mach meine Hausaufgaben und dann ist zeit für wow ungefähr von 8 bis halb 11!
Am Wochenende Spiele ich natürlich auch immer länger!

Also noch mal viel Erfolg die versuchen davon weg zu kommen! :) Ihr schafft das schon!

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61

Matthias

4. April 2007, 16:12

Ich spiele wircklich nicht lang am tag aber schon fast täglich. Vor 1 Monat habe ich angefangen zu spielen. Dort war es noch ein lustiger Zeit-vertreib. Jetzt wittme ich schon meine letzten gedanken vor dem einschlafen an dieses spiel. Ich bin erst 14 und habe in meinem leben noch viele Ziele (im realem leben). Noch kann ich jederzeit aufhören aber ich weiß nicht wielange noch. Noch bin ich weit entfärnt von härte fällen wie diesen, aber ich bin mir nicht 100 prozentig sicher ob ich nie so sein werde. Ehrlich gesagt habe ich angst. Angst davor was diesem mann passiert ist. Ich habe einen Starken Geist und will es schaffen zu spielen aber wegen einer fiktionalen welt nicht mein ganzes restliches leben zu ruinieren. Momentan habe ich ferien und meine Freunde sind nicht da. Aber wenn ich mit anderen zusammen bin vegesse ich WoW soffort, nur wenn ich aleine bin kommen die gedanken. Ich spiele 2- 2 1/2 stunden fast täglich und ich möchte dabei bleiben. Noch komme ich prima so klar. Ich habe die letzen 4 tage nicht gespielt (war viel los in der familie), und wegen den gedanken an WoW, das ergibt sich mit der Zeit. Ich habe immer noch ein mulmiges gefühl, bin aber 100% zuversichtlich das dies nur eine kurzzeitige fase ist die balt zu ende geht. Mein schreibtisch ist sauber von JEGLICHEM Wow zeug, und kein einziger zettel mit WoW sachen drauf wird jemals den weg in mein Zimmer finden. Fals ihr zu diesem kommentar irgenwelche fragen und anregungen habt, schickt mir eine e-mail : crazyminti@hotmail.com Ich hoffe ihr lest diesen kommentar und erzählt mir wie ihr ihn findet.

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nichtderohneahnung

5. April 2007, 1:53

ich hab selbst viel gezockt (so 8std. pro tag neben schule für 1 kanppes jahr) ,,silkroad.. falls was sagt und kam auf die seite weil ich mir so ein 10tage trial für wow saugen will. aber mach trotzdem abi, hab freunde, ich kiffe jeden tag bin trotzdem sportlich, aber auch hängengeblieben
muss ich ja schon sagen. aber alles ist doch nun echt dem spieler oder süchtigen selbst gegeben, wenn man sein leben eher in wow investiert als was anderes zu machen, warum nicht. manche widmen ihr leben der wissenschaft und habne trotzdem ihr leben verschwendet also was solls. hab leider keine lust des noch alles auszuführen und auch nicht die kommentare alle zu lesen aber dieses zitat ist einfach nur zum lachen oder werdegänge seiner art. er hat keine lust mehr also hört er auf… ´hat er halt 2 jahre investiert und sieht das es ihn kein stück weitergebracht hat im realen leben. dennoch hat er erfahrung gesammlt und viel spass gehabt in der zeit. naja peace out, macht euch das leben nicht selbst schwer!
Frank

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Sp4wn82

5. April 2007, 11:06

Ja, dieser Beitrag “der soziale Verfall..” kommt mir auch wie eine dramatisierte Version vor. Nich dass ich es als Fake ansehe aber es ist doch übertrieben find ich. Ich spiel auch WoW mal intensiver mal nur aus Fun oder auch um mit ner Freundin zu chatten, da ich sie im ICQ kaum noch sehe.. naja daher sie spielt WoW mit ihrem Freund.. dann chatt ich halt in WoW mit ihr. Zumindest solange bis sie halt in ne Instanz gehen. Kenne die beiden aber schon, bevor es WoW gab und bin auch jetzt noch mit ihnen befreundet, hab aber vor 2 jahren noch ein Pärchen kennengelernt (die in ner MAßnahme zusammenkamen) so und diese Freundschaften pflege ich weiterhin. MAn muss einfach wie bei allen Dingen die Spaß machen Maß halten können, das ist alles. Dann kann man auch Spaß haben. Hab WoW kurz nach dem Release gekauft, hatte den Fehler gemacht mehrere Figuren gleichzeitig anzufangn und mich dadurch halt verzettelt und so auch die Lust verloren. Vielleicht war´s auch ein kleiner Wink ich weiß es nicht. Da hätt ich das andere Freundespaar nicht kennengelernt bin ich mir sicher. Dann haben sich die beiden ne Weile getrennt. Da ich mich mit dem Mädel auch gut verstehe und sie mich nicht sehen durfte hab ich mich halt mit WoW abgelenkt. Jetzt sehn wir uns wieder und dadurch ist die WoW-Zeit halt doch eher eingeschränkt. Wir haben vor der Trennung immer gern nen Likörchenabend gemacht am Freitag und uns schön unterhalten oder nen schönen Film geguckt oder Karten gespielt. Und obwohl ja normalerweise auch viele dabei sind die sich ins WoW vertiefen und alles drumherum vergessen war ich (der WoW Zocker) es der das mit dem Likörchenabend mal wieder angefangen hatte, weil ich das halt immer schön fand und wir das viel zu lange haben einreißen lassen, sprich es nicht mehr gemacht. Was dies mit WoW zu tun hat, nunja aus meiner Sicht dass man schon Spaß haben kann und man es auch mal ruhig intensiver spielen kann, wenn sich z.B. am WE mit Freunden & Co. nix ergibt oder man schon jedes WE davor was mit ihnen unternommen hat und sagt: jetzt will ich mal nen abend für mich und halt zocken. Das ist doch ok oder nicht? WEnn man sagt, ich will 2x im Monat ein WE nur für mich und WoW oder von mir aus auch andere MMORPGs oder generell andere Spiele haben is das i.O. nur wenn man es nicht dabei belässt und das dann zur Gewohnheit wird jedes WE durchzuzocken und man beginnt alle Verabredungen oder Einladungen auszuschlagen wirds bedenklich. Wenn man dann noch nicht mal mehr zum WE abwarten kann und jeden Tag spielt dann hat man irgendwo schon ein Problem wenn man alles andere zu vernachlässigen beginnt. Man will es nicht wahrhaben aber das mutiert dann doch langsam zur Sucht. Außerdem merken die anderen im Umfeld wie z.B. bei nem Alkoholiker wenn derjenige anfängt davon abhängig zu werden viel eher als der Betroffene selbst. Und die Sucht kommt nicht immer nur durch Stress oder Probleme. Manchmal ist es auch die Langeweile oder wie schon beschrieben einfach die Unzufriedenheit immer für andere perfekt sein zu müssen aber die eigene Lebensfreude fehlt einfach weil man sich immer korrekt verhalten muss.

An der Erweiterung finde ich z.B. gut, dass die Instanzen viel kürzer sind als im ersten Teil. Da gingen schonmal 2-3 Stunden für das Scharlachrote Kloster drauf oder bis zu 4 Stunden für Scholomance was so ziemlich das umfangreichste Dungeon bis dahin war. Hier hat man meist einen Instanzenkomplex wie z.B. die Höllenfeuerzitadelle oder der Echsenkessel die mehrere “kleine” Instanzen haben. Man kann den Spaß genießen die guten Drops zu erbeuten. Natürlich hängt die Spieldauer auch von der Gruppenzusammensetzung ab. einmal war ich mit Freunden von mir die da wirklich schon erfahrung haben zusammen da hat es maximal ne Stunde gedauert im Tiefensumpf dann war ich mit ner Random Grp (hier ein loser Zusammenschluss von Spielern, die man nicht kennt und auch nicht einschätzen kann wie gut/schlecht sie spielen) wo es auch mal 2,5 stunden gedauert hat. Bin auch scharf auf mein Bestienjägerset wo mir noch ein paar Teile fehlen dennoch habe ich einfach nicht die Lust (auch wenn ich die Zeit dafür hätte) da den ganzen Tag x-mal ins Bollwerk zu gehen nur um wieder nicht meinen Drop zu bekommen. Da vergeht mir spätestens nach dem zweiten Run die Lust dieses Spiel weiterzuspielen und ich gehe off. Fertig. Wenn man den Spaß verliert und trotzdem weitermacht dann stimmt irgendwo was nicht. Jedes Spiel, World of Warcraft eingeschlossen, sollte doch Spaß bringen und nicht Frust. Nun würden im WoW-Forum wohl einige schreiben: dann spiel doch ein anderes Spiel hier geht es nicht um Spaß sondern darum Erfolg zu haben oder den Item xy zu erbeuten. Die verstehen einfach nicht dass es irgendwo wichtigeres gibt und es doch völlig egal ist ob man den Item nun heute erbeutet oder halt nächstes WE oder wann auch immer. Meine Devise ist die: man kriegt sein SEtteil, die Waffe soundso auch dann noch, wenn man mal pause macht und sich nicht so auf Biegen und brechen darauf versteift die UNBEDINGT so schnell wie möglich zu kriegen. Ich kann mir davon nix zu essen kaufen oder hab außerhalb von WoW dafür Respekt. Anerkennung ist gut und schön und wenn ein PVPler für die jeweilige Seite (Allianz oder Horde) durchgeschlachtet hat und reichlich Spieler auf dem gewissen hat dann schön, aber doch nicht durchgängig von früh bis abends. Dafür komm ich im RL nicht in die Geschichtsbücher für das Abschlachten von Spielern. Wenn man manchen Spielern so zusieht was die in WoW für Fertigkeiten z.B. im Rechnen (ermitteln von Wahrscheinlichkeiten für den nächsten Drop oder so) oder im Taktieren aufweisen dann fragt man sich: könnte man das nicht eher im Alltag anwenden? Für die Teamarbeit im Job z.B.? Krasses Beispiel: Kollege Schmidt ist totaler Einzelgänger, will mit niemandem zusammenarbeiten bzw. niemand mit ihm. Er ist unscheinbar wie so oft bei manchen. Aber nach Feierabend wenn er zB im WoW ist..da ist er wer, da organisiert er Schlachtzüge oder taktiert so gut im Team und hat auch immer tolle Rüstung usw. Jeder sieht die tolle Rüstung usw. er ist anerkannt aber im Alltag würde ihn niemand auch nur grüßen zum Morgen. Eigentlich traurig niht wahr. Ist zwar nur eine an den Haaren herbeigezogene Situation aber auch die trifft sicher auf einige zu.

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wowspieler

5. April 2007, 14:31

Die Diskussion ist witzig.

…irgendwie sind ja immer die anderen schuld. In diesem Fall dann eben ein Spiel.

-WoW ist schuld, das meine Freundin weggelaufen ist
-WoW ist schuld, das ich keinen Job mehr habe/finde
-WoW ist schuld, das ich zugenommen habe
-WoW ist schuld an meinen schlechten Noten
-usw.

… Einbildung ist auch ne Bildung!

Schade das sich das Spiel nicht wehren kann.

so far

ein wowspieler

*edit: Wir machen ja auch keinen Feuerzeughersteller für Brandstiftung verantwortlich!

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Sp4wn

5. April 2007, 16:36

geb ich dir vollkommen recht wowspieler. Am besten man ersetzt WoW durch ich

ich bin schuld, dass meine Freundin weggelaufen ist, weil ich WoW wichtiger finde
ich bin schuld, dass mein Job weg ist, weil ich WoW wichtiger finde
ich bin schuld, dass ich zugenommen habe, weil ich WoW wichtiger finde
usw…

dann haben wir schon eher ein korrektes Bild.

Spiele sind NICHT verantwortlich für das Verhalten oder die Art wie ich an ein Spiel herangehe. WEnn ich vorbelastet bin bzw. weiß dass ich anfällig bin für dieses “Suchtpotential” dann lass ich es bzw. einige mich mit jemandem. Ich meine der Großteil der WoW-Spieler können es doch auch hinkriegen vernünftig zu spielen und wegen einem Anteil von Spielern die nicht in der Lage sind im Alltag etwas auf die Reihe zu kriegen (Freundin, ne gute Arbeit, eine gesunde Ernährung und Bewegung) nun solche Maßnahmen wie in China ergreifen zu müssen würde die vernünftigen Warcraft Spieler vor den Kopf stoßen weil man ihnen in ihre Privatsphäre eingreift und ihnen vorschreibt wie lange sie ihre Freizeit mit WoW verbringen wollen. Wohlgemerkt: FREIZEIT und nicht den ganzen Tag von morgens bis nachts.

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66

Rain

10. April 2007, 0:23

zum Teil gebe ich dir auch volkommen recht wowspieler, jeder ist Schmied seines eigenen Schicksals…. Doch alle Menschen auf Erden sind nunmal verschieden, der eine Charakterstark raucht zB nicht, nimmt keine Drogen, treibt viel Sport achtet auf sein äußeres und setzt sich ganz klar Grenzen wenn es um Computerspiele geht. Aber es gibt auch wiederum Menschen die nicht so stark sind vll durch irgendwelche Schicksalsrückschläge, schlechtes Elternhaus mobbing und und und.
Solche Menschen sind für WoW ganz klar anfälliger, da sie im rl sozusagen nichts zu verlieren haben und einen Zufluchtsort darin finden aus dem sie nicht mehr rausfinden/können. Diesen Leuten nimmt WoW einfach die chance sich zu resozialisieren
im rl neu zu etablieren da sie sich nur auf wow fokusieren. Und deswegen finde ich diese Seite/Beiträge einfach nur super da sie als Warunung für solche Leute dienen kann.

Über das Suchtpotential lässt sich nun wirklich nicht streiten, in meiner gilde sind alle im durchschnitt pro TAg 6std on. Viele wären gerne länger on doch die Verpflichtungen im rl lassen es den meisten nicht zu. Falls ihr auch negative Erfahrungen mit WoW gemacht habt traut euch ruhig denen hier freien Lauf zu lassen vll hilft ihr den ein oder andern dadurch nciht dass gleiche durchleben zu müssen.

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Rosenkranz

11. April 2007, 21:22

Ich spiele selber wow und ich spiele im Schnitt auch 5 Stunden am Tag wow! ABER dennoch bin ich auf dem Gymnasium habe einen Schnitt von 2,6 in der 13 Klasse mache in einem Monate mein Abi. Ich aheb Freunde und eine Freundin und alles ist super. Und ich bin verdammtnochmal süchtig. habe aber mein Leben im Griff…ja sowas gibts auch!

Gruß

Cracki Aman’Thul

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Câsh

12. April 2007, 15:38

Und wenn wir mal alle Ehrlich sind, es ist nicht das Spiel das daran schuld ist…

Ich hab diesen Artikel sehr aufmerksam durchgelesen und erkenne einiges daraus an mir selbst auch wieder, bzw. sehe die Parallelen zu mir welche einst mal da waren.

WOW ist ein tolles und aufregendes Game! Wie viele anderen Spiele auch, wie viele andere Genussmittel auch, wie viele andere Sportarten etc. auch kann alles was einem Spaß macht irgendwann zur Abhängigkeit führen. Es gibt in jedem vorgenannten Thema die Gefahr der Abhängigkeit!

Schuld an solch einer Lage ist nur einer, und zwar WIR selbst! Das was wir erleben bezeichnen wir INGAME oft mir Leistung, Wachstum, florierendes System. Das alles mal in ein Unternehmenssichtfeld ergibt ERFOLG. Der Erfolg macht uns Laune worauf wir kein Bedürfnis empfinden aufzuhören, so mehr wir doch noch viel mehr erreichen, gar noch mehr Erfolg erfahren können.
Und welches Unternehmen würde nun einfach aufhören, bzw. welcher Unternehmer (Chef) würde sagen, so jetzt bin ich an nem Punkt wo es auch reichen würde, ich kann zwar heute noch mal 10 neue Aufträge Erfolgreich abwickeln aber ich will lieber Sport machen, meinen Mercedes CLS kann ich auch erst in 6 Monaten kaufen wo kein Sommer mehr ist. Nein, nicht lachen, genauso kann man dieses Suchtgefühl was beim Spielen aufkommt auch beschreiben.

Würde ein einziger Softwarehersteller es jemals schaffen, eine solche Bindung wie die von WOW auf seine Unternehmensstruktur zu übertragen, d.h. der Mitarbeiter würde defakto ein Spiel spielen und dabei einen Kundenwunsch abwickeln, was denkt Ihr wie dieses Unternehmen nach nur 6 Monaten da stehen würde?! Es würde zu den TOP Unternehmen gehören.

Egal wie man es nun sieht, man ist selbst dafür verantwortlich was man tut. Nur echte Drogen können ungewollt süchtig machen!

Der Buddhismus beschreibt es sehr gut, wie auch andere asiatische Glaubensformen. Der Körper und der Geist müssen eins sein, damit der Wille Stark bleibt! Nur so als Argument für all die die nun anfangen ein Medium zu jagen von welchem sie entweder nichts kennen oder sich aufgrund solcher Erfahrungen ausgenutzt, gar betrogen fühlen und es nun anfangen zu verteufeln. Wer Stark genug ist, wer seinen eigenen Willen hat, kann allem widerstehen und muss sich nicht hinter solchen Aussagen verstecken.

Oder habt ihr nicht gesehen was man erreichen kann wenn der Wille groß genug dafür ist? -> Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland und unsere grandiose Mannschaft! Alle wussten sie nicht wie es möglich war, aber jedes Tor jeder Erfolg hat sie noch mehr dazu angetrieben weiterzumachen! SUCHT POTENZIAL!!!

Fazit: Aufpassen wen oder was man verteufelt, auch wie vor kurzer zeit mit Counterstrike, da man ansonsten Zitat Churchill “wir haben das falsche Schwein geschlachtet”!

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Stanger

13. April 2007, 21:22

Hallo ihr da draußen – egal ob süchtig oder clean….
….also ich kann nur vieles von dem hier niedergeschriebenen als Spiegel meiner selbst lesen…auch ich war wow süchtig und bin momentan drauf und dran “trocken” zu werden.
Rückblende:
Ziemlich genau 24 Monate liegt der Tag zurück an welchem ich das erste wow Konto eröffnete. Bunt strahlt mir der Loggin-Screen von World of warcraft entgegen, mit meinen über 30 Jahren bin ich etwas von der farbgebung “schockiert”.
Hm Charakterauswahl …grübel…ach Ork klingt gut und schaut entsprechend meiner Auswahl (Haarfarbe,Gesicht,Gesichtsbehaarung….) fieß aus und ich taufe diesen Ork Krieger “Stannger”.
Nun gut also ab nach Azeroth (die welt von wow) klicke ich auf den “Welt betreten” Button, nach 15 sek. Ladebildschirm bin ich in einem sehr bunten Startgebiet das vom grafischen her recht bunt gehalten ist – na gut denk ich , erstmal anspielen vielleicht ists ja trotz der knallbunten Grafik spielbar.
Nach der ersten halben Stunde bin ich etwas gelangweilt von dem Stöckchenhohlprinzip nach welchem ALLES in wow strukturiert ist – was ich damals noch als “naja, dass ist vielleicht so am Anfang” abtat. Da ich schon immer begeisterter oder traurigerweise Computer- oder Konsolenjukie war/bin verurteilte ich wow (leider) nicht als schlecht.

Die ersten ein bis zwei Wochen zockte ich 2-3 h täglich, dann kam erstmal der Urlaub wo ich drei Wochen nicht online sein konnte – was mir damals noch nichts ausmachte da ich nicht wusste das mein Charakter (Avatar,Ego, wie auch immer….) mit Stufe 13 (von 60 möglichen zum damaligen Zeitpunkt- April 2004) erst am Anfang einer Odysee stand. Zurück aus dem Urlaub, den PC angemacht wieder eingeloggt, fortan waren es statt 2-3 h, der komplette Feierabend d.h. von 17.30 bis 21.30 war ich mein eigener Sklave und prügelte mein Avatar zu höchstleistungen…

Auch als einer der ersten die World of warcraft zum offiziellen Start wurde mir nach relativ kurzer Zeit klar dass wow kein “normales” MMORPG ist – es gab einfach zu viele Freaks auf meinem Realm Dun Morogh(ein Server von vielen die der Hersteller Blizzard von world of warcraft den Spielern zum spielen anbietet) die mir als Newbie schon im zarten Levelbereich von 17 klarmachten das ich in meiner Position (vielmehr die meines Avatars – dem Krieger Stanger) dafür zu sorgen habe das meinen Mitstreitern in instanzierten Dungeons (bitte befragt hierfür google oder wikipedia, wird langsam etwas zu viel zum erläutern)kein Haar gekrümmt wird. Hm seltsam dachte ich, na gut erstmal das machen was die mir sagen wird schon richtig sein…

Nach zwei bis drei Monaten (ich weiss das ist verdammt lang – ihr Freaks da draussen – aber es war nunmal mein erster Char) näherte ich mich dem Lvl 40 immer öfters wurde man als virtueller Krieger in die Schranken gewiesen (aggro halten, d.h. möglichst viele Gegner durch aktionen im Spiel an sich zu binden um die anderen Mitspieler den Gegner durch Zauber(-sprüche) oder virtuellen physischen Schaden zum Ableben zu bringen.)… schön langsam nervt mich das Spiel aber getrieben durch die neugierde was auf dem Weg zwischen den Stufen 40-60 auf mich wartet – spiele ich weiter….

In den mittlerweile fast 5 Monaten (es ist September 2005) hab ich es ENDLICH geschafft Stanger auf das lvl 60 hochzuspielen….

Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass auch ich berufstätig bin und zum damaligen Zeitpunkt in einer 4 jährigen Beziehung war, welche zum Glück trotz dem noch folgendem nicht zerbrach.

Mein Reallife (im folgendem RL) bestand aus arbeiten, nach Hause kommen, dusche, PC an…halt ich vergass: Da ich in der glücklichen Lage bin, neben meiner Arbeit zu wohnen ist es auch praktisch jeden mittag nach Hause zu gehen um zu essen…äh zocken…ja es gab Zeiten in welchen ich in der Mittagspause die virtuellen Auktionshäuser nach Gegenständen zu durchsuchen oder einige leichte Aufgaben im Spiel während meiner Mittagspause zu erledigen und nebenher zu essen.

