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Blogs: ausführliche Artikel besser präsentieren

27. Juli 2007 von Michael | Webmaster/CMS/Blog

Robert Basic stellt unter Tiefe und Bloggen interessante Fragen zum Bloggen:

Möchte man als Blogger ein oder mehrere Themengebiete vertiefen (er erwähnt etwa die Themen Social Networking, Web-Startups, Blogging, etc.), verlieren sich behandelte Themen in klassischen Blogs schnell: selbst wenn einzelne Artikel noch so gut waren, gehen sie im Blog-Archiv unter. Die konsequente Kategorisierung von Artikeln hilft da dem interessierten Leser meist auch nicht weiter.

Es kommt hinzu, dass Blogs m.E. an für sich schon unlogisch aufgebaut sind: Kalender in der Sidebar (gibt es EINEN Leser, der diese Platzvernichter schon mal wirklich benötigte?), Beiträge werden als „Archiv“ gekennzeichnet, usw. Gerade das Archiv verwirrt m.E. die Besucher: Nicht-Blogleser verbinden „Archiv“ oftmals als „ungültig“ und „wegarchiviert“ und gehen dort meist erst gar nicht auf die Suche nach interessanten Beiträgen, die sie weiterbringen könnte. Der Klick auf eine Kategorie oder ein Schlagwort (Tag) verwirrt ebenso, erscheinen da ja dann aus Lesersicht ungeordnet irgendwelche Beiträge.

Wie sollen Besucher jetzt filtern was hier wichtig für sie ist? Na ja, das ist eigentlich die falsche Frage, im Idealfall dürfen sich Besucher diese Frage nie stellen, sondern müssen sofort das finden was sie brauchen.

Auf Software Guide habe ich zumindest teilweise realisiert, was ich in diesem Fall für die Besucher als sinnvoll erachte:

Ausführliche Artikel (Beispiel) wandern auf Software Guide in den Bereich „Best Practices“ (siehe auch rechts in der Sidebar). Die meisten Artikel dort sind statische Seiten, also keine Blog-Artikel. Im verwendeten Blog-System (WordPress) hat dies den Vorteil, dass der Blog-Feed bei Änderungen von statischen Seiten nicht aktualisiert wird bzw. statische Seiten erst gar nicht im Feed erscheinen.

Meine Vorgehensweise ist, dass ich sehr ausführliche Artikel als statische Seiten erstelle. Ich kann diese dann jederzeit aktualisieren bzw. fortlaufend pflegen, ohne dass jedes mal der Blog-Feed aktualisiert wird. Bei Neuerstellung oder größeren Änderungen schreibe ich dann im Blog einen neuen Blog-Artikel mit Link auf die statische Seite. Statt statischen Seiten könnte man auch ein Wiki verwenden, diese lassen sich aber nicht so schön integrieren und sind eigentlich unnötig für diesen Zweck, zumal auch gar nicht gewollt ist, dass jeder Änderungen macht.

Ein paar Artikel habe ich auch von Blog-Artikel auf statische Seiten nachträglich umgestellt (per manuellem SQL-Statement und .htaccess-Weiterleitung wegen Permalink-Änderung). Perfekt finde ich das hier auf Software Guide noch nicht, gerade mit den Bezeichnungen der Hauptkategorien bin ich noch nicht zufrieden, außerdem ist es für Besucher wohl noch nicht klar ersichtlich wie dies auf Software Guide funktioniert.

Nichtsdestotrotz würde ich ein Projekt wie es Robert beschreibt mit einer Standard-Blogengine abdecken und eben ausführliche Artikel als statische Seiten abbilden und diese übersichtlich den Besuchern als Menü o.ä. präsentieren. Das funktioniert auch prima, wenn mehrere Autoren mitwirken.

Informationen zum Artikel:

Weiterblättern im Blog:

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6 Trackbacks/Pings:

  • 1

    Basic Thinking Blog » Tiefenblog II.

    Pingback vom 28. Juli 2007, 19:01

    via Linkverweise bzw. kommentierten Linkverweisen). Nicht umsonst hat zB Michael Wöhrer diese Fähigkeiten genutzt, um Artikelsammlungen (ein konkretes Beispiel) eine wese…

  • 2

    Mobbing-Gegner Blog

    Pingback vom 29. Juli 2007, 10:34

    Wozu noch zusätzlichen Balast aufbauen. Alles umstellen wäre möglich aber warum? Nun habe ich Dank des Artikels im Software Guide eine wirklich zukunftsweisende Idee. Irdendwie …

  • 3

    Lesetipps vom 29-07-2007 - Finger.Zeig.net

    Pingback vom 30. Juli 2007, 1:20

    - Blogs: ausführliche Artikel besser präsentieren Michael hat sich über das von Robert aufgegriffene Thema ebenfalls seine Gedanken gemacht.

