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Blog-Aktion für Frieden und Freiheit

30. September 2007 von Michael | Entspannung

BurmaIn den letzten Tagen war es sehr ruhig hier im Blog, weil ich viele andere Dinge um die Ohren hatte. Auf eine Aktion möchte ich aber unbedingt aufmerksam machen:

In der Militärdiktatur Burma (bzw. Myanmar), die unter anderem an China, Bangladesch und Thailand grenzt, herrschen völlig inakzeptable Zustände. Mit der Aktion Free Burma soll nun die friedliche Revolution unterstützt und allen Einwohnern, die ihr grausames Regime ohne Waffen bekämpfen, entsprechende Sympathie bekundet werden.

Mehr dazu auch im offiziellen Wiki und bei Robert Basic.

Informationen zum Artikel:

Weiterblättern im Blog:

9 Comments:

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1

Thomas Kurbjuhn

1. Oktober 2007, 5:34

Die Burma-Aktion ist verlogen, denn bis vor wenigen Tagen hat sich niemand für das Land interessiert. Wenn Farbige in Afrika in ungleich größeren Massen zusammengeschossen werden, interessiert das hier keine Sau.Anders ist das bei exotisch gewandeten Mönchen, die dazu noch die neue Schicki-Micki-Religion der Intellektuellen, den Buddhismus vertreten. Ich habe den Eindruck, die Blogger mißbrauchen die freiheitskämpfenden Burmesen, um ihre eigene Bedeutung als politische Aktivisten demonstrieren zu können. Und in eine solche Aktion klinke ich mich gern für eigene Interessen ein.

Wer sich für Freiheit in Burma einsetzt, sollte auch über das demokratische Niveau in Deutschland nachdenken. Es werden bei uns nationale Aktivisten wegen Volksverhetzung ( §130 STGB) zu zum Teil mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der § 130 STGB ist der Kern der Demokratiegefährdung in Deutschland, da er die für eine Demokratie hoher Qualität nötige Meinungsfreudigkeit hierzulande behindert. Wer Angst hat, bei einem falschen Wort ins Gefängnis zu kommen, verzichtet gleich ganz aufs Reden. Ich würde mich freuen, wenn Blogger sich nicht nur für Freiheitsrechte im fernen Ausland einsetzen, sondern auch bei uns für eine möglichst umfassende Meinungsfreiheit eintreten.

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2

caschy

1. Oktober 2007, 7:12

Tja, dann müsste man dauerhaft von irgendwelchen Krisenherden berichten…(meine wertfreie Meinung).

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3

Daniel

1. Oktober 2007, 18:35

Das bringt was? Ui toll, alle bringen am vierten Oktober keinen Artikel außer dem roten Banner. Sinn? Als ob die Leute in Burma das irgendwie interessiert -.-

just my two cents

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4

Michael (Author)

1. Oktober 2007, 22:18

Natürlich kann man stark daran zweifeln, dass sich das Militär von dieser Aktion überhaupt beeinflussen lässt, andererseits kann diese Aktion durchaus die Bevölkerung motivieren, nicht aufzugeben und weiterzumachen.

Und leider gibt es natürlich sehr viel mehr Krisenherde und Probleme, darunter einige die auch räumlich viel näher an Deutschland sind, und auch wenn Südostasien sehr weit weg ist, verurteile ich deswegen nicht diese Aktion, ich finde es besser überhaupt über ein Problem zu berichten als über gar keines.

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5

Markus Lenk

2. Oktober 2007, 10:55

Finde es immer erstaunlich wie solche Themen mit der Kraft des Mediums Internet nach oben gepuscht werden. Noch vor zehn Jahren hätten die Meisten, davon noch nicht mal etwas mitbekommen und jetzt fühlt man sich gut, weil man seine Unterschrift irgendwo hinsetzt? Auf mich wirkt was eher als eine Aktion damit „wir“ uns besser fühlen, aber den Menschen dort wird das relativ wenig helfen!

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6

Malte

3. Oktober 2007, 13:25

caschy, nur weil man nicht über alle Probleme auf der Welt berichten kann heißt das ja nicht gleich, dass man es gleich bleiben lassen muss.
Und wenn es ein Feedback aus den klassischen Medien geben sollte würde das den Stellenwert der Blogosphäre in der modernen Medienlandschaft stärken.

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7

Gerd

5. Oktober 2007, 15:27

naja leider hat die Aktion kaum etwas gebracht. Das Medieninteresse war eher gering, die meisten Headlines hatten andere Themen. Schade eigentlich :(

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8

Tobias

25. Oktober 2007, 17:33

Tja, ich hatte mich auch an der Aktion beteiligt, dass dies aber nicht wirklich was bringen würde, war mir irgendwie schon fast klar. Allerdings gibt es noch ganz andere Probleme auf der Welt, 20.000 Hungertote pro Tag z.B., der Welternährungstag (WFD) am 16. Oktober sollte dies eigentlich thematisieren und verbreiten. Leider ging der auch etwas unter. Zu diesem Zweck hab ich eine Blog-Aktion zum WFD-Thema „The Right To Food“ ins Leben gerufen. Darin kann man noch aktiver werden als nur ein Bild zu posten, die darin erwähnte Welthungerhilfe freut sich immer über Spenden. Vielleicht kann man ja hier mal was bewegen.

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9

CTI

25. November 2007, 21:17

Ich habe leider meine Zweifel was solch eine Aktion bringt – außer Gewissensentlastung für den einen oder anderen Mitmenschen…
Mal ehrlich jedes Jahr sterben hunderttausende Leute an Hunger, Kinder werden misshandelt und ausgebeutet etc. etc. und es interessiert uns nicht wirklich!

Ich möchte niemanden davon abhalten für eine bessere Welt zu kämpfen – jedoch sollte man von „Feigenblattaktionismus“ Abstand nehmen.

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