Wie einige hier schon schrieben, mit Erfolgen im Spiel stieg die Euphorie im RL und mit Misserfolgen halt das Gegenteil, was bei mir soweit führte das ich meinem Chef zu erledigende Arbeit verweigerte…ehrlich gesagt ich weiss heute nicht mehr wie es dazu kommen konnte…zum Glück habe ich den besten Chef der Welt, so daß ich noch heute dort arbeiten darf.

Zurück nach Azeroth, ich (mein Avatar) ist 60 hm – also seit ca. 40 Leveln (im folgenden lvl) bin ich u.a. mit zwei Schamanen Costa + Tmoe (lLeute, nehmts mir net übel wenn ich euere Nicknames hier nenne, falls ihrs lest – ja ich bins der “Stäng”, der einizige….) unterwegs mit denen man viele lustige Abende am PC verbracht hat.
Was macht mann wenn man 60 ist und eigentlich keine Ahnung hat was wow wirklich zu bieten hat(te) – man schließt sich der Gilde eines guten online Freundes an.

Die Tage vergehn, es gibt vieles zu sehn in Azeroth, der im Spiel angegebene “timer” welche die im Spiel verbrachte Zeit erfasst ist geschönt, schwachsinn werden einige sagen – ich beweise euch das Gegenteil.

Es ist mittlerweile Januar 2005, die Gilde ist inzwischen groß genug und begiebt sich nach Molten Core (das ist eine Instanz die zum damaligen zeitpunkt mit 40 Mann betreten werden kann und den Anfang des Endgame/High-End Content des Spiels wow darstellt da er zu Anfangs nur in zeitaufwändigen Sado-Maso-Sitzungen mehr oder weniger erfolgreich absolviert werden kann) um dort in täglichen Zyklen sich an virtuellen Monstern die Zähne ausbeisst.

Nach mehreren Wochen und einigen hundert virtuellen inviestierten Währungseinheiten (nicht zu vergessen die Zeit) beschliesse ich Stanger dieser Qual nicht länger auszusetzen und ziehe mich aus dieser Schlachtgruppe erstmal zurück.

Was jetzt, erstmal ein paar Minuten der Leere, dann der Entschluss: mit wow deswegen aufhören NIEMALS. Ich logge mich aus um einen weiteren Avatar zu erstelllen….das ist ein Schurke welcher auch nach ein paar Monaten auf 60 ist.

Soweit nichts ungewöhnliches, man hat sich ja mittlerweile mit dem Status des wow Süchtigen abgefunden, aber da meine bessere Hälfte sehr viel Arbeitet stehe ich nicht unter Druck mich zügeln zu müssen – das wenige meckern in ihrer Freizeit höre ich zum damaligen Zeitpunkt nicht….warum auch ich hab ja seit Monaten ein Headset auf um mich mit Teamspeak besser mit meinen virtuellen Freunden zu unterhalten.

Mittlerweile ist es mitte Februar 2005 ich und Costa (ihr erinntert euch – der Schamane) beschliessen uns spontan gemeinsam zwei Charaktere zu erschaffen und diese gemeinsam auf lvl 60 zu spielen. In den folgenden 2,5 Monaten kloppen wir uns gemeinsam durch Dick und Dünn. Im nachhinein war das eigentlich die Zeit die ich am meisten bedauere, da ich getrieben durch die Sucht auch Costa gegenüber aggresiv wurde wenn ich wieder starb weil er in seiner frohen Natur “Du machst das schon” im Teamspeak posaunte und fup war ich wiedermal den virtuellen Tod gestorben…
Es brauchte damals nicht viel um aus einer Mücke einen Elefanten zu mache, getrieben davon die Charaktere in Rekordzeit (Stanger brauchte laut dem Spielinternen timer 25 tage auf Lvl 60) auf die maximale Spielstufen hochzuspielen.

Die erste Mai Woche 2005 war es soweit, die letzten zwei lvl musste ich alleine absolvieren da Costa derart beliebt war das er (mindestens genauso süchtig, wie ich) aufgrund seiner Arbeitszeiten und der Spielerfigur (sein zweiter char ist ein Priester namens Toban – sei gegrüsst an dieser Stelle) einfach schneller voranschritt….

Letztendlich waren es 5 Tage die mich von der Stufe 60 trennte und welch glück wir wurden beide in der “alten” Gilde aufgenommen, welche in diesen 2,5 Monaten es schafften anstatt Molten Core wenigstens einen anderen Dungeon names Zul Gurub recht erfolgreich zu rocken (wie es die insider nennen wenn man die virtuellen Gegnern übermächtig “niederwalzt”).

Eine Woche später ging der run auf Molten Core wieder los und wir zwei und einige weitere meiner inzwischen sehr liebgewonnen virtuellen Freunde (Tmoe,Juna,Costa bzw. Toban….) starteten diesmal richtig durch und konnten diesen Dungeon recht bald komplett erfolgreich abschliessen.

Das ganze geht natürlich nicht ohne entsprechenden Zeitaufwand, wir sitzen Do/Fr/SA viele andere aus der Gilde noch Sonntags und Montags am PC um unsere Avatare immer weiter voran zu treiben.

Schon längst ist die Tastatur mit Krümmeln und Getränkerückständen benetzt – egal, Hauptsache die fürs Spiel relevanten Tasten tun es noch….

Achja, ich versprach euch doch den Beweis zu erbringen das der im Spiel integrierte Zeitnehmer “geschönt” ist – Rückblende ich spiel(t)e den Magier Charakter von Mai 2005 bis zum November 2005 täglich -und seitdem nicht mehr so häufig ich möchgtee jetzt aber nicht vorgreifen – nicht weniger als 4 Stunden (mittlerweile ist ja die das höchste Lvl 70) und ich hätte lt. dem Zeitnehmer mit Spiel eine Gesamtspieldauer von 44 tage 18 Stunden 2 Minuten… wer das glaubt hat entweder vorzügliche Mathematikunterricht im Busch genommen oder eine abstrakte Zeitwarnehmungsstörung.

Längst sitzen wir mit Ausnahme von Dienstag und Mittwoch die ganze Woche festverplant (also immer 20-40 Mann) am Rechner um die virtuelle Welt unsicher zu machen, mehr oder weniger erfolgreich….

Machen wir es kurz (harharhar) um das ganze zu vollenden ich habe wow unmengen von Zeit investiert und insgesammt 9 Charaktere erschaffen (welche u.a. 4 hochstufige beinhalten, alle anderen im mittleren Bereich) und nicht gemerkt dass ich mich im RL im freien Fall befinde…Sucht war bis Nov. 05 ein harmloser Ausdruck.

Um den Seelsenstrip zu vollenden, ich war beim Urologen weil ich mir die Eier Plattgehockt hatte und beim Zahnarzt weil ich durch die Sucht Macken entwickelt habe welche mein Zahnfleisch zum verschwinden motiviert hatte — UND SOWEIT MUSSTE ES KOMMEN !!! Ich habe die Warnungen verstanden und die Notbremse gezogen, unglaublich wie dumm man sein kann……

Mir ist schon klar das dies hier ein unvollendete wahre Geschichte ist, aber ich wollte auch meinen Beitrag hierzu bringen – ich werde das hier zu meinen Bookmarks packen weil ich mir sicher bin es gibt noch viele hier die sagen – that´s me….irgendwann (vll. schon bald) hört ihr nochmal von mir …man trifft sich ja bekanntlich immer zweimal hehe……

mfg
Stanger

P.S.: Ich zocke kaum mehr wow – es ist ein segen frei zu sein !

P.P.S.: Vielen Dank an Costamujan/ Toban,Tmoe,Juna,Dageonlord,Shadowninja,Abduldeluxe,Ramira,Amras alle Ex-SNler….ich werde euch NIEMALS vergessen und einige von euch werd ich noch öfters im RL in Arsch treten hehe…..

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70

Stanger

14. April 2007, 12:30

Hoppla, ich hab wohl die Jahreszahlen etwas durcheinander gebracht gemeint war natürlich statt 2004 (im obeneren Bereich meines Kommentars) das Jahr 2005 und statt 2005 im unteren Bereich das Jahrs 2006.

mfg
Stanger

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71

Julia

18. April 2007, 10:21

Ich spiele seit 1 jahr wow und irgenwie kann ich mich da reinfühlen… habe keinen kontakt mehr zu freunden… habe 10 kg zugenommen… seit dem ich vor ca 1/2 jahr die schule geschmissen habe spiele ich fast 24 std wow…. nur halt nicht wenn ich schlafe… als grund für die schule kann man wow schon sehen da ich vorher sehr gut in der schule war und immer alles recht ,,gerne” gemacht habe. aber naja ich hatten nen ,,tollen” raid. da viele erst abends von der arbeit kamen fing der raid erst um 20 uhr an und ging dann bis regulär24 uhr … manchmal etwas länger wenn man grad beim boss war und noch einen try machen wollte… eigentloch ok aber meine schule war etwas weiter weg und somit musste ich um 5 uhr wieder aufstehen um rechtzeitig am bahnhof etc zu sein… wenn man um 1 erst ins bett ist, sprich 4 std schläft kann man sich die lust und die konzentration in der schule vorstellen… das dann montags,mittwochs, freitags und sonntags… um 16 uhr war ich dann meistens von der schule daheim.hausaufgaben lernen etc…? naja nichz so wichtig ich brauchte ja noch 20 naturresi tränke und ein paar manapots die schnell gefarmt werden mussten. während der gesamten ferien war mein ziel immer ,,so viel wow wie nur möglich”. Auch meine Laune passt sich eigentlich immer dem spiel an. werde ich gegankt werde ich sauer… wenn das über längere zeit ist aggressiv. ,,gewinne” ich ein item nicht, ist die grp voll etc ist der tag schon gelaufen. serverdown am mittwoch… omg wie krieg ich die zeit um. wenn mich jemand anruft bin ich meistens ,,etwas wichtiges” am machen und entgegne dem, der mich anruft ich rufe gleich nachher etc. zurück kann grade nicht.

wenn mich jemand vor 1 jahr gefragt hätte: ,, möchtest du weiterhin zur schule gehen und dein abi machen oder willst du offizier in der wohl begährenswertsten gilde sein hätte ich mich wohl für das erste entschieden…. jetzt so mittendrin wohl eher das 2 -.- auch wenn es irgendwie keine entscheidung ist sondern eher eine ,,überzeugung” wenn ich am und an mal meine eltern sehe, bei denen ich mit 18 sofort ausgezogen bin weil sie als meinten ich spiel zu viel pc und solle doch mal eine woche gar nicht spielen etc. und das immer zu streit führte…

Es macht mich ziehmlich traurig.. eigentlich keine freunde zu haben und nicht zu wissen was ich machen kann wenn mal der server down ist außer im i net in wow foren zu googlen über die ich diesmal auf diese seite gekommen bin…naja aber jetzt habe ich ja eh keine rl freunde mehr… da will ich die virtuellen nicht aufgeben….

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72

Julia

18. April 2007, 10:28

Zu den Beiträgen WoW ist schuld…

Es passiert nicht nur Menschen, die ein scheiß leben haben…
Wow ist nicht in dem sinne schuld aber es ,,manipuliert” einen und ich finde das suchtpotential schon sehr hoch da es ja anscheinend jeder ist der sich auf dauer öfters damit beschäftigt

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wowspieler

20. April 2007, 13:15

Julia, man sollte Hobby nicht mit Sucht verwechseln.

Ob ich nun häufig Fußball spielen gehe, oder mich vor den Computer hocke und WoW spiele ist im Grunde genommen “gehüpft wie gesprungen”, solange ich die Realität nicht vernachlässige.

Realität bedeutet für mich, mein Haushalt, mein Beruf, meine Freunde und sonstige Verpflichtungen die zu dem täglichen Leben gehören.

In deinem Falls gehörte die Schule und das damit verbundene frühe Aufstehen dazu,
dass hast DU wegen WoW vernachlässigt. Also bist DU auch dafür verantwortlich!

Zum manipulieren gehören immer Zwei. Der, der aktiv manipuliert und der, der sich manipulieren lässt. Da aber ein Spiel niemanden aktiv manipulieren kann (oder startet sich WoW neuerdings selbst und zwingt einen zum spielen?) ist der Fehler bzw. das Problem ganz alleine dir zuzuschreiben. Illusionen, das Spiel wäre schuld, sind beruhigend und auch schnell ausgesprochen, aber mehr als selbst belügen kommt am Ende auch nicht dabei raus.

gruss

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74

muhkuh

20. April 2007, 13:39

spiele wow seit 1,5 jahren, bin 33 jahre alt und fest angestellt – das sogar sehr erfolgreich. lebe mit meiner freundin nun schon seit ein paar jahren zusammen, also eigentlich ein tolles, normales leben führend.

ich habe in wow zwei charaktere, welche die höchte stufe erreicht haben, spiele mit einem charakter regelmässig in schlachtzügen, u.s.w. – verbringe also auch gern einen teil meiner freizeit nach der arbeit abends im game.

aber was ich hier gelesen habe ist für mich nicht nachvollziehbar – beim besten willen nicht. ein extremfall, wie er krasser nciht sein könnte. bestens zu vergleichen mit all den anderen extremen, die es so in der realen welt gibt; massenmörder, drogenopfer, rasende motorradfahrer, die mit 300 km/h 1,5meter an einem vorbei huschen, über 40-jährige, die noch einen box-weltmeistertitel holen, und so weiter und so fort. bei über 6 milliarden menschen auf der welt ist es immer wahrscheinlicher auf extreme zu stoßen. und dies hier ist ein paradebeispiel in sachen spielsucht als extreme.

wie dem auch sei; auf zum psychologen und viel spass dabei ;)

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75

unbekannt

20. April 2007, 13:56

Meine Vorgängerin schrieb das es nicht nur Menschen passiert die ein “Scheiss” Leben haben. Ja da kann ich nur beipflichten, auch ich möchte ein paar Eindrücke zum Thema Online Rollenspiele zum besten geben.

Ich wurde in eine Famile geboren welche sich um Geld keine großen Sorgen machen muss, ich trage Prada, Gucci – mein Kleiderschrank umfasst eigentlich alle großen europäischen Modemarken. Ich fahre einen netten Sportwagen mit einem Stern auf der Motorhaube, habe auch wie der Junge welcher den Beitrag aufgemacht hat eine wunderschöne Freundin welche optisch sowie menschlich ein Traum für viele ist und für die meisten auch ewig ein Traum bleiben wird sie zu “besitzen”. Wir fahren ca 3-5 mal im Jahr in die tollsten Urlaubsgebiete der Welt und geniessen jeden Augenblick.

Aber es war auch mal anders…
Mit 17 Jahren zeigte mir ein Freund ein Rollenspiel namens Dark Age of Camelot, der Werdegang gleicht dem oben beschriebenen in wirklich ALLEN Details.
171 Tage played time in einem Jahr waren das Ergebnis – auch ich war irgendwann so gut ausgestattet das es für mich kein Problem war alleine 8 gleichwertige Gegner gleichzeitig zu eliminieren und es war ein tolles Gefühl. Irgendwann Member in der größten und besten Gilde, regelmäßige Spielabläufe, RvR Stammgruppe usw usw usw…

Das Ergebnis war folgendes:
In der Schule war ich eigentlich immer ein Überflieger, ich war auf einem Internat und habe 2 Klassen übersprungen und mit 17 mein Abitur “Gott sei Dank” schon in der Tasche (das war bevor ich mit Dark Age of Camelot angefangen habe).

Nach etwas über einem Jahr DAOC haben mich meine Eltern zur Psychotheraphie geschickt. Kein besonders tolles Gefühl – es hat nur wenige Wochen gedauert und ich habe DAOC nie wieder angefasst und mir geschwpren es auch nie wieder zu tun. Diese Theraphie kostete übrigens fast 12.000 EUR – für normalsterblich nicht bezahlbar.

Seitdem war alles okay – die oben beschriebene Freundin kennengelernt, neue Freunde gefunden – alte zurück gewonnen – mit den Eltern alles wieder im Reinen…

Jetzt fragt ihr euch was ich in einem solchen Forum mache wenn ich den Absprung geschafft habe, ich bin mittlerweile 25 Jahre alt – und ich spiele seit dem 01.04.2007 wieder ein Online Rollenspiel – WOW – mein Character ist im moment auf LVL 39 und ich bemerke die ersten Anzeichen von früher – bin mir absolut im Klaren über die Folgen, aber schon jetzt kann ich nicht mehr aufhören, auch meine Freundin hat sich bereits beschwert – ich wohne nicht mehr Zuhause sondern habe mein eigenes Haus, daher können Sie sich zumindest nicht mehr einmischen – Glück gehabt – denn wenn sie das raus bekommen habe ich ein Problem – mein Vater hat mir schon damals angedroht wenn ich diesem PC Wahnsinn nochmals verfalle und mein Studium nicht vernünftig abschliesse enterbt er mich – WOW könnte zu einem der größten Probleme werden die ich jemals hatte – Ihr fragt euch, warum ist er so dumm und spielt das Spiel weiter und löscht es nicht einfach – eine Antwort auf diese Frage haben nur die Menschen welche das Spiel selber spielen.

Eines ist mir klar – sollte ich den Absprung zum wiedehrolten mal schaffen, eventuell sogar mit meiner Freundin irgendwann mal eine Familie gründen, so werden meine Kinder niemals die Erlaubnis erhalten ein Online Rollenspiel zu spielen.

Viele Grüße

Z

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76

unbekannt

20. April 2007, 15:51

… und Muhkuh ^^ dich kenne ich noch vom DAOC Server Avalon ;-) wenn Du der selbe bist ;-)

LG

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77

Mercurial

21. April 2007, 12:53

Ich selber spiele WoWseit 3/4 Jahren, bin 15 Jahre alt, habe aber keine Probleme längere Pausen einzulegen und WoW ist kein fester Bestandteil meines Lebens. Also wenn ich ein paar Tage nicht gezockt habe ist es mir egal, warum sollte es mir das auch nicht sein?

Das was in diesem bedrückenden Post von Tinitus steht ist kein Einzellfall, wie hier einige behaupten, davon bin ich überzeugt. (Einer meiner Freunde ist WoW-Süchtig)

Doch was will man machen? Letzten Endes sind ja nicht die Eltern schuld, oder Blizzard, oder gar der Staat, da er Spielen mit hohem Suchtfaktor (wozu WoW auf alle Fälle zählt) keinen Einhalt gebietet. Nein, letzten Endes ist der Spieler selbst Schuld, gleichwohl ich denke das man in der Phase, in der die Sucht “von einem Besitz ergriffen hat”, unzurechnungsfähig ist. D.h. man hat keine Chance etwas gegen die Sucht zu unternehmen, es sei denn man hat einen immens großen Ehrgeiz wieder in sein normales Leben zu finden. Auf die Eltern wird nicht gehört und auf die Freunde auch nicht. Man findet ja neue in der virtuellen Welt. Ich denke meine Freundin würde auch nicht viel Verständnis haben wenn ich trotz Überredungsveruschen ihrerseits meine Leidenschaft zu vergessen und wieder Dinge mit ihr zu unternehmen nicht aufhören würde WoW zu spielen. Also muss man es selbst schaffen wieder in sein altes Leben zurück zu finden, was wie schon gesagt extrem schwierig ist.

Ich bemitleide Tinitus aka Andy um seine 2 verlorengegangenen Lebensjahre und wünsche ihm viel Glück und Erfolg wieder mit beiden Beinen in seinem echten Leben halt zu finden.

Viele Grüße

Mercurial

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Kana

21. April 2007, 15:33

Gleich mal zu Anfang:
NEIN ich bin KEIN Redakteur und werde es auch niemals. Ich gehöre nicht zu den Menschen die WoW gleich verfluchen. Ich mag es sogar sehr gerne, aber an dieser Stelle…sei doch mal das Wort zu ergreifen.

Ich bin weiblich, heiße Sarah und bin 19 Jahre alt. Ich habe schon immer gerne gezockt. Damals fing es an mit Nintendo ( Gameboy, Nintendo 64…alles!), Playstadion(1,2)…hinweg über die ganzen Tomb Raider Teile, Final Fantasy, Mario etc etc etc
Spiele gehörten schon immer zu meinen absoluten Hobbys. Im Allgemeinen war ich nie eine Person die leicht Kontakte knüpft und habe somit nur wenige, dafür aber feste und teure Freunde, die ich niemals hergeben würde.

Auch ich habe WoW vor ca. 3 Jahren mit der BETA begonnen. Zuerst war es nicht wirklich was ich erwartete und beschränkte mich auf knapp 2-3 Std am Tag, da mich das Questen und Leveln doch manchmal sehr nervte. Trotz dessen zog ich einen Charakter auf 60, doch irgendwie wurde es langweilig, da ich keine Gilde fand. Ich legte eine 3-Monatige Pause ein.
Doch dann packte mich, durch Bekannte und Freunde, die immer davon schwärmten, das Spielfieber wieder und ich erschuff einen neuen Charakter.

Ich hatte nachdem mein Abi vor ca. einem Jahr fertig war, einfach Unmengen von Zeit und verbrachte sie SEHR oft in WoW. In dieser ganzen Zeit, habe ich mir einen wundervollen Charakter herangezogen, ihn gehegt und gepflegt und war sogar zeitweise in einer der besten Gilden Deutschlands. Serverfirst’s waren kein Problem. Dort lernte ich viele Leute kennen und alle ihre Schicksale und Geschichten. Ich spielte ca. 7-8 Std täglich und redete gerne mit diesen Leuten in der TS-Leitung, die langsam zu guten Freunden wurden. 12 Monate spielte ich wirklich richtig aktiv.
Doch obwohl ich sehr viel gespielt habe und jeder andere es wahrscheinlich für absolut krank gehalten hätte, hatte ich real noch Freunde und habe ihnen niemals eine Verabredung abgesagt, denn dieses Versprechen gab ich mir gleich zu Anfang, da ich einen Freund hatte, der sehr spielsüchtig war. Er zeigte mir, wie viel falsch laufen kann, wenn man den falschen Weg einschlägt. Er sagte Verabredungen ab, er blieb sitzen, schaffte sein Abi erst im zweiten Anlauf und bekam aufgrund schlechter Noten bisher weder einen Platz an der Uni, noch eine Ausbildung.
Auch entgegen aller Behauptungen WoW-Spieler wären keine großen Leuchten, kann ich schon sagen, dass ich als eine überdurchschnittliche Schülerin galt. Trotz meinem zeitaufwendigen Hobbys fand ich IMMER Zeit zu lernen, auch jetzt neben der Uni. Das lag aber wahrscheinlich auch an meinem Freund, der mir mit einem guten Beispiel voran ging und zeigte wie man es NICHT macht.