  • August 2007 von Michael | Intern Im Artikel Blogs: ausführliche Artikel besser präsentieren hatte ich bereits vorgestellt, wie auf Software Guide Artikel präsentiert werden, dam…

  • 5

    Aus den Augen, aus dem Sinn - Finger.Zeig.net

    Pingback vom 19. August 2007, 17:20

    habe mir überlegt, dass ich genau dazu eine neue Rubrik (Seite) einrichte. Diese habe ich “Haftnotiz” genannt. Ich verlinke dort zum einen

  • 6

    Topartikel besser präsentieren - dynamicinternet

    Pingback vom 27. August 2007, 23:32

    habe dieses Tutorial als “statische Seite” geschrieben, weil ich wie Michael Wöhrer vom SW-Guide der Meinung bin, daß sich solche Seiten besser pflegen und up…

13 Comments:

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1

Farlion

28. Juli 2007, 0:51

Ich weiß nicht, wie es bei WP ist, aber bei Serendipity kann man die statischen Seiten noch unterteilen in „Eltern- und Kindseiten“, also eine richtig hierarchische Struktur hineinbringen.
Das ist bei so einer Unternehmung sehr praktisch.

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2

fwolf

28. Juli 2007, 1:41

@ Farlion: nun, das ist auch bei WP möglich. Unterkategorien natürlich auch.
Übrigens unterscheiden sich innerhalb WP statische Seiten und normale Einträge nur durch die Typenbezeichnung. wenn man weiß, was man tut, ist ein umbewegen ergo ziemlich leicht ;)

cu, w0lf.

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3

Marcus

28. Juli 2007, 9:39

Apropos „besser präsentieren“: Ist zwar ein wenig OT, aber deine Beiträge (auch von der blog-parade.de) erscheinen im Google Reader ohne Absätze…

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4

michael

28. Juli 2007, 23:13

Hallo Michael!

Habe den Artikel im Feed gelesen und bin noch mal auf deine Seite gegangen weil ich mit “Best Practices” nix anfangen konnte. Mußte mir erst einmal anschauen, was sich dahinter verbirgt; ich bin nie auf die Idee gekommen hier zu klicken. Die Struktur und die Idee mit den verweisenden Artikeln ist cool, vielleicht solltest du aber über einen anderen Begriff nachdenken. Leider kann ich dir keinen liefern, mir fällt auch keiner ein. „Ausführlich recherchiert“ oder „im Detail“ wäre doch mal was. Ich finde irgendwas deutsches knappes sollte es sein.
Viele Grüße
Michael

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5

Michael (Author)

29. Juli 2007, 22:33

@Marcus:
Danke für den Hinweis, habe es überprüft, liegt wohl an einem Bug im verwendeten Copyright-Feed-Plugin, werde mal Frank informieren.

@Michael:
Danke für Deine Meinung. Bin selbst auch irgendwie noch nicht zufrieden, und Du bestätigst mir hier, dass „Best Practices“ für eine deutschsprachige Leserschaft auf jeden Fall der falsche Begriff hierfür ist.
Ich werde mir mal was einfallen lassen, auch evtl. den Bereich überhaupt besser platzieren, z.B. im Header des Blogs ein eigenes Menü oder so ähnlich. Na ja, mal sehen ;)
Dein Webauftritt ist übrigens eine sehr schöne WordPress-Umsetzung. Sollte ich meiner Zahnärztin auch mal vorschlagen, die hat ja noch nicht mal eine Webseite… ;)

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6

michael

29. Juli 2007, 23:29

@Michael (Autor)
Vielen Dank für das Lob für den Webauftritt, ist nämlich selbstgebastelt. Ich hoffe deine Zahnärztin läßt sich nicht überreden, sonst machst Du noch ihre Website und powerst die nach oben und ich verschwinde im Google Nirwana. ;-)

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7

Andre

30. Juli 2007, 15:14

Die Gedanken habe ich mir auch schon mal gemacht, dass gute Beiträge irgendwann untergehen. Soviel Inhalt hat mein Blog noch nicht, daher besteht das Problem bei mir noch nicht so wirklich.

