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Strirnlampe Petzl Tikka Plus

10. November 2006 von Michael | Gadget

Petzl Tikka PlusIch hatte das Problem, jetzt nach der Zeitumstellung weiterhin Laufen zu können. Man könnte nun entweder auf einem Laufband laufen, oder sich neben Straßen beleuchtete Laufstrecken suchen. Beides war keine Alternative für mich, daher suchte ich nach weiteren Möglichkeiten.

Nun habe ich ich mir eine Stirnlampe von Petzl besorgt, die Tikka Plus. Diese arbeitet mit 4 LEDs, hat verschiedene Helligkeitsstufen, wiegt ohne Batterien 45 Gramm und kostet etwa 35€.

Erster Eindruck:
Die Lampe wird mit 3 Micro-Batterien ausgeliefert, lässt sich gut am Kopf befestigen und wirkt in keinster Weise störend. Im Raum wirkt das Licht extrem hell und sehr tauglich.

Test im Gelände:
Nun kam die Härteprobe: ich habe die Lampe um 19:00 Uhr getestet, also in völliger Dunkelheit, da es derzeit bereits um 17:30 Uhr dunkel wird. Als Laufstrecke habe ich eine 10km-Strecke gewählt, wo es auch durch einen tiefen Wald geht.
Den ersten Kilometer geht es durch ein Wohngebiet, dank der Straßenbeleuchtung ist kein Licht erforderlich. Danach geht es auf einen Feldweg komplett ins Dunkle. Und hier bewährt sich die Lampe: sie leuchtet ausreichend den Kies-Weg aus, Hindernisse werden rechtzeitig erkannt. Es kommen auch ein paar Fahrradfahrer entgegen, von denen wird man ziemlich doof angesehen :-) Nun geht es weiter in den dunklen Wald: auch hier keinerlei Probleme beim Laufen, man sieht den Weg vor sich. Im dichten Wald empfiehlt es sich allerdings, dass man den Weg ungefähr kennt: da der Weg von Laub bedeckt ist, kann man u.U. schon mal vom Weg abkommen. Die Ausleuchtung der Lampe ist aber absolut ausreichend. Ich bin etwa 10-11 km/h gelaufen, bei Tempotraining könnte ich mir jedoch vorstellen, dass die Lampe nicht ausreicht. Für Ausdauerläufe ist sie jedoch ideal und es macht damit sehr viel mehr Spaß draußen zu Laufen als sich mit irgendwelchen Laufbändern zu vergnügen.

Die Lampe selbst nimmt man fast nicht mehr wahr und zu keiner Zeit fällt sie störend auf. Angeblich soll sie 100-150 Stunden mit einem Batterie-Satz durchhalten, aber selbst wenn es nur 10-20 Stunden sind, finde ich das in Ordnung. Ich kann die Lampe nur jedem empfehlen. Ausreden, es sei zu dunkel zum Laufen, greifen damit nicht mehr wirklich ;-)

Informationen zum Artikel:

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6 Comments:

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1

Metty

11. November 2006, 6:27

Hatte die Lampe auch schon mal Stunden aufm Kopf, bis mich ein Kollege fragte was ich eigentlich die ganze Zeit mit der Lampe auf der Rübe mache… :-P

Wirklich sehr gut das Teil, auch zum Arbeiten :-) Gehört in jede Werkzeugkiste

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2

Jörg Weisner

11. November 2006, 7:24

Habe glaube ich eine Vorgängerversion von dieser Lampe seit ca. 2 Jahren.
Die Ausleuchtung ist wirklich ausreichend. Ausreden zum Laufen gibt es auch nicht mehr.
Das einzige was mich stört, wenn ich mit der Lame laufe, ist der „Tunnelblick“, den man bekommt. Man blendet praktisch die Umgebung außerhalb des Lampenscheins komplett aus.
Aber eine bessere Lösung habe ich auch noch nicht gefunden.

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3

Hitsch Meyer

12. November 2006, 10:59

Ich besitze diese Stirnlampe seit fast zwei Jahren und bin auch grösstenteils zufrieden damit. Aber mit der Farbe des Lichts konnte ich mich nie so richtig anfreunden. Dies macht sich, wie du auch im Artikel geschrieben hast, besonders im Wald bemerkbar, wo man nicht immer alle Konturen und Schattierungen einwandfrei erkennen kann und so leicht einmal vom Weg abkommt. Besonders im steilen Gelände kann dies durchaus auch einmal zu gefährlichen Situationen führen. Aber das geringe Gewicht und die lange Lebensdauer der Batterien sind auf jeden Fall ein grosser Pluspunkt dieser Lampe. Alles in allem also durchaus empfehlenswert.

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4

Armin

17. November 2006, 0:20

Nur eines ist fies mit so einer Lampe: Wenn einem Tiere entgegenkommen deren Augen das Licht reflektieren. Da kann man sich manchmal schon ganz schoen erschrecken ;-)

Das andere Problem ist Kaelte: wenn es kalt genug ist dass der Atem ‚dampft‘, dann sieht man nicht mehr so furchtbar viel, da die Lampe genau in den ‚Nebel‘ reinleuchtet. Mit ein bisschen Uebung und etwas seitlich ausatmen geht das aber, zumindest bei mir klappt es einigermassen.

Ich habe das Ding glaube ich seit 3 oder 4 Jahren, sehr gut!

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5

Jörg Weisner

17. November 2006, 7:12

Armin, da hast Du absolut Recht.
Ich habe mich vor ein paar Tagen vor meinem eigenen Hund erschrocken, als er wieder aus dem Wald auftauchte und durch hohes Gras auf mich zu lief. Diese glühenden Augen riefen wohl ein paar Urinstinkte bei mir wach.

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6

Michael (Author)

17. November 2006, 16:47

Danke für Eure Kommentare.

Bisher ist mir noch kein Tier Nachts untergekommen, daher ist mir das noch nicht aufgefallen. Aber da bleibt’s wenigstens „spannend“ :-)
Das mit dem sichtbaren Atem, was Armin beschreibt, ist mir erst vorgestern aufgefallen und kann ich bestätigen. Aber fand ich nicht super störend, es ging noch.

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