Zurück zu meiner Gilde. Auch dort fanden sich, wie oben schon erwähnt, viele Menschen ( ca. 60 95% männlichen Geschlechts) mit den unterschiedlichsten Schicksalen und Geschichten.
Es war wirklich bunt gemischt. Ich konnte in den, sagen wir, 11-12 Monaten in denen ich wirklich fast täglich gespielt habe, viele Leute kennen lernen und ihre Leben verfolgen. Hier einige Beispiele, die mich oft zum nachdenken brachten ( Namen bleiben Anonym und ich setze es mal um es deutlich zu machen in Quotes ):

1.Mein Gildenleader. Anfangs dachte ich noch er hätte einfach Urlaub, bis mir jemand sagte, er hätte eine Ausbildung zum Mechatroniker, zu der er aber seit ca. 3 Monaten nicht mehr hingegangen sei. Seltsamerweise spielte er fast 24/7 bzw. war fast 24/7 online. Hatte er also wirklich seine Ausbildung geschmissen? Es schien alles zusammenzupassen.
Ein paar Monate später kam dann seine Freundin auch in die Gilde. Später erfuhr ich, dass es seine Frau, war und beide geheiratet hatten, um ihr gemeinsames Kind von 3 Jahren versorgt zu wissen. Mir fiel die Klappe runter. Der Junge war doch erst 22 ! Wie konnte er da die ganze Zeit online sein, kein Geld verdienen, eine Frau und ein Kind versorgen?? Wie??
Im Teamspeak hörte man ihn oft seine Frau umher kommandieren: „ BRING MIR DIE FERNSEHZEITUNG“ etc.
Wie hat es seine Frau nur ausgehalten? Er ließ sich das Essen an den PC bringen und wäre laut ihr ein richtiger „Pummel“ geworden. Auch Ehekrach passierte innerhalb der Gilde. War Streß wurde seine Freunde halt mal für eine Woche aus er Gilde geworfen. Mittlerweile sind beide getrennt, er hat alles verloren. Nur seinen neuen Herd neben dem Computer… den hat er noch!
Er war nicht dumm, keineswegs. Gildenleader MÜSSEN Organisationsgenies sein, besser als jeder Firmenchef manchmal, aber er hat dieses Talent leider in einem Spiel ausgebaut, was ihn in seinem wirklichen Leben nicht weiter bringen wird. Schade drum.
2.Ebenfalls ein Ehepaar, von ca. 42 Jahren diesmal. 2 Kinder und ebenfalls 24/7 on. Sie besitzen 6 Charaktere auf mittlerweile LVL 70 und alle haben durchgängig, das beste Equip, Ihr Geheimnis: Schichtwechsel. Sie wechseln, sich ab beim spielen. Sehen tun sie sich recht selten. Ich weiß nicht ob der Mann arbeitet, aber sie ist Hausfrau. Ich frage mich wirklich ob, dass ein Leben ist. Sie schläft, wenn er spielt und umgekehrt. Wo bleibt, da das Eheleben? Die Kinder?
Einige hier wissen sich mit dem Begriff „FARMEN“ umzugehen, denn das taten beide für die Gilde und zwar Non-Stop. Da mussten die neusten Kräuter für die Tränke her, weil der Boss ohne diese nicht zu schaffen war etc Aber ja.. es ist ja ein „Hobby“.
3.Ein mittlerweile sehr guter Freund. Hat sich in dem Spiel absolut verloren und, dass sah man ihm äußerlich absolut an. Heruntergekommen, blass, kränklich, lustlos, Gewichtszunahme von 30kg. Etc Er kann froh sein, dass er endlich davon los gekommen ist. Er treibt nun wieder Sport, spielt natürlich trotzdem ab und an, aber in einem gesunden Maße, und hat wieder 20kg abgenommen.
4.Auch ein guter Freund. Hatte seiner wirklich richtig hübschen Freundin oft abgesagt, wegen Raids am Abend. Man musste PÜNKTLICH 18 Uhr antanzen, damit man noch in den Raid kam und konnte dann bis 22-23 Uhr durchspielen mit seinen 39 Kollegen. Sie fühlte sich natürlich vernachlässigt. Wer würde das nicht tun? Letztendlich machte sie dann Schluss. Er hat bisher keine neue Freundin gefunden und spielt immer noch täglich seine 6-7 Std
Vor kurzem erfuhr ich von ihm, dass er sie sehr vermissen würde, weil er damals viel um sie kämpfen musste und eigentlich vor hatte ihr nachdem sie nun damals schon 5 Jahre zusammen waren, einen Verlobungsring zu schenken. Der Traum war zerplatzt.

Jeder hat seine Geschichten… Hier sind einige.
Wie schon gesagt: Sie bringen einem zum Nachdenken und sind weißgott nicht ausgedacht. Ich glaube jeder WoW-Spieler, möge er noch so süchtig sein, hat noch genug Menschenverstand sagen zu können: „Ja das gibt es und ja das gibt es in unserer Gilde/Server auch“. Natürlich möchte ich damit nicht sagen: HALTET EUCH FERN VON WOW. Das wäre falsch.
WoW ist ein wundervolles Spiel, was Spaß macht und ein tolles Hobby sein kann. Aber halt auch NUR ein Hobby und kein Leben. Ich weiß selbst, dass es schön sein kann, wenn man ein neues T-? Teil bekommt und seinen Charakter in neuem Glanz erstrahlen sehen kann. Es macht einen glücklich und der Ehrgeiz wächst in einem, vor allem dann wenn Leute ingame ( in IF, SW…) neidisch auf einen schauen, weil man zu dieser Gilde gehört und mal wieder einen Serverfirst hingelegt hat. Es kann fatal enden. Ich habe habe mir gleich zu Anfang gesagt, du wirst deine Freunde nicht vernachlässigen, egal ob du spielen willst und du wirst dir deinen Lebensweg nicht kaputtmachen, durch zu wenig lernen.
Natürlich gibt es auch genug WoW-Spieler und Gilden die vollkommen normal spielen. Sich mal 1-2 Mal die Woche treffen und dann mal ne Instanz clearen oder ähnliches, die sollen sich durch so etwas auch gar nicht angesprochen fühlen. Wer täglich seine 2-3 Std spielt und dabei real nichts vernachlässigt, der kann das auch ruhig tun. Andere bauen Eisenbahnen oder lesen Bücher, das machen sie auch täglich 2-3 Std. Wieso dann nicht auch ein wenig zocken? Für mich ist da kein Unterschied.
Diejenigen, die es übertreiben, wissen es oft selbst, versuchen es aber dezent zu ignorieren. Haben auch große Angst sich wieder gesellschaftlich einzugliedern. Aus eigener Erfahrung kann ich immer sagen… die Gildenmitglieder würden einem NIEMALS einen Vorwurf machen, wenn man aufhören würde, die Aktivität runter schrauben würde oder ähnliches. Meist ermuntern sie einen sogar dazu.
Keine Angst vor einem Neuanfang. Keine Angst ohne WoW.
Anfangs fand ich es auch schwer, mal so 2 Wochen nicht zu zocken, weil eine Prüfung anstand, aber irgendwann kommt man auch ohne aus. Ich spiele leider aus Zeitmangel nur noch SEHR selten WoW, da mein Studiengang, sehr zeitaufwendig ist, aber es geht auch so. Man kann WoW dosieren, man muss dann nur seine Ansprüche ingame runter schrauben. „Irgendwann hast du das auch“, sagt euch das ! Ihr müsst es nicht als erster haben. Was bringt euch das denn? GELD? Ich glaube kaum. Ein glückliches Leben? Wohl kaum. Für den Moment mag es glücklich machen, aber dann kommt ja schon die nächste Herausforderung und man stellt sich unter Druck. Viele wirklich Süchtige, sind auch ziemlich einsam. Ich kenne genug die sagen… „Eine Freundin…das wäre schon was..“ Aber dafür muss man auch was tun. Frauen zocken vielleicht nicht so gerne, aber sie würden es ihren Männern bestimmt verziehen, wenn die mal 2-3 Std am Tag zocken. Manche Frauen spielen ja sogar selbst!
Naja ich möchte mal nicht so weit ausschweifen… Ich hoffe auch durch meinen Beitrag einige zum nachdenken gebracht zu haben. Wer will kann sich ja per e-mail melden.
sarah_chama@web.de

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Crusard

24. April 2007, 18:38

Moin…

Ich bin 15 spiele seit einem dreiviertel Jahr WoW und habe schon viel über die “Sucht” in World of Warcraft gelesen. Ich gebe zu das, dass Game Fun ohne Ende beschehrt. Aber dadurch gleich seine Familie, Freunde und Freundin etc. zu vernachlässigen finde ich dann doch etwas übertrieben. Sowas kann meiner Meinung nach nur Menschen passieren die keinen Erfolg in Ihrem Leben haben/hatten und versuchen durch WoW ein “neues” und “erfolgreicheres” Leben zu beginnen. Sobald diese sehen das sie in diesem Spiel Erfolg haben können sie nicht mehr aufhören und machen immer weiter, wollen immer mehr. Am Ende ist man ein Psychisches Wrack und man kommt nicht mehr von dem Spiel weg ( und will vielleicht auf garnicht). Das ganze kann ich von mir nicht behaupten, da ich mich im Griff habe und ganz genau weiß, was mir meine Freunde bedeuten. Also ich finde man sollte nicht alle WoW-Spieler über einen Kamm schären, da es immer auf die Person selber ankommt.

Soviel dazu…

Gruß, Crusard

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DarkLiopher

25. April 2007, 0:22

lol

also bis auf die Tatsache, das der Text so sehr verallgemeinert, polarisiert und absolut untypisch für eine Breite Masse ist….

kann man darüber nur lachen.

Sicherlich gibt es Menschen, Spieler die sich diesem Suchtpotential hingeben, bewusst oder unbewusst, und dadurch einer mehr oder weniger Isolierung nachgeben.

Aber gerade wenn dieses Spiel vertieft wird, muss eine Kommunikation mit anderen Stattfinden, zunächst über schreiben, früher oder später durch Ts (Teamspeak) und auch real.

Wer das Spiel kennt, weiß das bei so genannten Raids, Inzen und auch im Normalen Spiel oder Gruppenspiel die Kommunikation sehr wichtig ist.

Das vielleicht mal Kontakte in die Reale Welt zunächst unterbunden sind und werden, ist sicherlich richtig, aber keineswegs so gravierend wie gerne Beschrieben wird.

Suchtpotential hat dieses Spiel, aber bitte was hat kein Suchtpotential ? Alkohol, Drogen, Zigaretten, gar Essen und Trinken, Atmen oder Dinge wie Sport, Sex etc entwickeln Suchtpotentiale, aber dagegen wird nicht vorgegangen, oder in dieser Form geschrieben…

Warum… weil sie gesellschaftlich Akzeptiert sind…

Ich denke dieses Spiel, sollte wie alles im Leben in Grenzen betrieben udn genutzt werden, Kindersicherung gibt es auch vom Betreiber … aber wer es nutzt, ist halt dann das Problem.

Wie dieses Spiel vom Spieler betrieben wird, hängt vor allem an der geistigen Reife des Spielers ab, dann der Umgang von Familie, Umgebung…

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Dipl.-Ing. Andres Selke

25. April 2007, 18:46

Hallo Leute,
ich denke es geht nicht unbedingt um dieses Spiel, obwohl es wahrscheinlich iM Augenblick das interessanteste zu sein scheint, was auf dem Markt ist.
Ich habe diesen Artikel durch Zufall gelesen, weil mein Nachbar dieses Spiel installiert hat.
Dieses Spiel ist nur eines von vielen, die auf dem Markt sind und den Menschen “helfen” in eine heile Welt zu flüchten. Hier sind sie erfolgreich. Keiner meckert mit Ihnen. Hier kann man sich beweisen. Anders als im realen Leben, wo einem nur Schwierigkeiten von allen Seiten bereitet werden. Im realen Leben fallen (wissentschaftlich erwiesen) über 90% aller Antworten mit nein aus. Im Spiel nicht.
hier ein kleiner persönlicher Tip: Wenn Dich niemand lobt, dann mach es selbst. Stell Dich vor einen Spiegel, schau Dich an und sag zu Dir: Das hast Du gut gemacht.
Es stärkt das eigene Selbstbewusstsein mehr, als viele glauben mögen.
Sicherlich liegt es an jedem Menschen selber, inweit er süchtig wird – so behaupten diejenigen, die es nicht erlebt haben.
Bis zu einem gewissen Punkt ja, aber dieser Punkt ist bei allen Menschen verschieden.
Ich weiss, das ich mit meinem Beitrag wahrscheinlich keinen derjenigen erreiche, die dieses Spiel spielen und schon “süchtig” sind.
Es ist viel wichtiger diejenigen zu erreichen, die helfen könnten.
Ich selber spiele seit 12 Jahren Heroes of Might and Magic, allerdings nicht in der Community, weil es damals noch nicht so gross her war mit dem Internet.
An diesem Spiel fasziniert mich die Taktik. Ich bin nicht gezwungen unter Zeitdruck etwas zu erreichen.
Und ich habe bis heute die Lust nicht verloren und ich muss zugeben, dass ich in gewissem Masse süchtig bin.
Sehr oft lasse ich Begebenheiten des täglichen Lebens einfach unbeachtet, weil ich am spielen bin.
Wenn ich nachts anfange zu träumen und mich im Traum im Spiel bewege, weiss ich, das ich mal wieder für einige Zeit aussetzen muss.
Nur habe ich wahrscheinlich den Vorteil, dass ich allein spiele und nicht durch Mitspieler zusätzlich an den Computer “gezwungen” werde.
Ich halte den Artikel für echt. Hier hat jemand den Absprung geschafft.
Von Beruf bin ich Diplom-Ing., 55 Jahre alt und habe 1990 mit dem Alkohol Schluss gemacht, als ich im Suff irgendwie den Geistesblitz hatte, als ich einen Penner im Strassengraben liegen sah: so möchte ich nicht enden.
Ebenfalls habe ich miterleben müssen, wie meine damalige Frau spielsüchtig wurde (Geldspielautomaten).
Wurde 1993 alleinerziehend mit Kindern von 2,3 und 5 Jahren. Scheidung Ende 1995.
Hier wird anhand eines Beispieles deutlich, dass wir einer grossen Gefahr ausgesetzt sind, vor allem aber unsere Jugend . Die Flucht in eine heile Welt, die stimmt. Fast genauso, wie es bei Alkohol und Drogen der Fall ist.
Die besondere Gefahr sehe ich darin, das der Mensch bei vollem Bewusstsein anfängt in seiner Scheinwelt zu leben und auch zu denken.
Anders als beim Alkohol und Drogen, wo man nach dem Rausch wieder in der beschissenen Wirklichkeit steht und dann nach dem neuen Rausch, der neuen Flucht in die heile Welt giert.
Diese Art der Sucht bringt Amokläufer in stärkerem Masse als Alkohol oder Drogen hervor, und bei weitem gefährlicher, weil diese Menschen genau planen was sie tun.
Im Alkohol oder Drogenrausch sind es meistens Affekthandlungen.
Nur wie man diese Gefahr eindämmen kann, weiss ich beim besten Willen nicht und diese klugen Sprüche von Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiatern den anderen “Neunmalklugen”: halte ich schlicht weg zu über 90% für unsinnig.
Das Gefahrpotential kann nur durch das Umfeld des Betroffenen verringert oder ausgeschaltet werden, der Erschaffung einer neuen, stärkeren Sucht.
Der Sucht auf Leben, der Sucht auf Spass am realen Leben.
Verbote irgendwelcher Art helfen nicht im eringsten, im Gegenteil sie unterstützen die Flucht in die Scheinwelt sogar.
Wenn der Spass am Leben grösser ist, als der Spass am Spiel ??
Was passiert dann??

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82

Dipl.-Ing. Andres Selke

25. April 2007, 19:07

kleiner Zusatz zu meinem vorigen Beitrag:
Es sind nicht die geistig normal oder unterentwickelten Menschen, die durch diese Art der Rollenspiele gefährdet sind.
Im Gegenteil es sind diejenigen, die intelligent sind, denn hier können sie ihre Intelligenz wirklich entfalten ohne grössere Behinderungen von aussen.
Hier ist der Erfolg, den die Umwelt Ihnen im normalen Leben nicht gönnt

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83

123

25. April 2007, 20:04

Da sieht man mal was aus unserer Gesellschaft geworden ist, dass sich Menschen in eine virtuelle Welt flüchten müssen um Spaß am Leben zu haben.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nach einem anstrengenden Tag auf der Arbeit auch lieber in diese Welt abtauche als mit Menschen in meinem alter rumzuhängen, die nurnoch solche Wörter wie krass, Alter, boah ey usw. benutzen, Drogen nehmen, Alkhol trinken oder Straftätig sind.

Und wie ein Vorredner bereits sagte sind es meist die Intelligenten Leute die solche Spiele spielen und sich damit identifizieren, ja ist das denn ein Wunder?

Achja und ihr ganzen Möchtegern Psychologen, solltet alle schweigen, ihr habt keine Ahnung wie die heutige Jugend tickt.

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84

Klugscheisser

25. April 2007, 21:41

Hallo Leute,
eines ist mir klar geworden, nachdem ich (fast) alle Beiträge gelesen hab. Ich werde von diesem Spiel die Finger lassen. Es ist einfach zu gefährlich für mich.
Dieses Spiel bietet anscheinend das, was ich auch im RL liebe. Herausforderung, Aufgaben und deren Lösung und notwendige Anerkennung bei gelösten Aufgaben.
Da ich (wahrscheinlich durch einen Geburtsfehler) ein sogenannter Terrier bei der Lösung von Aufgaben bin, ist es besser für mich, die Finger von diesem Spiel zu lassen.
Ich höre nicht eher auf, bis ich eine Aufgabe gelöst habe. So habe ich es nie in meinem Leben verstanden, wie Menschen pünktlich um eine bestimmte Uhrzeit ihre Arbeit beenden konnten obwohl nur noch eine halbe Stunde bis zur Vollendung nötig war.
Ich finde es Spitze, das es diese Seite gibt.
Sie wird zwar kaum einem “Süchtigen” direkt helfen, wieder ins RL zurückzufinden, weil so gut wie kein Süchtiger (egal welche Sucht) zugibt, dass er süchtig ist. Alle haben immer alles voll im Griff.
Aber diese Seite wird garantiert eines: Sie wird indirekt helfen. Sie wird einige davon abhalten süchtig zu werden. Sie wird einige aus dem Umfeld von Süchtigen erreichen und in diesen Menschen mehr oder weniger Verständnis erwecken den “Süchtigen” zu helfen, eventuell sogar effizient zu helfen.
Und wenn nur ein einziger Fall abgehalten oder “geheilt” wird, das es ist es das wert, das diese Seite existiert und weitergeführt wird.
An den Verantwortlichen dieser Seite: Denk daran, das ein Menschenleben mehr wert ist, als alle anderen materiellen Güter und wenn auch nur ein einziger Fall einer “Rettung” vor oder nach Konfrontation mit der Sucht eintritt, dann könnt ihr unheimlich stolz auf Euch sein. Ihr könnt dann morgens in den Spiegel schaun und selbst zu Euch sagen:Ich wir habe(n) ein Menschenleben gerettet.
Und das ist etwas auf das man stolzer sein kann als auf jeden Reichtum.

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85

19j19c

26. April 2007, 23:51

Ich finde es sehr faszinierden zu beobachten wie die Menschheit sich gegenseitig dezimiert “nicht dass ich ein gefallen daran finde”. Wo die Natur versagt ergreit der Mensch selbst die iniazitive “gewollt/ungewollt” um für ein Gleichgewicht zu sorgen damit es nicht zu einer Überbevölkerung auf erden kommt zB durch Krieg, ungeschützen geschlechtsverkehr, Rauchen, Drogen, Selbstmord bis hin zur atomaren Vernichtung eines Menschenbevölkerten Landes.

Die MMPROGs wie auch zB WoW liegen noch in den Kinderschuhen der virtuellen Welten, wie die Erfindung des Rads zB
Und trotz dessen fesseln sie Millionen von Menschen an sich “ua mich scheiss WoW^^ bringen Ehen zu Bruch und fordern tausende von Singels.
Erschreckenderweise ist die faszination für diese Spiele so groß, damit dass alles schon jetzt in Kraft tritt.
Ich frage mich bloß was geschehen wird, wenn diese Art von Spielen in naher Zukunft ausgebauter/besser/fesselnder wird? zB Der Spieler schlüpft in einen verkabelten Anzug in seiner Hand ein verkabeltes Plastikschwert haltend der Helm mit der integrierten Brille/Lautsprecher manipuliert das Gehirn so stark dass der Träger denkt er sei zu 99% in der Virtuelen Welt anwesend.”ich weiß ich habe eine blühend witzige phantasie..:)

Wenn sich der Mensch schon jetzt so sehr für ein Rad interessiert, dass er im relaen Leben soviel Verluste hinnimmt des Spieles wegen, was passiert falls er mal in den
Genuss eines Sportwagens kommt? “falls ich jemals in meinen Briefkasten zwei Einladungen vorfinde Nr1 eine Woche Urlaub am Meer 5 Sterne Hotel und eine Dame
meiner Wahl. Nr2 eine 3 tägige Lanparty bei der ein langersehntes noch unveröffentliches spiel gezockt wird. Ohne groß nachzudenken würde ich mich für Nr 2 entscheiden”
bietet mir in meinen Augen mehr Spaß und 20€ tuns auch^^
Irgendwo sagt mir mein /nterbewustsein dass ich mit meinen 19 jahren was falsch mache, aber wenn man sich mit dem Thema etwas intensiver auseinandersetzt
könnte man fast schon meinen die Natur/Erde hätte sowas wie ein Gehirn und würde den Lauf der Dinge beinflussen um sich selbst und das fortleben der Menschen
zu sichern. siehe oben zB.