Aber seien wir doch mal ehrlich, haben wir nicht alle unsere Seiten/Blogs ein wenig überladen, was die Anzahl der Links insgesamt betrifft?
– wer braucht einen Kalender im Sidebar (wie du schon treffend sagst)

Aber dabei bleibt es im Sidebar und im Footer ja nicht:
– wer braucht eine Liste mit den letzten Kommentaren
– wer braucht eine Liste mit den letzten Trackbacks
– Diverse andere statistische Informationen
– wer klickt wirklich mal auf einen Link in der Tagcloud (bei 200 unsinnigen wahllos aneinandergereihten Wörtern)
– Werbung
– Links zu Freunden
– usw…

So kommt man nachher auf eine riesige 3stellige Anzahl von Links auf die ein Nutzer klicken könnte. Vielleicht sollte man mal anfangen und sich überlegen, was wirklich notwendig ist, oder nur dazu dient zu zeigen, wie toll der Blog ist und was man damit alles machen kann. Vielleicht gehen dann auch nicht so viele gute Beiträge unter, da sich der Nutzer dann mehr mit der grundlegenden Struktur des Blogs befasst und somit den mühselig erstellten Kategorien mehr Beachtung schenkt.

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8

Michael (Author)

30. Juli 2007, 23:25

Andre, bin grundsätzlich völlig Deiner Meinung. Die letzten Kommentare/Trackbacks finde ich aber bei anderen Blogs hin- und wieder hilfreich, gerade wenn ich dort noch nie war. Da sehe ich was aktuell gerade diskutiert wird und auch wie aktuell die Kommentare sind (letzter Kommentar 4 Monate oder 2 Minuten her). Dient mir einfach zur schnellen Einschätzung von Blogs. Bringt außerdem m.E. Leben in Blogs…

BTW schöne Bilder von der „Kamp’n“ (Kampenwand) auf Deinem Blog, da war ich ja auch schon etliche Jahre nicht mehr ;)

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9

Jochen

31. Juli 2007, 1:22

Zur Übersicht für neue Leser kann ich eine Seite „Schnelleinstieg“ empfehlen. An meiner Hochschule (jo Alder, meine ey) wird ein CMS genutzt und da fand ich den Reiter sehr gelungen.

http://www.hs-niederrhein.de

Werde ich bei meinem kommenden Blog ähnlich versuchen

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10

Gerd-E.

31. Juli 2007, 2:08

Hallo,
zunächst einmal: coole Gestaltung und doch übersichtlich! Gefällt mir;-)

Der Beitrag und die Kommentare haben mir einige Anregungen für meine nächsten Projekte gegeben. So kann man mit WordPress doch eigentlich alles abdecken, ohne noch eine zusätzliche „html“-Seite zu nutzen.

Besteht jedoch eine Solche schon etwas, wird es meistens auf ein „Anbauen“ des Blogs hinauslaufen, um Diskussionen und aktuelle Info und Gedanken mit einfliesen zulassen.

Ich schaue in Zukunft wieder gerne hier rein;-)

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11

Andre

31. Juli 2007, 16:12

@Michael Hast du irgend wo auch recht. Ist halt ein schmaler Grad und auch Geschmackssache, wie immer ;-)

BTW finde ich es in deinem Blog recht gut gelöst. Die Sidebar ist trotz vielen Inhalten noch recht aufgeräumt und übersichtlich. Das ist bei vielen anderen Blogs nicht der Fall.

Grüße und bis dann, wenn ich mal wieder meinen Senf dazu gebe ;-)
Andre

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12

Micha

1. August 2007, 13:24

Ich denke, WordPress Pages zu nutzen, wird zum Großteil nicht wargenommen (ausser about, impressum etc.), oder die Erfahrung kommt erst viel später. Mir erging es genau so. Erst mal angefangen zu bloggen, Tutorials geschrieben und nun die Erkenntnis, das diese Blogeinträge schlecht zu warten sind. Ich muß mir dringend etwas einfallen lassen…

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13

Pro-seo

27. November 2007, 22:28

Also was das Bloggen angeht bin ich totaler Anfänger.

Ich beteibe selber einige Webseiten auf denen ich Artikel präsentiere.
Da ich das ganze ohne Datenbank realisiere habe ich viel mehr Möglichkeiten die Artikel so zu präsentieren das sie zum Einem von den Usern gefunden werden und zum Anderen die Artikel auch gute Platzierungen in den Suchmaschinen bekommen.

Dabei komme ich ohne Bolgrolls und Kalender aus .
Natürlich können die Leser auch ihre Kommentare abgeben.
Das geht dann auch über ein Email Formular. Wird dann aber erst nach Kontrolle eingefügt.

Da ich zur Zeit dabei bin mich in das ganze Weblog Thema reinzufuchsen werde ich aber auch bei nächster Gelgenheit mit Word Press ein Blog generieren.

Grüße Lollo
Pro-seo.de

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