Ich persöhlnlich finde es nciht schimm, das Computerspiele indirekt “momentan in kleinen Maßen” dazu beitragen dass es nciht zur absoluten Überbevölkerung und
den damit verbunden Chaos kommt. Es ist immerhin besser seine Gegner in Virtuellen Welte als in der Realen zu zerlegen.

Das ende vom Lied…. Die Schlauen zocken vermehren sich nicht, dummen paaren sich weiter es treten neue Krankheiten auf die ohne die Schlauen nicht so gut in den
Griff zu bekommen sind. TaTa das Gleichgewicht passt wieder und die Menschen müssen sich nciht mehr bekriegen da sie besseres zu tun haben^^

PS: Diesen post sollte man nicht zu ernst nehmen^^
Aber hey vor 100 jahren hat es auch niemand für möglich gehalten, dass ein Mensch jemals einen Fuß auf den Mond setzten wird:)

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Eat My Shorts

28. April 2007, 18:46

Von vornerein: Ich bin 17Jähriger Schüler eines Gymnasiums, und spiele seit fast 2 Jahren WoW.

Zum Thema: Zufriedene Lämmer schweigen…die, denen sowas passiert, wird dann natürlich ungemein mehr Aufmerksamkeit geschenkt.Es sind diese MAXIMAL 5 Leute pro Server, die auch nur ansatzweise Abstriche im RL gemacht haben bzw machen, und der Rest is zufrieden, teilt sich alles schön ein und spielt halt vor sich hin…

Btw: Ma abgesehn davon, dass dieser Text Fake ist, weil dieser Spieler ein auf LvL 69 is, wie man nachschlagen kann, der aber ja bei seinem Exzess doch eigentlich eher bereits 70 sein müsste…die letzten 10 LvL wurden erst diesen Januar freigeschaltet, und ich hab in diesen Monaten einen Charakter von 1 auf 70 gespielt, während unser Freund hier garantiert nur die neuen 10 LvL brauchte…und er schafft es nich, in den Monaten, diese 10LvL zu meistern, während ich mit meinen 1-2h am Tag das im Handumdrehen mache? ;)
Halte auch 95% der Kommentare hier ala “Mir is das passiert” oder “Mein Sohn is auch süchtig” genauso gefaked…die Eltern, die letzteres hier gepostet haben, sollten sich ma das von mir weiter unten fett gedruckte durchlesen.

Nicht das Spiel macht süchtig, sondern der Mensch lässt sich süchtig machen…Nicht das Spiel läuft Amok, sondern der Mensch…wenn es WoW nich is, wärs irgendwas anderes…
Und wirklicht süchtig wird höchstens wer, der eh keine stabile Psyche hat, und da muss man GANZ woanders ansetzen (/winken @ Eltern)…wo wir grad bei Eltern sind: Wenn solche Leute noch bei den Eltern wohnen, und denen das passiert, dann sind die Eltern dafür auch verantwortlich zu machen; wenn das nich der Fall is, haben sie in ihrer Rolle versagt.
Witzig find ich ja auch diese Studie mit den Gehirnströmen…dass die bei Alkohol ähnlich sind, wie beim WoW-Spielen…ähm…ja, natürlich, weil beides “glücklich” macht…das kann man bei sooo vielen anderen Sachen genau so machen…etwas radikales Beispiel: Sex sollte man dann auch ma genauer unter die Lupe nehmen, oder? ;)

MfG
Eat My Shorts

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merana

30. April 2007, 10:22

Ich habe hier auch die Kommentare gelesen und ja, an manchen Ecken klingt es nicht nach einem WOW Spieler. Egal. Denn ich konnte erschreckende Parallelen zu mir und Ingame “Freunde” ziehen.
Ich habe Anfang des Jahres aufgehört zu spielen, einfach weil ich erkannt habe, das ich 2 Jahre meines Lebens schlicht verplempert habe.
Diesen Bericht als absoluten Schwachsinn abzustempeln – sorry, es ist in der tat so wie es da steht.
Ich war in der Zeit des spielens 6 Wochen nicht arbeiten, weil ich die Welt da draussen nicht ertragen konnte, habe 2 Jahre kaum mit Eltern, Freunden, Geschwister kommuniziert, weil ich meine Ruhe haben wollte, nur spielen wollte. Ich bin zu Hochzeit meiner Schwester einfach nicht aufgetaucht, habe fast meinen Job verloren. Und auch alles andere in dem Bericht hat parallelen zu mir. Gewichtzuname, Wohnung sieht aus wie Dreck, etc…
Letztes Weihnachten brachte die Wendung, als ich dachte, das ich Weihnachten allein vor dem PC nicht überstehe, ebenso Silvester. Das vorletzte habe ich in WOW verbracht.
An dem Weihnachten bei meinen Verwandten, dachte ich, ich brauche mal ne Pause, bis das Addon kommt. Das Addon kam und ich hatte 3 Wochen Urlaub (extra für das Addon genommen). Zwei Tage nach dem Addon fragte ich mich: was tue ich hier??? Ich bin 33 und habe nichts erreicht im Leben. Scheiss Job, der allerdings Geld bringt und keinen Freund.
Also hörte ich auf. Mit dem Erfolg, das ich nun, im April, mehr bräune habe als die letzten 3 Jahre zusammen und mehr unternommen habe als in den letzten 2 Jahren.

Und so nach 3-4 Monaten empfinde ich nur noch Schrecken für Leute, die WOW spielen und dort ihre “Erfolge” feiern… ich frage mich bei dem einen oder anderen: Cool, da kommt ordentlich Geld in deine Rentenkasse, was?

Klar es gibt massenhaft Leute die ein leben haben und WOW spielen. Aber es gibt auch solche die ihr leben dafür abstellen, und ich habe dazugehört.

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dAJuu

30. April 2007, 10:44

Was soll denn dieses FAKE blabla,

Natürlich ist die Suchtgefahr von WOW nicht zu verachten, es liegt selbstverständlich bei einem selbst. Aber labile, schwache oder Suchtgefärdete Menschen sind schnell im BANN dieses Spiels gefangen.
Jemand der sich leicht von etwas lösen kann, KANN das auch nicht verstehen!!!
Ich kenne auch Menschen die quas nix anderes mehr machen als davor zu sitzen und zu zocken.
Ob das jetzt gut oder schlecht ist, ist nicht einfach in 2, 3 Sätzen zu beantworten. Sätze wie: “Wenn ich so glücklich bin, was ist dann falsch daran.”
Wenn ich mir einen Saufe bin ich auch glücklich, was ist falsch daran. (wieder der vergleich)
Ich finde dieses Tehma, nicht nur auf WOW bezogen, ist umpfangreicher als die meisten glauben. Überall wo eine potenzielle suchtgefahr besteht, sollten Eltern ihre Kinder schützen! Nicht wegen den Inhalten der Spiele sondern um Ihnen das Maß zu setzen was sie selbst nicht können, denn als junger Mensch sind (waren für mich auch) gute Games immer sehr fesselnt. Aber viele Eltern lassen ihr kind einfach machen, weil sie ja dann ihre Ruhe haben und sich auch nicht damit auseinander setzten wollen/können. Schade.

Ich genieße auch WOW, in Maßen!! Meine Freunde, mein Sport lass ich keines Falls darunter leiden. Auch wenn ich ab und zu etwas mehr zocke.

Mein Fazit:
Natürlich ist es der Mensch, der Süchtig wird. Aber das was ihm die Sucht und die Hingabe wert ist, trägt ja zwangsläufig zu der Sucht bei.
Denn wenn jungentliche an Drogen kommen, finden sie den Rausch sicherlich auch toll, und wollen mehr, aber sind Sie dann Schuld an ihrer Sucht?

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89

merana

30. April 2007, 11:08

Denn wenn jungentliche an Drogen kommen, finden sie den Rausch sicherlich auch toll, und wollen mehr, aber sind Sie dann Schuld an ihrer Sucht?

Ja. Schlichtweg, ja. Denn bei Drogen aller Art, weiß man das sie süchtig machen können.

Was mir persönlich bis WOW nicht klar war, das mmorpg süchtig machen können, auf welche Art sei dahingestellt.

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dAJuu

30. April 2007, 12:30

Denn wenn jungentliche an Drogen kommen, finden sie den Rausch sicherlich auch toll, und wollen mehr, aber sind Sie dann Schuld an ihrer Sucht?

Ja. Schlichtweg, ja. Denn bei Drogen aller Art, weiß man das sie süchtig machen können.

Was mir persönlich bis WOW nicht klar war, das mmorpg süchtig machen können, auf welche Art sei dahingestellt.

Aber als 12 jähriger oder sogar älter, ist man sich über den Ausmaß seines handels im Drogenkonsum, nicht bewusst. Selbst wenn ein jemand darauf hinweist. Genau so ist es mit WOW. Ich meine ja nicht das das Game jetzt der Sündenbock ist. Aber man sollte auch einsehen, das bei dem Kauf eines Spiels, niemand davon ausgeht, das es einen so Süchtig machen kann. Wie schon oben gesagt, gibt es einfach Menschen die damit nicht umgehen können.

Mal von mir:
Ich spielte Warcraft 2 und später dann 3 immer schon gerne. Hab auch nen paar Bücher von Warcraft gelesen. WC3 ist einfach auch schon genial gewesen! Ist so, bleibt so für mich. Naja ich habe viele Stunden damit verbracht Karten zu basteln, fast mehr als zu spielen. Und mir Storylines aus zu denken usw. Naja aber ohne mein restliche RL zu vernachlässigen!
Als ich von WOW mitbekamm, musste ich es sofort haben, gekauft, acc erstellt, eingeloggt und nach 2 Stunden “süchtig”. In der Zeit wohnte meine damalige Freundin (heute meine Frau) bei mir (meinen Eltern). Sie hat schon gemerkt wie mich dieses Game in seinen Bann zieht, wenn man morgens vor der Arbeit noch eben nen LVL machen will usw. Nun ja nach 4 Monaten sind wir in eine Gemeinsame Wohnung gezogen wo für Internet kein Geld war. Somit konnte ich nicht zocken, nur zum spass versucht mit WC3 landschaften und Q´s nachzubauen. (aber nur kurzlebig) Seit ca. 1nem Jahr haben wir dann Internet bekommen, habe bis zu BC, aber immer noch nicht gezock. Nun ich habe wieder angefangen, zock manchmal viel, manchmal garnicht. Aber es kann einen einfach auch mal packen, jedoch kenn ich mich, und mein Suchtpotenzial und weiß damit umzugehen. Wenn man das kann, kann man auch mal mehr von wow genießen. Aber man muss erstmal seine eigenen Grenzen kennen. Und das tun viele nicht.

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merana

1. Mai 2007, 11:33

Aber als 12 jähriger oder sogar älter, ist man sich über den Ausmaß seines handels im Drogenkonsum, nicht bewusst.

Wir reden hier aber nicht von der Sucht 12 jähriger, sondern von meist erwachsenen, klar denkenden Menschen. Und ich denke ab einem gewissen Alter kennt man die Gefahren der Sucht. Vor allen wenn man über 20 Jahre alt ist.

Jeder bekommt recht früh gelernt, sei es durch Schule oder Eltern, das Drogen süchtig machen. Niemand sagt aber: Du, Onlinespiele können süchtig machen.

Mal meine Eltern genommen, die wissen gar nicht das es sowas gibt und wie es sich auswirken kann.

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dAJuu

2. Mai 2007, 7:43

Schon klar, wie ich schon einen drüber schrieb

Aber man sollte auch einsehen, das bei dem Kauf eines Spiels, niemand davon ausgeht, das es einen so Süchtig machen kann.

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93

Tiesto

3. Mai 2007, 15:35

hi Michael,
ich finde den Beitrag klasse und dennoch zum nachdenken.
ich spiele selber wow und bei mir fing das auch alle nach und nach an.
jetzt sitze ich eigentlich nurnoch vorm rechner und versuche jede minute wow zu spielen.
bis da hin, wo mein rechner nach 1nem jahr fast nur spielen einen kurzschluss bekam…….
ich war so schlecht drauf und so “himpelich”
wie sagt man? von der einen droge zur andere……denn so war es bei mir.
Dank meiner freundin habe ich mit “illegalen” drogen aufgehört, doch stattdessen bin ich jetzt, um es gepflegt zu sagen….: WoW-süchtig.

weiß du zufällig von wem der “original-” text stammt??
(email….icq… oder ähmlöiches)

vielen dank im vorraus…….

Tiesto

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94

Berti

4. Mai 2007, 23:18

Also ich habe mal 2 Wochen WoW getestet und ich finde das Spiel persönlich eigentlich auch sehr interessant, aber ich habe mich gegen den Kauf entschieden, weil ich was Spiele anbelangt recht wankelmütig bin und mir die laufenden Kosten zu hoch sind.
Was ich aber beobachten konnte ist die Tatsache, dass die Spieler ein sehr hohes Potential haben, sich an dieses Spiel zu binden. Zum einen durch die Gruppen, zum anderen durch die abwechslungsreiche Geschichte.
Es ist auch nicht jeder gefährdet, von dem Spiel süchtig zu werden. Ich möchte euch bitten, mal von diesem Schwarz/Weiß-denken abstand zu nehmen. Das Problem ist doch: Es gibt Leute, die spielen in Maßen, genauso wie es leute gibt, die ab und an mal Alkohol trinken. Und es gibt Leute, die spielen immer und exzessiv, genauso wie es Leute gibt, die den ganzen Tag an der Flasche hängen. Das hängt von vielen Faktoren ab z.B. vom sozialen Umfeld…
Wichtig wäre halt nur eine Kontrolle, die rechtzeitig davor warnt, süchtig zu werden. Sei es durch Eltern oder eben auch durch die Entwickler des Spiels

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95

Michael (Author)

5. Mai 2007, 17:59

@93 Tiesto: Siehe oben am Ende des Artikels:

Quelle: WOW-Europe.com: Der soziale Verfall eines Menschen (06.11.2006)

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96

Monika

5. Mai 2007, 21:27

als meine Tochter 19J wurde meinte sie zu mir:
Mama was ist an diesem Geburtstag so anders. Mit 16 kam der Mopedführerschein, mit 18 der für das Auto und ich darf wählen und jetzt….

meine Antwort: spätestens ab jetzt bist Du für das verantwortlich was Du machst, nicht machst, all die Aussagen wie:Naja hätte der , täte der, hätte Mama nicht vor zig Jahren so oder so sind sinnlos.

Irgendwann in seinem Leben muss der einzelne Menschen checken, das niemand anderer für den Verlauf seines Lebens verantwortlich ist als er selber.

Kein Spiel, keine verda*** Schule, kein kaputtes Elternhaus…einfach man selber,

aber es ist so verdammt einfach anderen Schuld in die Schuhe zu schieben, so urgrundtief einfach.

Dieses Verhalten ist aber nicht eine Erfindung des Jahres 2007. Das konnten schon unsere Vorfahren perfekt.

lg
Monika

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97

thomas G.

5. Mai 2007, 22:22

hallo leute, erbitte wertvolle tipps
mein 17 jähriger sohn ist seit knapp 2 jahren am wow-spielen. er zeigt viele im text von michael bescheibenen suchtsymtomatiken. alle vorschläge das spiel auf ein vernümpftiges maß zu reduzieren schlugen fehl. jetzt habe ich nichts besseres mehr gewusst, als ihm das internet abzumelden. ich gab ihm vorher noch einige wochen zeit, sich bei seinen spielkollegen abzumelden und habe nun “nägel mit köpfen” gemacht und denn internetprovider gekündigt.

jetzt kam mein sohn mit vorschlägen, wie er wolle weniger spielen. das hat er jedoch schon vor über einem jahr gesagt und es hat sich an seiner spielgewohnheit nichts geändert. neu ist der vorschlag, dass er einen bgrenzten vetrag mit max 2gbyte downloadvoulumen haben will. das reicht seiner meinung nach nur dazu aus, dass er am tag durchschnittlich 2 stunden spielen kann. stimmmt das? kann mir da jemand eine seriöse auskunft geben? was haltet ihr von meiner maßnahme das internet ganz abzumelden? kann ein “ehemaliger” suchtspieler das wow in geringen maß auch spielen oder sucht er nach möglichkeiten die dosis wieder bald zu erhöhen? gibt es in österreich spielsuchtberater? selbsthilfegruppen,…?

bitte um baldige rückmeldungen von (ehemaligen) beroffenen und allen leuten, die sich zu diesen themen gedanken machen. danke
liebe grüße
thomas

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98

Serge

6. Mai 2007, 0:50

Mann kann ja auf http://www.wow-europe.com sich mit seinem account einloggen und eine maximale spielzeit einstellen ;-) mit einem passwort versteht sich, so können sie einstellen das er nurnoch 2h spielen kann.

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99

Varimor

6. Mai 2007, 4:25

Hallo, ich bins nochmal.
Ja ich würde auch vorschlagen den Account zeitlich frei zu geben. Dann kann Ihr Sohn nur die von Ihnen angebene Zeit spielen.

Wisst ihr was Leute? Wisst ihr was ich hier echt uuuuuuuuurkomisch finde?
Dieser ganze blog ist doch eigentlich total sinnlos.

Ich erzähl euch mal ne kleine Story, die genau so vor etwa 3 Jahren passiert ist.

Ich bin jetzt 24 Jahre alt, hab mich von der Hauptschule über die Wirtschaftsschule aufs Wirtschaftsgymnasium gearbeitet, hab ne Super Ausbildung als Industriekaufmann gemacht, und werde jetzt im Sept. anfangen BWL und Marketing zu studieren. (Hmmm komisch, ein paar Beiträge schrieb echt mal jemand, dass wow zum großen Teil von intelligenten Menschen gespielt wird – lol). Meine kleine Schwester ist 16, ja genau 16 Jahre jünger als ich.
Und da hol ich sie eines Tages mal vom Kindi ab und einige Mütter diskutieren vorm Kindi darüber, wie lange ihr Kind am Tag TV schaut, dass das viel zu lang ist, und man solle die irrsinnigen Kindersendungen (die ja wirklich nimmer Geistreich sind) doch verbieten. Was da für ein Scheiß den ganzen Tag kommen würde … und so weiter. Ich höre mir das ganze gerede noch 5 Minuten an, da die Kids noch nich da waren musste ich halt warten. Dann bin ich in den Kreis der immer lauter diskutierenden sorgeerfüllten Mütter getreten, und meinte nur: “Jeder Fernsehapparat hat einen On/Off-Schalter, da kann man den Fernseher ausschalten” Und dann war ruhe. Ihr hättet mal deren Gesichter sehen sollen. Zum totlachen, sorry zum totlollen (lol).

Und so läufts doch hier auch. Also bei WOW. Man kann den PC ausmachen! Und wen man “süchtig” nach WOW sein sollte, ist nicht das Spiel schuld sondern der Spieler selbst.

Und Gilden, die Ihren Mitgliedern befehlen, wie lange man Online zu sein hat, kann man doch vergessen. Also meine Gilde “The Nightingales” auf “Das Konsortium” hat keine Verpflichtungen an die Mitglieder. Alles ist Freiwillig. Und alles andere ist doch quatsch. Man wird auch so lvl 70. (Bin jetzt lvl 36 und das in 2 Monaten, mit im Schnitt 3-4 Stunden am Tag spielen)

In diesem Sinne,

ich kann jedem nur WOW empfehlen, denn die Individualität die man dort ausleben kann ist einzigartig.

PS: Es lebe die Allianz. ;-)

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100

merana

6. Mai 2007, 9:55

jetzt kam mein sohn mit vorschlägen, wie er wolle weniger spielen. das hat er jedoch schon vor über einem jahr gesagt und es hat sich an seiner spielgewohnheit nichts geändert. neu ist der vorschlag, dass er einen bgrenzten vetrag mit max 2gbyte downloadvoulumen haben will. das reicht seiner meinung nach nur dazu aus, dass er am tag durchschnittlich 2 stunden spielen kann. stimmmt das? kann mir da jemand eine seriöse auskunft geben? was haltet ihr von meiner maßnahme das internet ganz abzumelden? kann ein “ehemaliger” suchtspieler das wow in geringen maß auch spielen oder sucht er nach möglichkeiten die dosis wieder bald zu erhöhen? gibt es in österreich spielsuchtberater? selbsthilfegruppen,…?

WOW hat geringen Traffic, mit 2GB kann man weit mehr 2 Std am Tag spielen.

Das mit dem Account wäre eine Möglichkeit, dafür muss dir aber dein Sohn die Zugangsdaten geben. 2 Std am Tag sind nicht viel und reichen nicht aus, aus der Sicht eines Spielers. Und ob das Sinn macht ist fraglich. Man hat “Verpflichtungen” im Spiel, welche man mit 2 Std am Tag nicht wahrnehmen kann.

Hat er Freizeitaktivitäten? Wie sind seine Noten? Danach würde ich mich richten. Am Wochenende würde ich länger spielen lassen. Das ist aber nur meine Meinung, hol dir professionelle Hilfe, dir kann jede Suchtberatung weiterhelfen.

@Varimor, du bist ein ganz Schlauer. Ein wenig mehr lesen hier hätte dir gezeigt, das hier keiner WOW verteufelt. Jeder kann aufhören wann er will, das ist es ja bei der Sucht =) – man will es nicht. Man sieht es nicht, man ignoriert es, man leugnet alles als Schwachsinn, sobald das Wort Sucht fällt.

Wenn ich mir einen Krankenschein nehme, wenn ich Familienaktivitäten ausfallen lasse, wenn ich nicht lerne, lieber spiele, das ist normal? Ich denke eher nicht.

Ich habe mich damals umgaschaut nach Anzeichen der Sucht und fand einen Fragenkatalog mit 16 Fragen, welche ich fast alle erschreckend beantwortet hatte. Ich bin ein freier Mensch. Nachdem ich

Nachdem ich _erkannt_ hatte das eine Art Sucht vorliegt habe ich für mich selber entschieden. Du hast völlig Recht! Jeder ist erwachsen (zumindest die Erwachsenen unter uns ;)) und kann für sich selber entscheiden. Ich habe mich entschieden und innerhalb von 5 Minuten waren liebevoll zusammengabstelte Addons nebst ganzem WOW von meiner Platte verschwunden.

Hier erzählt niemand das man online sein muß. Nein hier geht es um den Gruppenzwang. Mist ich muß ja noch für Tränke farmen für den Raid.. und schon haben wir den Zwang. wann sind deine Raids? ich frage mich grade ob du, wenn du 5x fehlst, ob du dann noch mit kannst, wenn die Gruppe eigentlich voll ist. Und schon ist der Zwang da.

Sorry, ich persönlich brauche kein Spiel um meine Individualität auszuleben. Jeder der so denkt, sollte mal nach Suchtfaktoren von WOW googeln.

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101

adele

8. Mai 2007, 0:50

hallo leute
mein sohn (17) ist definitiv spielsüchtig. seit 2 jahren beherrscht das spiel seinen alltag. alle verusuche das spielen zu reduzieren schlugen fehl. erst als ich ihm nach vorankündigung das internet kappete, kam er mit vorschlägen seine spielzeit einzuschränken. jetzt meine frage: bringt dieses vorhaben etwas oder macht das wow nur spaß wernn man es besonders intensiv spielt.
bei alkoholikern bringt es ja auch nichts den konsum auf 25% des normalkonsums zu reduzieren. oder läßt sich das nicht vergleichen.
bitte um baldige seriöse antworten

lg adele

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102

dAJuu

8. Mai 2007, 6:20

Man kann auch spaß an diesem Spiel haben wenn man nicht jeden Tag spielt, nicht immer 4-8 Stunden am Stück. Jedoch muss man zwischendurch auch mal 5 Stunden am Stück zocken (ich zu mindest) um in die Instanzen in Ruhe “leer” zu machen. Aber ansonsten halte ich mein Spielpensum auch im gesunden maße. Wo ich garnicht erst auf die Idee komme mein RL zu vernachlässigen!! Natrürlich zockt man wie schon gesagt halt ab und zu mal länger, aber zum spaß braucht man nicht jeden Tag 8 Stunden.

Z.B. ist das ein Unterschied ob ein Alkoholiker Trinkt, ES MACHT IHM kein SPAß. MAn spricht hier von KONSUM, nicht von GENUß! Im gegensatz zu jemand der sich ab und zu einen Trinkt und spaß daran/dabei hat!! Ich weiß nicht ob es bei WOW süchtigen genau so ist, ich denke mal schon. Man sieht nur noch seinen Char usw…..

Ich würde bei solchen ausmaßen das Spielen für mindestens 2 Monate STREICHEN und dann über die Elterliche freigabe im Spiel sprechen. (Stundenbegrenzung im Spiel durch die Eltern steuerbar) Um Ihrem Sohn einfach mal wieder ins RL (reallife) zu stoßen, das er vielleicht merkt, das es da “genau so viel spaß” zu finden gibt. (liegt natürlich am Umfeld!!!!)

MFG

JU

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103

adele

8. Mai 2007, 11:31

hallo dAJuu
mein sohn spilz in de regel mind. 8 std. am tag. wochenedns schon mal mehr. meinst du, dass eine tägliche begrenzung von 2 stunden spielzeit nichts bringt?
deine idee von 2 monatend das spiel gabz zu sperren finde ich übrigen sauch sehr gut. das ist eigentlich auch meine idee, die ich für am zielführendsden halte.
bitte um rückmeldung.
lg adele

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104

dAJuu

8. Mai 2007, 12:45

@adele

also ich würde es erstmal für mind. 2 Monate sperren!!
Nur mal als Bsp:
Meine Frau hat sich das erst mit angeguckt wie ich neben meiner Ausbildung(das waren noch zeiten) von Morgens bis Abends getockt habe. Alles vernachlässigt habe, nach 4 Monaten war dann zwangs ende!
Ich muss dazu sagen ich bin und bleib ein GAMER! Habe immer viel mit Feunden gemacht, Skaten gewesen und viel Sport betrieben (meist zu viel). Aber trotzdem habe ich auch immer mal viel Gezockt.
Es muss einfach ein Gleichgewicht da sein. Man kann mal ein paar Monate intensiver zocken, muss aber dann eigentlich ohne anstoß von außen (so wars normaler weise bei mir) wieder lust bekommen “raus zu gehen”.

Ich habe mich im März diesen Jahres wieder das Erstemal nach ca. 2 Jahren eingeloggt. Und all meine Charakter waren noch da. Ich spiele jetzt auch ab und zu häufiger. Manchmal habe ich aber auch gar keinen bock mehr. Da will ich einfach mal zum kolegen fahren oder zum Kung FU oder sonst was.

Wenn ihr Sohn keine andere beschäftigung mehr hat (sprich hobbys, freunde). Dann handel sie in meinen Augen etwas spät. (nicht übel nehem) aber ich kann auch verstehen das wenn man sowas nicht kennt erstmal garnicht versteht was er da macht usw. Jedoch sollten sie jetzt handeln!
Es ist nicht zu verhamlosen weil es ja nur ein Spiel ist!!!

Entziehen sie ihrem Sohn das internet und lassen sie sich die Account daten geben und ÄNDERN SIE DAS PASSWORD das er sich nicht mehr einloggen kann. (aber trotzdem Internet erstmal sperren, den evtl. findet er trotzdem einen Weg)

Schauen sie wie er sich in dieser Zeit verhält. Sagen sie ihm die frist, wenn es ihnen so vor kommt als wenn er diese 2 Monate nur darauf wartet wieder zu zocken, würde ich mir prof. Hilfe holen. Falls er wieder Interesse auch in andere richtungen zeigt. Würde ich mit höchstens, 2 St am Tag anfangen. (aber nur über die Elterliche freigabe!!)

Zu sagen, ja in 2 Stunden schaft man ja nicht lohnt sich ja nicht, SCHWACHSINN. Ist nur ein Spiel, da ist nix zu schaffen!
Natürlich muss man manchmal (wenn man zockt) auch mal 5-6 Stunden online sein. Aber wenn suchtgefahr besteht, WIRD ES ZEIT FÜR eine änderung!

Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen?

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105

adele

8. Mai 2007, 21:29

hallo dAJuu, hallo an alle andere interessierten
ja ich bins nochmal. du scheinst ja ein ziehlicher spezialist zu sein. mein sohn ist immer mehr außer sich. er geht nicht mehr zu schule, um mich zu bstrafen. er randaliert zuhause, sodass die nachbarn schon die polizei riefen. wenn es so weitergeht muss ich mir wirklich professionelle hilfe holen bzw. mit ihm in die psychiatrie fahren.
wie siehst du das

lg adele

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106

Michael (Author)

8. Mai 2007, 23:36

@97 thomas G. und 101/103/105 adele:
Bitte nicht mit unterschiedlichen Namen hier posten (Thomas / Adele), das verwirrt nur die Leser.

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107

Bjoern

8. Mai 2007, 23:38

Hallo adele,
ich verfolge den Thread genauso wie Michael und andere seit Monaten und bin teils überrascht und teils erschüttert von dem was ich hier lese und auch in welchem Umfang einige Menschen mit Ihrer “Online-Spielsucht” zu kämpfen haben, auch wenn man leider bei manchen nicht klar erkennen kann ob das was sie schreiben wirklich glaubwürdig ist oder nicht.

Allerdings beschäftigte ich mich berufsbedingt seit einigen Monaten mit dem Thema und versuche unter anderem mit Vertretern aus Politik und Medien seit anfang diesem Jahres eine vernünftige Diskussionsbasis für das ganze zu schaffen.

Erst einmal finde ich es natürlich gut das Sie versuchen über einen Erfahrungsaustausch wie er auf dieser Seite vorkommt Ihr Problem mit ihrem Sohn zu analysieren und sich Ratschläge zu holen. Das zeigt zumindest das Sie erkannt haben das Ihr Sohn ein massives Problem hat.

Allerdings sieht es meiner Meinung nach sehr stark danach aus das Sie nicht in der Lage sind sich gegen Ihren Sohn durchzusetzen und damit auch ein starkes erzieherisches Defizit aufweisen, es kann auch in Ihren Augen nicht normal sein wenn Ihr Sohn einfach nicht mehr zur Schule geht oder zu Hause randaliert aber Sie sich das ganze nur anschauen aber Ihnen die Konsequenz fehlt etwas dagegen zu tuen. Dies ist auch nicht “normal” für ein Elternteil.

Kurz gesagt, das Problem mit Ihrem Sohn lässt sich nicht durch einfaches Steckerziehen oder Einschränkung der Spielzeit beheben. Ich denke es wäre das Beste wenn Sie sich mit dem örtlichen Jugendamt in Verbindung setzen und Ihre Situation erklären und dabei nicht verheimlichen das Sie ( derzeit ) nicht in der Lage sind Ihrem Sohn die Konsequenz und Hilfe zur Verfügung zu stellen die er braucht und mit der Situation absolut überfordert sind. Es ist absolut keine Schande Hilfe durch eine staatliche Einrichtung einzufordern und keiner wird Sie schief angucken oder Ihnen elterliches Versagen vorwerfen. Das ist meistens der Grund wieso viele Eltern solche Angebote nicht wahrnehmen oder wahrnehmen wollen.

Nicht nur Ihr Sohn braucht professionelle Hilfe wenn der Entzug von World of Warcraft wie in seinem Fall augenscheinlich in starke Agressionen umschlägt. Sondern auch Sie brauchen professionelle psychologische Hilfe, denn Sie müssen Ihre Defizite was die Erziehung angeht ebenfalls aufbessern um Ihrem Sohn besser helfen zu können und um auch nach einer evtl. psychotherapeutischen Maßnahme für Ihren Sohn da zu sein und Ihn unterstützen zu können.

Ohne Ihnen zu Nahe treten zu wollen, aber leider weiß ich aus Erfahrung im Freundes und Bekanntenkreis das oft familiäre Probleme oder massive Probleme im Umfeld Menschen in ein solches Abhängigkeitsverhältnis zur virtuellen Welt, Alkohol oder auch Drogen führen können. Die “Online-Spielsucht” Ihres Sohnes ist dabei wahrscheinlich nur ein Ast eines Baumes dessen Wurzel viel tiefer liegt.

Bitte fassen Sie diesen Kommentar nicht als Angriff auf, ich bin weder ein Diplompsychologe noch ein Experte für Online-Spielsucht, aber da ich mich wie schon erwähnt intensiv mit dem Thema auseinandersetze und selber aus Erfahrung mit Fällen von Online-Spielsucht im eigenen Freundeskreis berichten kann die ähnliche Symptome aufwiesen, weiß ich auch wie man effektiv dagegen vorgehen kann. In den Fällen die ich kenne hat eine Psychotherapeutische Maßnahme, sowie viel Unterstützung durch Freunde und Familie dafür gesorgt das diese Menschen wieder volkommen unbelastet und normal Ihrem Alltag nachgehen können.

Bei weiteren Fragen oder Informationen zu Beratungsstellen können Sie mich auch gerne über das Kontaktformular meines eigenen Blogs erreichen, natürlich so wie jeder andere hier auch.

Gruß,
Bjoern

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108

adele

8. Mai 2007, 23:59

hallo björn

danke für deine ehrliche und rasche antwort. sie wiedergibt sehr viel von dem was auch ich glaub und fühle, bzw. was mir bisher geraten wurde.
dieses forum ist nicht die einzige infoquelle, aber eine sehr gute wie ich finde. wenn du gute therapeuten die sich mit dem thema computerspielsucht im raum linz, österreich kennst, gib mir bitte bescheid. bzgl. familentherapie kenn ich gute fachleute.
lg adele

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109

marcel

9. Mai 2007, 4:10

World of Warcraft ist für Menschen mit Problemen im Reallife schlimmer als jede Droge die es gibt und wenn die mal aufhören würden soviel Kohle damit zu machen würden sie es auch zugeben. Die die wow verteidigen und sagen es liegt an den Leuten…was es ja auch tut sind halt Gelegenheitszocker mit halbwegs intaktem Reallife und können es nicht nachvollziehen.

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110

dAJuu

9. Mai 2007, 7:59

@Adele

wie Bjoern schon schrieb scheint das Problem tiefer zu liegen, das konnte ich natürlich nicht wissen.

In meinen Augen scheint es wirklich eine Art Flucht zu sein, es muss schon vorher irgednwelche Probleme, welcher Art auch immer, gegeben haben. Aus Ihren Posts kommt jetzt auch deutlich hervor, das Sie recht hilflos und übervordert sind.
Das kann man nicht einfach negativ abschreiben, denn wie es scheint sind Sie alleinerziehend und mit einem 17 jährigen kann das schwierig sein. Dafür hab ich verständiss, aber ich habe kein Verständniss dafür das sie die Bildung ihres Kindes darunter leiden lassen. (ich weiß ja nicht in wie fern es sich auf noten, blaumachen usw, aufwirkt) Es geht jetzt nicht darum, den Schuldingen zu finden, sondern eine Lösung für das Problem.

Natürlich ist prof. Hilfe gut, aber wichtig ist das sie den willen Ihres Kindes bekommen, das er damit aufhören will. Denn dann, ist das alles viel leichter. Es muss ihn jemand davon überzeugen, das er falsch handelt. (mit wow und im Umgang mit Ihnen)
Wenn er das einsieht, ihm jemand das klar machen kann, und er es wirklich versteht und nicht nur Suchtschützend ablockt, wird der Weg schon einfacher.

Nur mal ein bsp. (keine Erfindung)

mit 14 Jahren lernt ein sportlicher, gesunder und sehr aktiver junge. Durch Skateboard fahren neue Freunde. Die mit ihm viel zeit an der Schule beim Skaten verbringen. Diese freunde laden ihn auch irgendwann zu sich ein. In ihre eigene Wohnung, im Hochhausviertel. Man guckt Skatevideos, unterhält sich, kann ungestört Zigaretten rauchen. Doch dann, zeigen sie einem etwas neues, eine Bong. Was ist das für ein ding, ja gut, das wird halt ausprobiert. Was der junge da einatmete wuste er nicht, und er wuste nicht das deiser moment seine nächsten 4 Jahre bestimmt. Seit dem war der junge öfters dort, hat wieder mal Bong geraucht, doch er wusste jetzt was er raucht und was es bewirkt, und fand es gut. Es kam von gelgentlich bis zum täglichen Konsum, er lernte neue leute kennen. Verlor mit der Zeit seine alten guten Freunde. Außer einen, der zu seinem Besten wurde. Weil er sein neues hobby teilte. Nach 1nem Jahr fing er Dope zu verkaufen um seine Sucht zu finanzieren. Es lief alles gut, seine Eltern merken nix, weil er von morgens bis abends dicht war, und er immer so aussah. Schulnoten verschlechterten sich auch nicht. Doch dann kamen die ersten leute die ihn mit verprügeln oder waffen sein Dope klauen wollten usw…..
Der ganze Tagesaublauf war aufs Kiffen abgstimmt, morgens vor der schule im Wald, in den Pausen, dirket nach der Schule treffen und nachmittags. Und immer gut für nachschub sorgen. Er aß aus Zeitmangel um schnell wieder raus zu können wenig, generell war alles andere unwichtig.
Nach gut 2,5 Jahren bemerkten dann auch seine Eltern das er Kiffte. Es wurde hard diskutiert, …wie z.B. „leute die saufen prügeln sich, randalieren, machen scheiße, kiffer chillen nur und tun keinem was“ ……Seine Eltern versuchten immer wieder ihn davon los zu bekommen. Aber schlussendlich konnte er im Gartenhäuschen rauchen.
Sein Bester Kolege war auch noch immer am Rauchen, zusammen saßen sie mit ihrem „Freunden“ im Keller am kiffen. Oder drausen irgendwo. Es war nicht wie früher am anfang, das man sich ein raucht, lacht und viel süßes ist usw. Es war Stumpf, einem nach dem anderen rauchen. Seine Eltern hatten sich in Gewisserweise damit abefungen, weil er sagte, dann schmeist mich doch raus. Und da sie nicht wollten das er noch tiefer abrutscht und evtl. in einer Sozial wohung lebt. Versuchten sie weiterhin erfolglos auf ihn ein zu reden.
Er ging immer noch skaten, auf parties saufen usw. Aber er war immer dicht. Nach 4 Jahren, lernte er ein Mädchen kennen. Was ihn zwingte damit auf zu hören. Und er hat es von einen auf den anderen Tag gemacht. Einfach so, weil er es wollte!

Heute ärgert er sich das er mit Bodybuildung und alle dem aufgehört hat, das er die Schule geschmissen hat usw. In gewisser weise tragen seine Eltern auch die Schuld. Denn an Geld und anderen dingen hats nie gefehlt. Aber an Konsequenz.

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111

Bjoern

9. Mai 2007, 11:13

Hallo dAJuu,
ich finde es nicht besonders förderlich was du da machst. Der Kommentar ist ein wenig aus dem Kontext gerissen findest du nicht? Ich verstehe ja den Sinn dahinter aber sieh es mal so, die wenigsten Eltern auch wenn Sie Fehler gemacht haben sind wie Adele und gehen offen und konstruktiv damit um und wollen wirklich was ändern auch um das familiäre Verhältnis aufzubessern weil Ihnen Ihre Kinder wichtig sind, ich finde das schon einen klasse Anfang und ich denke Sie hat dafür auch Respekt verdient.

Darüberhinaus hat der Konsum von Cannabis nichts mit dem Problem eines Online-Spielsüchtigen zu tuen, lass dir das von jemandem gesagt sein der auf der Straße groß geworden ist und direkt an der holländishen Grenze wohnt, da wo ich aufgewachsen bin wirst du schon mit 10 Jahren mit Drogen aller Art konfrontiert und die meisten kommen trotzdem mit Ihrem Leben und Ihrem Alltag mehr oder weniger gut zurecht. Kiffer haben meistens keine Sozialisierungsschwierigkeiten oder kapseln sich ab, das liegt auch an dem kulturellen Hintergrund und dem damit verbundenen Verzehr von Rauschgiften. Ob afrikanische, südamerikanische Stämme oder auch unsere Vorfahren, zum Verzehr von Rauschgiften gehört seit jeher eine soziale Komponente und eine gewisse Ritualisierung, wie die gemütliche Runde mit Freunden oder gleichgesinnten zum Beispiel.

Die Rahmenbedingungen für eine Drogensucht in Form von Cannabis, Kokain etc. sind allerdings völlig unterschiedlich zu denen einer Online-Spielsucht. Deshalb werden zB Alkoholsüchtige auch getrennt von Heroinsüchtigen und die wiederum getrennt von Spielsüchtigen etc. behandelt. Jede “Krankheit” hat ihre eigenen Charakteristika und jeder Süchtige muss individuell betreut und behandelt werden.

dAJuu, wenn ich in den letzten Jahren etwas gelernt habe, dann das jeder Mensch für sich selber verantwortlich ist und das ganze auf Eltern, Freunde oder andere generell abzuwälzen nur dazu dient weil man selber nicht gerne hören will das man eine falsche Entscheidung getroffen hat. Aber so ist das nunmal, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und jeder Mensch trifft seine eigenen Entscheidungen, jeden Tag, manche sind gut, manche schlechter, aber im Endeffekt muss man einfach schauen das man seine Linie hält. Jeder kann mal vom Weg abkommen, wichtig ist aber das man Freunde und Familie hat die einen wieder in die richtige Richtung schubsen. Nichts ist im Leben wichtiger als die Familie und die paar Menschen die wirklich für einen da sind.

@Adele

Leider ist das Problem mit Therapeuten auf diesem recht neuen Gebiet, das es keine staatlichen Förderprogramme für Online-Spielsucht gibt und die meisten Therapeuten auch noch sehr wenig Erfahrung mit Online-Spielsucht und dem MMORPG Genre haben, meistens kommen die Online-Spielsüchtigen aus der Online Casino / Poker Ecke und müssen volkommen anders therapiert werden als jemand der zB “süchtig” nach World of Warcraft ist.

Ergo, Therapien in diesem Bereich sind entweder kaum bezahlbar weil sie nicht durch die Krankenkasse getragen werden oder einfach nicht vorhanden.

Ich persönlich kenne in Linz keine Fachklinik oder einen Spezialisten für Online-Spielsucht. Die Beste Möglichkeit ist meiner Meinung nach wirklich sich mit dem Jugendamt auseinanderzusetzen und mit diesem dafür zu Sorgen das Ihr Sohn zu einem Psychologen mit Suchterfahrung geht und gleichzeitig eine Sozialtherapie gekoppelt mit einer psychotherapeutischen Maßnahme bekommt. Solange er noch nicht volljährig ist müssen Sie Ihm das mehr oder weniger aufzwingen oder falls Sie dazu nicht in der Lage sind dem Jugendamt eine schriftliche Erlaubnis erteilen dafür zu sorgen das er seine Termine wahrnimmt, denn ich bezweifle sehr stark das er das noch mit sich machen lässt wenn er volljährig wird.

Sie sollten so schnell wie möglich einen Beratungstermin beim Jugendamt ausmachen und mit denen die ganze Sache durchgehen, die Menschen dort sind geschult und ausgebildet und vermitteln auch an Fachkräfte aus Ihrer Umgebung weiter.
Falls Sie alleinerziehend sind und das ganze als schwere psychische Störung mit starker Beeinträchtigung auf sein Sozialverhalten ausgelegt wird können Sie auch davon ausgehen das die Krankenkasse die Behandlung trägt und Sie sich keine Sorgen über eine Finanzierung der Therapie machen müssen.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles Gute und viel Glück, und vielleicht halten Sie uns ja ab und an auf dem laufenden sollten sich Erfolge in der Gesamtsituation abzeichnen.

Gruß,
Bjoern

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112

dAJuu

9. Mai 2007, 12:42

@Bjoern
ich finde nicht das das jetzt unförderlich ist, es sollte nur vor Augen gehalten werden, das man als Eltern für Kinder unter 18 die VERANTWORTUNG hat. Und für ihr handeln mitverantwortlich ist. Ich habe auch geschrieben das es keine Abwelzung sein soll. Und das in endeffekt jeder für sich selbst sorgen muss, aber bei Kindern finde ich kann man nicht so einfach sagen, das es selber schuld ist!!

Und Alkoholsüchtige, Kanabissüchte und Spielsüchte (Automaten ect.) werden in ein und der selben Klinik behandelt. Zumindest von feunden die ich kenne.
(denn bei jeder Sucht gibt es paaralelen, narütlich ist eine Drogensucht etwas anderes)

Mir ging es darum aufzuzeigen, das der Wille bei den Kind (süchtigen) vorhanden sein muss. Denn 50% der Suchtbekämpfung ist es sich einzugestehen das man süchtig ist. Wer noch nicht mal das sehen will, denn kann man auch nicht von außen einfach so “clean” bekommen. Es sei denn beim brutalen Entzug (was auch nicht unbedingt ein Weg sein sollte).

Ich wollte ja nicht damit sagen, gebt ihm eine Frau, in die er sich verliebt, dann hört er auf. Es geht darum, das jemand von außen (wie du schon sagst Jugendamthilfe) ihm erstmal klar macht, das er ein Problem hat.

mfg

Ju

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113

Luna

9. Mai 2007, 16:57

Nur mal so zur Info, der Typ, der diesen Thread verfasst hat (also im Original) zockt schon wieder

MfG
Luna – Khaz’goroth – Account seit 03.05.07 ausgelaufen ;)

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114

Azagh

9. Mai 2007, 20:12

Das kenne ich irgendwoher, auch wenn ich nicht ganz so krass zocke. Zog in eine andere Stadt ohne jemanden zu kennen, perfekt um wow Süchtling zu werden, Fazit nach knapp 2 Jahren: 13Kg mehr, seit 11 Monaten zum ersten Mal wieder Sport gemacht und richtig Zoff mit der Freundin gehabt, nachdem ich mit ihr nach fast einem Jahr Alleinsein & WOW zusammenzog. Ich besuche WOW nur noch 2-3x die Woche, nur um mal ins AH zu schaun. Ansonsten zählen RL Themen wieder mehr. Ok ich bin jetzt BF2 süchtig, aber das kann man sofort ausschalten ohne 10000 Quests abzugrasen bevor man ausschalten kann :D
BTW: häte ich keinen richtigen Job gehabt wäre ich wahrscheinlich wie Michael geendet.

Das Spiel ist immernoch endgeil, aber hey in den zwei AJhren hätte ich mich privat sehr weiterentwickeln können was meinen Beruf etc. angeht. Gott sei Dank ist jetzt SCHLUSS. Jeder Zocker sollte sich den Artikel durchlesen, evtl sieht er dann selbst wie “dumm” das Ganze Zocken eigentlich ist. WOW gehört unter Suchtmittel, ab 21 Jahren und nur 2St. täglich spielbar.

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Azagh

9. Mai 2007, 20:20

Rosenkranz: du bist Schüler wenn ichs richtig gelesen habe? Da hast du auch die 5 Stunden ohne Probleme zum Zocken! Nur zum Thema “ich Zocke und hab mein Leben im Griff”, ausserdem gehts hier um wesentlich mehr Aufwand als 5 Stunden, da kann jeder sagen was er will, DAS ist nicht normal und das passt nciht in ein geregeltes Leben.

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Azagh

9. Mai 2007, 20:40

Ich glaube ich werde Comment König hier :)

Nochmal zum Thema “ich bin süchtig und trotzdem ist alles OK”:
Süchtig ist der, der vergisst einzukaufen, in Milchflaschen Pinkelt weils zum Klo zu “weit” ist und bei dem die Bude nach Müllkippe stinkt -> sein Leben irgendetwas anderem unterordnet.
Wenn ihr schreibt ihr habt ein geregeltes leben und seit trotzdem süchtig, dann habt ihr bestimmt noch nie eine Woche mit leerem Kühlschrank gelebt oder in Flaschen gepisst weil der Raid mal 5 Stunden anstatt 2 geht.
Es gab Zeiten, da habe ich einige Verabredungen sausen lassen oder nur 2 Stunden geschlafen, es hat eigentlich alles ganz gut funktioniert, aber es war kein geregeltes Leben.

“nur loser können süchtig werden”:
Wer hat sich den Scheiss ausgedacht?!?!?

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Sly

9. Mai 2007, 22:14

@Andy

jop ich weiss was Du meinst. Aber ich habe nach 2 Jahren aufgehört,bevor das BC Ding^^ gekommen ist… habe meinen acc abgegeben.. Auch 6 Monate nach WOW erinnere ich mich der Leute mit den ich u.a. in Alterac gekämpft habe. Dem gegenseitigem respektvollem Grüßen zwischen Feinden, weil man sich achtete. Ab und zu vermisse ich diese Zeit, immerhin war ich mal die nr4 der PVP-Priester auf unserem Server.. :)
Boah,,,, bis um 5:00 mit den PVP Stammgruppen aufs Bgs warten und um 6:00 uhr zur arbeit… war das stressig^^

SlyNyhBaal

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118

19j19c

9. Mai 2007, 22:36

Meiner Meinung nach sollte man sich die Frage stellen WARUM spielen 7 Millionen Menschen auf Erden WoW. Weil Sie/Ich davor ein supertolles Abwechslungsreiches Leben führten, wo man den begriff Langeweile nciht kannte? Davon gehe ich mal nicht aus!

Wenn ein Mensch die Option hat zu wählen zwischen einen abwechslungsreichen/spannenden/unterhaltsamen Tag und einem langweiligen Tag nach der Arbeit zB Fernsehenschauen/20min planlos draußen an der frischen Luft spazieren, für was wird er sich wohl entscheiden?

Ich persönlich habe mal für 3 Monate eine Pause eingelegt was WoW angeht, dann habe ich mir die Frage gestellt hmmmm ist es jetzt besser Fernsehn zu schauen oder Spaß zu haben und ständig im sozialen Kontakt zu sein zB durch Gilde Freunde in WoW.

Logischerweise zocke ich wieder und mache mir keine Vorwürfe, dass ich meine Langeweile dadurch besiegt habe. Es gibt sowas nciht wie nach der Arbeit/Schule nachhause kommen und sich dann jeden Tag aufs neue mit Freunden treffen ins Schwimmbad/Kino gehen und viel Spaß haben! Das ist Eine Illusion die viele WoW Spieler beschäftigt. Was wäre wenn ich nich zocken würde….. ein besseres Leben werdet ihr mit dem aufhören wohl kaum erreichen es sei den ihr findet eine Freundin die
eine Nymphe ist.

Meine Eltern waren auch eine lange Zeit am Verzweifeln was mein Spielverhalten betrifft, und haben mich auch immer wieder damit konfrontiert.. ironischerweise unternehmen sie selbt kaum was unter der woche und langweilen/streiten sich vor dem Fernsehen.

Ich bin kein Redakteur der sich 5Std mit dem Thema auseinandergesetzt hat und auf eine heisse Story aus ist. Das Leben hier ist nunmal nciht das Paradies wo es viel interesantes zu erleben/lernen gibt. Man versucht das beste drauß zu machen, und Leute die einen Weg gefunden haben sich zu unterhalten/spaß zu haben sollte man nicht stören. Versucht doch lieber mal selbst was zu finden was euch unterhält/erfüllt und hakt nciht ständig auf Leuten rum die schon was gefunden haben.

Ich persönlich zocke ca 5std täglich, gehe trotzem joggen und betreibe krafttraining!
außerdem mache ich ncoh meine Ausbildung die wöchentlich 40std in anspruch nimmt.
Ich kann mcih über mein derzeitiges Leben trotzt WoW wirklich nicht beschweren.

PS: Ok eine Freundin wäre mal was schönes “schüchtern bin” “heul”-_-

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dAJuu

10. Mai 2007, 5:04

Ich persönlich habe mal für 3 Monate eine Pause eingelegt was WoW angeht, dann habe ich mir die Frage gestellt hmmmm ist es jetzt besser Fernsehn zu schauen oder Spaß zu haben und ständig im sozialen Kontakt zu sein zB durch Gilde Freunde in WoW.

JA gut, wenn man sonst nix zu tun hat und keine sozialen kontakte, ist wow klar interesanter. Aber es gibt noch viele andere dinge, wie du auch schon scrheibtst. Sport, !Freunde! und so vieles andere was man unternehmen kann!

Klar kann man alles andere auch so im griff haben, Arbeit und Haushalt und Sport und trotzdem zocken. Aber das ist dann schon in einem anderen Maße.

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19j19c

10. Mai 2007, 22:09

Ehm ja nochmals auf Monika zurückzukommen Sie können doch nicht tatsächlich behaupten Kinder tragen die alleinige Schuld für ihr verpatzes Leben!

Wenn beide Elternteile zB Alkoholiker sind und kaum interesse für das Kind aufweisen, kann man doch nicht behaupten dass Kind sei selber Schuld das es jetzt an der Flasche hängt/Selbstmord begannen hat/ ein Drogendealer wird.

Ein gutes beispiel sind auch die Schulen wie zB Gymnasium/Realschule/Hauptschule.
Man sieht auf dem Gymnasium kaum Ausländer da ihnen die Eltern nix beibringen können, statdessen laufen dort größtenteils nur Bonzenkinder aus guten Elternhaus rum. Ein Zufall kann das ja wohl nicht sein!

Aber die Schuld immer den kleineren schwächern in die Schuhe schieben ist nicht eine Erfinddung des 2007 das konnten unsere Vorfahren schon Perfekt!

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Koljaz

11. Mai 2007, 1:52

Hi leute…

Ich muss am Anfang zugeben, das ich die ganzen Kommentare nicht gelesen habe, dh. nur auf den Artikel antworte. Zur Info: Ich selbst spiele WoW…und auch sehr erfolgreich (im Spiel)

Ich finde, der Artikel mag in gewiser Weise vielleicht ein Extremum darstellen, jedoch hab ich dadurch, das ich Nachhilfe gegeben habe, ein paar Jugendliche kennengelernt, die dieser Sucht verfallen sind….ja, man muss von Sucht sprechen…und ehrlich gesagt…sie haben mir Leid getan…

Wieso haben sie mir Leid getan ?? Weil ich genau dasselbe schonmal erlebt habe, nur mit einem anderen Spiel: Ich war damals 16 Jahre alt bin tagtäglich mindestens 8h vor dem Pc gehangen, um Starcraft Broodwar zu zocken…ja, ich war sehr erfolgreich…aber mir gings ähnlich wie Andy….auch, wenn nicht so extrem…Ich hab rechtzeitig die Notbremse gezogen auch dank der Hilfe meiner Eltern, die damals rigoros dagegen vorgegangen sind.

Was ich mit diesem Artikel bezwecken will ?? Es geht auch anders und man sollte die Gründe nicht im Spiel suchen:
Ich heisse Stefan, bin 23 Jahre alt, studiere in Nürnberg an der FH und bin darin sehr erfolgreich…ich bin aktuell im 7 Fachsemester und 8 Studiensemester. Ich habe zwar keine Freundin, aber diverse Freunde, die mir am Herzen liegen…und ich spiele seit 2 Jahren WoW…

Das Problem, was ich sehe, ist nicht das Spiel WoW an sich, sondern in gewissen Maße die Erziehung bzw. die Selbstdisziplin der Leute. Meine Eltern sind mir damals, als sie gemerkt haben, das ich Tag und Nacht nur vor der Kiste sitze, gehörig auf die Eier getreten. Sie haben mir damals die Spielzeit auf so und soviele Stunden pro Woche begrenzt und wenn ich das net eingehalten hab, gabs nächste Woche Pc-Verbot…rigoros…aber wirksam.

Bezüglich der Erziehung…ich habe den Eindruch, das die heutige Jugend viel zu sehr verhätschelt wird…und so etwas die Disziplin und Verantwortung gegenüber einem sowie anderen kommt dabei viel zu kurz. Das ist z.B. etwas, was ich in dem Artikel einfach nicht verstehe…der Kerl war 22 Jahre alt…man sollte doch soviel geistige Reife und Selbstdisziplin haben, das man so etwas erkennt im Lauf von 2 Jahren. Selbstdisziplin muss er ja zweifelsohne gehabt haben, sonst würde er nicht 3x wöchentlich zum Training gehen.

Am Meisten hat mich das mit dem Opa geschockt. Meine Eltern hätten das einfach net zugelassen und hätten mich gepackt und hätten mich ins Krankenhaus geschleift…Ende der Diskussion.
Scheinbar war Andy noch nicht einmal auf der Beerdigung seines Opa`s…und spätestens da ergreift mich vollständige Unverständnis für die Eltern…Da kann ich echt nur den Kopf schütteln…mehr fällt mir dazu nicht ein…

Daher meine Intention der ganzen Story vom Pferd:
Liebe Eltern…scheut nicht davor, mal gescheit auf den Putz zu haun. Klar, bei erwachsenen Kindern fällt das schwer, aber redet einfach mal klare Worte und vorallem…lasst den Worten auch Taten folgen. Da n goldenen Mittelweg zu finden ist schwer…aber irgendeinen gibt es.

Damit möchte ich schliessen…

Stefan alias Koljaz
Server: Rexxar
Fraktion: Horde

zu meinem Vorposter namens 19j19c und seinem Zitat: “Bonzenkinder aus guten Elternhaus rum.”
Es trügt…ich komme aus dem zweitreichsten Landkreis Deutschlands und glaub mir…es gibt dort genug Kinder, denen das Geld quer in den Arsch geschoben wurde und die echt keinen Peil von der Welt haben…die sind auch net besser dran, weil sie früher oder später richtig schön auf die Fresse fliegen werden…

Ps: entschuldigt meine z.t. vulgäre Sprache, ich hab sie absichtlich provukant verwendet..

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Himbraut

11. Mai 2007, 8:27

Was Andy oben berichtet kann ich nur nachvollziehen. Ich selber habe am 20.06.2006 angefangen dieses Spiel zu spielen. Anfangs recht wenig. Am Tag vielleicht 30 Minuten…. Doch je mehr man sieht, je mehr man lernt, je mehr Menschen mehr trifft umso größer wird der Platz dieses Spieles auch bei mir.
Mir ist es oft passiert, dass ich schon 22 Uhr ins Bett wollte und dann dachte: “Ach was solls, kommst am nächsten Tag schon irgendwie raus” und echt länger gemacht habe wegen so ein paar blöden NPCs – elektronische Schaltkreise!
Und gestern abend bekomm ich den Link hier von meinem stellvertretenden Raidleiter , und ich sah die Menge des Textes (es war bereits nach 0:00 Uhr) und dachte ach nö, liest morgen! Aber dann gerät das vielleicht unter den Tisch. Also hab ich es gleich gelesen und bin hammer geschockt. Nicht davon, was Andy erlebt hat, sondern weil das was er beschreibt auch teilweise auf mich zutrifft. Und man merkts nichtmal

Fakt ist: Man bekommt in WOW alles wonach sich ein Mensch sehnt: Freunde, “Arbeit”, Abenteuer und vorallem: Ansehen!!! Vielleicht bleiben deswegen so viele davor hängen.
Und je mehr sich Privates im Spiel mit dem Spiel selber vermischt um so mehr verschwindet die Grenze… Die Gefühle sind gemischt… Aber irgendwie wirds schon.
Jeden Tag viel zu tun, viel zu entdecken, viel zu questen…

Was mich berührt hat an seinem Text ist der Absatz: … man wirbt Freunde schon wie in einer Sekte … (UND DAS STIMMT!!!!!) Blizz verdient im Endeffekt an Spieler. Ein Spiel mit großem Suchtpotenzial bringt den Gamer dazu, zu versuchen die Freunde aus dem RL auch ingame zu haben! Wer nicht nachzieht, fällt hinten runter…

Lieber Andy,
ich danke dir dafür, dass ich mich in dir selbst spiegeln konnte. Auch wenn ich noch nicht auf Arbeit spiele und am WE auch viel Zeit mit Freunden und Famile verbringe und nebenbei auch noch Koche, Katzen etc.
Aber vielleicht hilft dein Artikel denen, die immer mehr vor dem PC verbringen. Bei mir sind es am Tag so zwischen 3-5 Stunden mittlerweile, am Wochenende auch mal 7… Aber wer sich am Tag erst mit dem RL beschäftigt und dann mit dem Game ist denk ich noch ok… Finds jedenfalls besser als vorm TV zu hucken und zu verblöden… Jedoch sollte man dabei nicht sich selber verlieren: Job, Freunde, Familie – den wirklichen Halt und Liebe kann man dir im Game nicht geben! Und Euros schon mal gar nicht!!!

Danke Andy!

Julia – aka HIMBraut
Die Nachtwache (EU)

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123

Absturz

11. Mai 2007, 19:49

Ich muss sagen:
Ich zokke seit ca. 20 Tagen WoW un habe zwei Charaktere mit Lvl um die 20. Das ist wenig wenn man ishc hier alles anguckt…. Ich komme nach Hause aus der Schule, mache den PC an und zokke. Mal Battlefield2 (143000 Punkte – ziemlich viel) mal WoW – immer öfter WoW. Der PC geht abends um 22.00 aus, ich gehe in die Schule, der PC geht an. Die Leistungen in der Schule sind stark gesunken – vom Überfliger auf dem besten Gymnasium der Stadt mit 10 * 1 und 1*2 ; 1*3 – auf Mittelklasse mit Durchschnitt 2,7. Das alles ist wohl auch nur meiner Intelligenz zu verdanken (klingt Arrogant – will den Absturz zeigen). Vom Testaccount zum Vollblutspieler – zu beobachten auch bei nahen Freunden. Ich kann Eltern nur warnen, lasst eure Kinder (mindestens unter 12) niemals an solche Spiele und regelt Computerzeiten. Es ist besser für das RL!!!

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124

O_o

13. Mai 2007, 17:43

Hallo!
Ich habe auch WoW gespielt und möchte dazu folgendes sagen: Ich versuchte immer nur ein bischen zu spielen was mir jedoch nicht gelungen ist. Ich habe einmal eine Pause von 3 Monaten eingelegt und dachte jetzt packe ich das und bin gleich wieder total süchtig geworden. Es fällt mir immer noch nicht leicht nicht wieder anzufangen. Der Haubtgrund darin liegt wohl darin, dass ich sehr gut spielte und somit von vielen Spielern “virtuelles” Ansehen gekriegt hab. Es ist ein Kampf mit mir selbst, dass ich nicht wieder beginne, denn ich denke nicht, dass ich es mit Mass geniessen könnte.
Mfg

P.S. Entschuldige mich für die Fehler (Bin Schweizer) ;D

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joblack

14. Mai 2007, 2:56

Der soll mal nicht so abflennen.

Das liegt weniger am Spiel sondern an der Persönlichkeit (bzw. an psychischen Problemen).

Man macht ja auch keine Messerhersteller für Morde verantwortlich ;o).

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Micha

14. Mai 2007, 17:53

Ich glaub so ziemlich jeder hat in seinem Bekanntenkreis eine Person, die etwas zu viel Zeit mit Wow verbringt. Natürlich gibt es die Person nicht zu, wie es sich bei einer ordentlichen Sucht gehört. WoW ist nur der Anfang, ein sehr guter Anfang, die Spieler an den Bildschirm zu binden. Ich seh da in der Zukunft noch fesselndere Nachfolger kommen. Es wird immer Leute geben, die sich in solche Spiele vollkommen hineinstürzen und ihre eigene Persönlichkeit gegen einen virtuellen Avatar eintauschen. Wir sind eben Gehirntiere, nur leider sehen manche nicht wie wie wichtig unser Körper auch für die geistige Existenz ist.

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Hallo erstmal

14. Mai 2007, 21:18

Also erstmal finde ich das ja mal voll krank, ich bin zwar auch begeisterter WoW-Spieler, aber sone Probleme habe ich nicht, einmal weil ich auch ein geiles Real-life habe ^^ und 2. weil mein Vater (er sei gepriesen) Mir eine Sperre eingebaut hat am Tag Eine und ne halbe Stunde dann geht der Pc aus würde ich euch auch raten ;)

PS: Und wenn man die Instanzen clear machen will kann man sich ja am Wochenende mit Freunden verabreden wo man dann doch mal 5 Stunden durchmacht oder so!
Aber das sollte stets eine Ausnahme bleiben ^^

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128

againstwow.de

16. Mai 2007, 12:54

http://www.againstwow.de hier können sich betroffene untereinander austauschen, sehr viele Informationen sammeln und auch hilfe bekommen! Besucht uns, ihr werdet es nicht bereuen :)

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Homeboy

16. Mai 2007, 14:02

Ich gebe zu, ich habe nicht alle Kommentare gelesen. Sind ja schon 128.
Also auch wenn ich Gefahr lauf es zu wiederholen:
Das schwierige, und seit dem 2.0 Patch noch grössere Problem an WoW ist, nicht schluss zu verlieren.
Die professionellen Spieler haben bereits Gegenden unsicher gemacht, an die ich als Gelegenheitsspieler erst in ca. 6 Monaten nachdenken kann.
Ich selber spiele seit dem 12.02.05. 2-3 mal die Woche!

Dazu sind die Anforderungen an das Spiel mit dem Patch 2.0 BC sehr gestiegen.
Einige Bereiche sind so schwer, das nur Teams die absolut eingespielt sind, diese meistern können.
Und von diesen Bereichen (Instanzen) gibt es eine Menge.
So wird die Kluft zwischen den Gelegenheitsspielern und “Profis” immer grösser.
Aber: lässt man sich nicht verrückt machen, kann einem das Spiel auch nichts anhaben.
Irrgendwann kommt man schon dahin oder bekommt einen Gegenstand.
Schliesslich ist es ein Spiel und soll in erster Linie Spass machen.
Eine gewisse Ersthaftigkeit an passender Stelle ist in Ordung, aber nur um mit den Besten der Besten spielen zu dürfen vorher 8 Stunden InGame ackern um anschliessend in der grossen Gruppe Befehle entgegen zu nehmen um dann wiederum mit Gegenständen zu prahlen ist für mich kein Spielspass.

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130

Varimor

16. Mai 2007, 17:38

@Homeboy

genau mein Ding!
Das finde ich auch. Habe solche Gilden ja weiter oben schon kritisiert.
Man kann auch in einer Stunde Hordler klopfen (je nachdem was man Spielt, also ich klopf Hordler ;-)) mehr Spaß haben, als in 3 Stunden questen!

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Deadeyeflint

17. Mai 2007, 9:16

Also bevor ich vor ca. 2 Jahren angefangen habe WoW zu spielen war ich sehr schüchter, introvertiert und mied den Kontakt mit Menschen. Da man im Spiel gewissermaßen in die Rolle seines Charakters hineinschlüpft, half es mir mehr auf andere Menschen zuzugehn und ich fand im Spiel auch einige RL Freunde.
Heute habe ich in der Schule wie alle anderen Spaß mit meinen Freunden, die auch teilweise WoW spielen, und bezeichne mich nicht mehr selbst als schüchtern.
Sport habe ich noch nie viel betrieben, doch ein Freund hat ihn trotz des WoW spielens nicht aufgegeben. Er springt doppelte Rückwärtssaltos auf dem Trampolin und stemmt Gewichte.
Es gibt also, genauso wie bei Alkohol, Leute die leichter süchtig werden, als andere. Ich persönlich glaube nicht, dass dieser Beitrag oben zu 100% stimmt, da er einfach zu extrem ist und ich auch nicht glaube, dass jemand ein solch perfektes Leben wie Andy vor 2 Jahren haben kann :]

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Wolfgang

17. Mai 2007, 14:21

Ich spiele auch seit eininger Zeit WoW.Ich gebe zu es hat einen hohen Suchtfaktor.Allerdings kann ich noch zwischen Spielen und wahrem Leben unterscheiden. Ich habe eine Familie und Hobbies.Ich denke,wer da nicht unterscheiden kann ist in gewisser weise Karakterschwach.
Ich spiele nur bis zu einer gewissen Uhrzeit (max.2 Stunden).Danach breche ich das Spiel ab,egal was gerade im Spiel passiert.Ich fahre schon lange gut so.Der oben genannte WoW-Spieler währe wahrscheinlich auch bei anderen Spielen süchtig geworden.Man hat früher auch gesagt PacMan oder Space Invaders macht süchtig.
Sorry,gebt dem o.g.Typ nur keine Maus mehr in die Hand

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Lukas

19. Mai 2007, 21:27

Hallo,

Ich bin ebenfalls ein großer Warcraft-Fan, seit Warcraft 1, und konnte WoW bis jetzt nur durch 2 testacc spielen, in denen ich 3 lvl20er und einige andere Charaktere erschaffen konnte. Ich denke ich bin ein “leichtes Opfer” für solche Spiele, da mich Computerspiele im Allgemeinen schon immer fasziniert haben. WoW hat mir vergleichsweise wenig Zeit gekostet, jedoch für mich wichtige Zeit, da ich derzeit 16 bin und nur noch einen Monat für die wichtige bevorstehende Abschlussprüfung der Realschule zur Verfügung habe. Ich werde wahrscheinlich die danach die Fos besuchen. (Bewerben? Zu anstrengend!) Es ist nicht so das ich mich garnicht beworden habe, jedoch nur bei 6 Firmen (von denen mir nur 2-3 wichtig waren). Ich weiß nicht ob das von meiner Computersucht abhängt. Tatsache ist, das ich mich so stark von diesem Spiel angezogen fühle, dass ich meine Grenzen nur noch schwer einschätzen kann. (Eltern anlügen und trotzdem kaufen?)

Eigentlich wollte ich hier nur einen kurzen Beitrag abgeben. Vielleicht 2 oder 3 Zeilen. Ich muss aber sagen, dass es für mich ein sehr gutes Gefühl ist, sich alles “von der Seele zu schreiben”.

Ich möchte mich auch noch zu ein paar anderen Kommentaren hier äußern.
1. Ich glaube sehr wohl, dass der Artikel authentisch ist und kann mich sehr gut in die Lage des Betroffen hineinversetzen. Kleine “Fehler” wie z.B. das oben angesproche Raidzeit erkläre ich mir dadurch, dass er den Artikel auch für nicht WoW-Spieler leicht verständlich gestalten möchte.
2. Ich bin zugeben auch süchtig, durchschnittlich 7 Stunden am Tag zu früheren Zeiten (11 Jahre). Dann, mit ca. 14, einen Monat Computer komplett ausgeschalten gelassen, Sport getrieben, soziale Kontakte geknüpft und so weiter. Ich merke mittlerweile, mit 16, schon wieder wie es mich langsam aber sicher in den Sumpf der Sucht hineinzieht, nicht wie früher mit warcraft 3 oder Starcraft, aber mit WoW (in Kombination mit dem Sprachprogramm Ts2). Nun suche ich nach Möglichkeiten mich aus dem Sumpf zu befreien. Ich möchte jedoch hier nochmals ganz deutlich sagen, dass meine Eltern absolout keine Schuld daran haben. Ganz im Gegenteil haben sie immer versucht mir zu helfen, und tun dies auch jetzt noch. Das Argument das alleine Eltern an der Computersucht ihrer Kinder verantwortlich sind, ist meiner Meinung nach komplett falsch. Vielmehr passiert jenes durch das Umfeld der Person. Auch wenn, wie in meinen Fall die eher altmodischen Eltern (mittlerweile 50) versuchen einem zu helfen.

Nun zu meiner eigentlichen Absicht mit diesem Kommentar:
Ich glaube dieser Text trägt einen großen Teil dazu bei, mir zu helfen in Zukunft weniger Zeit mit dem Computer zu verbringen.

Von daher:

Danke.

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134

Homeboy

21. Mai 2007, 14:09

Es gehört schon sehr viel Mut dazu, so offen und ehrlich über seine Situation zu schreiben, auch wenn es anonym ist. Man kann sehr gut erkennen, das du nicht ganz verloren bist. :) Da ich dir durch deinen Bericht eine gewisse Charakterstärke und Intelligenz zuspreche (scheinst kein Krieger zu sein^^), gebe ich dir einen Tipp: setz dir persönliche Grenzen und halte sie ein! So mache ich das seit über 2 Jahren und es klappt sehr gut. Spiel 2-3 mal die Woche. In dieser Zeit machst du nichts anderes. Nur WoW spielen! Es ist deine Zeit für dich allein. An allen anderen Tagen rührst du das Spiel nicht an!! Wenn es dich wieder packt, les ein Buch zum gleichen Thema über Zwerge, Elfen, Orks etc. Hat mir auch geholfen. :) Aber das beste Mittel gegen WoW ist: eine Freundin/ein Freund!

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auslogger

23. Mai 2007, 18:29

Hallo, wenn ich lese, dass welche massiven Auswirkung dieses Spiel auf das reale Leben haben kann, empfehle ich zur Lektüre auch die Seite http://www.rollenspielsucht.de Einfach mal anklicken.

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136

unbekannt

24. Mai 2007, 16:20

hey
der beitrag hat mich irgndwie berührt weil ich meinen seit gestern exfreund wiedererkannt habe. es ist echt krass wie schnell über so was die kontrolle verliert.wir waren 3jaher zusammen und ich habe auch wenn es falsch ist,total wut auf das spiel,weil mein freund seitdem nie zeit hatte und total anders war und ich ih nicht mal mehr überraschen konnte weil er mich ohne nette worte heimgeschickt hat.seine mutter ist auch total ausgerastet und ich hätte nie gedacht was ein spiel aus einem menschen machen kann…-(

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Zocker

25. Mai 2007, 7:37

Hallo Leute,

dann möchte ich mal was dazu schreiben. Seid gestern starte ich einen erneuten Versuch mit dem Spiel aufzuhören. Auch ich habe durch dem Spiel sehr viel sozialen Kontakt verloren und bin dick geworden. Da ich generell aber ein Einzelgänger bin, habe ich nicht soviele soziale Kontakte verloren sondern weiterhin meine festen Freunde.

Seid März 2005 habe ich es auf eine Spielzeit von 200 Tagen gebracht. 200 Tage das sind 200 x 24 Stunden!!! Am Ende fragst Du dich nur noch warum du online kommst – na klar, wegen den tollen Gegenständen aber nich wegen der Gemeinschaft, das Spiel fördert nämlich im Gegensatz zu viele Meinungen nicht den sozialen Umgang der Menschen! Es basiert auf einem einfachen Prinzip – only the strong survive!

Schaut man sich professionelle Gilden an, so merkt man schnell das deren Member zu 90% aus Menschen bestehen, die ihren sozialen Abstieg im sog. Real Life durch Erfolge im Virtual Life kompensieren wollen – ja sogar müssen.

Dadurch fördert man wie gesagt keinen Teamgeist sondern EGOISMUSS. Auch wenn nach außen hin immer gesagt wird – bei uns läuft alles harmisch – ist die Regel doch eher friss oder stirb. Und bei den Gilden bei denen es nicht so ist, handelt es sich aus meiner Erfahrung um die großen Ausnahmen.

Weiterhin möchte ich auch darauf hinweisen das die Konversation teilweise auf so primitvem Niveau stattfindet, das sich schon eine eigene Onlinesprache entwickelt hat die mit einem primitiven Deutsch gemischt wird.

Ey lol alder du bist voll der gimp ey need kazaak alder go go.

Ey lol ich hab mein SSC Equip auf der Bank need port los du kacknoob mach mal portal

Was man im sog. Reallife also schon mehr als verpönt ist hier je nach Server an der Tagesordnung.

Gestern abend haben dann mein Kumpel mit dem ich zocke und ich uns gefragt: Sind wir mit über 30 Jahren nicht Manns genug NEIN zu sagen? Man prostituiert sich 8 Stunden bei schlechtem Spielklima ohne Spielspaß online unter der Leitung realitätsfremder Schattengestalten zu spielen, deren Sprachniveau und Sozialkompetenz unter aller Sau ist. Und das nur um evtl. am Ende die 5 – 10 % Chance auf einen Gegenstand zu haben den vielleicht jemand noch nicht hat? Das kann und sollte es nicht sein und aus diesem Grund habe ich aufgehört.

Wir haben noch ganz krassere Fälle als diesen Jungen der hier gepostet hat in der Gilde. Leute die seid Kindesbeinen Außenseiter waren und die jetzt absolut vereinsammen und ihr echtes Leben hinter dem Spielleben stellen und dies offen kommunizieren.

Eins darf man aber nicht vergessen. Ein Stückweit trägt die Gesellschaft Mitschuld an solchen Entwicklungen. Die Menschen fliehen in egal was um sich den ständigen Anforderungen des Dazugehörens nicht mehr stellen zu müssen.

Cool sein
Hip sein
Toll sein
ständig lustig sein
Oberflächlichkeiten

Helden wir Raab und Andere, deren Ziel nichts anderes ist als die Denunzierung und das Lästern stellen die Leitkultur. Im Spiel hat man solange man für sich spielt einen Augenblick Zeit diesem Wahnsinn zu entkommen.

Naja für mich ist Schluß damit World of Warcraft und seine Community sowie generell die online Community sind der Spiegel der Gesellschaft. Sobald es virtuell wird, fühlen sich die Menschen offensichtlich nicht mehr zu sozialem Verhalten verpflichtet. Es wird immer Menschen geben, die sich diesen Belastungen aussetzen, weil sie einer anderen Belastung entfliehen, über die keiner mit ihnen reden will oder wollte. In meinem Fall war es Neugier und später Arbeitsstress.

Ich kann nur jedem raten finger Weg von WoW

Gruss

Zocker

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Alakon

29. Mai 2007, 15:54

Hi Leute,

Ich finde, der Artikel ist mit Vorsicht zu genießen. Andy beschreibt sein Leben als fast zu perfekt. So ein perfektes Leben mit hübscher Freundin, super Körper, Musik-Talent, überdurchschnittlichen Schulleistungen, Partys und Freunden ist meiner Meinung nach nicht öde- Es ist fast schon unglaubwürdig perfekt. Er schreibt wohl nicht grundlos davon, dass er etwas Abwechslung in seinen “öden Alltag” bringen will… (wo auch immer da Ödnis sein soll) Warum fängt so jemand mit dieser Art Spiel an und hört dann nicht auf? Hätte er auch mit Drogen angefangen wenn es ihm einer seiner Freunde in der Disko angeboten hätte? Das mit dem Spiel ist charakterschwach und das passt nicht zu seinem „Vorleben“ wo er mit viel Selbstvertrauen beschrieben wird. Da läuten bei mir die Alarmglocken.

Ich spiele selbst WoW seit 2 Jahren und war in der Schule überdurchschnittlich, zwar nicht besonders beliebt, da ich ziemlich ruhig für mein Alter bin, aber ich kam gut klar mit meinen ausgewählten Freunden. Man findet seine besten Freunde nur selten in Gemeinschaften, bei denen man gezwungen wird durchs Arbeitsverhältnis oder Schulklasse zusammen zu sein. An meinem Leben hat sich in den 2 Jahren nichts geändert. Ich wiege immer noch das Gleiche, habe immer noch meine alten Hobbys (Bogenschießen, realistisches Zeichnen und Freiwillige Feuerwehr) und habe durch das Spiel nicht weniger, sondern noch mehr Freunde gewonnen. Am Anfang war ich Feuer und Flamme für dieses Spiel. Später nach etwa 5 Monaten fingen die Phasen an, in denen mich das Spiel nicht mehr so interessierte und ich es zeitweise von 2 Wochen bis 3 Monate links liegen ließ, weil ich wirklich beim Gedanken daran “jetzt” zu spielen ein richtig abwehrendes, nicht-wollendes Gefühl empfand. Die Phasen des spielens und des nicht-wollens wechseln sich seitdem ab.
Ich habe allgemein einen guten Ruf auf dem Server und war vor dem AddOn in hohen Spielinhalten (naxx) mit dabei. Wenn ich mich einlogge ist das erste was passiert mehrere freudige Begrüßungen von unabhängigen Leuten die ich vom Spiel her kenne. Ich bin nicht besonders erfolgreich bei WoW – was die besten Gegenstände die man so haben kann angeht, die hatte ich nie, aber darum geht es mir in dem Spiel gar nicht. Ich will nur einen guten Kontakt mit der Community und zwanglos ein paar Stunden in der Woche Spaß am Spiel haben. Oft helfe ich meinen Kollegen, anstatt für meinen Vorteil zu spielen. Seit dem AddOn fällt mir das etwas schwerer weil ich keine Zeit und Lust habe diese Spielinhalte wie „Ruf bei Fraktionen erwerben“ zu machen, nur um höhere Spielinhalte betreten zu können. Der Spielehersteller legt einem schon Steine in der Weg, wenn man nicht so viel Zeit investiert, kann man zusehen wie einem die Leute die man vom Spiel her kennt “davonziehen”, schneller sind, mehr haben.

Manchmal hab ich ein bisschen Sorgen um Leute die ich von WoW kenne. Immer wenn ich mich einlogge sind sie da, und wenn ich wieder gehe sind sie auch noch da. Daran merke ich aber, dass ich selbst nicht so viel spiele…. Ich habe nur einen einzigen WoW-Charakter und der hat eine Spielzeit von etwa 80 Tagen. Das hört sich viel an, entspricht aber nur etwa 6 Minuten Spielzeit pro Tag seit meinem Abo-Beginn. Was mir viel mehr Sorgen macht ist die gesamte Menge an Euro, die mein Abo schon verschlungen hat- nämlich 263 Euro. Das ist echt viel. Aber ich habe keinen Handyvertrag (mir reicht Prepaid). Das hätten die “coolen, hippen” Diskomainstream People bestimmt für ihr Handy ausgegeben in 2 Jahren, wenn nicht noch mehr.

Ich habe jetzt mein Abi mit meinem gewohnt hohen Notenniveau abgeschlossen und fange jetzt ein Studium an. Mein WoW-Abo läuft immer noch, ich logge mich aber nur ein wenn ich wirklich Lust habe. Ich würde nie irgendwelche “Real Life” Termine wie Kino, Musik Club oder etwas in die Richtung absagen für dieses Spiel – es ist mir wirklich nicht so wichtig.

Man muss einfach richtig mit solchen Spielen umgehen können, Prioritäten setzen und das liegt wohl am angeborenen und anerzogenen Charakter. Dieser Andy wäre vielleicht auch von anderen Sachen abgestürzt, nicht nur von WoW. Vorausgesetzt diese Story ist nicht sowieso erfunden. So hört sie sich nämlich an, in jedem Satz. Irgendwie kommen die falschen Emotionen bei mir an, wenn ich das so lese. Ich könnte mich auch täuschen. Aber man sollte misstrauisch sein.

Was Zocker im letzten Post sagt ist richtig. Die Gesellschaft mit ihrem Gruppenzwang trägt mitschuld. Was man selbst tun kann: Wenn man das Spiel spielt sollte man immer im Auge behalten wie wichtig es einem ist. Erkennt man, das man zuviel spielt, ist es meistens zu spät. Man kann zB einen Zeitplan erstellen, an die Pinwand hängen und sich selbst kontrollieren was man so den ganzen Tag tut. Ist es zuviel WoW kann man versuchen es mal zu lassen. Wenn es nicht geht, kann man dieses “Für Eltern – Kontrollierbare Einloggzeiten System” mal einstellen. Wenn man merkt das man nicht wegkommt, die Noten schlecht werden und die Wohnung versifft sollte man sich Hilfe suchen. Von Freunden Eltern oder professionell. Wer seine Charakterschwächen mit dem Hang zur Unkontrollierbarkeit kennt und mit dem Spiel noch nicht angefangen hat, sollte es ganz lassen.

Gruß Alakon

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alexander

30. Mai 2007, 13:49

ich spiele auch dieses spiel und merke das ich auch den bach bergab gehe und ich meine ich bin 14! ich habe jetzt wichtige entscheidungen zu treffen für mein schulabschluss und mein späteres leben. ich merke aber das ich sehr abhängig bin es ist wie eine droge dieses spiel wenn man anfängt ist es schwer alleine aufzuhören, ich will zwar aufhören aber ich bin halt auch süchtig und es ist wirklich schwer ich verstehe das dieses spiel mich zerstört. zu meinen freunde im richtigen leben habe ich zwar noch sehr guten kontakt aber so schlimm es ist nur noch im spiel! ich habe sie dazu überedet auch zu spielen und damit nich überdacht das es ihnen gehen kann wie mir was auch geschehen ist im prinzip bin ich schuld mein eigenes leben zu versaut zu haben und dazu noch das leben meine freunde und alle die ich in meinem unfeld habe wir sind alle süchtig geworden mit mir sind es 8 menschen die ihr leben nicht mehr selbst bestimmen und nie einen halbwegs gescheiten schulabschluss bekommen werden. ich weis das ich daran schuld bin ja ich bin an allem schuld ich zerstörte ganz allein ihr leben und meins obendrein habe ich am tag vieleicht 2stunden kontakt zu meine familie früher waren es 5-8! mitlerweile habe ich eine lösung für meine sucht gefunden ich mache wenn ich schule und so habe eine internetbegrenzung rein das heist das ich nur noch 3stunden spielen kann am tag in den ferien mache ich sie zwar ganz raus aber unter der woche wenn ich schule habe besitze ich noch genug zeit mich auf meine familie zu konzentrieren und auf meinen schulabschluss meine freunde jedoch spielen weiter wie als wenn ihr körper nich mehr hier wäre sondern in diesem spiel wenn ich sie besuchen will sitzen sie immer vor dem bildschirm und merken nichts wenn ich hallo sage bekommen ich keine antwort wenn ich sie im spiel jedoch anschreibe schreiben sie mir immer sofort zurück. es gibt leute die sagen das meine selbst daran schuld wären wenn sie ihr leben nich mehr auf die reihe bekommen aber ich weis dass ich schuld bin das sie diese sucht immer noch haben wenn ich versuche sie darauf aufmerksam zu machen das sie süchtig sind blocken sie sofort ab ich weis nicht wie ich meine freunde abringen kann oder ob ich es überhaupt kann aber das diese sieben leben kaputt sind ist meine schuld!

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140

Grähem

30. Mai 2007, 21:21

hi ich spiele das spiel seit einigen monaten und merke das ich viel zu viel zeit am pc bin und alles vernachlässige (auser spielen xD)dewegen ein tipp:,, wenn ihr nicht vom spiel loskommt weil es zu spannent ist versucht es mit kleinen schritten mal einen tag nicht spielen (aber in der gilde bescheidsagen nicht vergessen^^) sonder mit freunden was machen und spaß haben auserhalb der wow welt oder mal was länger schlafen hilft auch gut aber denkt drann ihr müsst das spiel nicht aufgeben es nur reduzihren (das hilft auch meistens) und irgentwann seht ihr euch auserhalb der wowo im leben stehen und merkt das euch nichts fehlt =) aber wenn ihr auf das keine lust habt könnt ihr noch mehr wow zocken bis das langweilig wird (bei mir isses nicht langweilig geworden ich spiele auch nurnoch jeden dritten tag habe meine lehre als könditor abgeschlossen und stehe im leben das ist fast so gut wie zocken) mfg Grähem

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141

Tobias

30. Mai 2007, 22:26

Leider muss ich sagen das stimmt ich habe es auch miterlebt aber nicht so extrem…Es fing so an ein Freund von mir, ein richtiger W3 Fan freute sich schon lange Zeit im vorraus auf WoW…ich sagte zu dem Zeitpunkt noch das is doch ein Doofes Game da es Geld kostet…nun den hatte er es…ich spielte selber..schaute zu…und kamm zu dem Entschluss es war noch immer doof….so…die Monate vergingen…mein Kumpel war 60.. man könnte schon sager er war süchtig…am Telefon hörte er nie zu da er grad zockte das nervte….ich hatte selber kein Internet und denke das war auch der Grund warum ich es nicht ausprobiert habe da ich Internet blöde fand…aber eines Tages als ich mal bei ihm war zwang er mich einen Char zu erstellen..nun den ich fand gefallen an der ganzen Sache…was ich aber leider zu der Zeit noch nicht bereute….nach einem super Schuljahr mit super Noten bettelte ich meine Eltern an das ich Internet bekomme, und ja ich bekam es 2 Monate danach…1 Tag nach dem der Anschluss fertig war kaufte ich mir SOFORT WoW….war ja klar… erstellte erst mal ein paar probe Chars…Später entschied ich mich dan auf den Server von meinem Kumpel zu wechseln..erstellte wieder einen Char :) machte ihn auf 40 inerhalb 3 Monate was wirklich viel viel Zeit war bei nur knapp 2 Std. am Tag…ich musste sagen alles war noch in Ordnung..Schule…Eltern alles passte…So naja ich wurde 60 und merkte schon wie mich WoW in seinen Bann zog…ich fand wirklich viele neue Freunde da die waren alle nett und unterhaltungsfreudig…naja mit der Gilde klappte es nie so fand keine so richtig gute fürs pve (raiden etc.) dan beschloss ich PvP zu machen recht erfolgreich… ab jetzt merkte ich schon wen ich an die 8-10 Std. am Tag zockte…die Noten wurden am Jahresende noch ein bisschen schlechter aber nicht wirklich viel….so nun nach geraumer Zeit kam BC raus meine Eltern kauften es mir was ich nicht für möglich hielt….da sie was gegen das Spiel hatten…was ich auch verstehe….so ruck zuck war ich auf 70…mein Freund genauso…ein Problem gab es bei der ganzen Sache aber…meine Eltern gingen zu meiner Lehrerin und die erzählte wie Grottenschlecht ich sei..was auch leider stimmte…genau an dem Tag also mein Abo ablief war dieser Termin mit der Lehrerin (welch Schicksal^^) naja seit dem is der ACC frozen und wird es eine Zeit bleiben nach Schulabschluß etc. …nun in der Schule wurde alles viel besser und naja ich war froh… ok dan kam des…ein Kumpel aus der Schule kaufte sich auch WoW und fragte mich ob ich ihm helfe beim lvl …ich konnte nicht nein sagen :(……ich fing wieder an WoW zu zocken bekam mehrere Acc von Freunden zum spielen da meine Eltern es nicht erlaubten einen mir wieder anzulegen…ich finde es Schade obwohl WoW so ein gutes Game is mit viel potenzial muss ich leider sagen des Game bezieht sich immer nur auf des Equipt Skill und Können spielen auch eine Rolle aber nicht so viel wie die Ausrüstung…ist ja klar einer mit t5 gewinnt gegen einen mit z.b t2…is ja klaro…ich hoffe das ich davon wegkomme und vil. deinstallier ich das game dan kann mich nix mehr verführen alleine die Patches runterzuladen nervt^^ naja ok ich muss des etza einfach los werden vil. liest es sich einfach einer durch und sagt dazu was wen er so was ähnliches erlebte/erlebt….ah ja und meinem Kumpel mache ich überhaupt keine Vorwürfe da es ja meine Entscheidung war ich muss aber sagen durch das Game sind wir echt gute Kumpels geworden ….

CU und HF

Tobias alias

Lanzelord EU Khel´Thuzad…

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142

von Thrall

31. Mai 2007, 9:24

Nun habe ich mich durch alle Kommentare durchglesen *puh*

Also erstmal… es wurden sehr viele interessante Dinge gennant, wie auch sehr engstirnige Dinge.

Ich (21 weiblich) spiele selber WoW und erzähle euch mal, was so ein Spiel für Vorteile haben kann (auch aufs RL bezogen).

Ich war nie wirklich eine PC Spielerin. Konsole war eher mein Ding. Wenige Knöpfe weniger Konzentration *grins*
Die erste Such am PC bei mir, war das chatten. Ich saß Stundenlang am Rechner nur um mit Leuten zu plaudern. Dann kamen Online Schreiber RGP´s. Dh. man trifft sich z.B. in einem Chat und spielt dort einen Charakter nur übers schreiben. Dort habe ich Freundschaften geschlossen (ja sogar sollche das man gemeinsam in den Urlaub gefahren ist). Eine dieser Freundinen hat GuildWars gespielt. Da ich PC´s spiele nicht wirklich toll fand, hatte ich damals noch keinen anreiz dieses zu spielen.

Jedoch sollte es anders kommen als gedacht. Ich besuchte meine Freundin, die mich überedete doch mal im GW einen Char zu erstellen. Wiederwillig tat ich dies und nach einer Stunde war ich schon gefesselt ^^

Ich habe dieses Spiel ca 4 Monate gespielt… mal mehr mal weniger, aber im Schnitt so ca 2-3 Stunden am Tag. Dann lernte ich einen netten jungen Mann kennen. Man chattet viel, spielt zusammen und irgendwann trifft man sich (was nich ganz einfach war bei über 700 km Entfernung^^). So nun kommen wir dem WoW auch näher.

Der junge Mann wurde zu meinem Freund. Irgendwann wurde ihm GW zu langweilig und er wollte ein neues Online Spiel spielen. Da wir leider so weit auseinander wohnten und das Internet die kostengünstigste möglichkeit war zueinander Kontakt zu haben, lies ich mich von ihm überreden auch mit WoW anzufangen.

Das spiel war gewöhnungsbedürftig. Viele Tasten und noch mehr komische Begriffe.
Einen Monat später gründeten wir unsere Gilde. Einen weiteren Monat später waren wir nicht mehr zusammen (das Spiel hat Charaktereigenschaften in ihm gezeigt, die ich bis dahin nicht erkannte habe. Egoismus ganz oben angestellt).

Er verließ die Gilde und ich wurde Leaderin. Nach und nach wurde unsere Gilde größer und das Endgame stand bevor. Bis dahin war das spielen nur so nebenbei. Man geht online, spielt ein wenig und geht wieder offline. Gegen Mitte letzten Jahres (ich spiele seit März 2006) fing an sich einiges zu wandeln. Besonders als Gildenleiter ist es schwer nicht so viel Zeit in dieses Spiel zu stecken. Viele Gespräche mit Offizieren, Aufnahmegespräche, Probleme in der Gilde die geklärt werden müssen, vorbereitungen für Raids, Klima erhalt in der Gilde um nicht zu “PowerRaidGilde” zu mutieren.

Das alles hat manchmal bis zu 5 Stunden am Tag verschluckt. Ein normalfall.
Ich habe allerdings nie Familie, Freunde oder sonstiges vernachlässigt. Genauso wenig wie meine Ausbildung. Ich gehe gepflegt und pünktlich auf Arbeit, mache meine Überstunden, komme nach Hause und telefoniere mit Freunden oder geh am Wochenende an den Strand.

Nun kam es, das ich wiedermal jemanden kennenlernte. Im WoW. Er war schon länger bei mir in der Gilde und ich fand ihn sehr sympatisch. Man hat abende lang geschnackt (was man besser konnte als in einem normalen Chat. Nicht dieses elende “Was hast du für Hobbys” gesülze). Spontan kamen wir auf die Idee uns zu treffen. Tja… Ende vom Lied. Wir sind inzwischen seit über einem halben Jahr zusammen und werden nächstes Jahr zusammenziehen. Er wohnt zwar 400 Kilometer entfernt, aber das ist bisher nie ein Problem gewesen.

Wir spielen immernoch gemeinsam WoW. Ich als Leiterin und er ist ein Offizier. Wir spielen unterschiedlich. Mal 2 Stunden oder auch mal 5 Stunden. An den Wochenenden garnicht weil uns die Zeit zu schade ist, die wir miteinander verbringen können.

Wir haben schon viele aus unserer Gilde persönlich getroffen. Sind trinken gegangen und haben Spass gehabt. Man kann also behaupten man hat Freundschaften im Spiel gefunden und sogar die Liebe ;)

Alles in allem kann man aus WoW auch große Vorteile ziehen. So habe ich als Leiterin einer Gilde gelernt, zusammenzuarbeiten auch wenn man jemanden nicht leiden kann. Ich habe gelernt Kompromisse einzugehen und auch fehler einzugestehen. Ich bin nicht mehr ganz so Stur wie früher. Und für meinen persönlichen Werdegang habe ich gelernt wie es ist andere Leute zu führen und Aufgaben sinnvoll zu delegieren.

Aus WoW kann man sehr viele Sachen ins RL mitnehmen um dort Erfahrungen umzuleben. Es kommt immer darauf an was man damit macht.

Allerdings ist dazu noch eines zu sagen. Ich war noch nie der Typ “give äpix” und ich muss auch nicht alles von heute auf morgen sehen. Ich habe mir bei allem Zeit gelassen, eben weil es nur ein Spiel ist. Was bringt es mir bei einer der erfolgreichsten Gilden zu sein, wo ich bis ein Uhr Nachts Raiden muss, wenn mein Bett mich doch so verführerisch lockt. Was bringt es Server FirstKills auf der Liste zu haben?
Ich kriege kein Geld dafür und den Erfolg kann ich auch von 18-22 uhr haben sodass ich morgens ausgeschlafen aus dem Bett komme.

Ich habe in meiner Gilde auch sehr viele extrem Fälle gesehen. Da sollte man allerdings als Erwachsener Mensch mit den Leuten reden. Oft hören die Leute auf gleichgesinnte eher als auf aussenstehende.

Aussenstehende verstehen das Spiel nicht und verstehen den Spass daran nicht.

Genauso wenig wie ich verstehen kann wie jemand Fussball spielen kann *grins*

So ich glaub das wars erstmal… Finger tun schon weh vom tippen ^^

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143

die Ju

31. Mai 2007, 19:07

Auch ich kann einwenig über meine WoW-Erfahrungen plaudern.
Ich habe Ende 2006 mit WoW begonnen, nachdem mich ein Freund darauf aufmerksam gemacht hatte. Der Probeaccount machte mich wie erwartet neugierig und so kaufte ich das Spiel.
Nach einem Monat hatte ich bereits viele Erfahrungen gesammelt und neue Leute kennengelernt. Darunter auch Fabian. Nach einer gewissen Kennenlernphase beschloss ich, die 300km für ihn zu fahren, damit ich ihn endlich Real kennen lerne.
Heute bin ich unglaublich glücklich mit ihm und das macht WoW für mich zu 2 Sachen: 1. der Ort, an dem ich (leider) meistens meine Zeit mit Fabian verbringe und 2. das Spiel, dem ich es zu verdanken habe, dass ich unglaublich glücklich verliebt bin. Ohne Fabian bin ich kaum in WoW zu finden und wenn ich bei ihm bin oder er bei mir bleibt WoW sowieso aus, da wir uns einfach zu selten sehen.

Aber auch im Allgemeinen glaube ich, dass man WoW kein gewissen Suchtpotential zuteilen kann, sondern dass das sehr stark vom Spieler abhängig ist. Ich persönlich kann so von mir sagen, dass ich zu ehrgeizig bin um die Schule zu vernachlässigen und zu gerne Feier, als dass ich meine Freunde vergessen könnte.

Gruß, die Ju

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144

von Thrall

1. Juni 2007, 10:13

World of Warcraft besser als Neu.de? *grins*

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145

die Ju

1. Juni 2007, 23:19

Also für mich hat WoW auf jedenfall ein gewissen Flirt- und Kennenlernpotential.

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146

pitty

4. Juni 2007, 3:45

An alle Eltern!!!
Sperren Sie den Portrange 3000-4000 TCP/UDP und Ihr Sohnemann hat eine neue Herausforderung!!
Am besten funktioniert das mittels eines Routers, welcher ein Passwortgeschütztes Zugangsinteface beinhaltet.

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147

-

9. Juni 2007, 23:39

Ich möcht mich kurz fassen.

Ich spiele seit 2 jahren wow, hab seitdem so ziemlich alles “Wichtige” vernachlässigt. Aus dem Haus geh ich nur noch zur Schule und da sind die gedanken zu 200% bei WoW. Seit anfang des spieles habe ich 20 Kilo zugenommen und ich habe den Kontakt zu allen Leuten die mir einst wichtig waren verloren. Das allerschlimmste ist allerdings , dass ich mich trotz meiner erkenntniss jetzt einloggen werde und in meine Unreale Welt tauchen werde. Ich weis nicht wie ich von dem Spiel wegkommen soll …. will ich das überhaupt ? … Was hab ch davon ? … Ich muss mich der Welt stellen … Neue Kontakte aufbauen … Komm ich in der Schule mit ? Nach 2 Jahren nichts tun und Essen ? … Ich denke ich weiß das das spiel mich Kaputt macht trotzdem hab ich nicht vor irgendwas zu ändern … Wenn mir jemand sagt “EY,ich kauf mir heut WoW, können ja mal Zammen Zocken ! ” wieso antworte ich Ja geil, super und sag ihm nicht lass es spar dir das geld und behalt dein leben ? Mich plagen viele Fragen und ich weiß auch nicht warum ich mich hier offenbare. Ich Gratuliere jedem der von dem spiel wieder wegkommt oder erst garnicht damit anfängt.

Mein Fazit: WoW ist ein Geniales Endlosspiel, in welchem durch patches und Addons immer was neues kommt und man ( Nicht alle ! Aufjedenfall Ich ) verspürt den drang besser zu sein wie die anderen, Bekannt zu sein , beliebt zu sein und man bekommt auch die bestätigung “woah bist ja imba Equipt ! ” ” Hi schnucki ” , Wo bekommt man sowas im leben nach Jahren der Isolation ? Das spiel bestätigt einen und zugleich zerstört es dich.

Ich habe mittlerweile 3500 stunden WoW gespielt und ich hoffe das ich von dem spiel wegkomm bevor ich 4000 stunden erreiche.

Mfg -

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148

Ich

10. Juni 2007, 15:37

Hallo.
Durch Zufall bin ich auf diese Seite gekommen.
Ich habe mir nicht alle Beiträge durchgelesen, muss jedoch sagen, dass mich eure Geschichten schon sehr zum Nachdenken veranlassen.
Ich habe dieses Spiel für ein Seminar spielen müssen.
Es macht Spaß, ohne Zweifel, da man ganz verschiedene Leute kennen lernen kann…

Ich selber werde dieses Spiel nicht weiter spielen, da es teilweise sehr sinnlos ist.
Du willst immer besser werden und ganz viele Aufgaben lösen…
Aber mal ganz ehrlich? Was bringt es dir?
Versucht euch doch mal klar zu machen, was ihr für euer richtiges Leben von dem Spiel habt. Das richtige Leben ist viel zu kurz um es in ein Rollenspiel zu verschwenden.
Von euren Konten werden unendlich hohe Summen abgebucht…
Es gibt Menschen auf dieser Welt, die sich freuen würden, wenn sie ein Schluck sauberes Wasser zu trinken bekämen oder ein Dach über den Kopf hätten.

Als nicht- spielsüchtige kann ich mich vielleicht nicht wirklich in eure Situation versetzen. Aber Leute ihr könnt euch doch nicht einfach so gehen lassen.
Sich in einer zweiten Welt aufzuhalten ist bestimmt nicht der Sinn des Lebens.
Mal angenommen ihr fahrt in den nächsten Tagen zur Arbeit, in die Schule oder egal wohin… und auf einmal passiert es… Ihr kommt ums Leben.

Was hat es euch gebracht ein Teil eures Lebens in dieses Spiel zu investieren? -NIX!!!
Meine Bitte: Versucht mit anderen Menschen über dieses Problem zu reden. Alleine schafft man es meistens nicht so weit wie wenn man zusammen etwas anpackt.
Ähnlich ist es auch bei WoW! Gemeinsam erreicht man mehr als alleine.

Ich wünsche euch allen viel Erfolg die Sucht zu besiegen.
PS.: Wo ein Wille ist da ist auch IMMER ein weg. Man muss es nur wollen und hart dafür arbeiten.

Ciao

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149

Deadeyeflint

10. Juni 2007, 22:33

Also ich würde es nicht generell als Suchtmittel bezichnen. Es ist dafür gedacht Spaß zu haben (genaus so wie das echten Leben) und sich die Zeit zu vertreiben. Was der Sinn ist? Was ist der Sinn von Sport, Gesellschaftsspielen oder Musik?
Und wer von anderen lieber wegen seinem Euip, als seinem Charakter, gemocht werden will, sollte möglichst schnell umdenken.

Ich hab zwar ein bisschen weiter oben schon sowas in der Art geschrieben, aber das gehöhrt, finde ich, nochmal betont

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150

BigMac

10. Juni 2007, 22:40

Hi, ich war auch in einer ähnlichen Situation und kann bestätigen, dass man von diesem Spiel abhänig werden KANN,aber nicht muss. Ich war bis zu 18 Stunden am Tag vorm PC und habe WoW gespielt. Dann habe ich gemerkt das das, was ich tue nicht normal sein kann und habe versucht weniger zu spielen nach 2 Monaten war ich “nur noch” 5 Stunden vorm PC und heute hocke ich weniger als 3 Stunden täglich vor dem Computer. Fazit : Wenn man den WILLEN hat, kann man JEDE Sucht besiegen

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151

BigMac

10. Juni 2007, 22:43

@Ich : Ich wollt nur mal sagen: NICHTS auf dieser Welt hat einen Sinn. ( denk mal darüber nach, denn es stimmt )

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152

die Ju

11. Juni 2007, 11:27

Auch wenn uns die philosophische Frage, was im Leben Sinn hat und was nicht und ob das Leben überhaupt einen Sinn hat, weit vom Thema weg trägt, bin ich überzeugt dass es allein der Sinn im Leben ist glücklich zu werden und so Glückseligkeit zu erlangen. Auf welchem Weg man dieses Glück erlangt, ist sehr unterschiedlich. Und wenn das Glück durch ein Onlinespiel Erfüllung findet mag das einigen Trauri vorkommen, aber im großen und ganzen ist WoW für die meisten auch nur ein Hobby und wenn man es übertreibt wird man es sicher irgendwann einmal sehr bereuen, aber da kommt der unterschied zu anderen Süchten: mehr als 13€ im Monat macht es niemanden arm und außer das die gute Figur leiden kann, macht man den eigenen Körper nicht zu sehr kaputt: alles Dinge, die ich als Bestrafung sehe, wenn man nicht *NEIN* sagen kann.

Und auch wenn es nur 13 Euro im Monat sind kann ich sie im Moment nicht aufbringen. Außerdem will ich meine Zeit etwas in Schule, Freunde & Co investieren und werde heute vorübergehend den letzten Tag WoW spielen. Ich werde nebenbei jeden Tag kurz berichten, wie es mir dabei ergeht. Wenn jemand platz auf einer Homepage hat würde ich das gern Uploaden und meinen Beitrag zum Thema WoW Sucht und Entzugserscheinungen bringen.

Liebe grüße, die Ju

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153

Deadeyeflint

11. Juni 2007, 17:54

Der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch die Fähigkeit Sinnloses zu tun.

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154

auslogger

14. Juni 2007, 18:17

Vor dem Handel mit Gold oder ähnlichen virtuellen WOW-Utensilien bitte folgenden Tagesthemenbericht ansehen und die Seite rollenspielsucht.de mit weiteren Informationen studieren…..
Zur Garantie von Wolf (155): Es werden in China mit jungen Menschen noch ganz andere Sachen garantiert……

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155

die Ju

16. Juni 2007, 9:33

Kann der Verantwortliche bitte die Beiträge 154 und 155 entfernen?

Achja…die Sache mit dem Tagebuch über die *Entzugserscheinungen* ist niedergelegt….es gibt keine. Ich habe aufgehört mit WoW ohne es jetzt zu vermissen. Damit ist WoW für mich kein Suchtspiel und ist es auch nie gewesen.

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156

Mez

17. Juni 2007, 13:05

Ich habe seit ca. 1/2 Jahr kein wow mehr gezoggt aber ich habe mein pw vergessen und das ist auch gut! Ich ratte jeden der es sich gekauft hat das sofort zu verkaufen es lohnt sich nicht!

Das zum Thema es gibt keine Entzugsentscheidungen!!!!!!!!!

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157

Darigaaz

17. Juni 2007, 17:07

Ich habe einen Tipp für die, die mit dem zocken aufhören wollen. Setzt euch einfach keine Ziele mehr oder setzt euch Ziele, die ihr nicht erreichen könnt.

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158

Mez

17. Juni 2007, 18:37

Aber jetzt mal als beispiel wenn man sich das ziel setzt 70 zu werden das kann man ja erreicghen was kann man den nicht in wow erreichen es wurde dafür ja entwikelt damit man alles erreichen kann^^

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159

Darigaaz

17. Juni 2007, 20:07

Ich habe mir diese Ziel damals gesetzt, doch ab 66 hab ich 0-Bock mehr gehabt, weil das so zeitraubend ist. Also 70ig zu werden ist nicht ganz so leicht, wie man es sich vorstellt.

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160

Tobias

17. Juni 2007, 21:45

Auf 70 zu kommen is recht einfach und in einer Woche locker zu schaffen auch wen man nicht 24h am Tag spielt …. der schwere und zeitraubende Teil fängt erst ab 70 an Vorq ruf farmen etc….deswegen habe ich meinen Twink weitergelevelt des kostet auch Zeit aber noch lange nicht so viel wie das was ich oben aufgelistet habe und macht auch spaß

MFG

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161

Mez

18. Juni 2007, 16:36

@Tobias nicht wirklich , außer man hat voher schon 1-2 chars gezoggt hat sonst ist das wirklich ein großes Stück arbeit^^

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162

Darkprophet

19. Juni 2007, 0:22

Wenn du so “süchtig” warst oder bist nach WoW wieso schreibst du denn deine ganze geschichte hier ins Forum? Währs dir dann nicht egal was die andern machen oder denken über dich? Ich glaube das ganze ist erfunden sonst würd ich gerne mal die Gilden Page sehen etc.

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163

Michael (Author)

19. Juni 2007, 0:31

Liebe KommentarschreiberInnen, danke für Eure Kommentare.

Noch mal zur Wiederholung, weil es wohl manche übersehen haben: der obige Text stammt nicht von mir, sondern aus einem WoW-Forum, siehe WOW-Europe.com: Der soziale Verfall eines Menschen.

Ich werde nun die Kommentar-Möglichkeit hier schließen, da wohl schon ziemlich alles zum Thema gesagt wurde.

Die Kommentarmöglichkeit ist derzeit für diesen Artikel ausgeschaltet.

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